kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Lisa aus Ennepetal nach Oldenburg entführt 1. Dezember 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 16:26

14-jähriges Mädchen soll 15-jährigen Jungen heiraten

 

Ennepetal: Wir sehen ein junges, hübsches Mädchen mit großen, dunklen Augen. Es ist Lisa, Schülerin aus Ennepetal. Unfassbar: Die Kleine soll morgen heiraten – einen Jungen (15). Es klingt wie eine Geschichte aus einer fremden Welt! Doch sie geschieht mitten in Deutschland. Lisas Mutter Hismija C. (35) verzweifelt: „Mein Kind ist seit zwei Wochen weg, einfach entführt“. Frühjahr 2012. Lisa lernt im Internet Mentor (15) aus Oldenburg (Niedersachsen) kennen. Sie chatten, flirten, verlieben sich. Vor zwei Wochen verschwindet die Schülerin plötzlich. Ihre Mutter: „Mentors Familie, sie gehört zu einem Clan der Roma oder Sinti, hat meine Tochter von der Schule abgeholt“. Die Eltern erstatten Vermisstenanzeige, das Jugendamt Oldenburg wird eingeschaltet. Beamte finden Lisa in der fremden Familie, sagen ihren schockierten Eltern: „Sie ist freiwillig dort, da können wir nichts machen“. Mentors Familie bietet Lisas Mutter 30000 Euro! „Ich verkaufe doch nicht mein Kind”, empört sie sich. „Dann drohten sie mir: Wenn du Ärger machst, bist du tot. Lisa wird Samstag verheiratet‘“. Rechtsanwalt Siegmund Benecken (67, Marl) hat beim Amtsgericht Antrag auf einstweilige Anordnung gestellt: „Lisas Eltern haben das Aufenthaltsbestimmungsrecht, das Kind muss sofort zurück“. Der Polizei sind die Hände gebunden. Sprecher Dietmar Trust (50): „Das Mädchen ist nicht entführt worden. Jetzt müssen Gericht und Jugendamt entscheiden“. Lisas Mutter: „Das Jugendamt meinte, im Kulturkreis des Jungen sei Lisa alt genug für eine Hochzeit“. {Quelle: www.bild.de Von F. SCHNEIDER und M. ENGELBERG}

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Deutschen Eltern würde ein solches Verhalten die Gefahr des Sorgerechtsentzugs mit sich bringen. Im deutschen Familienrecht steht angeblich das „Kindeswohl“ an oberster Stelle. Lisa hat wohl einen Freund aus dem richtigen „Kulturkreis“, um sich über deutsches „Recht und Gesetz“ hinwegsetzen zu dürfen. Da gilt offensichtlich das deutsche Familienrecht nicht. Plötzlich haben auch deutsche Eltern kein Mitspracherecht mehr. Von dem Willen des Jugendamtes, überhaupt diesen desaströsen Zustand ändern zu wollen, habe ich nichts aber auch garnichts gelesen. Man gibt sich zufrieden mit der lapidaren und Menschenverachtend zynischen Bemerkung, dass „im Kulturkreis des Jungen (und darauf kommt es in diesem Fall ja unbedingt an. Da gilt die Gleichberechtigung ja nicht mehr) eine 14-jährige namens Lisa alt genug für die Hochzeit sei“. Wir gewöhnen uns bereits jetzt an die Einführung der Scharia. Was mit 14 geht, wird ja mit 9 auch wohl durchführbar sein. {www.rechtsanwalt-news.de}

 

Viele werden annehmen, dass man in Deutschland erst ab 18 Jahren, also ab Eintritt der Volljährigkeit, heiraten darf. Dies ist jedoch nicht ganz richtig. Die diesbezügliche Regelung findet sich in in § 1303 BGB: § 1303 BGB Ehemündigkeit

(1) Eine Ehe soll nicht vor Eintritt der Volljährigkeit eingegangen werden.

(2) Das Familiengericht kann auf Antrag von dieser Vorschrift Befreiung erteilen, wenn der Antragsteller das 16. Lebensjahr vollendet hat und sein künftiger Ehegatte volljährig ist.

(3) Widerspricht der gesetzliche Vertreter des Antragstellers oder ein sonstiger Inhaber der Personensorge dem Antrag, so darf das Familiengericht die Befreiung nur erteilen, wenn der Widerspruch nicht auf triftigen Gründen beruht.

(4) Erteilt das Familiengericht die Befreiung nach Absatz 2, so bedarf der Antragsteller zur Eingehung der Ehe nicht mehr der Einwilligung des gesetzlichen Vertreters oder eines sonstigen Inhabers der Personensorge.

 

 

 

Eine 16jährige kann daher auch in Deutschland einen 18jährigen heiraten (und andersrum), wenn das Familiengericht dies erlaubt. Es muss aber ein konkreter Sachverhalt vorliegen, der dazu führt, dass in diesem Fall eine Ausnahme zu machen ist. Maßgeblicher Punkt ist dabei das Wohl des Minderjährigen. Während deutsche Kinder und Jugendliche sich unter dem gesetzlichen Schutzmantel des Kindeswohls bewegen und auch wohlfühlen dürfen, braucht es nur eine Kontaktnahme zu Personen des ominösen „anderen Kulturkreises“ und schon gilt das deutsche Familienrecht nicht mehr. Schon wird der § 1303 BGB durch unsere Sozialbehörden und der Justiz ad absurdum geführt, weil diese Exekutivorgane in selbstauflösender Weise in vorauseilendem Gehorsam gegenüber den späteren Machthabern hier überfordert sind, weil einfach andere Maßstäbe gelten. Da ist es selbstredend keinem 15-Jährigen und dessen Eltern zuzumuten, sich an die Gesetze des hiesigen Landes zu halten. Vielmehr werden da 30.000 € angeboten, um das Gesetz umgehen zu können. Ja, das geht wohl offensichtlich sogar ohne Zahlung von 30 000 €. Aber die Drohung wird von der Polizei erst gar nicht verfolgt, wahrscheinlich weil die Eltern Angst hatten vor diesen Brutalos und keine Anzeige wegen Bedrohung gestellt haben. Drohung, anderer Kulturkreis und schon kuscht die deutsche Behördenlandschaft. Genau so haben wir uns einen Rechtsstaat in Auflösung vorgestellt.

 

Warum glaube ich dieser Story!?

Weil sie tatsächlich im Bereich des Möglichen liegt.

Wenn dieser Artikel der Bildzeitung der Wahrheit entsprechen sollte,

kann ich nur von Deutschland als Bananenrepublik sprechen,

deren Konsistenz schon reichlich alt, weich und im Zerfließen begriffen ist.

Wer kann sich mit einem solchen Staat noch identifizieren?

 

 

 

2 Responses to “Lisa aus Ennepetal nach Oldenburg entführt”

  1. Bernhardine Says:

    Nun, mit der widerlichen sexuellen Revolution wurde leider der Kuppelei-Paragraph aufgeweicht, um die Sexualisierung unserer Jugendlichen voranzutreiben:

    „“Auch in der Bundesrepublik wurde das Gesetz 1969 in Folge der großen Strafrechtsreform verändert. Seit 1973 ist nur noch die Kuppelei mit unter 16-Jährigen als Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger unter Strafe gestellt. Sorgeberechtigte machen sich nur strafbar, wenn sie dadurch gleichzeitig ihre Erziehungspflicht gröblich verletzen. Damit wurde die Gesetzgebung dem Prinzip der im deutschen Strafrecht i. d. R. mit der Vollendung des 14. Lebensjahres als vorhanden angesehenen Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung angepasst.““
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kuppelei

    +++

    OT

    Die Abtreibung mordet Mädchen

    Indien. In den letzten zwanzig Jahren wurden in Indien zwölf Millionen Mädchen vor ihrer Geburt ermordet. Darüber berichtet die menschenverachtende Berliner Tageszeitung ‘taz’. Sie schildert die Geschichte der indischen Ärztin Mitu Khurana (34), die vor sieben Jahren mit weiblichen Zwillingen schwanger wurde. Ihr Mann verlangt unter Gewaltanwendung deren Ermordung. Die Mutter mußte fliehen, um ihre Töchter gebären zu können. Danach verklagte sie ihren Mann. Das Verfahren ist immer noch anhängig. Die Ärztin will damit auf das Schicksal der Millionen abgeschlachteten Inderinnen aufmerksam machen: „Wir töten heute mehr ungeborene Mädchen, als Hitler oder Stalin an Opfern verursachten.“

    Prediger-Mangel bei den Protestanten

    Deutschland. Die deutschen Protestanten haben – ohne Zölibat und trotz Frauenordination – Nachwuchsprobleme. Das berichtet das Kirchenkampf-Blatt ‘Süddeutsche Zeitung’. Derzeit gibt es in Deutschland 5.426 evangelische Pfarramtsstudenten. Das sind bei weitem nicht genug, um die freiwerdenden Pfarrerstellen zu besetzen. Zwischen 2017 und 2027 wird die Hälfte der Prediger in den Ruhestand gehen.”“ (kreuz.net)

  2. Bazillus Says:

    Mittlerweile hat doch wohl noch die Justiz eingeshritten:

    http://www.focus.de/panorama/welt/nordrhein-westfalen-polizei-rettet-14-jaehrige-vor-zwangsheirat_aid_872880.html
    Nordrhein-WestfalenPolizei rettet 14-Jährige vor Zwangsheirat
    Samstag, 01.12.2012, 21:08
    8
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    Vor zwei Wochen verschwand eine 14-Jährige in Nordrhein-Westfalen – offenbar weil die Familie ihres Freundes die beiden miteinander verheiraten wollte. Die Mutter wandte sich an die Medien. Nun hat die Polizei die vermutete Zwangsheirat verhindert.
    Die Polizei in Nordrhein-Westfalen holte das 14-jährige Mädchen am Freitagnachmittag aus der Familie ihres 15-jährigen Freundes. Das berichtete „bild.de“ am Samstag über den Fall der vor zwei Wochen verschwundenen Schülerin aus Ennepetal.

    Offenbar wollte die Roma-Familie die beiden Minderjährigen miteinander verheiraten. Die 14-Jährige war vor zwei Wochen von der Schule abgeholt worden und seither verschwunden. Die Polizei reagierte dem Bericht zufolge erst, als sie am Freitag von der bevorstehenden Hochzeit informiert wurde.

    Die Mutter der Schülerin sagte „bild.de“, die Familie des Jungen habe ihr für ihre Tochter 30 000 Euro geboten, was sie empört abgelehnt habe. Das Mädchen wurde inzwischen in einer Pflegefamilie untergebracht. Der Rechtsanwalt der Mutter erhebt unterdessen schwere Vorwürfe. „Das Jugendamt hat viel zu spät reagiert“, sagte er.

    Nordrhein-Westfalen: Polizei rettet 14-Jährige vor Zwangsheirat – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/panorama/welt/nordrhein-westfalen-polizei-rettet-14-jaehrige-vor-zwangsheirat_aid_872880.html

    Also ist Deutschland noch nicht ganz verloren!?


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