kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Uganda-Wunder 4. Dezember 2012

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 17:26

Gebet des ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni

 

Der Übeltäter lasse von seinen Gedanken und bekehre sich zum Herrn, denn bei ihm ist viel Vergebung„.

{Jesaja 55,7}

Christus spricht: Es wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen„.
{Lukas 15,7}

 

Das Missionsehepaar Hans-Dieter und Inge Sturz berichteten am 04. November 2012 von den Feierlichkeiten am 50. Jahrestag der Unabhängigkeit Ugandas und auch vom nächtlichen Besuch (2 Uhr!) des Präsidentenehepaars im Mandela Stadion. Beide hatten einen Sitzplatz nur ca. 5 Meter vom Präsidentenehepaar entfernt und konnten sehr gut beobachten, was am Rednerpult vor sich ging. Sie schreiben: „Es kam der Moment, wo der Präsident ans Pult ging, um eine kurze Rede zu halten; seine Frau folgte. Dann kam etwas, wovon wir sehr stark ausgehen, dass es außerhalb des Protokolls war. Während der Ansprache seiner Frau, drehte sich der Präsident um, winkte einen Offizier herbei, flüsterte diesem kurz etwas zu; er ging weg und kam nach kurzer Zeit wieder mit einer Mappe, mit der der Präsident nach Abschluss der Rede seiner Frau ein zweites Mal ans Rednerpult ging – diesmal um zu beten“.

 

Nachstehend die Übersetzung dieses Gebets, welches ich, (W. Grab), als Uganda-Wunder bezeichnen möchte:

Gebet des ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni anlässlich des 50sten Jahrestages der Unabhängigkeit am 08. Oktober 2012 im Nelson Mandela Stadion in Kampala:

 

„Gott Vater im Himmel, heute stehen wir hier als Ugander, um Dir für Uganda danken. Wir sind stolz, dass wir Ugander und Afrikaner sind. Wir danken Dir für all Deine Güte, die Du uns erwiesen hast. An der Schwelle eines neuen Zeitalters unserer Nation stehe ich heute hier, um einen Schlussstrich unter unsere dunkle geistliche Vergangenheit zu setzen, insbesondere auch unter die letzten 50 Jahre unserer politischen Geschichte. Ich stehe hier, um für mich persönlich aber auch stellvertretend für die vergangenen Leiter unseres Landes Buße zu tun. Wir bitten um Vergebung für unsere eigenen Sünden und diejenigen unserer vergangenen Leiter. Wir bekennen die Sünden, die unseren nationalen Zusammenhalt behindert und den politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel verzögert haben:

Sünden des Götzendienstes und der Zauberei, die in unserem Land gewuchert haben;

Sünden des unschuldigen Blutvergießens;• Sünden der politischen Heuchelei, Unehrlichkeit, Intrigen und Verrat.

Sünden des Stolzes, des Stammesdenkens und des Sektierertums;

Sünden der Faulheit, Gleichgültigkeit und Verantwortungslosigkeit;

Sünden der Korruption und Bestechung, die unsere nationalen Ressourcen aufgezehrt haben;

Sünden der Unmoral, der Trunkenheit und der Ausschweifung;

Sünden der Unversöhnlichkeit, der Verbitterung, des Hasses und der Rache.

Sünden der Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Ausbeutung;

Sünden der Rebellion, der Aufsässigkeit, des Streites und des Konflikts. Diese und viele andere haben die bisherige Führung unseres Landes geprägt, insbesondere in den letzten 50 Jahren unserer Geschichte.

 

Herr, vergib uns und schenke uns einen neuen Anfang. Gib uns ein Herz, dich zu lieben, dich zu fürchten und dich zu suchen. Nimm alle oben genannten Sünden von uns. Wir beten für nationale Einheit. Vereine uns als Ugander und beseitige alle Formen von Konflikten, Sektierertum und Stammesdenken. Hilf uns, zu erkennen, dass wir alle deine Kinder sind, Kinder des gleichen Vaters. Hilf uns, einander zu lieben und zu respektieren und die Einheit in der Vielfalt zu schätzen. Wir beten für Wohlstand und Transformation. Erlöse uns von Unwissenheit, Armut und Krankheit. Gib uns als politischen Leitern Weisheit, unser Volk in die politische, sozialen und ökonomische Transformation zu führen Wir wollen diese Nation dir weihen, so dass du unser Gott und Führer bist. Wir wollen, dass Uganda bekannt ist als eine Nation, die Gott fürchtet, als eine Nation, deren Fundamente gegründet sind in Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit. „Glücklich ist die Nation, deren Gott der Herr ist! Freuen kann sich das Volk, das er als sein Eigentum erwählte!“ Psalm 33,12Ich widerrufe alle dämonischen Bündnisse, die in Götzendienst und Zauberei geschlossen wurden. Ich widerrufe allen satanischen Einfluss auf diese Nation. Und hiermit weihe ich dir Uganda, in deinen Wegen zu gehen und all deinen Segen für immer zu erwarten. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen“. {Quelle: hoffnungstraeger.info}

 

6 Responses to “Das Uganda-Wunder”

  1. Ibrahim Says:

    Gut wenn ein Politker der Christ ist auch öffentlich betet!

    Danke Herr Präsident das Sie öffentlich Gebetet haben! Gott Segne Sie! Amen!

  2. Bazillus Says:

    Während Artikel über Verfolgung von Christen und anderen Menschen mir regelmäßig die Tränen in die Augen treiben, gibt es kaum einen Artikel, der dies schafft, wenn über Gutes berichtet wird. Dieser Artikel hat es geschafft. Welch ein Politiker! Dass es diese Sorte noch heute gibt, ist wirklich ein Wunder. Das Gebet selbst ist einfach nur voll des Heiligen Geistes, voll des Sündenbekenntnisses, ja die Grundlage für eine echte von Geist und Herz kommende Erneuerung. Große Teile dieses Gebets könnte in jedem Land innig und insbesondere zu Recht vorgetragen werden. Politiker in allen Ländern sollten diesen Mann als Vorbild nehmen und sich die Teile aus diesem Gebet heraussuchen, die auf das jeweilige Land zutreffen. Aber nicht nur Politiker, sondern insbesondere die Pressevertreter würden hier fündig werden. Dieses Gebet ist sowohl ein hochpolitisches als auch ein höchst persönliches Gebet, welches nicht die Schuld anderen gibt, sondern die Eigenverantwortlichkeit in den Focus stellt, eben echt christlich. Großartig und bewundernswert!!!!!!

    Ja, die Ugander können stolz nicht nur auf ihr Land, sondern insbesondere auch auf diesen Präsidenten sein. So etwas würde sich ein Herr Gauck wohl nicht trauen. Denn er war laut Wikipedia: Joachim Gauck (* 24. Januar 1940 in Rostock) ist der elfte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er als evangelisch-lutherischer Pastor und Kirchenfunktionär, …

    Der Dreifaltige Gott möge dieses Wunder in allen Ländern der Erde wirken und die Welt sähe wirklich anders aus.

  3. Bazillus Says:

    Ich vergaß, die Demut hervor zu heben, die dieser Mann als Staatspräsident mit diesem Gebet ausstrahlt. Diese Demut, die unser König Jesus Christus so wunderbar nach völlig anderen Maßstäben als denen dieser Welt vorgelebt hat, kommt in diesem Gebet zum Ausdruck. Vergleichen Sie diese Demut mit dem Stolz und dem Hochmut so vieler Politiker, angefangen vom „mächtigsten“ Mann dieser Welt, dem US-Präsidenten, über diejenigen, die anderen Lasten aufbürden, sich selbst aber bis zum Halskragen aus Steuermittel hemmungslos bedienen, z. B. den EU-Politikern, über den selbstherrlichen Herrn Mursi in Ägypten, der dem falschen Gott hinterher läuft und sich selbst die Krone des Macht-Pharao aufsetzt und anderen die Lasten des Korans aufbürdet, über die Politiker des Nahen Ostens, die das palästinensische Volk korangemäß für ihre Hasszwecke in Geiselhaft nehmen, damit das Morden dort bloß nicht aufhört, über die Politker des Kommunismus in China, bis hin zu Politikern in Nordkorea, in Eritrea und in allen Staaten, in denen politisch Verfolgte in den Gefängnissen sitzen.

    Dieser Mann erkennt in vollem Umfang, welche Verantwortung er als Politiker hat und nimmt sie und die Herausforderung, die diese Verantwortung mit sich bringt in großer Demut an. Wenn er es wenigstens in praktischer Politik versucht, auch wenn das Amt des Politikers es mit sich bringt, nicht alles vollendet gut machen zu können, sich diesen Geist zu bewahren, dann liegt auch der Segen Gottes auf seinem Tun, da bin ich mir sicher.

    Ein solcher Politiker würde in der EU keine Chance haben. Das zeigt, wie innerlich verdorben diese Möchtegernkönige Europas sind.

    • carma Says:

      abwarten- ein mugabe war auch mal idealistischer ex-pfarrer mit heheren zielen und mutierte zu einem der skrupellosesten führer afrikas…in südafrika hat sich seit mandelas „umwandlung“ ein umgekehrter rassismus entwickelt, der „massen- weiße“ zum auswandern zwang. leider sind die verhältnisse in afrika so instabil und militarisiert, dass gerade moderate und humane politiker so schnell unter die räder von korruption, betrug, verschwendung und ämterpatronage geraten, dass ein echter strukturwandel kaum möglich wird…skeptisch wie immer, mit freundlichen grüßen c.m.

  4. Jürgen Eberts Says:

    Ehrlich gesagt, ich vertraue dem Präsidenten und habe Freude daran, zu sehen, wie sich Uganda weiter-entwickelt. Wer den Geist Jesu Christi in sich trägt, wird nicht schwach. Dieser Präsident ist ein hohes Beispiel für alle Menschen, die Nationen leiten. Ich beurteile die Vorgänge in dieser Nation geistlich und diese nehmen einen herrlichen Verlauf, der sich bis ins Diesseits manifestiert. Es liegt ein sehr großer Segen auf diesem Lande. Einen solchen Präsidenten und Leiter wünsche ich mir für alle leitenden Politiker in Deutschland.

    Herzliche Grüße

    Jürgen Eberts (Mühlacker Enzberg)


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