kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen bombardieren Nordkorea… mit Bibeln 17. Dezember 2012

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 21:01

Südafrika : Gott fährt 3. Klasse

 

 

Halleluja!

Wenn der Zug morgens die Arbeiter aus dem Township ins Zentrum von Kapstadt bringt,

sind auch Prediger dabei.

Mit Bibel und Gesang bringen sie die Bahn zum Swingen.

 

Rabenschwarz ist der Himmel über dem Bahnhof Khayelitsha an diesem winterlichen Morgen. Um kurz vor sechs drängeln sich die Pendler auf dem zugigen Bahnsteig, der Zug nach Kapstadt soll um 5.58 Uhr abfahren. In den Townships lebt die große Mehrheit der Bewohner Kapstadts. Wer Arbeit hat, zu der er morgens fahren kann, zählt zu den Glücklichen. Eine Stunde dauert die Reise laut Fahrplan der „Metrorail“ – ein frommer Wunsch, denn fast immer dauert sie sehr viel länger. Der Zug schleicht im Schneckentempo durch unüberschaubare Wohnhüttensiedlungen, vorbei an Brackwasserflüssen und Müllhalden, Kiosken im Coca-Cola-Design und Mini-Taxen. Das Postkarten-Kapstadt mit Seilbahn, Victoria & Albert Waterfront, Stränden und schicken Wohnvierteln ist tatsächlich nur etwa 40 Kilometer entfernt, gefühlt jedoch eine halbe Weltreise. In Khayelitsha wohnen die Gärtner, Putzfrauen, Kindermädchen, Zimmermädchen, Kellner und Kassierer, die vielen Straßenbau- und Hafenarbeiter. Es ist ein mühseliger Alltag, der geprägt ist von Armut, Gewalt und Krankheit. Ihre Arbeitgeber und Kunden meiden den Stadtteil, viele waren nie dort.

 

Doch die Südafrikaner wären nicht die Südafrikaner, wenn sie nicht aus ihrer wochentäglichen Fahrt zur Arbeit ein spirituelles Happening machen würden: In jedem Zug ins Zentrum wird morgens ein Waggon zur Kapelle auf Schienen. Ein Prediger, die Bibel fest in der Hand, verkündet lautstark das Wort Gottes, die Adern an seinem Hals treten hervor, die Zustimmung der Passagiere steigert sich von sanftem Murmeln bis zu kräftigem Gesang. Männerstimmen folgen Frauenstimmen. Es sind die vibrierenden Fragen und Antworten des Gospelgesangs. Manchmal mischt sich etwas Englisch unter das Xhosa des Predigers. „Jesus is like an ATM“, donnert er, als wir in den Bahnhof Bonteheuwel einrollen. Jesus ist wie ein Geldautomat. Man kann nur etwas abheben, wenn auch was auf dem Konto ist. Also immer schön einzahlen, einzahlen, einzahlen, Leute! Die Menschen nicken. Mehr und mehr drängen in den Waggon – so lange, bis die Tür trotz der Kälte offen bleiben muss. Der Prediger hat sich inzwischen in einen Rausch gebetet, mit ausgebreiteten Armen steht er da, seine Stimme überschlägt sich, die sprühenden Spucketropfen sind sein Weihwasser. Draußen dämmert der Morgen, und als der Zug am Hauptbahnhof ankommt, ist die Sonne endlich aufgegangen. Einen kurzen Film aus diesem Zug finden Sie unter tagesspiegel.de/welt – www.tagesspiegel.de – von }

 

 

 

 

 

Christen bombardieren Nordkorea… mit Bibeln

 

Seoul:  Wenige Wochen bevor das kommunistische Regime Nordkoreas wegen eines Raketenstarts und dem Anheizen nuklearer Ängste von der internationalen Staatengemeinschaft verurteilt wurde, haben Christen von Südkorea aus Ballons Richtung Nordkorea aufsteigen lassen, die sie für „viel mächtiger“ als Raketen halten. Die 17 Heliumballons transportierten wasserundurchlässige Säcke, vollgepackt mit dem Matthäusevangelium auf Koreanisch. Das Evangelium ist auf plastifizierten Seiten gedruckt, um es vor Witterungsschäden zu bewahren. Vergleichbare Aktionen fanden bereits 2010 und 2011 statt. Jeweils wurden andere Methoden gebraucht, um die Frohe Botschaft in das hermetisch von der Außenwelt abgeriegelte Land zu bringen. Die Initiative geht auf einen während des Koreakrieges in den Süden geflüchteten nordkoreanischen Christen zurück. Er finanzierte die Sonderanfertigung der 1,2 Millionen wetterfesten Exemplare des Matthäusevangeliums.

 

 

1,2 Millionen wetterfeste Evangelien mit Heliumballons nach Nordkorea

 

Die christliche Gruppe weiß natürlich nicht, wieviele Exemplare ihr Ziel erreichen und in die Hände von Nordkoreanern gelangen werden. Deshalb auch die hohe Auflage, da der nordkoreanische Sicherheitsapparat sicher versuchen wird, die Evangelien zu beschlagnahmen, bevor sie die Bürger des Landes finden. In Nordkorea ist jede religiöse Betätigung verboten. Das Christentum kann nur unter schwierigsten Bedingungen im Untergrund überleben. Jede noch so kleine Regung, jedes christliche Symbol, jede falsche Äußerung, oder auch nur ein falsches Wort, das ein christliches Bekenntnis verraten könnte, wird mit Gefängnis und Lagerhaft bestraft. Auch nach dem ersten Jahr der Herrschaft von Kim Jong deutet nichts auf eine Verbesserung der Lage hin. Jüngsten Informationen zufolge ist die Zahl nordkoreanischer Spitzel und Geheimagenten, die in der Volksrepublik China im Einsatz sind und im grenznahen Raum operieren deutlich erhöht worden. Sie machen Jagd auf Menschenrechtsaktivisten, unter denen sich vor allem Christen befinden. Wie Open Doors, eine amerikanische Organisation, die sich für die Religionsfreiheit einsetzt, bekanntgab, ist der Verfolgungsdruck auf die Christen Nordkoreas enorm. Sie sind Verhaftungen und Folter ausgesetzt und werden als Köder eingesetzt, um die Hilfsorganisationen im Grenzraum aufzudecken und auszuschalten.

 

 

Einsatz für Christen sehr gefährlich

 

Das macht es sehr gefährlich, den Christen im Norden Koreas zu helfen, wie ein Open Doors-Mitarbeiter mitteilte. Vor allem jenen, die von der Regierung verhaftet und dann wieder freigelassen wurden. Sie stehen häufig unter ständiger Observation. „Oft können wir ihnen deshalb nicht helfen, weil das Risiko zu groß ist, wenn wir merken, daß sie beschattet werden. Wir können dann nur für sie beten“.

 

 

Jeder dritte Insasse in Nordkoreas Konzentrationslagern

ist Christ

 

Wieviele Christen es in dem seit 1945 kommunistisch beherrschten Nordkorea gibt, kann niemand genau sagen. Laut Jerry Dykstra, dem Pressesprecher von Open Doors sind es mindestens 200.000, die „in den Katakomben“ überleben. Insgesamt wird die Zahl der Getauften auf bis zu 400.000 geschätzt. Ihre Zahl ist trotz aller Schwierigkeiten im Wachsen begriffen. Allein von den rund 200.000 Gefangenen, die in Konzentrationslagern des Regimes festgehalten werden, sind etwa 70.000 Christen. In einem Land, in dem es offiziell überhaupt keine Christen mehr gibt, ist der Anteil von einem Drittel aller Gefangenen eine enorme Zahl. „In den Gefängnissen und Lagern bekehren sich die Menschen zu Christus“, so ein Mitarbeiter einer christlichen Hilfsorganisation.

{Quelle: www.katholisches.info – Text: Vatican Insider/Giuseppe}

 

 

 

 

Diebstahl Unbekannte stehlen Kerzen aus Kirche

 

Von wegen besinnliche Weihnachtszeit:

Nicht einmal vor der Kirche machten Unbekannte im Nordkreis Cloppenburg halt. Neben dem Diebstahl kam es auch zu einer Sachbeschädigung.

 

Altenoythe: Diebstahl und Sachbeschädigung in der Adventszeit in der  katholischen Kirche St. Vitus in Altenoythe (Stadt Friesoythe): Wie die Polizei am Montag mitteilte, haben wieder unbekannte Täter in der Zeit  zwischen Donnerstagmorgen und Freitagmorgen in Altenoythe aus der Kirche  von einem Adventsgesteck vor dem Altar die vier Kerzen gestohlen.Ferner zerstörten vermutlich die gleichen Täter ein Adventsgesteck mit Schnittblumen, das in der Kirche aufgestellt war.Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Friesoythe unter Telefon 04491/93160 entgegen. {Quelle: www.nwzonline.de}
 

6 Responses to “Christen bombardieren Nordkorea… mit Bibeln”

  1. Serapio Says:

    Und jetzt frage ich mich, ob einer dieser Nordkoreaner, der so eine Bibel vom Boden aufliest und dabei beobachtet wird, nicht sogleich in ein KZ gesteckt wird. Ich habe den Eindruck, eine Packung Chicken-fried-rice wäre sinnvoller gewesen.

  2. saphiri1 Says:

    Zur größten Not und Gefahr wurde der jungen Kirche der religiöse Zwang. Am Nationalfeiertag hatten alle Koreaner durch eine Zeremonie am Shintoschrein ihre Loyalität den Japanern gegenüber zu bezeugen. Die Christen gerieten dadurch in einen Gewissenskonflikt. Sie fragten sich: „Dürfen wir als Christen uns am Shintoschrein verneigen?“
    Die leitenden Pfarrer wurden bei der japanischen Behörde vorstellig und baten darum, daß ihnen um des Glaubens willen diese Zeremonie erspart bliebe. Man erklärte ihnen, dieser Ritus hätte nur politischen und keinen religiösen Charakter. Manche Christen haben sich bei dieser Antwort beruhigt und wohnten seither dieser Feier bei. Auch der Direktor des theologischen Seminars fügte sich, um nicht die weitere Existenz der Schule zu gefährden.
    Andere Christen, vor allem solche, die selbständig denken konnten, erklärten: „Es ist nicht nur eine politische Treuekundgebung, da ja alle Gebete, die dabei gesprochen werden, shintoistischen Charakter haben.“ Durch diesen Zwiespalt gab es unter den Christen Gewissensnöte und Konflikte.

    Schließlich wagte es ein treuer koreanischer Pastor, die Shintozeremonie nicht mitzumachen. Was geschah? Die Japaner ließen ihn in der Nähe des Shintoschreines totprügeln. Damit waren klare Fronten geschaffen. Viele Christen besaßen aber nicht diesen Bekennermut, sondern gingen einen Kompromiß ein. Das war der Grund, warum in der japanischen Zeit die Erweckungsbewegung rasch zurückging. Die Verquickung mit der religiösen Shintozeremonie hatte sich zu einer Dämpfung der Wirksamkeit des Heiligen Geistes ausgeweitet

    http://www.horst-koch.de/weltkommunismus-107/koreas-beter.html

    • saphiri1 Says:

      Gibt es einen Zusammenhang von Säkularisierung und Kommunismus?
      In der Zeit des Kommunismus (bis 1989) hat dieser Zusammenhang bestimmt bestanden.

      Denn im Kommunismus wurde die Religion kategorisch abgelehnt.

      Die Säkularisierung, die heute stattfindet, hat mit dem Kommunismus überhaupt nichts zu tun, sondern hat andere Ursachen.

      So gibt es eine zunehmende anti religiöse Entwicklung(massiveres Auftreten des Atheismus), die sich auf:

      a) die Wissenschaft,(sie wird benützt als Argument gegen die Religion)

      b) den Humanismus

      c) und auf das Verhalten und auf gewisse Positionen (Sexualität, Homosexualität, sexueller Missbrauch, die Ablehnung der Frau zu kirchlichen Ämtern, die Herrschaftsform usw., um einige zu nennen) der katholischen Kirche gründet.

      Anderseits nehmen paradoxerweise „pseudoreligiöse Tendenzen“ wieder zu.

      Aber das wäre bereits ein anderes und interessantes Thema.

      Der staatliche Kommunismus, so wie wir ihn Beispielsweise aus der Sowjetunion, China und Nordkorea kennen, nutzt die altbekannten Strukturen religiöser Systeme und überträgt sie auf einen autoritären Staat. Gott heißt dann Stalin oder Mao oder Kim Il Sung.

      Das geht nur, weil die Staaten nicht säkular waren, und die Menschen diese religiösen Strukturen kannten.

      In einem echten säkularen Staat würden die Menschen darüber lachen, wenn man ihnen einen gottähnlichen Führer präsentiert. So weit sind wir aber noch nicht.
      .

      • Emanuel Says:

        d) antireligiöse Entwicklung wegen der viele Menschen abstoßenden Entwicklung innerhalb der großen Kirchen selber … !!!!

  3. saphiri1 Says:

    dazu fällt mir nur folgendes dazu ein:

    Stern der Sehnsucht

    Stern der Sehnsucht,
    hoch am Himmel,
    leuchte hell durch dunkle Nacht.
    Bringe allen Menschen Hoffnung,
    die dein sanftes Licht bewacht.

    Weck die Hoffnung in den Herzen,
    Derer, die vom Hass zerstört,
    dass ein jeder von uns Menschen,
    noch das Lied der Liebe hört.

    Hass und Liebe sind die beiden
    Pole der Unendlichkeit
    und wir Menschen wandern alle,
    durch die Zeit zur Ewigkeit.

    Lass uns mit dem Herzen sehen,
    unsern Weg durch Raum und Zeit,
    lass uns nicht verloren gehen
    in der kalten Dunkelheit.

    Nur die Liebe kann verhindern,
    dass wir für immer in der Unendlichkeit des Seins verloren gehen.

  4. schwebchen Says:

    Säkulare Menschen – ob sie über einen Führerkult lachen oder nicht – haben in totalitären Systemen auch nur die Chance mitzumachen, wenn sie überleben wollen.


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