kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Hass gegen die Kirche in Europa nimmt zu 6. Dezember 2012

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 20:29

Einbruch in Kirche – Kardinal Woelki lehnt Preis gegen Homophobie ab

 

 

Neuapostolische Kirche durch Diebe verwüstet

 

In der Zeit von Montag bis Mittwochabend, 26. – 29. November kam es zu einem Einbruch in eine Kirche im Kesselmühlenweg in Gotha.

 

Gotha/Erfurt: Der oder die unbekannten Täter gelangten durch ein aufgebrochenes Fenster hinein. In der Neuapostolischen Kirche wurden alle Räume durchsucht: Schränke und Behälter wurden geöffnet und durchwühlt, Regale abgeräumt sowie Kirchenbücher und Noten durch die Gegend geworfen. Es wurde eine Spur der Verwüstung hinterlassen, die auch an der Orgel nicht endete – sie wurde beschädigt. Auch in der Kirche eingebaute Elektronik wurde zerstört. Aus dem Gotteshaus wurden ein Beamer, eine Kamera, ein elektronisches Gerät für Schwerhörige und ein Monitor gestohlen. Der Wert hierfür wurde mit 2000 Euro angegeben. Der Schaden an der Orgel konnte noch nicht bestimmt werden. Der bislang bekannte Sachschaden wurde auf rund 30000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hofft auf Zeugen, die im angegebenen Tatzeitraum etwas Verdächtiges bemerkt haben. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Gotha, Tel. 03621/781424. {Quelle: www.dtoday.de}

 

 

Respektpreis2012 Ates vertritt Kardinal Woelki

 

Die Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ates wurde vom Bündnis gegen Homophobie mit dem Respektpreis 2012 ausgezeichnet. Es ist der Preis, den der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki im Vorfeld abgelehnt hatte.

 

Eine Rede hatte Seyran Ates nicht lange vorbereiten müssen. In ihrer Streitschrift „Der Islam braucht eine sexuelle Revolution“ hat sie bereits viele Aspekte des Umgangs mit Homosexualität im Islam angeprangert. Für ihre offene und kritische Auseinandersetzung ist die Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin am Dienstag mit dem Respektpreis des Bündnisses gegen Homophobie ausgezeichnet worden. Damit werde Ates’ Engagement für eine „sexuelle Revolution in muslimischen Communitys“ gewürdigt, erklärte Katayun Pirdawarivom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD). In Ates, die wegen ihres Einsatzes für zwangsverheiratete Homosexuelle in Deutschland regelmäßig angefeindet wird und sich Gefahren aussetzt, hat das Bündnis eine würdige Preisträgerin gefunden. Darüber waren sich alle Anwesenden einig. Und dennoch stand im Raum, dass der ursprünglich ebenfalls nominierte Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelkizuvor seine Nominierung ausgeschlagen hatte. „Wir hätten uns sehr gefreut, den Erzbischof heute hier begrüßen zu können“, sagte Danilo Höpfner vom Bündnis gegen Homophobie. Als erste hochrangige Persönlichkeit der Katholischen Kirche habe Rainer Maria Woelki den Dialog mit Vertretern der lesbischen und schwulen Gemeinschaft aufgenommen. Dass Kardinal Woelki die Nominierung abgelehnt hat, schade dem Ansehen des Preises, sagte hingegen der katholische Theologe und Publizist David Berger. Er und die Kabarettistin Gabi Deckerwaren ebenfalls nominiert worden. Berger hatte sich zuletzt für die Abschaltung des katholischen Internetportals „kreuz.net“ eingesetzt. Dennoch würdigte auch er die Preisträgerin. „Ich freue mich, dass mit Seyran Ates jemand ausgezeichnet wurde, der den Preis auch wirklich verdient hat“, sagte Berger nach der Preisverleihung. Rainer Maria Woelki hatte die Nominierung mit der Begründung abgelehnt, dass für ihn als katholischer Christ die Achtung aller Menschen selbstverständlich sei. Für Selbstverständlichkeiten wolle er sich nicht auszeichnen lassen, hatte er der Nachrichtenagentur KNA gesagt. Dem 2009 gegründeten Bündnis gehören mittlerweile mehr als 70 Unternehmen und Verbände an, der Respektpreis wurde zum ersten Mal an eine Einzelperson verliehen. {Quelle: www.tagesspiegel.de}

 

 

 

Gott oder Knast

 

USA: In Kentucky garantiert der Allmächtige die innere Sicherheit.

Wer das anzweifelt, dem droht Gefängnis

 

Wer in Kentucky öffentlich bezweifelt, daß der »Allmächtige Herrgott« lebenswichtig für die Ordnung in diesem US-Bundesstaat ist, kann für ein Jahr ins Gefängnis wandern. Das geht aus einem Sicherheitsgesetz hervor, das bereits 2006 verabschiedet wurde und noch immer die Gerichte beschäftigt. Die Homeland-Security-Behörde von Kentucky wird darin zudem verpflichtet, an »prominenter Stelle« in Schulungs- und Lehrmaterialien und auf Hinweistafeln zu veröffentlichen, daß »Schutz und Sicherheit des Gemeinwesens nicht ohne Vertrauen auf den Allmächtigen Herrgott erfüllt« werden können. Seither führen die Freidenker des Bundesstaates einen juristischen Kampf gegen das Gesetz. Einen zeitweiligen Erfolg konnten die Kläger 2009 feiern, als ein Bezirksgericht die Bestimmung als verfassungswidrig aufhob. Im vergangenen Jahr kassierte dann jedoch ein Appellationsgericht dieses Urteil. »Die Gesetzgebung von Kentucky hat nicht versucht, einen Glauben oder irgendeine Form von religiöser Praxis über eine andere zu stellen. Ein einfacher Bezug auf einen allgemeinen ›Gott‹ erkennt Religion in genereller Weise an«, begründete Richter Laurance VanMeter im Oktober 2011 die mit zwei Stimmen gegen eine gefällte Entscheidung. Die US-amerikanischen Freidenker sehen dadurch jedoch mindestens ein Sechstel der Bevölkerung von Kentucky diskriminiert, die sich Umfragen zufolge als »religionslos« bezeichnen. Ihre Beschwerde beim obersten Gerichtshof von Kentucky wurde im August jedoch abgewiesen. Jetzt müssen sich die obersten Richter in Washington mit dem Fall befassen.

 

Die American Atheists, eine 1963 gegründete Organisation zur Verteidigung der Bürgerrechte von Ungläubigen, hat den Supreme Court angerufen. Dieser soll nun letztinstanzlich das Sicherheitsgesetz von Kentucky aufheben, weil es die von der US-Verfassung verlangte Trennung von Staat und Religion verletze. »Das ist eine der ungeheuerlichsten und atemberaubendsten Aktionen einer staatlichen Legislative, die ich jemals gesehen habe«, erklärte der Rechtsanwalt und juristische Direktor der American Atheists, Edwin Kagin, gegenüber Medienvertretern. In einer Pressemitteilung warnte seine Organisation am Wochenende unter der Überschrift »Glaube an Gott oder gehe direkt ins Gefängnis«, daß Atheisten und Agnostiker »in Kentucky seit 2008 jeden Tag potentiell zu dem Bekenntnis gezwungen werden, daß die Sicherheit ihres Staates vom ›Allmächtigen Gott‹ abhängt, sonst drohen ihnen Strafverfahren und bis zu zwölf Monate Gefängnis.« Bis zum 17. Dezember hat die Staatsregierung von Kentucky nun Zeit, ihre Sicht der Dinge darzulegen. Eine Entscheidung der Richter wird erst im kommenden Jahr erwartet.

 

»Die Trennung von Kirche und Staat ist keine Linie, die ich akzeptieren kann«, erklärte Tom Riner, auf dessen Initiative das umstrittene Gesetz zurückgeht, bereits 2009 im Gespräch mit der New York Times. Der Missionar der Baptisten, der seit 1982 für die Demokraten im Repräsentantenhaus von Kentucky sitzt, wittert stattdessen »einen Versuch, Amerika von seiner Geschichte, sich als Nation unter Gott zu verstehen, abzuspalten«. Tatsächlich wenden sich jedoch immer mehr US-Amerikaner von der Kirche ab. Einer im Oktober vom Pew Research Center in Washington veröffentlichten Studie zufolge, nimmt die Zahl der »Ungläubigen« immer schneller zu. Ein Fünftel aller US-Amerikaner und sogar ein Drittel der unter 30jährigen gehören inzwischen keiner Religionsgemeinschaft mehr an, der höchste Wert seit Beginn solcher Erhebungen in den 60er Jahren. Allein in den vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl der Befragten, die als ihre Glaubenszugehörigkeit »keine« angaben, von knapp über 15 auf etwas unter 20%. {Quelle: www.jungewelt.de – Von André Scheer}

 

2 Responses to “Der Hass gegen die Kirche in Europa nimmt zu”

  1. Bernhardine Says:

    EHRUNG UND PREIS FÜR ANARCHO-MUSCHI-LUDER

    LINKE UNKULTUR

    „“Verleihung in Bochum

    Pussy Riot vermummt bei der „1 Live Krone“

    Zwei Mitglieder der Putin-kritischen Band „Pussy Riot“ nahmen den Preis stellvertretend für ihre inhaftierten Freundinnen entgegen

    07.12.2012 – 00:06 Uhr

    Von M. HÄNIG und E. MOHR

    Sie traten mit Strumpfmasken ins Rampenlicht, um unerkannt zu bleiben: Zwei Musikerinnen der kremlkritischen Frauen-Punkband Pussy Riot haben bei der Verleihung der „1Live Krone” am Donnerstag einen Sonderpreis entgegengenommen.

    „Wir glauben aufrichtig daran: Gemeinsam können wir die weltweite politische Mafia entlarven”, sagte eine der Frauen, die über Umwege zur Veranstaltung nach Bochum kommen mussten…““
    http://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/roter-teppich/live-krone-27557882.bild.html
    „“…Mehrere Mitglieder von Pussy Riot hatten im Februar in einer Moskauer Kirche gegen die Wiederwahl von Präsident Wladimir Putin protestiert. Zwei der jungen Frauen sitzen nach einem umstrittenen Prozess in Lagerhaft. Ihre beiden Bandkolleginnen begrüßten die knapp 1400 Zuschauer in Bochum mit Standing Ovations…““

  2. Bernhardine Says:

    Kentucky mit oder ohne Gott?

    WIE ES ÜBERALL ABLÄUFT:

    1.) Der Christengott wird von Atheisten hinausgeworfen zugunsten von Leere
    2.) Zwischenphase darf die Lehre von der großen Leere, der Buddhismus füllen
    3.) Der islamische Götze Allah wird mit Hilfe der Atheisten installiert


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