kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Belgisches und französisches Halal-Fleisch in Deutschland – Halal-Europaweit 19. Dezember 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 16:50

 

 

Schächten HalalDas Bayerische Fernsehen berichtet über die Produktion von Halal-Fleisch in Deutschland und Europa. Dabei wird eins deutlich: solange es in der Bundesrepublik kein Verbot des Inverkehrbringens von Halal-Fleisch gibt, sollte man nur noch beim Metzger seines Vertrauens einkaufen…

 

BR: Halal in Bayern

 

 

Halal-Betriebe in Bayern

 

{Viele dieser Artikel stammen inzwischen von deutschen Herstellern, denn der Markt hier ist riesig: In Deutschland leben über vier Millionen Muslime, die bis zu fünf Milliarden Euro jährlich für Nahrungsmittel ausgeben. Weltweit liegt der Umsatz mit Halal-Lebensmitteln bei 448 Milliarden Euro im Jahr. Tendenz steigend. Fast ein Viertel der Weltbevölkerung glaubt an den Islam. Die Firma Höhenrainer zum Beispiel, ein oberbayerischer Putenwursthersteller, produziert schon lange halal und informiert darüber auch auf der Homepage. Eine Filmerlaubnis für die Halal-Prdoduktion wollte uns der Firmenchef aber nicht geben. Ebenso wenig wie Wiesenhof, Vion, der Münchner Schlachthof, die Süddeutsche Truthahn AG oder die Bayerische Milchindustrie – alles Unternehmen, die zwar in Bayern halal produzieren, aber mit diesem Thema offensichtlich nicht gern ins Fernsehen möchten. “Viele Firmen machen daraus ein Geheimnis, dass sie halal produzieren, weil sie vielleicht Angst haben vor der aggressiven Reaktion von vielen, von manchen Verbrauchern, die mittlerweile die Wände von ein paar Firmen mit Blut beschmieren. Oder es gibt mittlerweile Hetzkampagnen, die spezialisiert sind, solche Firmen zu attackieren” (Adel EL Rezgui, Islamisches Zentrum München). Tatsächlich wird im Internet zur Hatz auf Halal-Hersteller und -händler geblasen. Ein fränkisches Familienunternehmen zeigt trotzdem Offenheit: Der Schlachtbetrieb Bärlein-Denterlein mit 200 Abnehmern in Süddeutschland schlachtet nur Lämmer und Rinder und hat das Bayerische Fernsehen bereits zweimal die Halal-Produktion filmen lassen. Zertifiziert und regelmäßig kontrolliert wird die Firma durch Adel El Rezgui, den Halal-Beauftragten des Islamischen Zentrums in München. Er berät auch den muslimischen Schlächter des Betriebes}.

 

 

 Halal Firmen aus Bayern

 

 

 

Halal-Schächtung

 

Zuerst muss der Schlächter für jedes Tier ein kurzes Gebet sprechen. Zum Schlachten sollte es Richtung Mekka gedreht sein. Damit das Tier richtig ausblutet, müssen mit einem Schnitt die Halsschlagadern, Luft- und Speiseröhre durchtrennt werden. Vorher wird es aber – gemäß deutschem Tierschutzgesetz – betäubt. So wie hier läuft eine Halal-Schlachtung gewöhnlich in deutschen Schlachthöfen ab. Doch ob die Tiere vor der Schlachtung betäubt werden dürfen oder nicht, wird in der muslimischen Gemeinde in Deutschland sehr heftig diskutiert, berichtet Adel EL Rezgui . Im Islamischen Zentrum München ist man der Ansicht, dass eine Betäubung, so lange sie nicht zur Tötung der Tiere führt, erlaubt ist. Hier hat man kein Problem damit, dass die Tiere vor der Schlachtung ruhig gestellt werden, um sie schonend zu schlachten, so El Rezgui. Denn schließlich gibt es im Koran kein Betäubungsverbot. Der Prophet untersagte lediglich den Verzehr von bereits verendeten Tieren. Eine sinnvolle Hygienevorschrift. Aber viele Muslime fürchten, das Tier könnte vor dem Schlachten durch die Betäubung sterben und wäre dann nicht mehr halal. Ein Risiko, das Tierärzte als außerordentlich gering bezeichnen. Oft wird auch behauptet, ein Tier blute beim betäubungslosen Schlachten besser aus. Das ist nicht so. Dafür gibt es aber sehr viele Studien, die belegen, wie qualvoll diese Schlachtpraxis für das Tier ist.

 

 

Skandal 1:

Aiman Mazyeks Zentralrat der Muslime

will Schächten ohne Betäubung

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland ist trotzdem der festen Überzeugung, dass eine islamische Schlachtung betäubungslos erfolgen muss. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist das in Ausnahmefällen auch möglich. In Bayern wurden in den letzten drei Jahren aber keine Genehmigungen dazu erteilt.

» Video über das Schächten von Report Mainz

 

 

Reklame Halal für Babies

 

Skandal 2:

Betäubungslos geschächtete Tiere in Deutschland

Bundesweit liegt die Zahl der betäubungslos geschlachteten Rinder jährlich bei unter fünfhundert. Die der Schafe offiziell bei drei- bis fünftausend, wobei hier die Dunkelziffer bei hunderttausend liegen könnte. Dass dieses Fleisch über die speziellen Vertriebswege hinaus in den Handel gelangt, ist eher unwahrscheinlich.

 

Skandal 3:

Betäubungslos geschächtetes, islamisches Götzenopferfleisch

aus Belgien und Frankreich

landet ungekennzeichnet in deutschen Fleischtheken

Im europäischen Ausland sieht das anders aus: In Frankreich und Belgien wird zum Beispiel in großem Umfang betäubungslos geschlachtet, weit über den Bedarf der religiösen Gruppen hinaus. Nach Angaben der Bundestierärztekammer gelangt Fleisch aus dieser Produktion undeklariert auch bis in deutsche Supermärkte.

 

 

Halal-Zertifizierung in Deutschland

So unübersichtlich wie diese Importe ist manches auf dem Halal-Markt: In Deutschland gibt es noch keinen einheitlichen Halal-Standard, dafür aber über ein Dutzend Zertifizierer, die sich zum Teil nicht gegenseitig anerkennen. Die Preise für ein Halal-Zertifikat differieren enorm: Von einer symbolischen Spende bis zur halben Million ist offenbar alles möglich. Nicht alle Zertifizierer akzeptieren alle Betäubungsmethoden, und was in Deutschland erlaubt ist, bereitet beim Export in muslimische Staaten Probleme.

 

Zur Zertifizierung siehe auch: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft und Bio & Halal Magazin

Landwirtschafts- und Verbraucherministerin Ilse Aigner hätte mit der Novellierung des Tierschutzgesetzes die Chance gehabt, dem unwürdigen Abstechen der Tiere und anderen Quälereien ein Ende zu bereiten. Doch viele Lobby-Gruppen setzten ihre Extrawürste durch. Über das Schächten wurde gar nicht erst diskutiert. Das Thema ist wohl zu “heiß”. Fragen an Frau Aigner: Wie viele Tiere werden jährlich in Deutschland halal geschächtet? Wann endlich wird das Schächten bei uns verboten, so wie in Schweden? Wie will die deutsche Verbraucherministerin garantieren, dass Nicht-Moslems kein Halal-Fleisch untergejubelt wird?

» Kontakt Ilse Aigner (CSU)

 

Britain-Goes-Halal-but-nobody-tells-the-public

 

 

Daily-Star-Kids-Forced-to-eat-Halal-at-School-No-Choice

Ergänzend zum Artikel des BR:

 

 

Halal in Großbritannien

Die Zustände in Großbritannien sehen so aus, dass der unwissenden Bevölkerung geschächtetes Halal-Götzenopferfleisch untergejubelt wird, insbesondere den Schulkindern:

 

Infos GB: britische Seite boykotthalal

 

 

Halal in der EU

 

Die EU will angeblich 2013 eine Verbraucherbefragung zur Halal-Situation durchführen: Die Europäische Kommission wird im kommenden Jahr die Verbraucher in einer Studie befragen, ob künftig auf den Etiketten von Fleisch stehen muss, nach welcher Methode das Schlachttier getötet worden ist. Dies teilte jetzt Denis Simonin, Tierschutzchef bei der EU-Generaldirektion für Gesundheits- und Verbraucherschutz mit. “Wir werden die Verbraucher befragen, ob sie solche Informationen benötigen”, sagte Simonin anlässlich einer Veranstaltung des “European Meat Forum” vor Europäischen Metzgermeistern, organisiert vom Europäischen Parlament. Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich noch 2013 veröffentlicht werden. “Wir haben nicht den Mut diese Frage selbst zu entscheiden, sagte der deutsche Christdemokrat Horst Schnellhardt, Mitglied des Europäischen Parlaments (EP), bei der Veranstaltung. Kurz vor Jahreswechsel, zu dem die von der Europäischen Union (EU) erlassene Verordnung 1099/2009 über den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Tötung in Kraft tritt, haben Vertreter der nationalen Metzgerverbände sich bei der EU beklagt, dass viele Schlachthöfe die rituelle Schlachtung nur deshalb praktizieren, um die hohen Kosten für eine Betäubung der Tiere zu vermeiden. Die Metzger sind der Meinung, dass rituelle Schlachter durch die neue EU-Verordnung einen wirtschaftlichen Gewinn erzwingen können.

 

Brüssel hat bisher jedoch immer betont, es sei an den einzelnen EU-Mitgliedern zu entscheiden, welche Schlachthöfe mit Bezug auf die neue Verordnung aus religiösen Gründen von der Pflicht zur Betäubung befreit werden. Mit der Feststellung, “Religion ist Teil der Grundrechte und durch die EU anerkannt,” reagierte Simonin auf die Bedenken der Metzger und bemerkte, dass Religionsfreiheit von jedem Land nach eigenem Ermessen ausgelegt werden dürfe und sich die EU als Autorität nicht einmische. “In Deutschland sind Tierschutz und religiöse Rechte auf dem gleichen Niveau”, erläuterte Simonin die verschiedenen Ansätze der EU-Mitgliedsstaaten hinsichtlich von Ausnahmeregelungen. Schweden, auf der anderen Seite, sei eines der Länder, das jegliche Schlachtung ohne Betäubung verboten habe. “Ich war schockiert, als ich einen Schlachthof in Spanien besuchte, wo es eine Produktionslinie gibt, die nur für das rituelle Schlachten von Tieren bestimmt ist, deren Fleisch für den afrikanischen Markt verwendet wird,” hat der deutsche MEP Schnellhardt angegeben.

 

 

 

Halal International

 

Von der OIC, der Organisation Islamischer Länder, geht derzeit eine massive, weltweite Kampagne aus, mit der flächendeckende Halal-Standards eingeführt werden sollen. Nicht nur für Nahrungsmittel, sondern auch für Kosmetika. Links zu den islamischen Halal-Aktivitäten: Halalworld Gulfnews Halal.com AME.Info International Islamic News Agency

 

2 Responses to “Belgisches und französisches Halal-Fleisch in Deutschland – Halal-Europaweit”

  1. Thomas Wachter Says:

    Einfach nur widerlich, Tierquälerei im namen einer verachtenswerten „Religion“.

  2. Thomas Wachter Says:

    Widerlich, Tierquälerei im Namen einer verachtenswerten „Religion“.


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