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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Morsi flüchtet und Ägypter rufen ihm zu: „Feigling“! 4. Dezember 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 22:16

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Voller Tahrir-Platz am Dienstagabend: Die Demonstrationen gegen Mursi reißen...

 

 

Staatskrise in Ägypten

 

Krawalle in Kairo

Mursi verlässt Präsidentenpalast

 

 

Zehntausende Ägypter sind in Kairo auf die Straße gegangen. Sie demonstrieren...

 

 

Die Anspannung in Kairo steigt: Zehntausende Menschen sind auf den Straßen. Die Polizei setzt Tränengas ein, Demonstranten durchbrechen Absperrungen. Präsident Mursi soll seinen Amtssitz laut Sicherheitskräften schon verlassen haben.

 

 

An anderer Stelle versuchten die Präsidenten-Gegner, die Sperren der Polizei zu...

 

An anderer Stelle versuchten die Präsidenten-Gegner, die Sperren der Polizei zu durchbrechen. Besonders vor Mursis Palast kam es zu teils dramatischen Szenen.

 

 

Kairo: Bisher verlief der Massenprotest gegen den ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi friedlich – doch in den Abendstunden kam es zu den ersten Zusammenstößen. In der Nähe des Präsidentenpalasts durchbrachen Demonstranten eine Polizeibarriere. Nach Informationen aus Mursis Umfeld soll der Präsident inzwischen den Palast verlassen haben. Dies meldet auch die Zeitung „al-Ahram“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Sein genauer Aufenthaltsort ist derzeit unbekannt. Die Sicherheitskräfte reagierten mit Tränengasbeschuss auf die Aktionen der Demonstranten. Es kam auch zu körperlichen Auseinandersetzungen, immer wieder brachen Schlägereien aus. Das Gesundheitsministerium meldete mindestens 18 allein bei den Zusammenstößen am Palast. Inzwischen sollen sich die Sicherheitskräfte jedoch wieder passiver verhalten, berichtet der TV-Sender al-Dschasira. Seit 17 Uhr Ortszeit marschierten von mehreren Sammelpunkten in der Stadt Menschenzüge mit Fahnen und Plakaten in den Stadtteil Heliopolis, berichtet SPIEGEL-ONLINE-Reporter Matthias Gebauer aus Kairo. Dort hat die Polizei den Palast weiträumig mit Hunderten Beamten der Bereitschaftspolizei, schwarz gekleidete Männer mit Schilden und Schlagstöcken, abgesperrt. An vielen Kreuzungen stehen Straßensperren mit Stacheldraht. Durch die Menschenmenge schlängeln sich Krankenwagen mit Blaulicht, die Verletzte abtransportieren. Gleichzeitig sammeln Demonstranten aus dem Gleisbett einer Straßenbahnlinie Steine auf. Ganz vorne an den Absperrungen stehen inzwischen hauptsächlich Vermummte, teilweise mit Gasmasken ausgerüstet. Die aufgebrachte Menge forderte lautstark den Rücktritt Mursis und die Abkehr von den geplanten Verfassungsänderungen. „Wir marschieren gegen die Tyrannei und werden unseren Kampf erst aufgeben, wenn alle unsere Forderungen erfüllt sind“, sagte Oppositionsvertreter Hussein Abdel Ghany der Nachrichtenagentur Reuters.

 

 

Mit Sprechchören und Plakaten protestierten die Demonstranten vor dem Palast....

 

Mit Sprechchören und Plakaten protestierten die Demonstranten vor dem Palast. Mursi verließ diesen mittlerweile.

 

 

„Letzte Warnung“ von den Straßen

 

Fast alle Oppositionsgruppen hatten am Wochenende zu dem Marsch aufgerufen, der unter dem Motto „Letzte Warnung“ steht. Weitere Teile der ägyptischen Gesellschaft schlossen sich inzwischen den Streiks gegen Mursi und dessen Muslimbruderschaft an. Nach den Richtern wandten sich am Dienstag auch die Medien gegen den Präsidenten. Mindestens acht einflussreiche Tageszeitungen stellten aus Protest gegen den Verfassungsentwurf der Islamisten ihr Erscheinen ein. Die privaten Fernsehsender wollten sich der Aktion am Mittwoch ebenfalls anschließen und ausschließlich schwarze Bildschirme zeigen. Viele Journalisten befürchten Einschränkungen der Meinungsfreiheit.

{Quelle: www.spiegel.de}

 

 

 

 

Im Laufe des Abends wurde die Stimmung unter den Demonstranten hitziger - erst...

 

Ägypten Demonstranten stürmen Mursis Präsidentenpalast

 

Der Machtkampf in Ägypten geht weiter. Vor dem Sitz des Präsidenten demonstrieren Tausende gegen die Dekrete Mursis. Einige versuchen, in das Gebäude vorzudringen.

 

 

Ägypterin vor Straßensperre: Die Polizei hat an vielen strategisch wichtigen...

 

Ägypterin vor Straßensperre: Die Polizei hat an vielen strategisch wichtigen Punkten der Hauptstadt Barrieren aufgebaut. Besonders massiv ist das Aufgebot in der Nähe des Präsidentenpalasts.

 

Wieder scharen sich Tausende zusammen, um dem ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi zu sagen: Wir sind gegen dich, deine Politik und deine Macht-Dekrete. Und wieder ist der Protest in Gewalt übergegangen. Nahe des Präsidentenpalastes setzte die Polizei Tränengas ein. Einige Demonstranten durchbrachen die Linien der Sicherheitskräfte um das Gebäude. Aus dem Umfeld von Mursi verlautete, der Präsident habe den Palast aus Sicherheitsgründen verlassen. Die Opposition sprach von der „letzten Chance“ für Mursi, seine Erlasse aufzuheben. Sie lehnt ein für den 15. Dezember angesetztes Referendum über eine neue Verfassung ab, die maßgeblich von der islamischen Muslimbruderschaft geprägt wurde.

 

 

"Nieder mit Phararo Präsident Mursi" steht auf diesem Plakat, das den...

 

„Nieder mit Phararo Präsident Mursi“

steht auf diesem Plakat,

das den Machthaber wie so viele mit den alten ägyptischen Königen vergleicht.

 

 

„Das Volk will den Sturz des Regimes“

 

Die Demonstranten waren seit dem Nachmittag durch die ägyptische Hauptstadt gezogen. Einige trugen Aufkleber mit dem Slogan: „Die Verfassung der Muslimbrüder ist illegitim.“ Manche skandierten „Hau ab!“, andere riefen „Das Volk will den Sturz des Regimes“. Mit diesem Schlachtruf hatten die Demonstranten Anfang 2011 den damaligen Machthaber Husni Mubarak aus dem Amt vertrieben. „Der Präsident glaubt, dass die Opposition schwach ist und keinen Biss hat“, sagte der Aktivist Abdelrahman Mansur auf dem zentralen Tahrir-Platz, wo sich mehrere Tausend Demonstranten versammelt hatten. „Heute zeigen wir ihnen, dass man mit der Opposition rechnen muss“. Auch mindestens elf Zeitungen sind am Dienstag aus Protest gegen Mursis autoritären Führungsstil nicht erschienen. Der englischsprachige Online-Auftritt der unabhängigen Tageszeitung Al-Masry al-Youm war zeitweise schwarz. Ägypten befindet sich in einer tiefen politischen Krise, seitdem Mursi sich am 22. November per Dekret weitreichende neue Befugnisse zugesichert hat. Vor allem untersagte er der Justiz die Prüfung und Aufhebung seiner Beschlüsse und verbot die gerichtliche Auflösung der von den Islamisten dominierten Verfassunggebenden Versammlung. Diese hatte den Entwurf des neuen Grundgesetzes im Eilverfahren genehmigt. Ein westlicher Diplomat sagte, die Muslimbruderschaft setze darauf, mit dem Referendum dem Wunsch der Bevölkerung nach Normalität und Stabilität nachzukommen. Auch Investoren äußerten die Hoffnung, dass die neue Verfassung die seit dem Sturz von Präsident Mubarak im Februar 2011 anhaltende Unruhe beenden könnte. {Quelle: www.zeit.de}

 

2 Responses to “Morsi flüchtet und Ägypter rufen ihm zu: „Feigling“!”

  1. carma Says:

    da lacht das herz – schön wäre es, wenn die mursi-brüder freiwillig abtreten würden. ein wichtiges signal an alle radikalen islamisten, auch hier in europa. die bisherige politik des westens hat sich völlig blamiert – allen voran obama!!

  2. Unterdessen weitet sich der Machtkampf in Ägypten aus: Nach den Richtern wenden sich nun auch die Medien gegen Präsident Mohammed Mursi.

    Mindestens elf Tageszeitungen stellten am Dienstag aus Protest gegen einen Verfassungsentwurf der Islamisten ihr Erscheinen ein. Die privaten Fernsehsender wollten sich der Aktion am Mittwoch ebenfalls anschließen und ausschließlich schwarze Bildschirme zeigen.

    Viele Journalisten befürchten Einschränkungen der Meinungsfreiheit, sollte der Entwurf in einer Volksabstimmung am 15. Dezember angenommen werden.

    Ende November waren bei zwei Großdemonstrationen jeweils mindestens 200 000 Menschen auf den Kairoer Tahrir-Platz geströmt, um Mursi zum Widerruf seiner Dekrete aufzufordern.

    Die Demonstranten zelten seit fast zwei Wochen auf dem Platz. Die Islamisten reagierten am Samstag mit Kundgebungen von Hunderttausenden Mursi-Anhängern in der Stadt Gizeh und anderen Landesteilen.

    Tausende weitere belagerten Oberste Gericht des Landes. Daraufhin traten die Richter in den Streik.

    Das Land am Nil erlebt seine schwerste politische Krise seit dem Sturz Husni Mubaraks im Februar 2011, nachdem sich Mursi am 22. November per Dekret fast unbegrenzte Macht verschaffte.

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