kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Tunesien: Untergang der Moslembruderschaft in der Region ist nahe! 17. Dezember 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 19:34

Pfiffe und Steinwürfe bei Revolutionsfeier für Marzouki

 

Anlässlich des zweiten Jahrestages des Beginns der Revolution in Tunesien ist Präsident Moncef Marzouki in Sidi Bouzid ausgepfiffen worden. Rund 5000 Tunesier waren auf dem zentralen Platz der Stadt zusammengekommen, in der sich am 17. Dezember 2010 Mohammed Bouazizi aus Verzweiflung in Brand gesetzt hatte. Präsident Marzouki wurde während seiner Rede ausgepfiffen, es flogen Steine. Er forderte die Tunesier auf, geduldig zu sein. Er höre die Wut der Leute. Das sei verständlich, denn die Hauptziele der Revolution seien noch nicht erreicht, wie etwa due Bestrafung der korrupten Leute des alten Regimes. Die Bevölkerung fühlt sich von der von Islamisten dominierten Politik im Stich gelassen. Noch immer herrscht in vielen Regionen hohe Arbeitslosigkeit und Armut. Der Arabische Frühling begann in Tunesien. Als im Januar 2011 der Autokrat Zine El Abidine Ben Ali stürzte, beflügelte der Umbruch auch die Freiheitsbestre­bungen der arabischen Nachbarn. Im Oktober hielten die Tunesier erstmals freie Wahlen ab. Klarer Sieger wurde die islamistische Ennahda-Partei. Auch kürzlich kam es bei Demonstrationen in Tunesien wieder zu Auseinandersetzungen. Dabei wurden mehr als 300 Menschen verletzt worden. Präsident Marzouki forderte daraufhin einen Regierungswechsel. Ministerpräsident Hamadi Jebali von der Ennahda-Partei solle eine neue, kleinere Regierung bilden, wie es hiess, “mit kompetenten Technokraten, und nicht auf der Grundlage politischer Fraktionen”. {Quelle: de.euronews.com}

 

 

 

Besonders junge Demonstranten in Tunesien

 

Präsident wird zum Jahrestag mit Steinen beworfen

 

Zum Jahrestag der tunesischen Revolution haben wütende Demonstranten Staatschef Marzouki und Parlamentspräsident Jaafar mit Steinen beworfen. Islamisten heizen den politischen Diskurs zusätzlich an.

 

Am Jahrestag der tunesischen Revolution sind Staatspräsident Moncef Marzouki und Parlamentspräsident Mustapha Ben Jaafar bei einer Gedenkveranstaltung mit Steinen beworfen worden. Bei ihrem Auftritt in Sidi Bouzid, dem Ausgangsort der Revolution, mussten Marzouki und Ben Jaafar in Sicherheit gebracht werden. Zwei Jahre nach dem Sturz des Machthabers Ben Ali nährt die anhaltende Wirtschaftsmisere die Unzufriedenheit der Tunesier. Das zentral gelegene Sidi Bouzid gehört zu den ärmsten Regionen Tunesiens. Dort nahm am 17. Dezember 2010 die Revolution gegen Präsident Zine el Abidine Ben Ali ihren Anfang, als der Straßenverkäufer Mohammed Bouazizi sich selbst verbrannte, um gegen die sozialen Missstände in dem nordafrikanischen Land zu protestieren. Als Marzouki einen Blumenkranz am Grab Bouazizis niederlegte, schrien die Menschen den vor rund einem Jahr gewählten Staatschef an. „Die Regierung hat keinen Zauberstab„: In seiner Rede auf dem Platz, auf dem sich einst Bouazizi anzündete, bat Marzouki die Tunesier um mehr Geduld. „Die Regierung hat keinen Zauberstab, mit dem sie die Dinge ändern könnte“, sagte der Präsident. Es brauche Zeit, um mit dem „Erbe von 50 Jahren Diktatur“ aufzuräumen. Aus der versammelten Menge von rund 5000 Zuhörern gellten Marzouki Pfiffe und „Verschwinde – Verschwinde!“-Rufe entgegen. Als im Anschluss an Marzoukis Rede Ben Jaafar das Podium betrat, flogen Steine. Die Sicherheitskräfte brachten die beiden Spitzenpolitiker umgehend in die Präfektur, sie blieben unverletzt. Die Polizei ging nicht gegen die wütende Menge vor, als diese das Podium stürmte.

 

 

Immer noch keine Einigung auf Verfassung

 

Der Aufstand gegen Ben Ali war aus der Unzufriedenheit über die grassierende Arbeitslosigkeit und die anhaltende Armut entstanden. In den vergangenen Monaten hatte sich an den Zuständen kaum etwas geändert, zumal Tunesien in den Monaten des Umbruchs in eine Rezession rutschte. Heute leidet die Wirtschaft unter der Krise in der Euro-Zone, dem wichtigsten Handelspartner des Landes. Die Arbeitslosenquote liegt bei 18 Prozent. Auch innenpolitisch sind viele Tunesier enttäuscht: Vierzehn Monate nach der Wahl der verfassunggebenden Versammlung haben sich die Delegierten noch immer nicht auf einen Verfassungsentwurf einigen können. Ende November kam es in der nördlich gelegenen Stadt Siliana über fünf Tage zu Unruhen. Zudem heizen radikalislamische Gruppen den politischen Diskurs zusätzlich an. {Quelle: www.welt.de}

 

 

 

 

Auch das ZDF ist nach großer Anfangseuphorie über die Entwicklung in Ägypten mittlerweile wieder auf den Boden der Tatsachen zurück gekehrt. Der neue Realitätssinn zeigte sich gestern Abend in einem Beitrag des ZDF-Auslandskorrespondenten Dietmar Ossenberg über das Verfassungsreferendum (über das PI heute auch schon berichtete) für das “Heute Journal”. Dort wird ab etwa min 11:20 über die Muslimbrüder in Ägypten mit den einführenden Worten von Klaus Kleber berichtet: “Wes Geistes Kind die Moslembrüder sind“! Nach sehr kritischen Erläuterungen des Auslandskorrespondenten Ossenberg dann der “Hammer” des ägyptischen Journalisten Hamdy Risk (Foto oben) ab 13:55 min, den man in der Form schon oft auf PI, aber noch nie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gehört hat: “Es geht nicht nur um Ägypten, die Moslembrüder wollen ein weltweites Kalifat, ihre Ideologie gleicht dabei dem Kommunismus oder dem Expanisionsdrang H i t l e r s”. Das ist doch sehr interessant, dass ausgerechnet ein ägyptischer Journalist die Ideologie der Moslembrüder mit dem Kommunismus und der Ideologie Hitlers vergleicht, was ja bei uns ständig heftigst bestritten wird. Dabei berufen sich – wie wir wissen – alle Moslems auf den Koran!

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s