kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wasser predigen und Wein trinken: Verwaltungskosten der EU! 19. Dezember 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 17:26

 

Die peinliche Farce der Verleihung des Friedensnobelpreises quasi an sich selbst wurde von den EU-Granden jedenfalls mit großem Pomp und vor großem Publikum begangen. Da kann man ja auch nicht kleinlich sein! EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, EU-Ratspräsident Herman van Rompuy und EU-Parlamentspräsident Martin Schulz kamen schließlich nicht allein. Sie reisten mitsamt einer Entourage von 70 EU-Delegierten nach Oslo. Ein eigenes Filmteam war auch dabei. Dazu charterte man einen Flieger der belgischen Luftwaffe für 26.000 Euro. Das ist aber nur der kleinste Teil der Kosten. Natürlich wohnte man im noblen „Grand Hotel Oslo“. Wer sich auf der Webseite dieses zugegebenermaßen sehr schönen Hotels umsieht, findet schnell heraus, dass eine Nacht dort je nach Zimmer zwischen dreihundert und vierhundert Euro kostet. Rechnet man bei drei Nächten, gutem Essen, guten Weinen, Schampus zum Anstoßen auf den Nobelpreis, diversen Taxifahrten und sonstigen Annehmlichkeit samt Kamerateam mit 75 Personen, kommt da schnell ein ansehnliches Sümmchen von 100.000 Euro zusammen. Die von der BILD angesetzten 43.000 Euro werden da bei weitem nicht reichen. Zahlen muss das natürlich der Steuerzahler – wer auch sonst?

 

Die Reise der 61 Brüsseler Damen und Herren zur Rio+20 Konferenz im Juni nach Rio de Janeiro (Brasilien) kostete die Steuerzahler rund 600.000 Euro!

Im kommenden Jahr veranschlagt die EU im Budget für Reisekosten 94 Millionen Euro an Dienstreisen und 27,6 Millionen Euro werden die Fahrten der EU-Bediensteten zwischen den drei Dienstorten Brüssel, Straßburg und Luxemburg kosten.

 

Gehaltserhöhung für die EU, Sparmaßnahmen für Griechenland und andere: Während in den Ländern der EU die Menschen mit immer weniger Geld immer mühsamer über die Runden kommen müssen und vielerorts schon der blanke Hunger herrscht, wollten sich die EU-Beamten rückwirkend ab Juli ihre Gehälter erhöhen. Das haben die Mitgliedsländer zumindest vorerst verhindert. Die Brüsseler Beamtenschaft will die Erhöhungen aber vor Gericht erstreiten. Häusle baue – ohne Schaffen: Derweil verzeichnet man aber rege Bautätigkeiten bei den EU-Institutionen. Herr van Rompuy lässt sich für über 300 Millionen Euro einen nagelneuen Glaspalast errichten, ein neues Gebäude für das EU-Parlament in Brüssel muss her (120 Millionen Euro), gleichzeitig wird das „Konrad-Adenauer-Haus“ in Luxemburg für sage und schreibe 416 Millionen Euro erweitert und renoviert. Daneben soll dann noch für etwa 400 Millionen Euro ein neues Bürogebäude für die EU-Kommission errichtet werden. Allein das sind schon insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro, die hier verpulvert werden.

 

Schildbürgerstreiche in Millionenhöhe: Das ist noch lange nicht alles. Ein Bericht des Instituts „Open Europe“ deckte im Herbst die aberwitzigsten Verschwendungen von EU-Geldern auf. Einerseits fördert die EU den Tabakanbau mit etwa 300 Millionen Euro, aber steckt gleichzeitig 85 Millionen Euro in Anti-Raucher-Kampagnen. Allein die Verwaltung der Subventionen für die Landwirtschaft kostet pro Jahr etwa 80 Millionen Euro. Einhundert Millionen wurden als Förderung für Unternehmen ausgegeben, die gar nicht existieren, 41 Millionen Euro kosten vollkommen sinnlose und überflüssige EU-Informationsbüros. Sogar das Europaparlament wacht langsam auf und droht mit Konsequenzen. Gerade die Abgeordneten aus den Ländern, die durch die Sparprogrammen auf die Knie gezwungen werden, werden zornig, wenn EU-Gelder in Höhe von 400.000 Euro für ein Hundefitnesszentrum in Ungarn freigegeben werden sollen, während griechische Mütter nicht wissen, wovon sie ihre Kinder ernähren sollen.

 

 

Weiteres aus dem Newsticker

 

In Spanien stürzen die Immobilienpreise gerade wieder steil nach unten. Sie sind seit Beginn der Krise um 30% gefallen. Man befürchtet einen weiteren Einbruch um 25%. Das bringt gerade die Spanier in große Not, die ihre Hypotheken abzahlen müssen. Die Darlehenssummen übersteigen inzwischen den (gefallenen) Wert vieler Häuser – trotz jahrelanger Abzahlungen. Die Schuldner zittern genauso vor der Zukunft, wie die Banken, die auf massenhaften faulen Krediten sitzen bleiben werden. Griechenland musste gerade wieder mit frischen Milliarden „gerettet“ werden, und bleibt doch weiter verloren. Das Land könnte nur dann wieder vorankommen, wenn seine Wirtschaft auf die Füße käme und exportieren könnte. Genau das aber verhindern die Sparprogramme, die auch noch die letzten kleinen Firmen abwürgen. Besonders erbost sind die Griechen, dass sie auch noch den Aufenthalt der verhassten Troika bezahlen müssen. Allein an Essensgeld fallen pro Tag und Person 92 Euro an. In Frankreich setzt sich die Talfahrt der Wirtschaft fort, die Spekulanten wetten bereits gegen Frankreichs große Unternehmen. Gleichzeitig tritt Frankreich dem Club der Länder mit negativem Target2-Saldo bei. Fast 43 Milliarden Euro schuldet die zweitgrößte europäische Volkswirtschaft der EZB. Aber auch in Deutschland macht man uns jetzt klar, dass der Gürtel enger geschnallt werden muss: Frau Merkel kündigt das Ende der Wohlfahrtsstaaten in Europa an. Alle müssen aufhören, mehr auszugeben, als sie einnehmen, empfiehlt sie. Die Deutschen sind bereits sparsamer geworden. Sie kaufen weniger Autos. Das liegt daran, dass die Einkommen in Deutschland schrumpfen. Da wird der neueste Plan der Kommunen, ihre leeren Kassen auf Kosten der Bürger zu füllen, vielleicht doch nicht aufgehen. Wenn die Leute weniger Autos fahren und somit auch nicht so viele Parkplätze brauchen, bringt es eben nicht mehr ein, die Geldstrafen für kleine Verkehrsvergehen wie Falschparken um 100% zu erhöhen. {Quelle: www.krisenvorsorge.com}

 

2 Responses to “Wasser predigen und Wein trinken: Verwaltungskosten der EU!”

  1. Erich Foltyn Says:

    die Welt entwickelt sich zu einer führerlosen Gesellschaft, die irgend welchen Zufälligkeiten folgt, ein Geschehen, was von niemandem beeinflussbar ist, auch nicht von einer Mehrheit. Auch Grüne und Gelbe haben keinen Einfluss. Und je mehr Wohlstand, desto mehr freie Räuberei wird sich breit machen und man muss sich damit abfinden, daß jeder auf sich selbst gestellt ist. Die Polizei wird ein Muster an Gewaltlosigkeit werden, um es den Leuten vorzumachen, wie es gehört.

  2. Johannes Says:

    Wir haben eine Parallele in Deutschland!

    Findige Politiker aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet, vor allem aus SPD-Kreisen, haben vor der Vereinigung immer viele Tränen über die Teilung unseres Landes in Berlin geweint. Als jedoch die Einheit hergestellt war, verweigerte sich die SPD und Teile der übrigen Parteien und waren gegen Berlin als Hauptstadt. Das Provinznest Bonn sollte weiterhin Hauptstadt bleiben.

    Dass es dann doch anders kam, verdanken wir ausgerechnet der SED-Nachfolgeorganisation, die frisch in ein demokratisches Parlament eingezogen war und geschlossen für Berlin stimmte. Es waren wohl 26 Stimmen.

    Trotzdem wurden einige Behörden und Ministerien in Bonn belassen und das Gesundheitsministerium dort sogar neu gebaut. Diese unglaubliche Geldverschwendung haben wir der letzten Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) zu verdanken.

    Diese idiotische und provinzielle Eistellung und die Faulheit von Beamten, von Bonn nach Berlin umzuziehen, kostet den Steuerzahler Unsummen, weil diese Herrschaften und Damschaften oft schon freitags ins traute Heim nach Bonn zurückfliegen müssen, um sich von ihrer harten Arbeit in Berlin zu erholen.

    Wann endlich wird diesem teuren Unsinn ein Ende gesetzt?

    Wann endlich werden alle Bundesländer aufgelöst, alle Landesparlamente und ihre Behörden eingestampft und Deutschland endlich zu einem Einheitsstaat nach französischem Muster gemacht? Bekanntlich ist Frankreich in Verwaltungskreisen (Departments) aufgegliedert, ähnlich unseren Landkreisen, die die örtliche Verwaltung ausüben.

    Welch ein Segen für unser Land wäre endlich ein einheitliches Bildungssystem mit gleichen Schularten, Lehrpänen, Lehrbüchern und einheitlichen, vergleichbaren Abschlüssen!

    Warum brauchen wir zum Beispiel 16 Bildungsministerien mit ihren gesamten Verwaltungsapparaten und Fuhrparks? Warum eine kostspielige Kultusministerkonferenz mit 200 ständigen und hoch bezahlten Mitgliedern? Was machen die überhaupt den lieben langen Tag? Was hat die ziemlich dicke Frau Schavan bisher als Ministerin zuwege gebracht? (Einmal davon abgesehen, dass sie die Islamisierung unseres Schulwesens mächtig vorangetrieben hat…)

    Hier gäbe es also noch viel zu tun – aber welcher Abgeordnete, Minister, Beamte gibt schon seine Pfründe auf?

    Gleiches gilt natürlich für das Verwaltungsmonster EU! Wahnsinn!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s