kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Vatikandiplomat kritisiert neue ägyptische Verfassung 5. Dezember 2012

Filed under: Koptenverfolgung,Moslembrüder — Knecht Christi @ 15:43

So sieht die Mauer des Präsidentenpalastes aus: „Morsi muss verhaftet werden„!

 

Erzbischof Tomasi: „In Ägypten wird die Jugend um ihre Hoffnung betrogen“.

„Wenn in Ägypten die Scharia als Gesetz eingeführt wird,

dann geschieht das entgegen der Hoffnung der koptischen Christen,

die 20% der Bevölkerung ausmachen“.

 

 

 

Jika – Gaber Salah – hat seine Mörder gewählt

 

 

Vatikanstadt (kath.net/KAP): Der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei der UNO in Genf, Erzbischof Silvano Tomasi, hat im Gespräch mit „Radio Vatikan“ kritisch zu den bisherigen Ergebnissen des „Arabischen Frühlings“ in Ägypten und Syrien Stellung genommen. Scharfe Kritik übte er an der von Präsident Mohammed Mursi durchgepeitschten neuen ägyptischen Verfassung, die die Scharia als „Hauptquelle der Gesetzgebung“ definiert. Wörtlich erklärte Tomasi: „Wenn in Ägypten die Scharia als Gesetz eingeführt wird, dann geschieht das entgegen der Hoffnung der koptischen Christen, die zehn Prozent der Bevölkerung ausmachen. Auch die Hoffnung all der Menschen muslimischen Glaubens, die sich eine offenere und tolerantere Gesellschaft wünschen, würde so betrogen“. Die große Hoffnung, die der sogenannte Arabische Frühling geweckt hat, erscheine „sehr zweifelhaft“, so der Vatikandiplomat. Zwar versuchten einige, die Gesellschaft in den Ländern des Nahen Ostens bei der Entwicklung „in Richtung mehr Offenheit und Toleranz“ zu unterstützen. Dabei soll ihren Vorstellungen zufolge die historische Identität dieser Länder erhalten bleiben, und diese Entwicklung solle keinem „übergestülpt“ werden. „Leider sieht die aktuelle Entwicklung aber eher so aus, als wolle man sich dem verschließen. Um es einmal drastisch auszudrücken: Das ist quasi ein ‚Betrug‘. Die jungen Leute werden um ihre Hoffnungen betrogen, die sie bei den vielen Demonstrationen ausdrückten“, so Tomasi. In Syrien fehle der politische Wille, sich voll und ganz für den Frieden einzusetzen, unterstrich Tomasi. Daran seien sowohl die Regierung Assad als auch die Opposition schuld. Derzeit verfolge die internationale Staatengemeinschaft vor allem, was zwischen Israel und den Palästinensern geschehe. Deshalb sei die Aufmerksamkeit gegenüber Syrien „dramatisch gesunken“. Dies sei sehr gefährlich, so der Erzbischof. Denn ohne internationalen Druck werde es niemals zu konkreten Resultaten kommen.  {Quelle: kath.net}

 

 

Von Suiz bis Kanater … weder Badie noch Alschater

 

 

 

Das ist das Palast des Volkes und nicht der Schafe von Morsched

 

 

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