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König-Abdullah-Zentrum in Wien eröffnet: Dialog mit religiösen Mörderregimen? 27. November 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 14:47

Umstrittenes Saudi-Center öffnet

Hauptsponsor Saudi-Arabien unterdrückt freie Religionsausübung

 

 

 

In Wien wird heute das König-Abdullah-Zentrum für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog (KAICIID) eröffnet. as Zentrum ist der Verständigung der Religionen verschrieben. Zuletzt gab es allerdings Kritik, weil der Hauptsponsor Saudi-Arabien die freie Religionsausübung von Nicht-Muslimen unterdrückt. Es werden Proteste von zwei Initiativen erwartet. Zur feierlichen Eröffnung des Zentrums in der Wiener Hofburg werden hochrangige Gäste erwartet: Außer UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon die Außenminister der Gründerstaaten Österreich, Spanien, Saudi-Arabien – Michael Spindelegger (V), Jose Manuel Garcia Margallo sowie Saud al-Faisal Bin Abdulaziz al-Saud – und des Vatikan (als Beobachter). Erwartet werden außerdem religiöse Würdenträger aus dem In- und Ausland. Der Namensgeber für die Einrichtung, der 87-jährige saudische König Abdullah, der als gesundheitlich angeschlagen gilt, wird nicht teilnehmen. Auf strafrechtliche Anzeige folgen Proteste: Am Rande der Eröffnung sind Proteste geplant. Die Initiative „Religion ist Privatsache“ und die Homosexuelle Initiative (HOSI) Wien informieren Journalisten über eine strafrechtliche Anzeige gegen das König-Abdullah-Zentrum. Der Grüne Klub hat im Parlament eine Mahnwache angekündigt. Eine Mahnwache mit „symbolischem“ Hungerstreik will auch die Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ) während der Eröffnungsfeier „des dubiosen wahabitischen Sekten-Zentrums“ veranstalten.

 

 

ChristlichIslamische Leitung

 

Leiten wird das Abdullah-Zentrum im derzeit noch in Renovierung befindlichen Palais Sturany am Schottenring der ehemalige saudische Vize-Bildungsminister Faisal bin Abdulrahman bin Muaammar. Als Stellvertreterin steht ihm die Ex-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner (V) zur Seite. In einem neunköpfigen Gremium, das alle wichtigen Entscheidungen im Zentrum treffen soll, sitzen je drei Vertreter christlicher und islamischer Glaubensrichtungen – darunter ein Emissär des Papstes und ein saudischer Wahhabit -, sowie Repräsentanten von Judentum, Buddhismus und Hinduismus. Der Anstoß für die Gründung des Zentrums soll ein Treffen von König Abdullah mit dem Papst im Jahr 2007 gewesen sein. Der erste solche Besuch eines saudischen Monarchen in Rom stieß einen Dialog zwischen der katholischen Kirche und dem wahhabitischen Islam an, heißt es von Theologen. Saudi-Arabien hat für den laufenden Betrieb für die ersten drei Jahre zehn bis 15 Millionen Euro an Spenden zugesichert. Generalsekretär: „Unabhängige, internationale Institution“: Generalsekretär Bin Abdulrahman betonte im Vorfeld, dass es keinen politischen Einfluss Saudi-Arabiens auf das Zentrum gebe. Auch der Sprecher des Vatikans, Federico Lombardi, erklärte, das Zentrum sei „eine unabhängige, internationale Institution“ und „kein Zentrum für die Regierung von Saudi-Arabien alleine“. Kurz vor der Eröffnung gab sich allerdings Rabbi David Rosen, der das Judentum im Dialogzentrum vertritt, zurückhaltend. Er sagte: „Wir müssen erst beweisen, dass die Initiative echt ist“. Seit der Unterzeichnung des Gründungsvertrages im Vorjahr gab es wiederholt scharfe Kritik an dem Zentrum. Im Nationalrat, wo der Vertrag mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und BZÖ beschlossen wurde, bemängelten die Grünen, es gehe Österreich um Wirtschaftskontakte mit den Golfstaaten und Saudi-Arabien um ein „Feigenblatt“ für seine religiöse Intoleranz. Die FPÖ warnte vor „Hetze“ von wahhabitischen „Steinzeit-Moslems“ und einer Untergrabung des österreichischen Sicherheitsinteresses. In Saudi-Arabien ist Christen jedwede religiöse Betätigung strengstens untersagt. Kreuze und andere christliche Symbole dürfen nicht zur Schau gestellt, religiöse Bücher nicht eingeführt werden. Nach der wahhabitischen Staatsdoktrin des Königshauses ist auf der arabischen Halbinsel, dem Heimatland des Propheten, wegen der dortigen islamischen Heiligtümer jede andere Religion verboten. {Quelle: www.news.at}

 

 

 

Dialog mit religiösen Mörderregimen?

 

Heftige Kritik an der offiziellen Beteiligung Österreichs an der Gründung des König-Abdullah-Zentrums für interreligiösen und interkulturellen Dialog (KAICIID) übten heute vormittag im Rahmen einer Pressekonferenz Vertreter der Initiative „Religion ist Privatsache“ und der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien. Dabei wurde von Rechtsanwalt Wolfgang Renzl auch eine Anzeige bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft wegen Amtsmissbrauchs in Zusammenhang mit der Errichtung des Zentrums präsentiert. Monströse Vorstellung: Kurt Krickler, Generalsekretär der HOSI Wien, wies auf die katastrophale Menschenrechtslage im Königreich Saudi-Arabien hin. „Das Land ist ein mittelalterlicher Gottesstaat, eine Diktatur, in der ausschließlich die Scharia gilt; es ist neben dem Vatikan der einzige Staat der Welt, der die UNO-Menschenrechtskonvention nicht ratifiziert hat. Die Menschenrechte von Frauen, Kindern, religiösen und anderen Minderheiten, nicht zuletzt von Lesben und Schwulen, werden mit Füßen getreten. Außerdem ist Saudi-Arabien einer von sieben Staaten weltweit – allesamt übrigens islamisch geprägt –, in denen auf homosexuelle Handlungen die Todesstrafe steht. Für uns ist es völlig unverständlich und eine monströse Vorstellung, dass die Republik Österreich gemeinsam mit diesem Staat eine internationale Organisation aus der Taufe gehoben hat, die noch dazu in den ersten drei Jahren von diesem finanziert wird. Der Umstand, dass im Direktorium der Organisation ein schiitischer Vertreter aus dem Iran sitzt, wo seit der Machtübernahme der Ayatollahs 1979 nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen rund 4000 Lesben und Schwule hingerichtet worden sind, macht die Sache keineswegs besser“.

 

 

 

Inquisition und Hexenverbrennung

 

„Wir haben ja grundsätzlich nichts gegen interreligiösen Dialog, aber den sollen sich die Religionsgemeinschaften als Nichtregierungsorganisationen doch bitte selber organisieren“, weist Krickler auf diese schiefe Optik hin. „Außerdem hätte man wenigstens auf rudimentäre Vorleistungen der Saudis bestehen können: Österreich hätte wohl auch kein entsprechendes Übereinkommen mit dem Vatikan geschlossen, wenn dort noch Inquisition und Hexenverbrennung an der Tagesordnung wären. Warum stören Bundesregierung und Nationalrat ähnliche Phänomene (Todesstrafe für den Abfall vom Glauben oder für Ehebruch) im Falle Saudi-Arabiens nicht?“, fragt sich Krickler entsetzt. „Der staatliche Segen ist auch deshalb ein äußerst problematisches Signal, weil den Religionsgemeinschaften damit wieder eine privilegierte Sonderstellung eingeräumt wird, die ihnen nicht zukommt, zumindest nicht in Österreich, wo ja – im Gegensatz zu Saudi-Arabien – eigentlich die Trennung von Kirche und Staat vorgesehen ist. Andere nichtstaatliche, politische, ideologische oder gesellschaftliche Initiativen oder Interessenvertretungen, etwa die Sozialistische Internationale oder der Gewerkschaftsbund, sind ja auch nicht als Regierungsorganisationen etabliert. Dass das KAICIID durch seinen Status auch noch diplomatische Immunität genießt und jeder außenstehenden Kontrolle damit entzogen wird, ist in diesem Zusammenhang ja noch das geringste Übel“! „Uns stört dieser staatliche Sanctus auch deshalb, weil sich unter den Zielen des KAICIID u. E. ausdrücklich religionsmissionarische Aktivitäten finden. So heißt es im Artikel II des Gründungsübereinkommens, das Zentrum wolle „ein verantwortungsvolles Ausleben der religiösen und spirituellen Dimension (…) der Gesellschaft“ sowie „den Respekt und die Erhaltung (…) religiöser Symbole fördern“. Dies ist nun wirklich keine Aufgabe, die ein säkularer Staat in dieser Form zu unterstützen hat“, betont Krickler weiter.

 

 

 

Fortsetzung der Methode Haider/Gaddafi mit anderen Mitteln

 

„Da es keine wirklich plausiblen und nachvollziehbaren Gründe für eine derartige rechtliche Konstruktion zwischen Österreich und einer mittelalterlichen Diktatur im Namen eines Gottes gibt, drängt sich uns der dringende Verdacht auf, dass hier auch wieder Korruption und versteckte Parteienfinanzierung im Spiel sind. Mich würde es jedenfalls nicht im geringsten wundern, wenn in ein paar Jahren irgendwelche Schmiergeldzahlungen à la EADS oder Parteienspenden nach der Methode Haider/Gaddafi ans Licht kämen“. „Seelenhygienisch heruntergekommener Politemporkömmling“: Ein mehr als trauriges Kapitel stellt der Umstand dar, dass Ex-ÖVP-Justizministerin Claudia Bandion-Ortner auf der Pay-Roll der Saudis steht und sich mit deren Blutgeld ihr Gehalt als Vize-Generalsekretärin des KAICIID bezahlen lässt. „Das ist wirklich ein absoluter moralischer Tiefpunkt und macht einen einfach nur sprachlos“, so Krickler abschließend: „In der schwarz-blauen Regierungsära bezeichnete André Heller diese Figuren so treffend als ‚seelenhygienisch heruntergekommene Politemporkömmlinge‘ – dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen“! {Quelle: www.hosiwien.at}

 

3 Responses to “König-Abdullah-Zentrum in Wien eröffnet: Dialog mit religiösen Mörderregimen?”

  1. carma Says:

    na ja, diese saudischen banditen haben jahrzehntelang einem hussein obama zielstrebig den weg zur amerikanischen präsidentschaft „geschmiert“, dominieren opec, uno-weltrat und diverse menschenrechts-organisationen, kaufen sich systematisch in westliche medienkonzerne ein und installieren ihr weltweites moscheennetz : das ganze ist nur einmal mehr ein manöver, durch vorgetäuschte religiöse multikulturalität der internationalen kritik den wind aus den segeln zu nehmen und die „dialogpartner“ zu neutralisieren.
    der trick ist immer der gleiche: man schleimt sich mit orientalischem schmäh an gesellschaftliche bedeutungsträger heran, lullt sie mit einladungen, luxusreisen, edelfressorgien und „spenden“ für dies oder jenes ein und übertrifft sich in der vorführung der friedfertigkeit des islam. das gefällt den umworbenen natürlich, zumal alles viel emotionaler und „herzlicher“ zugeht als in der kühlen und sachlichen atmosphäre westlicher „geschäftsanbahnung“. da unsere eliten meist aus weltfernen amtsträger-„luschen“ bestehen, welche die alltagsrealitäten weder zu hause noch in fernen ländern kennen, stossen die araber mit ihrer „exotisch-orientalischen“ schachermentalität auf wenig widerstand, dafür umso mehr neugier. gerade die wiener werden bei der vorstellung orientalischen luxus-lifestyle fast ohnmächtig – wen interessieren verfolgte christen, wo es protzige shoppingmails in dubai gibt ?!
    wir werden vom islam umworben und bedrängt, wie man eben auf orientalischen märkten den passanten seine ware mit allen tricks verschachert – und trifft damit den nerv emotional verdörrter städter, die sich sogleich „wie im urlaub“ fühlen und von 1001 haremsnacht träumen…
    wären die araber bettelarm, würde sich keine sau um sie und deren religion scheren!!
    habsburg ist schon zweimal beinahe von den moslems eingenommen worden – und nun sperren die nachfolger dieses einst größten katholischen reiches europas die tore weit auf, weil die großen vom geld der ölmultis völlig korumpiert und die kleinen ihrer orientalischen freßsüchtigkeit erlegen sind…
    hätte sich der oberösterreicher hitler gegen den islam gewendet und nicht gegen das judentum, wäre und das alles erspart geblieben – nicht nur die deutschen, auch die österreicher brachten immer wieder unglück über europa!!

    • Emanuel Says:

      Perfekt formuliert — Gratulation ! Was so treffend formuliert ist – nennt sich DIE SELBSTLIEBE UND DIE WELTLIEBE des ausschließlich auf das Äußere fixierten Menschen … !!

      Danke für den Kommentar …

  2. Erich Foltyn Says:

    da Bankimoon muaß in de arabischn Lända auf de Knia rutschn, dass eam net umbringan. Und da tuat er si als Beschitza aufspün. Der kaun se net amoi söba schitzn, da müaßns a poa Züvüdina vur eam histön, de eam ähnlich schaun.


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