kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Zwei Nikabträgerinnen schneiden einer Koptin die Haare ab und werfen sie vom Zug 30. November 2012

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 17:38

Exklusiv auf dem koptischen TV-Sender „ME-SAT“ berichtet die Koptin Frau Nariman Samuel über den Vorfall!

 

Auf dem koptischen TV-Sender des Hl. Markus wurde bei der Sendung „Al-Beit – Das Haus“ über die zwei bekannten Opfer berichtet, welche Anzeige erstatteten, nachdem sie in der Kairoer U-Bahn von Nikabträgerinnen angegriffen worden waren, welche ihnen die Haare abschnitten. Die 13-jährige Maggi entschied sich, den Fall zu vergessen und nicht mehr öffentlich darüber zu berichten, wo die Medien genug darüber berichteten. Nur das zweite Opfer zeigte sich nirgends und entschied sich, persönlich auf einem koptischen Sender zu berichten, damit die ganze Wahrheit ans Licht gebracht wird, ohne dass irgendjemand sie manipuliert oder verdreht.

 

Mit ihrem Mann kam sie ins Studio und schildert es wie folgt:

 

„Wie jeden Tag fahre ich mit der U-Bahn, um meine 4-jährige Tochter Mariam zum Kindergarten zu bringen oder sie davon abzuholen. Ich stieg in Almarg ein und später stiegen zwei Nikabträgerinnen in Ezebt Alnakhl ein. Neben mir gab es nur einen Platz frei. Eine von ihnen setzte sich neben mich und eine stand. Dann stieg eine schwangere Kopftuchträgerin ein. Ich stand auf, damit sie sich setzen konnte. Kurz später stand die schwangere Kopftuchträgerin auf, weil sie aussteigen wollte. Als ich mich setzen wollte, wo ich zuvor saß, schrie eine der Nikabträgerinnen an: Hau ab, du ungläubige Christin! Dann würgte die andere mich von hinten. Die andere holte eine Schere aus ihrer Tasche heraus und schnitte mir die Haare ab. Die schwangere Kopftuchträgerin wollte sie davon abbringen, aber sie schlugen sie und eine sagte zu ihr: Passt auf das, was in deinem Bauch ist! Niemand in dem Frauen-Waggon half mir und alle schauten nur zu, obwohl ich vor Angst laut schrie. Mir blieb nichts anderes übrig, als zur Tür zu rennen, damit ich aussteige, wenn der Zug anhalte. Als dieser Moment kam, warfen sie mich durch einen kräftigen Schubs aus dem Zug, wodurch ich mir den Arm gebrochen habe. Dann nahm ich ein Taxi, um meine Tochter abzuholen“.

 

CTV Channel قناة سي تي في مباشر

 

Was die koptischen Sender von den Islamischen unterscheiden,

ist die positive Einstellung und den Versuch die Menschen zu beruhigen

und niemanden gegen die Andersgläubigen anzustacheln.

 

Die Moderatorin Olfat Kamal fragte die Koptin und ihren Mann Amir, wie sie sich nach dem Angriff fühlen? Kocht der Hass oder die Wut in ihnen? Die Antwort ist für einen Christen keineswegs überraschend: „Nein! Wir hassen niemanden und halten die Täter für eine klitzekleine Gruppe, die nicht zu unserem Ägypten gehört. Die Täter haben sich selbst geschadet. Nariman: Ich fahre wieder mit der U-Bahn … das ist mein Land, welches ich liebe und niemals verlassen werde … wir sind Christen und sind sehr stolz darauf … Gott allein schützt uns und ich sage jeder Koptin: Habt keine Angst und lasst euch von niemandem einschüchtern. Amir: Die Anzeige hat einen Erfolg gebracht: Niemand wurde Opfer dieser Nikabträgerinnen seit 15 Tagen, obwohl drei Fälle innerhalb 48 Stunden passierten. Wir bleiben daran und werden auf unser Recht nicht verzichten. Wir kommen darüber hinweg“.

 

 

 

 

 

 

          

 

 
 
 

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