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Raketenschutz für Türkei beschlossen – Nato entsendet „Patriot-Einheiten“ 7. Dezember 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 18:40

Russischen Nato-Botschafter: „Patriot-Einsatz in Türkei zieht Nato in Syrien-Konflikt hinein“!

 

Die Stationierung von „Patriot“-Luftabwehrraketen an der türkischen Grenze zu Syrien zeugt laut dem russischen Nato-Botschafter Alexander Gruschko davon, dass die Nato anfängt, sich in den innersyrischen Konflikt einzumischen. „Wir schließen nicht aus, dass durch einen Zwischenfall oder irgendeine Provokation diese Verwicklung nur noch zunehmen wird“, so Gruschko. „Dieses System („Patriot“) wurde gegen Kampfflugzeuge entwickelt und besitzt ein Raketenabwehrpotential. Ausgehend von realen Szenarien kann man sich kaum vorstellen, dass Syrien an einer Verschärfung der Spannungen in dieser Region interessiert ist“, fügte er an. In der zweiten November-Hälfte hatte die Türkei die Nato ersucht, ihr „Patriot“-Raketenabwehrsysteme zur Verfügung zu stellen, die die Türkei vor eventuellen Luftangriffen aus Syrien schützen sollen. Der NATO-Rat hat am 4. Dezember die Stationierung von Patriot-Raketen an der türkisch-syrischen Grenze gebilligt. {Quelle: de.rian.ru}

 

 

 

Raketenschutz für Türkei beschlossen

 

Nato entsendet „Patriot-Einheiten“

 

Die Außenminister der Nato-Staaten bestätigen die Pläne, nach denen die Türkei vor Raketen geschützt werden sollen, die aus Syrien über die Grenze fliegen könnten. Nun sind Bundesregierung und Bundestag gefragt.

 

Die Nato stationiert „Patriot“-Flugabwehrraketen im türkischen Grenzgebiet zu Syrien. Das beschlossen die Außenminister der 28 Nato-Staaten. Mit dem Waffensystem soll das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad an Angriffen auf türkisches Gebiet gehindert werden. Deutschland, die Niederlande und die USA sollen die „Patriot“-Raketen und deren Bedienmannschaften innerhalb weniger Wochen in die Türkei schicken. Bundesaußenminister Guido Westerwelle sagte, noch in dieser Woche werde das Bundeskabinett einen Beschluss zur Entsendung der „Patriot“-Raketen fassen und den Bundestag um Zustimmung bitten. Über die genau Zahl der Raketen und deren Stationierungsorte wurde noch nicht entschieden. Nach Angaben von Nato-Diplomaten betonten die Außenminister in einer Erklärung, dass die Abwehrraketen ausschließlich dem Schutz und der Verteidigung des Bündnispartners Türkei dienen sollen. Sie dürften beispielsweise nicht eingesetzt werden, um eine Flugverbotszone über Syrien zu kontrollieren. {Quelle: www.n-tv.de}

 

 

 

 

 

„Patriot-Einsatz“ in Türkei:

400 deutsche Soldaten abgestellt

 

In einer Sondersitzung hat das Kabinett eine neue Bundeswehr-Mission beschlossen – und die Entsendung von bis zu 400 Soldaten in die Türkei zum Schutz vor Angriffen aus Syrien.

 

Anfang 2013 soll es losgehen. Der Bundestag muss dem „Patriot“Einsatz noch zustimmen. Deutschland will bis zu 400 Bundeswehr-Soldaten zum Schutz vor Angriffen aus Syrien ins Nato-Partnerland Türkei schicken. Das Bundeskabinett billigte am Donnerstag in einer Sondersitzung die Entsendung von zwei „Patriot“-Raketenabwehrstaffeln an die türkisch-syrische Grenze. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) betonten den „klar defensiven Charakter“ der neuen Mission. Der Bundestag soll bereits kommende Woche über die Mission abstimmen. An dem „Patriot“-Einsatz werden sich auch die Nato-Partner USA und die Niederlande beteiligen. Nach deutschen Angaben werden beide Staaten in einer „ähnlichen Größenordnung“ wie Deutschland dabei sein. Für die Bundeswehr sprach de Maizière von einer Höchstgrenze von 350 Soldaten sowie einer Reserve von 50 Soldaten. Die Truppe soll Anfang 2013 einsatzbereit sein. Die „Patriot“-Raketen sind für die Abwehr von Flugzeug-, Raketen- oder Drohnenangriffen geeignet. Zur Durchsetzung einer Flugverbotszone dürfen sie nicht eingesetzt werden. Befristet ist das Mandat auf zunächst ein Jahr, bis Ende Januar 2014. Ziel sei jedoch, den Einsatz früher zu beenden, sagte de Maizière. Deutschland zeige sich auf diese Weise solidarisch mit dem Nato-Bündnispartner. „Wir wollen den Konflikt innerhalb Syriens nicht auf die Türkei übergreifen lassen.“

 

Westerwelle sagte, der Einsatz sei „alles andere als Routine“. Deshalb müsse auch der Bundestag eingeschaltet werden. Angesichts des zunehmenden Zerfalls des syrischen Regimes sei verständlich, „dass sich die Türkei wappnen möchte“. Es handele sich jedoch um einen „rein defensiven Einsatz innerhalb der Befehls- und Kommandostrukturen der Nato“. Deutschland sei an „keinerlei Überlegungen begleitet, die auf eine Intervention hinauslaufen“. Mit dem Mandat soll auch der Einsatz von Awacs-Aufklärungsflugzeugen abgedeckt werden, die ohnehin in der Region stationiert sind. Die High-Tech-Flieger sind zu einem großen Teil mit deutschen Soldaten besetzt. Zu einer „Patriot“-Batterie gehören bis zu acht mobile Abschussrampen, ein Radargerät und ein Gefechtsstand sowie etwa 85 Soldaten. Die Nato hatte die Entsendung der „Patriot“-Einheiten am Dienstag beschlossen. Die Außenminister warnten das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zugleich vor einem Angriff auf das Nato-Mitglied Türkei. Die Regierung in Ankara hatte die Nato nach wiederholten Granateinschlägen in ihrem Grenzgebiet zu Syrien um Hilfe gebeten. {Quelle: www.badische-zeitung.de}

Badische Zeitung

 

 

 

 

Türkei-Einsatz:

Warum wurden aus 180 Soldaten jetzt 400 Soldaten?

 

De Maiziere und Westerwelle. Warum ziehen sie nicht selber die Soldatenuniform an und tragen ihre eigene Haut in der Türkei zum Markte? Oder zum Bazar?

 

Vor etwa zwei Wochen (20. Nov) haben wir von der unverschämten  Ungeheuerlichkeit berichtet, dass die Deutsche Regierung der Türkei 180 junge Männer als Soldaten geben muß, die diese Osmanen dort gegen sonstwen beschützen sollen. Aber damals war noch ausdrücklich von 180 Soldaten die Rede. In allen Medien. Und jetzt, zwei Wochen später, schickt die Regierung gleich 400 Deutsche in die türkische Janitscharentruppe: {In einer Sondersitzung hat das Kabinett eine neue Bundeswehr-Mission beschlossen – und die Entsendung von bis zu 400 Soldaten in die Türkei zum Schutz vor Angriffen aus Syrien. Anfang 2013 soll es losgehen. Der Bundestag muss dem „Patriot“Einsatz noch zustimmen. Deutschland will bis zu 400 Bundeswehr-Soldaten zum Schutz vor Angriffen aus Syrien ins Nato-Partnerland Türkei schicken. Das Bundeskabinett billigte am Donnerstag in einer Sondersitzung die Entsendung von zwei „Patriot“-Raketenabwehrstaffeln an die türkisch-syrische Grenze. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) betonten den „klar defensiven Charakter“ der neuen Mission. Der Bundestag soll bereits kommende Woche über die Mission abstimmen}.

 

Warum klärt man uns nicht auf, wieso die Regierung in zwei Wochen einfach so von 180 auf 400 junge deutsche Männer (allesamt keine „Deutsch-Türken) hochgepokert hat?

Schade, dass Herr de Maiziere und Frau Westerwelle nicht selber die Uniform anziehen, die Soldatenranzen anlegen und in der Türkei Solidarität  spielen.

Aber die Frage bleibt: Wieso sagten sie vor 2 Wochen 170-180 und jetzt ohne Wimperzucken, ohne ein klärendes Wort, mehr als das Doppelte?

 

2 Responses to “Raketenschutz für Türkei beschlossen – Nato entsendet „Patriot-Einheiten“”

  1. Erich Foltyn Says:

    der normale Mensch aus dem Volk ist ja in einer Art Trance-Zustand über die Welt, in der er lebt. Aber es ergibt alles keinen Sinn. Die NATO tut so, als ob der Islam als Religion und als Lebens-Praxis gar nicht existierte, für sie ist nur die Kriegstechnik und dabei will keiner ein Heer. Und das sind heute gar keine Kriege, in dem Sinn wie der 2. Weltkrieg ein totaler Krieg war, sondern man macht nur ein bißchen etwas, um damit Machtpolitik zu betreiben, z.B. damit der amerikanische Präsident und das Weisse Haus versteht, wie sein Einfluß funktioniert. Ich versteh ja die Amerikaner nicht, daß sich so viele nichts sehnlicher wünschen, als auf Schiffen in den Weltmeeren Dienst zu machen. Wahrscheinlich ist es die Faszination von der Kriegsmacht. Dass wir in unserer Demokratie überall mitreden können, ist eine Illusion, die völlig falsch ist, auch wenn z.T. dem Mitreden entsprochen wird. Die Welt läuft nach Prinzipien ab, die kein Mensch beeinflussen kann und wir sind nur Herdenvieh in dem Weltgeschehen. Ein Gottglaube ist da schon was, aber warum soll ein allmächtiger Gott, der über all dem steht, leichter verständlich sein als die riesige Welt. Auch da muss man sich bescheiden und Kritik ist eigentlich eine Anmaßung.

  2. Johannes Says:

    Der Räuberstaat Türkei kann sich selbst schützen! Der hinterhältige Erdogan will Deutschland schon jetzt in einen Nahost-Krieg hineinziehen! Deshalb keine Patriot-Abwehr an die türkisch-syrische Grenze!

    Auch von unseren Politikern werden wir belogen: erst war von 172 Soldaten und zwei Batterien die Rede, nun sind es auf einmal 400 deutsche Soldaten und mehrere Batterien. Auch soll die Bundesrepublik (wie üblich) die Kosten tragen. Ein Schuß mit einer Patriot kostet übrigens 50.000€! Hinzu kommt ein aufwendiger Transport des Geräts und – wie man liest- soll dann alles sowieso an den „Partner“ Türkei übergehen.

    Das passt alles auch zu den geheimen Verhandlungen der SPD mit der Terror-Organisation Hamas, die Frau Nahles (SPD) im Nachhinein rechtfertigt.

    Und dazu passt auch, dass der Entwicklungshilfe-Minister Niebel (FDP) wieder mehrere Besuche in Gaza machte und dort Geld verteilte – natürlich ohne jede Bedingung oder Kontrolle.

    Wo bleibt da die politische Führung der Kanzlerin („C“DU)?


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