kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Diakonissen: Für ein Leben mit Jesus entschieden 2. Dezember 2012

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 15:53

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Frage an Jesus: Warum sollen Frauen nicht Priester werden?

 

Halver: Wer ist Jesus für Menschen heute? Was bedeutet er mir persönlich? Und was hat er mit meinem Leben zu tun? Diese Fragen behandelten Teilnehmer der Bibel-Seminarreihe „Wer glaubt wird selig“ im Pfarrer-Neunzig-Haus der katholischen Kirchengemeinde Christus-König. Pfarrer Claus Optenhöfel lud ein, über die ganz persönliche Begegnung mit Jesus ins Gespräch zu kommen. Ein guter Einstieg dazu: Fotos mit Begriffen. Beispielweise trägt das Bild einer Uhr den Schriftzug „Jesus, der Unplanbare“. „Jesus, der Pillendreher“ steht auf einem anderen Kärtchen. Ungewöhnliche Bezeichnungen, die jede Menge Gesprächsstoff bieten. In Kleingruppen kommt es zu einem regen Gedankenaustausch darüber, welche Vorstellungen die Einzelnen von Jesus haben. Vielfältige Vorstellungen: Das Ergebnis überrascht nicht: Die Vorstellungen sind so unterschiedlich und vielfältig wie die Menschen selbst. Da hatten es die Jünger einfacher: Als Zeitzeugen konnten sie Jesus Fragen stellen. „Was würden Sie Jesus fragen, wenn er Ihnen heute begegnen würde?“, erkundigt sich Optenhöfel. „Findest du es richtig, dass Frauen nicht Priester werden dürfen?“, kommt prompt die Antwort. Eine mutige Wortmeldung, der sich jedoch nicht jede Frau anschließen möchte. „Ich fände es gut, dass Jesus mir wie ein Verkehrsschild im Straßenverkehr die Richtung für mein Leben vorgäbe“, lautet eine andere Wortmeldung. Wie ist es aber mit dem freien Willen? Da hilft wohl nur, Jesus im Gebet die eigenen Probleme anzuvertrauen – und darauf zu bauen, dass er weiß, was richtig ist. {Quelle: www.derwesten.de – Von Ursula Dettlaff}

 

 

 

Für ein Leben mit Jesus entschieden

 

 

Wer Schwester Adelheid Kolle und Schwester Friedhilde Ernst gegenübersitzt, blickt in zwei strahlende Gesichter!

 

Kirchheim/Bad Überkingen: Die beiden Aidlinger Diakonissen, die stolz ihre Tracht tragen, ruhen in sich selbst, verströmen Zufriedenheit und Fröhlichkeit. Seit neun Jahren ist Schwester Friedhilde nun im Ruhestand, Schwester Adelheid startete ein Jahr später in die dritte Lebensphase. Beide waren viele Jahre in der Pflege im Kirchheimer Krankenhaus tätig: Schwester Adelheid in der HNO- und Augenabteilung und ihre „Kollegin“ auf der Intensivstation. „Die Diakonissen, die im Krankenhaus tätig sind, hören spätestens mit 65 Jahren auf“, sagt Schwester Renate Mosch, ebenfalls Mitglied der evangelischen Schwesternschaft und stellvertretende Pflegedirektorin im Kirchheimer Krankenhaus, in dem es derzeit 6,5 Stellen für Aidlinger Diakonissen gibt. „Wenn sie dann noch körperlich fit sind, werden sie in unseren eigenen Tätigkeitsbereichen eingesetzt“. Im Falle von Schwester Adelheid und Schwester Friedhilde bedeutete dies, dass sie vom Schwesternhaus in der Seminarstraße in Kirchheim auf die Schwäbische Alb in den Bad Überkinger Ortsteil Oberböhringen zogen. Dort leben sie in der Freizeit- und Begegnungsstätte Michelsberg der Aidlinger Diakonissen, in der sieben Schwestern tätig sind und in der Familien, Gruppen und Einzelpersonen dem Alltagsstress entfliehen und „Orientierung in Lebensfragen durch Gottes Wort“ erhalten können.

 

So entschied es das Mutterhaus der Aidlinger Diakonissen – und die beiden Schwestern waren sofort begeistert von dem Vorschlag, in der Begegnungsstätte Michelsberg mitzuhelfen und dort ihren „tätigen Ruhestand“ zu verbringen, wie sie sagen. Ganze 40 Jahre hatte sich Schwester Adelheid im Kirchheimer Krankenhaus um die Patienten gekümmert. Auch Schwester Friedhilde verbrachte eine lange Zeit – nämlich knapp 30 Jahre – in der Teckstadt. Beiden fiel der Abschied zwar schwer, allerdings sei er auch mit einer gewissen Erleichterung verbunden gewesen, sagen sie unisono. „Ich war sehr gerne im Krankenhaus tätig“, blickt Schwester Friedhilde zurück. Die Arbeit sei aber auch belastend gewesen, da „man viel mit dem Tod konfrontiert war“, erzählt sie vom Alltag auf der Intensivstation. „Außerdem wollte ich den Weg für die jungen Schwestern frei machen.“ Schwester Adelheid fügt hinzu, dass es damals durch Reformen im Gesundheitswesen größere Umstellungen gegeben habe. Deshalb sei es ihr leicht gefallen, die „Reise“ nach Oberböhringen anzutreten. Darüber hi­naus sei es auch schön gewesen, neue und ganz andere Aufgaben zu übernehmen.

 

In ihrem Ruhestand einfach nichts zu tun und nur ihren Hobbys nachzugehen, wäre für die Schwestern Adelheid und Friedhilde unvorstellbar. „Wir sind eine große Familie. Die Mithilfe in unseren Einrichtungen ist uns ein Bedürfnis und bedeutet Erfüllung“, betont Schwester Friedhilde. Alles andere würde niemals „zu unserer Einstellung passen“, fügt sie hinzu. Freilich sei es aber keineswegs so, dass die Diakonissen arbeiten bis zum Umfallen. „Wenn wir den Eindruck haben, dass es nicht mehr geht, dann äußern wir das natürlich“, sagt Schwester Adelheid. Während sie in der Begegnungsstätte in Oberböhringen im Speisesaal mithilft, kümmert sich Schwester Friedhilde um alle Verwaltungsangelegenheiten, die anfallen. Dazwischen nehmen die Frauen, die sich beide im Alter von 23 Jahren für ein Leben mit Jesus entschieden hatten, regelmäßig an Andachten teil und verbringen – jede für sich – „stille Zeiten“ mit der Bibel. Die Schwestern haben aber auch freie Tage zur Verfügung. Diese nutzt Schwester Friedhilde, um zu lesen – nicht nur in der Bibel, sondern auch in Zeitungen und christlichen Zeitschriften. „Schließlich will ich wissen, was auf der Welt läuft“, betont sie. Die Aidlinger Diakonissen würden sich nicht von der Welt abwenden, sondern bewusst in der Gesellschaft wirken. Außerdem sitzt Schwester Friedhilde gerne am Computer und geht regelmäßig in den Abendstunden auf der Alb spazieren. „Das ist ein Genuss“, schwärmt die 69-Jährige, die an ihren freien Tagen morgens auch gerne etwas länger im Bett liegen bleibt. Denn an Arbeitstagen klingelt der Wecker der Diakonissen in der Begegnungsstätte schon um 6 Uhr.

 

Auch Schwester Adelheid verbringt ihre freien Tage oft draußen in der Natur. Immer wieder greift sie zu den Nordic-Walking-Stöcken, aber auch das Wandern alleine oder in der Gruppe hat es der 71-Jährigen angetan. Darüber hinaus hat sie sich dem Stricken und Fotografieren verschrieben. Beide können sich keinen schöneren „tätigen“ Ruhestand vorstellen. Allerdings wissen sie auch, dass die Tage der Begegnungsstätte in Oberböhringen unter der Leitung der Aidlinger Diakonissen gezählt sind. „Wir sind noch bis zum Jahr 2014 oben auf der Alb“, erzählt Schwester Friedhilde. Die Diakonissen suchen derzeit einen neuen, christlichen Träger, der die Einrichtung weiterführt. Weil die Aidlinger Schwestern Nachwuchsprobleme haben, sind sie dazu gezwungen, die Begegnungsstätte aufzugeben. Wie es dann für die Schwestern Friedhilde und Adelheid weitergeht, wissen sie noch nicht. „Wir lassen uns überraschen“, sagt Schwester Friedhilde. Sicher ist jedenfalls, dass die beiden ihr Leben auch im Ruhestand weiterhin voll und ganz „Jesus zur Verfügung stellen werden“. {Quelle: www.teckbote.de – Heike Allmendinger}

 

 

 

Neuer Plan zur Einführung von Bischöfinnen

 

Anglikaner im Würgegriff demokratischer Spielregeln

 

London: In einem internen Papier wird die Kirche von England gedrängt, das Abstimmungsergebnis der anglikanischen Generalsynode gegen die Zulassung von Bischöfinnen zu kippen, und zwar schnell. Die Kirche von England riskiere wegen der Ablehnung von Bischöfinnen „eine schwere institutionelle Krise“. So steht es in einem internen anglikanischen Papier, das heute von der Tageszeitung The Times veröffentlicht wurde. In dem Dokument wird die Kirche gedrängt, so schnell wie möglich das Abstimmungsergebnis der Generalsynode vom 20. November zu kippen. Verbunden ist die Aufforderung mit der Drohung, daß andernfalls das britische Parlament intervenieren werde .

 

 

Wenn Kirche nicht selbst Bischöfinnen einführt,

wird das britische Parlament eingreifen

 

Im Papier mit dem Titel Women in the Episcopate – Where Next? schreibt William Fittell, der Generalsekretär der Generalsynode: „Wenn die Kirche von England nicht in der Lage sein wird, die Angelegenheit innerhalb kurzer Zeit alleine zu regeln, werden wir in den Beziehungen zwischen Staat und Kirche einer schweren Verfassungskrise gegenüberstehen, deren Ausgang schwer vorhersehbar sein wird“. Nach dieser schwerwiegenden Äußerung unterbreitet Fittell einen Vorschlag zur Vereinfachung der Frauenordination. Er sieht die Aufhebung des derzeitigen Ordinationsverbots vor. Konservative Kreise, die sich weiterhin einem solchen Traditionsbruch widersetzen, soll die Möglichkeit eingeräumt werden, die Frauenordination auch weiterhin ablehnen zu können, allerdings „aufgrund ihrer Entscheidung und ihrer politischen Linie und nicht mehr aufgrund einer kirchenrechtlichen Bestimmung“. Laut dem Generalsekretär sollte der Plan zur Einführung von Bischöfinnen bereits im Juli 2013 erneut der Generalsynode vorgelegt werden, um ihn auf diese Weise noch innerhalb 2015, wenn nicht früher, dem britischen Parlament vorlegen zu können.

 

 

Generalsekretär: Ablehnung von Bischöfinnen

stürzt Anglikaner in „schwere institutionelle Krise“

 

Seit 2000 diskutierte die Kirche von England über die Zulassung von Bischöfinnen, nachdem bereits seit 1994 die Ordination von Pastorinnen erlaubt ist. Was damals noch ausgeschlossen wurde, war nur eine Frage der Zeit: Die Pastorinnen wollten auch Bischöfinnen werden. Seit dem Jahr 2000 wurde innerhalb der anglikanischen Kirche von England heftig über die Frage diskutiert. Die liberale anglikanische Mehrheit fieberte auf die Generalsynode hin, mit der am 20. November „endlich“, so ihre Meinung, Bischöfinnen zugelassen werden sollten. Doch es kam anders. Das Abstimmungsergebnis machte einen doppelten Bruch in der Kirche sichtbar. Nicht nur einen vertikalen durch alle Stände, sondern auch einen horizontalen zwischen den Gläubigen und den Bischöfen.

 

 

Kammer der Gläubigen verweigerte Zwei-Drittel-Zustimmung

 

Für die Zulassung von Bischöfinnen braucht es eine Zwei-Drittel-Mehrheit in allen drei Kammern der Kirche. Stimmte die Kammer der Bischöfe mit 44 Stimmen (93,6 Prozent) bei nur drei Gegenstimmen am deutlichsten für Bischöfinnen, votierten in der Kammer des Klerus 148 (76,7 Prozent) dafür und 45 dagegen, lehnten in der Kammer der Gläubigen 74 Laien Bischöfinnen ab, während 132 (64,3 Prozent) dafür stimmten. Damit war die Initiative gescheitert. Offensichtlich ein Ärgernis für die Liberalen, die Unterstützung sowohl beim noch amtierenden Erzbischof von Canterbury Rowan Williams, als auch beim designierten Nachfolger, Justin Welby fanden und davon überzeugt waren, daß die Zeit „reif“ war, sprich in allen drei Kammern die nötige Mehrheit vorhanden sei. Pastorin Rachel Weir beklagte nach der Niederlage in einem BBC-Interview: „Nach den vielen Jahre der Diskussion und der Kompromißversuche, ist das ein tragischer Tag. Trotz dieser Niederlage hört unser Kampf nicht auf.“ Notfalls durch so lange Abstimmungen, bis das Ergebnis paßt oder sogar durch politische Einmischung durch das Parlament. Kirche im Würgegriff demokratischer Spielregeln und der zahlenmäßig stärksten Gruppen. {Quelle: www.katholisches.info – Text: Giuseppe Nardi}

 

 

Käßmann warnt vor „übermenschlicher“ Kirche

 

Die ehemalige Bischöfin Margot Käßmann hat die Kirchen dazu aufgerufen, offen mit ihren Fehlern umzugehen. Der Schutz der Institution dürfe nicht wichtiger als der Schutz von Opfern sein, forderte die Theologin. Die Kirchen seien nicht unfehlbar. Als Beispiel führte sie ihre eigene Alkoholfahrt an.

www.welt.de – 15.05.10 – Ex-Bischöfin

DIE WELT

 

 

6 Responses to “Diakonissen: Für ein Leben mit Jesus entschieden”

  1. Erich Foltyn Says:

    ich werde nicht mitmachen bei einer Frauenkirche. Die Frauenkirche ist nämlich reine Bosheit.

  2. Ibrahim Says:

    Keine Ahnung? Was ist richtig! Was ist falsch?

    Gib ein Kommentar! Was denkst Du?

    Wirf den ersten Stein! Der Stein des anstoßes! Was ist falsch was ist richtig! Sind wir Gott!?

    Sollen wir Urteilen! Werfe den ersten Stein wenn Du ohne Sünde bist!

  3. Patriot Says:

    Meine Antwort zu „Warum sollen Frauen nicht Priester werden?“

    Es gibt bereits Dirigentinnen, Frauen, die Religionsunterricht, Kinderunterricht und Kleinkindunterricht erteilen, warum soll es in naher Zukunft keine Priesterinnen geben? Warten wir´s ab, was die Zukunft uns noch bringt.

  4. Johannes Says:

    Zu dieser Frage gibt die Bibel eine klare Antwort! In seinen beiden Briefen an seinen Mitarbeiter Timotheus bezieht der Apostel Paulus Stellung und bleibt damit als Pharisäer ganz in der jüdischen von GOTT gewollten Tradition: das Leitungsamt in der Kirche ist nach dem Willen GOTTES allein den von IHM berufenen Männern vorbehalte.(Frauen können und sind ja auch befähigt, alle anderen Ämter in dieser Welt zu bekleiden!)

    Bitte diese kurzen Briefe mal im Zusammenhang lesen!

    Wie sehr die Kirche unter der Leitung von Frauen gelitten hat, ist zum Beispiel deutlich in Hamburg zu erkennen. Hier hat es die „weltweit erste lutherische Bischöfin“ Jepsen dahin gebracht, dass die Bibel nicht mehr die Grundlage der „evangelischen“ Kirche war und ist, sondern die dem Zeitgeist unterworfene eigene Meinung. So zogen Feminismus, geduldete praktizierte Homosexualität, eine dem Zeigeist angepasste Bibelübertragung in „frauengerechter Sprache“, Liberalität und Humanismus in die Kirche ein. In der Amtszeit von Jepsen verlor die ev. Kirche in Hamburg ein Drittel ihrer Mitglieder. Eine ihrer feministischen Mitstreiterinnen, die Lübecker Bischofsfrau Wartenberg-Potter sorgte dafür, dass der Bischofssitz in Lübeck aufgegeben wurde.

    Die Nachfolgerin von Jepsen für Hamburg und Lübeck wurde wieder eine Frau: Fehrs. Sie brachte es nun fertig, zusammen mit dem Kollegen aus Schleswig, Ulrich, einen „Staatsvertrag“ zwischen Hamburg, Kirche und Moslem-Organisationen zu verhandeln und schließlich abzuschließen, nach dem es in HH u.a. einen gemeinsamen „evangelisch-islamischen Religionsunterricht“ an öffentlichen Schulen geben soll. Das ist wirklich gemeinsame Sache mit den größten Feinden von Christen und Juden – Verrat an JESUS CHRISTUS selbst! Das bedeutet letzlich, dass sich die „evangelische“ Kirche in Hamburg selbst auflöst.


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