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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Salafisten: „Die Deutschen sind zum Greifen nah“! 21. Dezember 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:59

Bosbach will Gewaltverherrlicher ausweisen

 

Denis Cuspert kann es offenbar nicht lassen. Nachdem der Berliner Islamist im Mai untertauchte und sich nach Ägypten absetzte, gab es Monate lang kein Lebenszeichen von ihm. Als Cuspert noch in Deutschland lebte, veröffentlichte er beinahe wöchentlich islamistische Kampflieder, sogenannte “Anasheed”, im Internet.  Jetzt droht er offen mit Terror und ruft zu Geiselnahmen auf. Cuspert, der einst als Rapper “Deso Dogg” mit Songs wie “Halt die Fresse” mittelmäßig Karriere machte, besingt inzwischen am liebsten den Märtyertod und den Kampf gegen die “Ungläubigen”. Aus dem Gangster-Rapper aus Berlin-Kreuzberg wurde innerhalb weniger Jahre ein islamischer Extremist, den Sicherheitsbehörden als gewalttätig und gefährlich einstufen. Wir recherchieren seit Jahren zu Denis Cuspert und seinem militant-salafistischen Umfeld und berichteten bereits mehrfach über ihn.

 

 

 

 

Salafisten sind momentan in Alexandria und allen Bundesländern Ägyptens gefragt!

 

 

Der Dschihad-Rapper hält sich mittlerweile zwar in Nordafrika auf. Dies hindert ihn aber offenbar nicht daran, weiter islamistische Hasspropaganda zu verbreiten. Neuester Propaganda-Ausfluss: ein Drohvideo vom Mittwoch. Da tauchte in islamistischen Internetforen ein Gedicht von Denis Cuspert aus. Gewidmet einem salafistischen Straftäter, der in Deutschland im Gefängnis sitzt. Murat K., ein 26-jähriger Deutsch-Türke aus Hessen, hatte im Mai bei einer Demonstration in Bonn zwei Polizeibeamte mit einem Messer attackiert und teils schwer verletzt. Ein Gericht verurteilte den überzeugten Salafisten im Oktober zu sechs Jahren Haft. K. zeigte vor Gericht keinerlei Reue. Es sei religiös erlaubt, Repräsentanten des deutschen Staates anzugreifen. Wer Allah und seinen Propheten beleidige, dürfe getötet werden. Der Richter bezeichnete Murat K. bei der Verurteilung als den “Prototypen eines Fanatikers”. Denis Cuspert sieht das anders. Er glorifiziert den Messerstecher von Bonn in der neuen Videobotschaft als Gotteskrieger und seine Tat als heldenhaft. “Jeder Beleidiger des Gesandten wird geschlachtet, ob fern oder nah”, hetzt Cuspert, “Und wisse, Oh Bruder, die Deutschen sind auch zum Greifen nah. Wir werden sie gefangen nehmen, bis du frei bist für deine edle Tat!”

 

In Sicherheitskreisen wird das neue Drohvideo ernst genommen. Die Befürchtung: Der Aufruf zur Geiselnahme, um einen inhaftierten Salafisten freizupressen, könnte auf fruchtbaren Boden treffen. In Deutschland und im Ausland. Einen solchen Fall hat es bereits gegeben. Anfang des Jahres verschleppten Al-Qaida-Terroristen in Nigeria den deutschen Ingenieur Edgar R.. Die Geiselnehmer forderten die Bundesregierung auf, eine in Deutschland inhaftierte Terrorhelferin freizulassen. Die Terrorhelferin distanzierte sich über ihren Anwalt von der Geiselnahme. Der Versuch der Freipressung wirkte völlig überflüssig, da ihre frühzeitige Haftentlassung ohnehin kurz bevor stand. Edgar R. allerdings kam nicht frei. Der deutsche Ingenieur wurde im Mai beim Befreiungsversuch durch die nigerianische Polizei getötet.  Dass die Geiselnehmer der Al-Qaida überhaupt auf die Idee kamen, eine Glaubensschwester aus einem deutschen Gefängnis freipressen zu wollen, liegt wohl auch an der Propaganda radikaler Salafisten aus Deutschland. Die hiesige Szene hatte in den Monaten zuvor zur Unterstützung und sogar zur Befreiung der “inhaftierten Schwester” aufgerufen. Das neu aufgetauchte Drohvideo von Denis Cuspert und der Fund einer Bombe am Bonner Hauptbahnhof in der vergangenen Woche zeigen, dass radikale Islamisten Deutschland weiterhin im Visier haben. Oder wie Denis Cuspert es in einer Art Abschiedsvideo sagt, das er vor seiner Ausreise aufgenommen hat: “Wir werden den Dschihad in eure Länder bringen“!

 

 

 

Die Deutschen sind zum Greifen nah

 

Der Dschihad-Rapper Denis Cuspert alias Deso Dogg kündigt in einem Video Geiselnahmen an. Er will einen salafistischen Gewalttäter freipressen. Die Sicherheitsbehörden nehmen die Drohung „sehr ernst“.

 

Bonn, 6. Mai: Die Polizei ist mit einer Hundertschaft angerückt. Sie hat Straßensperren errichtet. Trotz Nieselregens sind im Stadtteil Bad Godesberg an jenem Tag Hunderte junge Männer zusammengekommen. Viele tragen lange Gewänder, Gebetsmützen, Bart. Es sind Salafisten. Gekommen, um die Ehre des Propheten Mohammed zu verteidigen. Der wird aus Sicht der Fundamentalisten an jenem Tag beleidigt. Die Islamhasser der rechten Splitterpartei „Pro NRW“ sind in Bonn und werden im Laufe des Tages Karikaturen über den muslimischen Propheten zur Schau stellen. Die Stimmung ist daher aufgeheizt. Die Salafisten-Menge versammelt sich zum Gebet. In der vorderen Reihe steht ein dunkelhäutiger Mann in Flecktarn-Uniform, um seinen Kopf hat er ein schwarz-weißes Palästinensertuch gewickelt. Es ist Denis Cuspert, besser bekannt unter seinem ehemaligen Künstlernamen „Deso Dogg“. Einst machte er Rap-Musik, dann wurde der gebürtige Berliner zum islamischen Extremisten.

 

 

Fanatiker zückte Küchenmesser gegen Polizisten

 

In der Menge betet an jenem Tag auch Murat K., ein 26-jähriger Deutsch-Türke aus dem hessischen Ort Sontra. Wenige Stunden später wird die Situation in Bonn eskalieren: Aufgebrachte Salafisten werden mit Holzlatten und Flaschen auf Polizisten einprügeln. Murat K. wird ein 22 Zentimeter langes Küchenmesser zücken und gezielt auf eine junge Polizistin und ihren Kollegen einstechen. Das Bonner Landgericht verurteilte K. für seine Gewalttat zu sechs Jahren Haft wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Im Prozess zeigte der religiöse Fanatiker keinerlei Reue. Wer den Propheten Mohammed beleidige, habe den Tod verdient, sagte K. vor Gericht. Der deutsche Staat habe die Beleidigung des Propheten durch die Aktivisten von Pro NRW zugelassen. Daher seien Repräsentanten des Staates legitime Ziele. Der Richter bezeichnete Murat K. als „Prototyp eines Fanatikers“ und „brandgefährlich“.

 

 

Dschihad-Rapper huldigt inhaftiertem Gewalttäter

 

Am Mittwoch nun tauchte ein Video auf einschlägigen Islamisten-Webseiten auf, in welchem dem Messerstecher Murat K. gehuldigt wird. Er sei ein Held des Islams, ein „Löwe Allahs“, heißt es in dem knapp dreiminütigen Film. Die Stimme, die im Video K. und seine Tat glorifiziert, ist die von Denis Cuspert. Der Ex-Rapper lebt inzwischen nicht mehr in Deutschland: Er hat sich im Sommer zunächst nach Ägypten abgesetzt, später reiste er nach Libyen weiter. Aus dem Exil heraus veröffentlicht Cuspert nun radikalislamische Kampflieder. Der Dschihad-Rapper, der sich inzwischen „Abu Talha al-Almani“ nennt, belässt es aber nicht dabei, seinen inhaftierten Glaubensbruder Murat K. zum Helden zu stilisieren. Cuspert droht gleichzeitig, den verurteilten Messerstecher von Bonn freizupressen – indem deutsche Staatsbürger als Geiseln genommen werden. „Oh Löwe Allahs wisse, wir vergessen dich nicht. Dich zu befreien machen wir uns zur Pflicht!“, sagt er in dem Drohvideo. „Und wisse, oh Bruder, die Deutschen sind auch zum Greifen nah. Wir werden sie gefangen nehmen, bis du frei bist für deine edle Tat!“

 

 

NRW-Innenminister nimmt Drohung „sehr ernst“

 

In Sicherheitskreisen wird der Aufruf zu Geiselnahmen ernst genommen. „Solche Videos können gewaltbereite Salafisten weiter anstacheln“, sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD). Das Salafisten-Video mache deutlich, dass Deutschland weiterhin im Zielspektrum von islamistischen Terroristen stehe, betonte Jäger. Die Protagonisten der Salafisten-Szene befänden sich daher weiter im Visier der Behörden, ihre Aktivitäten würden intensiv beobachtet. „Wir nehmen die aktuelle Drohung von extremistischen Salafisten sehr ernst.“ Das neue Drohvideo wird derzeit von Experten des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamtes analysiert.

 

 

Deutsche Staatsbürger im Ausland in Gefahr

 

In Sicherheitskreisen wird befürchtet, dass deutsche Staatsbürger im Ausland in der Tat von Islamisten verschleppt werden könnten. Einen solchen Fall gab es bereits: Extremisten versuchten, mit einer deutschen Geisel eine Person aus der Salafistenszene aus einem deutschen Gefängnis freizupressen. Im Januar dieses Jahres verschleppten Islamisten in Nigeria den deutschen Ingenieur Edgar Fritz. R. aus Baden-Württemberg. Die Geiselnehmer gehörten zur „al-Qaida im Islamischen Maghreb“ und forderten per Geiselvideo die Freilassung der Deutsch-Türkin Filiz G. Die Ehefrau des „Sauerland“-Attentäters Fritz G. war im Januar 2011 von einer Berliner Gericht wegen Terrorunterstützung zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Die verurteilte Terrorhelferin distanzierte sich über ihren Anwalt von dem Erpressungsversuch der Al-Qaida-Geiselnehmer. Aufgrund einer frühzeitigen Haftentlassung kam sie ohnehin bereits im April frei. Der entführte Edgar R. wurde jedoch nicht freigelassen. Er kam bei einem Befreiungsversuch der nigerianischen Polizei im Mai ums Leben. {Quelle: www.welt.de – Von Florian Flade}

 

9 Responses to “Salafisten: „Die Deutschen sind zum Greifen nah“!”

  1. Erich Foltyn Says:

    es ist nicht meine Aufgabe, die Schlussfolgerungen aus dem Geschehen zu ziehen, die die Sache des Staates wäre. Sie kümmern sich immer um nichts und dann wollen sie etwas und können ja nichts. Aber ich bin nicht der Staat und ob ein Staat existiert oder nicht, kann ich nicht beeinflussen. Wenn sie zusperren und sich auflösen, kann ich auch nichts machen. Meine Interessen sind jetzt die Zeit vor 3000 bis 4000 Jahren. Da war es übrigens genauso, das jüdische Volk hat einen Bund mit Jahwe geschlossen und sie sind dann von ihm abgefallen und sie haben die Propheten bestraft, die sich gewarnt haben. Der Unglaube war genauso wie heute, dabei waren die noch viel religiöser als wir.

    • Emanuel Says:

      Gratuliere Ihnen ! Das ist wahrlich eine tiefe Erkenntnis … !!

    • Emanuel Says:

      …aber ich bedauere , dass Sie nicht auf meine Antwort reagiert haben bezüglich der Forschung über Nebukadnezar ( Der Traum des Nebukadnezars) Ich hatte Ihnen geschrieben … Ihre Forschung finde ich sehr interessant …

  2. carma Says:

    mein Gott, so schlimm diese islamistischen deppen sein mögen, wir brauchen uns nicht vor jedem pavian zu tode fürchten, nur weil er die klappe groß aufreisst: die müssen aufpassen, das die stimmung im lande nicht umkippt und sie davongejagt werden, was noch das kleinere übel wäre…

    • Erich Foltyn Says:

      wenn man sich nicht vor jedem „Pavian“ zu Tode fürchten bräuchte, warum kann man sie dann nicht belehren, ihnen nicht ins Gesicht sagen, was man davon hält ? Das wäre sehr heilsam für sie und für alle. Und man würde sich Kriege ersparen.

      • carma Says:

        ich habe immer wieder gelegenheit, es ihnen ins gesicht zu sagen – wenn sie einzeln sind, ist dies möglich, in der gruppe wird es natürlich riskanter. aber: steter tropfen höhlt den stein – die islamkritik sorgt durchaus für verunsicherung in der euroislamischen welt…

  3. Bernhardine Says:

    OT

    Linker oder moslemischer Christenhasser?

    “”Bremen. Ein Brand in einer Kirche in Bremen hat in der Nacht von Samstag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Zeugen wollen kurz vor dem Brand eine verdächtige Person in der Nähe der Kirche gesehen haben.

    Brandstifter haben in Bremen eine Kirche angezündet. Sie legten in der Nacht zum Samstag Feuer am Altar des Gebäudes, wie Polizei und Feuerwehr am Vormittag mitteilten. Die Ermittlungen deuten auf Brandstiftung…”“
    http://www.derwesten.de/panorama/brandstifter-legen-feuer-in-bremer-kirche-id7418809.html

  4. muhana Says:

    die salafisten landen sowieso alle in der hölle, weil sie facebook, youtube und hartz 4 benutzen. alles westliche und damit (nach ihrer eigenen meinung) christliche produkte. hartz4 kommt nicht aus dem himmel. hartz 4 wurde durch die wertschöpfung in westlichen christlich geprägten industrien ermöglicht. damit ist es für muslime haram hartz 4 zu beziehen und damit landen sie in der hölle wie abu nagie sagen würde. der jenige hass prediger der christen amliebsten brennen sehen würde.


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