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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pharao Ramses III. wurde Kehle durchgeschnitten 18. Dezember 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 18:30

Er war der letzte große Herrscher des Neuen Ägyptischen Reichs – doch Frau und Sohn wollten ihn loswerden: Pharao Ramses III. kam vor mehr als 3000 Jahren bei einem Komplott ums Leben. Jetzt haben Forscher die Todesursache ermittelt.

 

Bozen/Hamburg: Mehr als 3000 Jahre nach seinem Tod scheint das Schicksal von Pharao Ramses III. geklärt. Dem Herrscher wurde bei einer Haremsverschwörung wahrscheinlich mit einem scharfen Messer die Kehle durchgeschnitten. Das belegen neue Untersuchungen des Instituts für Mumien und den Gletschermann an der Europäischen Akademie im italienischen Bozen (EURAC). Die Forscher veröffentlichen ihre Studienergebnisse im „British Medical Journal“.  Ramses III. regierte etwa von 1186 bis 1155 vor Christus. Bei einem versuchten Sturm auf den Herrscherpalast soll er ermordet worden sein. Die Todesursache des Pharaos, der als letzter großer Herrscher des Neuen Reichs gilt, war bisher unklar und unter Forschern viel diskutiert. Ramses III. wurde etwa 1155 vor Christus vom Thron gestoßen. Seinerzeit waren wiederholt die Libyer ins Reich eingefallen. Am Mordkomplott soll auch einer seiner Söhne, Prinz Pentawere, beteiligt gewesen sein. Er ist dem Bericht zufolge nun erstmals genetisch identifiziert worden. Auch eine der beiden Frauen des Pharaos, Tiye, war beteiligt, wie Institutsleiter Albert Zink erläutert.

 

 

 

Bestrafung des Prinzen

 

Verschiedene Untersuchungen wie Erbguttests und Computertomografien wurden nun am gut erhaltenen mumifizierten Herrscher im ägyptischen Museum in Kairo vorgenommen. Die Aufnahmen zeigen einen tiefen Stich in der Kehle. Nicht eindeutig belegbar ist nach Angaben der Wissenschaftler allerdings, ob der Angriff sofort tödlich war. Ramses III. könnte auch erst an den Folgen seiner Verletzungen gestorben sein. Dass ihm die Wunden erst nach seinem Tod zugefügt wurden, scheint nach den neuen Untersuchungen an der Mumie sehr unwahrscheinlich. Ein Amulett, das der Mumie von Einbalsamierern beigefügt wurde und dem im Alten Ägypten heilende Kräfte zugeschrieben wurde, stützt diese These. Im Gegensatz zur Mumie von Ramses III. waren die sterblichen Überreste seines Sohnes, des Prinzen Pentawere, bisher nie eindeutig identifiziert worden. Die neuen DNA-Untersuchungen weisen nun darauf hin, dass es sich bei dem sogenannten „Unbekannten Mann E“, der in einer Grabstätte der Pharaonen im ägyptischen Deir el-Bahari gefunden wurde, um den damals 18 bis 20 Jahre alten Prinzen handelt.

 

Ansicht des Pharao: Die Mumie Ramses III. in der 3-D-Rekonstruktion.

Ansicht des Pharao: Die Mumie Ramses III. in der 3-D-Rekonstruktion.

 

 

Ungewöhnlich ist die Form seiner Bestattung: Sein Körper wurde nur mit Ziegenhaut eingehüllt, seine inneren Organe und sein Gehirn wurden nicht wie gewöhnlich entfernt. Diese nicht standesgemäße Mumifizierung könnte auf eine Bestrafung hinweisen wegen der Beteiligung am Mordkomplott gegen seinen Vater. Bei einem Gerichtsprozess nach dem Komplott wurde Pentawere schuldig gesprochen, wie erhaltene Papyrusschriften belegen. Der Prinz soll sich nach dem Urteil selbst das Leben genommen haben, heißt es darin. Die italienischen Forscher rund um Zink glauben aber, dass es auch möglich sei, dass Pentawere stranguliert wurde. Die tatsächliche Todesursache bleibt aber weiterhin Spekulation. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

Tödlicher Stich: Das Bild des Computertomografen zeigt einen verräterischen...

Tödlicher Stich: Das Bild des Computertomografen zeigt einen verräterischen Einstich.

 

 

Doch diese monotheistische Religion war den Ägyptern zu radikal und abstrakt. Nach Echnatons Tod kehrte das Land Schritt für Schritt zu den alten Göttern zurück. Der Herrschersitz wurde nach Memphis verlegt.

 

Doch diese monotheistische Religion war den Ägyptern zu radikal und abstrakt. Nach Echnatons Tod kehrte das Land Schritt für Schritt zu den alten Göttern zurück. Der Herrschersitz wurde nach Memphis verlegt.

 www.n-tv.de

 

One Response to “Pharao Ramses III. wurde Kehle durchgeschnitten”

  1. saphiri1 Says:

    Trotzdem bin ich überzeugt-dass die Zeit gegenüber damals sich verbessert hat–nicht anzusprechen die Kopten Verfolgung die gehört noch wergradiert !!

    „Die Fremdländischen verschworen sich auf ihren Inseln,
    die Völker wurden im Gefecht auf einen Schlag zerstreut und vertrieben,
    und kein Land konnte ihrer Waffengewalt trotzen.“

    Dieser Text beschreibt geradezu eine Massenflucht verzweifelter und gut bewaffneter Menschen, denen es sogar gelang, das Hethiterreich hinwegzufegen, welches jahrhundertelang der Erzfeind Ägyptens war. Bei den Flüchtlingen handelte es sich um ein Bündnis verschiedener Stämme, die der Papyrus Harris wie folgt auflistet: Peleset (Philister), Tjeker (möglicher Weise verwandt mit den Teukroi aus Troas), Schekelesch (vielleicht Sikaner aus Sizilien), Weschesch (ungewisse Herkunft) und Denjen oder Dardanj (könnten mit den Danaern aus der Ilias von Homer identisch sein). All diese Stämme bildeten zusammen das Bündnis der „SEEVÖLKER“.

    Die berühmte Geschichte der Haremsverschwörung unter Ramses III. wird auf einem bemerkenswerten Papyrus aus dessen Regierungszeit geschildert, Hierbei wird genau über das Verfahren gegen eine Gruppe von Höfligen, die einen Anschlag auf den Pharao planten, auskunft gegeben. Hauptangeklagte war eine königliche Nebenfrau nemens Tiji/ Thi, die ihren sohn Pentewere als Nachfolger des Königs auf den Thron heben wollte. Diese verschwörung wurde zum glück für Ramses rechtzeitig aufgedeckt und die Verschwörer wurden verhaftet. Ramses persönlich leitete den Prozess, war aber wahrscheinlich irgendwann während der Zeit des Verfahrens schon verstorben. Zu gericht saßen 14 Beamte, darunter 7 Kammerdiener, 2 schatzmeister, 2 Standartenträger des Heeres, 2 Schreiber und 1 Herold. Dieser Untersuchungsmission wurde volle Freiheit zugesprochen, was die Ermittlungsmethoden betraf und dazu das höchst ungewöhnliche Recht, selbst das Urteil über die Angeklagten zu sprechen und zu vollziehen. Die Gruppe der Verschwörer gehörte zur unmittelbaren des Königs, es handelte sich vor allem um Angestellte des königlichen Harems. Es waren über 40 Hofbeamte in die prekäre Geschichte verwickelt. Im ersten Verfahren wurden insgesamt 28 dieser Personen zum Tode verurteilt. Im Zweiten Verfahren wurden 6 Angeklagte ebenfalls zum Tode verurteilt – sie mussten sich selbst unmittelbar vor dem Gericht das Leben nehmen. Im dritten Verfahren wurden ebenfalls 4 Beschuldigte zum Selbsmord verurteilt, aber diese „konnten“ das in ihren Zellen tun. Im vierten und letzten Verfahren standen 3 der dem Prozess vorsitzende Richter und 2 Beamte vor Gericht. Ihnen wurde zur Last gelegt, sie hätten mehrere der weiblichen Angeklagten und einen General namens Pejes bei sich empfangen. Einer der Richter konnte seine Unschuld beweisen, die anderen wurden zum Abschneiden ihrer Nasen und Ohren verurteilt. Der verurteilte Kammerdiener beging Selbstmord, ehe das Urteil vollstreckt worden konnte.

    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://www.faszination-aegypten.de/Aegyptothek/pharaonen/ramses_3.htm

    Was ist mit dir, mein Vater Amun?
    Hätte ein Vater jemals seinen Sohn vergessen?
    Hätte ich jemals etwas ohne dich getan?
    Gehe und stehe ich nicht allein nach deinem Wort?
    Habe ich jemals einen Plan übertreten, den du geboten hast?
    Zu groß ist er doch, der große Herr Ägyptens,
    als daß Fremdvölker ihm entgegentreten könnten!
    Was bedeuten dir diese Asiaten, Amun,
    die Elenden, die Gott nicht kennen?“

    Der Mann, der hier in höchster Not zum Reichsgott Amun ruft, ist kein geringerer als Pharao Ramses II. Er steht, allein gelassen von seinen Truppen und Offizieren, auf dem Schlachtfeld vor der Stadt Kadesch, die Übermacht des Feindes und den fast sicheren Tod vor Augen. Was war geschehen? Wie konnte der ägyptische König in diese verzweifelte Lage geraten?

    Ägypten, um 1275 v. Chr.
    Seit vier Jahren herrscht Pharao Ramses II. über das Land am Nil. Er sollte zum berühmtesten Herrscher der ägyptischen Geschichte werden. Mit seinem Namen wird man Macht und Größe verbinden; er wird länger regieren und mehr Tempel erbauen lassen als die meisten anderen Pharaonen.

    http://www.judithmathes.de/aegypten/nr/kadesch.htm


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