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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Warum die Jerusalem-Bibel so kostbar ist 7. Dezember 2012

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 17:32

 

Martin Luther hat die Bibel in eine allgemein verständliche Sprache übersetzt. Die neue Edition „JERUSALEM – Die Heilige Schrift nach der Übersetzung Martin Luthers“ bringt die Texte jetzt in der aktuellsten Fassung heraus.

In BILD erklärt Jerusalems Bischof Munib A. Younan, warum sich die Lektüre für jeden lohnt.

 

 

Als lutherischer Bischof in Jerusalem muss ich immer an die letzten Worte Jesu denken, die er auf dem Ölberg sprach: „Ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem … und bis an das Ende der Erde“ (Apostelgeschichte 1, 8). In der Tat: Von Jerusalem ist das, was uns die Bibel überliefert, in alle Welt gegangen. Jerusalem ist oft die „Heilige Stadt“ genannt worden. Das klingt vermessen, denkt man an die vielen Kriege, die über diese Stadt gekommen sind, an all die Machtkämpfe, Gewalttaten und Schrecken, an denen es in Jerusalems Geschichte nicht mangelt. Menschliche Schwäche, Geltungssucht, Grausamkeit, bitteres Leiden – von alledem weiß die Bibel, sie redet ehrlich und offen darüber. Aber Jerusalem ist zugleich auch die Stadt der Propheten, die ein anderes Leben im Blick hatten. „O Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt“, ruft einer von ihnen, Jesaja (62,6). Dass Achtung füreinander die Selbstsucht überwinde, dass Demut den falschen Stolz besiege, Vertrauen einziehe, wo Verdächtigungen alles vergifteten, dass der Friede dem Krieg ein Ende mache und die Liebe den Hass zum Erlöschen bringe, darum geht es. So will es Gott. Martin Luther, der uns die Heilige Schrift übersetzte, hat den Leser der Bibel mit einem Wanderer mitten im Wald verglichen, der die Wegweiser, die Orientierung verliert. Er sah in Christus den Kompass: „Nimm ihn aus der Schrift – was willst Du dann noch finden„? Wer bisher noch nie die Bibel aufgeschlagen hat, wer aller Religion und besonders dem Christentum skeptisch gegenübersteht, den möchte ich ermutigen, sich Zeit zu nehmen und zu prüfen, was uns dieses Buch zu sagen hat. Es lehrt uns, Gott zu lieben und unseren Nächsten – so schwer uns das oft fällt. Es hat grundlegende Werte formuliert, die unsere Ethik, Kultur und Gesetzgebung prägen. So gesehen ist die Bibel dann nicht nur ein christliches Buch, sondern es fördert echte Menschlichkeit, die für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft wesentlich ist. {Quelle: www.bild.de – Von Bischof Munib Younan}

 

 

 

Bibel

 

 

 

So viel Liebe steckt in der Jerusalem-Bibel

 

Es ist eine unvergleichliche Prachtausgabe der Bibel: „JERUSALEM – Die Heilige Schrift nach der Übersetzung Martin Luthers“. Das neue Buch von BILD, der Evangelischen Kirche in Deutschland und dem Quadriga Verlag enthält einmalige Lithografien und die aktuellste Version der Übersetzung. Ein „Jerusalemkreuz“ aus Olivenholz macht jedes Exemplar zu einem Unikat. Christliche Holzschnitzer haben sie in der Nähe von Bethlehem gefertigt. {Quelle: www.bild.de}

 

schmirgeln

 

Theologie-Student Edward (19) schmirgelt die ausgesägten Holzkreuze, kontrolliert sie auf Fehler

 

 

lackieren

 

 

 

So viel Liebe steckt in der Jerusalem-Bibel

 

Bischof Munib A. Younan aus Jerusalem, Präsident des Lutherischen Weltbundes, prüft mit einem Arbeiter die Kreuze, die später in die Buchdeckel eingelassen werden

BILD.de

 

 

2 Responses to “Warum die Jerusalem-Bibel so kostbar ist”

  1. Erich Foltyn Says:

    ich habe ja jetzt wieder investiert in Bibel-Lexika, die sind auch sehr wertvoll. Weil man versteht vielleicht damit besser als in der Bibel, was die Lebensgeschichten der Propheten eigentlich bedeuten sollen, bevor man sich wieder an den Bibeltext dran machen kann. Da kommt wie beiläufig Nebukadnezar vor, auch ein Ägypter, der gegen den Pharao gekämpft hat, und man versteht nicht, was der u.a. in der Heilsgeschichte für eine Rolle gespielt hat. Es läuft ja darauf hinaus, wie sich über die Jahrtausende die Vorstellung von Gott gebildet hat. Aber auf dem Weg dorthin müßte man ziemlich viel Stoff durchstudieren, also einen riesigen Umweg machen durch damalige Details, um an das Ziel zu gelangen. Kein Zweifel, warum das für die Atheisten nichts ist. Es ist zu viel für sie. Über die Generationen hinweg waren da ungeheuer viele Geschehnisse, die ja alle bekannt sind.

    Auch 2 Bände „Einleitung in die Hl. Schrift“ sind sehr inhaltsreich, jeder Band von 10 Theologie-Professoren geschrieben, aber denen geht es anscheinden mehr um die Quellen, die Quellenbeurteilung, als um den Inhalt der Geschichten in der Bibel.

    Aber in meinem Alter fange ich nichts mehr damit an. Es ist ziemlich fern der heutigen Welt, aber die ist ja geistig nicht so besonders. Man wäre besser dran, wenn man sich von der heutigen Welt abkapselt.

  2. Johannes Says:

    Ausgerechnet dieser lutherische „Bischof“ Munib A. Younan ist einer der schlimmsten Gegner Israels – eben ein typischer „palästinensischer“ Araber! In der so genannten „palästinensischen Theologie“ gibt es keinen Platz für Israel und seine Erwählung als „Volk Gottes“ und den damit verbundenen Anspruch auf das Land „Erez Israel“. Diese merkwürdige Theologie, die übrigens von der Ev.-lutherischen Kirche in Deutschland voll mitgetragen wird – zumindest gibt es keinen Widerspruch, macht JESUS zu einem „Palästinenser“. Der Segen, der im ersten Teil der Bibel, also dem so genannten Alten Testament, den „Kindern Israel“ von GOTT her zugesprochen wird, wird auf das „palästinensische“ Volk übertragen bzw. auf die Kirche allgemein, aber die verheißenen Flüche bleiben allein auf Israel. Deshalb hat sich ja auch die Kirche schon ab dem ersten Jahrhundert als das wahre Israel erklärt. Das Ganze nennt sich deshalb auch „Enterbungslehre“.

    Das Verhältnis von Juden und Christen hat der Apostel ausführlich in seinem Brief an die Römer Kapitel 9 bis 11 dargestellt. Trotzdem werden diese Gedanken von der offiziellen Kirche abgelehnt und von den „Palästinensern“ gar nicht erst zur Kenntnis genommen.

    Younan, der im vorigen Jahr mit stehenden Ovationen zum Präsidenten des Lutherischen Welbundes gewählt wurde, hat wiederholt auch von einer „Besatzungsmacht“ Israel in „seinem Land“ – also in Israel selbst – gesprochen und zum Boykott jüdischer Waren aufgefordert. Er ist auch der Meinung, dass Jerusalem den Arabern gehöre und lehnt die dreitausendjährige Geschichte der Stadt als heiligste Stätte des Judentums ab. Darin gleicht er ganz der politischen Führung von PLO und HAMAS.

    Ein weiterer „palästinensischer“ Hardliner ist er lutherische Pfarrer Mitri Raheb in Bethlehem. Auch er wird von der EKD gestützt und finanziert. Ginge es nach ihm, ist Bethlehem eine uralte arabische Stadt, obwohl doch der Prophet Micha (5,1) dazu ganz anderes gesagt hat, als er die Geburt des MESSIAS und DAVIDSSOHNES in der kleinsten unter den jüdischen Städten, Bethlehem Efrata, ankündigte.

    Wenn dieser Mann also die Herausgabe einer Bibel so sehr begrüßt, sollte er auch ihren Inhalt kennen!


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