kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dialog in Wien, geschlagene Christen in Saudiarabien 27. November 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror,Konvertiten — Knecht Christi @ 19:21

 

Am gestrigen Montag wurde das Zentrum für interreligiösen Dialog Wien eröffnet.

Im Land der „heiligen“ Stätten des Islam

ist für Andersgläubige kein Platz.

Der Bau von Kirchen

ist in Saudiarabien weiter undenkbar.

 

 

Kairo/Riad. Die drei Dutzend äthiopischen Christen hatten sich in der saudischen Hafenstadt Jidda gerade zum Gottesdienst versammelt, als die Polizei die Wohnung stürmte. Alle 35 Betenden wurden verhaftet. Auf der Polizeiwache mussten sich die Frauen nackt ausziehen und wurden an ihren Genitalien durchsucht, die Männer verprügelt und als „Ungläubige“ beschimpft. „Während König Abdullah in Wien ein internationales Zentrum für interreligiösen Dialog einrichtet, trampelt seine Polizei auf den Rechten von Gläubigen anderer Religionen herum“, kritisierte Christoph Wilcke von „Human Rights Watch“. „Die Regierung sollte erst einmal daheim ihre intoleranten Methoden ändern, bevor sie draußen religiösen Dialog fördert“. Mit Religionsfreiheit und Toleranz ist es in Saudiarabien, der historischen Heimat des Propheten Mohammed, in der Tat nicht gut bestellt. Der Bau von Kirchen ist verboten, Kreuze und andere christliche Symbole dürfen nicht offen gezeigt werden, Gottesdienste aller anderen Religionen sind untersagt. Wer vom Islam zum Christentum konvertiert, dem droht offiziell die Todesstrafe. Scharia-Körperstrafen sind an der Tagesordnung. Erst kürzlich wurde in Mekka einem Dieb im Namen Allahs die Hand abgehackt. In Riad auf dem al-Adl-Platz ließ die fromme Justiz nach dem Freitagsgebet einen Sudanesen öffentlich enthaupten und seine Leiche anschließend ans Kreuz schlagen – einer von zahlreichen Fällen. Und die wenigen saudischen Menschenrechtsaktivisten sehen sich in den vergangenen Monaten „einer besorgniserregenden Kette von Gerichtsfällen“ ausgesetzt, wie Amnesty International beklagte.

 

 

 

 

 

 

Joggen nur im Sperrbezirk

 

Das Königreich stellt sich gern extrem fromm dar: Fünfmal am Tag während der Gebetszeiten werden alle Einrichtungen geschlossen, von Supermärkten über Behörden bis zu Cafés und Tankstellen. Kinos, Konzerte und Theater gibt es nicht, die Lebenssphären von Frauen und Männern sind strikt getrennt. Auch nicht muslimische Frauen sind gezwungen, körperlange schwarze Abbayas zu tragen, dürfen weder Sport treiben noch Auto fahren. Nur im streng abgeschirmten Diplomatenviertel von Riad sieht man gelegentlich am frühen Morgen weibliche Joggerinnen in ihrem teuren Ghetto durch die Straßen laufen. Die ganze Golfregion ist muslimisch, unter den schätzungsweise 15 Millionen Gastarbeitern aus asiatischen und arabischen Ländern jedoch sind hunderttausende Christen – meist von den Philippinen, aus Indien oder Ägypten. In Katar ließ der Emir für sie aus eigener Tasche ein großes Gotteshaus bauen. In Bahrain darf der Vatikan eine Kathedrale mit pastoralem Zentrum errichten, das sich künftig um die rund zwei Millionen Katholiken in Kuwait, Bahrain, Saudiarabien und Katar kümmern soll. Einzig in Saudiarabien, wo mit neun Millionen Menschen der Löwenanteil der ausländischen Arbeitskräfte lebt, herrscht absolute Blockade. Grund ist ein vormodernes Toleranzverständnis, das die Praxis nicht muslimischer Religionen nur auf anderen Territorien akzeptiert. Fremde Glaubensgemeinschaften auf dem eigenen Boden dagegen werden als Beschmutzung begriffen, als Störung zwischen der menschlichen und göttlichen Sphäre, als eine Provokation Allahs, die Unglück oder Strafen für die Rechtgläubigen heraufbeschwören könnte. Strenge Kleriker plädieren sogar dafür, dass Andersgläubige die Arabische Halbinsel überhaupt nicht betreten dürften. Al-Qaida-Chef Osama bin Laden warf dem saudischen Königshaus einst vor, mit der Stationierung von US-Truppen im Kuwait-Krieg gegen Saddam Hussein das Land entweiht zu haben. Offiziell untersagt ist allen Nichtmuslimen der Besuch von Mekka und Medina, wo rote Warnschilder auf der Autobahn sie von den heiligen Städten wegdirigieren. Wer innerhalb der Stadtgrenzen aufgegriffen wird, muss damit rechnen, verhaftet und des Landes verwiesen zu werden.

 

 

 

 

 

Ein Paar Zügel für Religonspolizei

 

Seit seiner Thronbesteigung 2005 allerdings versucht König Abdullah, diese klerikale Engstirnigkeit etwas zu lockern – „nichts Schnelles und Mutiges, aber die Richtung stimmt“, sagt ein Diplomat. Die zwei Millionen Schiiten im Osten des Landes etwa dürfen ihre religiösen Feste wieder offen feiern und eigene Moscheen bauen. Trotzdem fühlen sie sich weiter als Bürger zweiter Klasse – zu wenige gute Jobs, zu wenige staatliche Investitionen in ihrer Heimat. Zuletzt entschloss sich der 88-jährige Monarch sogar, der Religionspolizei ein paar Zügel anzulegen. So dürfen sich die Sittenwächter künftig nicht mehr an den Türen von Einkaufszentren postieren und Frauen den Zutritt verweigern, die sich ihre Fingernägel rot lackiert haben. {Quelle: diepresse.com}

 

 

 

 

 

 

 

 

11 Responses to “Dialog in Wien, geschlagene Christen in Saudiarabien”

  1. Klotho Says:

    Wenn die Saudis in Europa per Flugzeug einreisen, sollten sie gleich wieder umdrehen, ich will weder die schwarzen Hexen und Krähen sehen, noch will ich männlichen weissen Trottel sehen, es reicht. Es ist ein eindeutiger Verstoss gegen den heiligen Geist in eine private ! Wohnung zu stürmen und alle christlichen betenden wegen eines christlichen Gebets in einer privaten Wohnung zu verhaften. Das ist schlimmer als die Nazis und ein eindeutig antichristliches Verhalten, die Saudi veehren den Antichristen, ist er nämlich wirklich und sie erwecken ihm zum Leben und lassen ein Standbild des Tieres errichten, das Standbild des Tieres wurde gerade in Mekka errichtet, die Apokalypse des Johannes erfüllt sich.
    Und die Untersuchung der weibliche Genitalien ist abscheulich, entwürdigend und sie treten alle Menschenrechte in den Wüstensand. Jesus Christus wird sie bestrafen.

  2. carlos Says:

    Klotho Sagt:
    27. November 2012 at 19:45
    Wenn die Saudis in Europa per Flugzeug einreisen, sollten sie gleich wieder umdrehen,

    tja freiwillig werden sie das nicht tun,,,,
    so wie Europa lebt–ziehen sie das Unheil an,da stimmen Sie mir doch zu klotho

    @
    Und die Untersuchung der weibliche Genitalien oh,,,oh
    Das Ende vom Glied – Mein Kommentar zur Beschneidungsdebatte
    In mir schlagen naturgemäß zwei Herzen in dieser Angelegenheit. Einerseits setze ich mich für Menschenrechte ein. Andererseits bin ich religiös, und ausnahmsweise spielt das hier mal eine Rolle.

    Das Kölner Landgericht sagte, dass ein Eingriff ohne medizinische Notwendigkeit Körperverletzung sei und dass die freie Religionsausübung die Eltern in diesem Fall nicht entscheidungsbefugt macht. Die Eltern seien in ihrer Religionsausübung nicht massiv beeinträchtigt, wenn sie warten, bis das Kind sich selbst entscheiden kann.

    Es geht nicht um das Recht auf körperliche Unversehrtheit, es geht generell um Religionsfeindlichkeit. Man sieht hier religiöse Rituale als generell feindliche Akte gegen das arme Kind, das natürlicherweise Atheist geworden wäre, wenn nicht diese schlimmen Eltern ihre Religion aufzwingen würden. Diese Menschen müssen begreifen, dass ALLE Eltern ihren Kindern etwas “aufzwingen”, nämlich ihre Werte, und das ist Erziehung. Manche erziehen den Glauben an Gott, andere sagen einfach nur: “Sei kein Arschloch und hilf deinen Mitmenschen”. Manche vererben die Tradition von Sonntagsspaziergängen oder Weihnachts- und Neujahrsfeiern, andere auch noch den Gottesdienst. Alle Eltern geben ihren Kindern etwas weiter und das ist gut so. Solange sie später, wenn das Kind aus der Tradition ausbricht, auch verständnisvoll darauf reagieren, ist doch alles gut. Ich werde hier nicht mit Lesern diskutieren, die alle gläubigen Menschen für Religionsfanatiker halten, denn das ist einfach nicht wahr. Es ist genau so ein Wertekanon, wie es ihn in jeder anderen Familie gibt.
    Und nein, ich bin nicht religiös aufgewachsen, meine Eltern haben mir nie von Gott erzählt, und ich wünschte sehr, sie hätten es getan, das hätte mir viel erspart und im Leben sehr geholfen. Also da habt ihr den umgekehrten Fall.

  3. Klotho Says:

    @ carlos Es ist ein ganz deutlicher Verstoss gegen die Menschenrechte wenn eine Privatwohnung gestürmt wird nur weil dort Gebete von einer anderen Religion gehalten werden. Das macht nur eine Extremdiktatur, denn es ist kein Verbrechen zu beten, wenn aber christliche Gebete verboten werden, dann ist das schon schlimmer als die Nazidiktatur, die Nazi haben keine Menschen wegen Beten festgenommen, sondern wegen Opposition gegen das Regime, die Weisse Rose-Untergrundorganisation konnte sich noch ungestört in privaten Zirkeln treffen, die durchaus recht christlich geprägt war. Nur das Auslegen von Flugblättern mit einen deutlichen Aufruf zum Widerstand, die waren tödlich.
    Also was wollen Sie hier relativieren? Noch nie in einer echten Diktatur gelebt, verwöhnt von der Freiheit des Westens?

    • carlos Says:

      das gefällt mir schon eher:Klotho

      Ich behalte den Frieden mit dem Gedanken, Beleidigungen bekommen zu haben. Ich gebe den anderen mit Demut. Die Faulheit gewinnt nicht den Sieg über mich. Ich habe gefühlt, dass die Gefrässigkeit drinnen in mir brüllt, aber sie verführt mich nicht. Ich schaffe es mein Wohl einzuteilen! Ich darf mich nicht erwischen, den Neid in Betracht zu ziehen, ein besseres Wohlbefinden in anderen zu sehen! Ich teile das Boot mit dem, der meinen Weg kreuzt. Unsere mutigen Beichten geben Triebkraft für jene, die sich von der Bestie ernähren und sich entkräften, weil sie am Ideal festhalten wollen.

      Stück für Stück finden wir die Freiheit und zerstören die Ketten der Sklaverei. Wir wollen frei sein und alle Freiheit der Welt haben. Das ist, weil unsere Gebete zum Allerhöchsten heranwachsen, im Mittagsgebet, wo unsere Herzen knospen, wie ein Säuseln und nachher behaupten wir: Meine Wünsche sind nicht meine Wirtsleute. ICH BIN frei zu unterhalten mit den Fähigkeiten, die mir das Leben bereitet. Ich geniesse die Freiheit. ICH BIN frei, um mir die Freiheit auszusuchen. ICH BIN frei, ich bin in Frieden mit der Welt. Die Wünsche erreichen nicht, mich an leere Versprechen zu fesseln, die den Bedarf decken.
      Und das wünschen wir allen besonders den Kopten!!!
      §§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§3

  4. carlos Says:

    Klotho Sagt:
    28. November 2012 at 16:29
    @ carlos Es ist ein ganz deutlicher Verstoss gegen die Menschenrechte wenn eine Privatwohnung gestürmt wird nur weil dort Gebete von einer anderen Religion gehalten werden

    @Ausserdem ist obriger Text ein Zitat-sorry vergessen zu verlinken-sorry denken Sie echt ich sei ohne Gottes Glauben-!! –aber ohne Esotherik–haha –verstehen Sie !!
    Klotho :halten Sie mich für dumm??Sie spielen sich doch nur auf !lautesSchimpf- Getöse bringt nichts-
    wer hällt sich denn schon irgendwo an Menschenrechte–immer diese Nazis herzuzitieren,ist alter Hut–was gabs vor den Nazis usw–seit es jeh die Menschheit gibt…seien Sie bitte nicht naiv-danke sehr.Weisheitsfloskeln ist einfach-sorry.

    @Klotho sagte
    Also was wollen Sie hier relativieren? Noch nie in einer echten Diktatur gelebt, verwöhnt von der Freiheit des Westens?

    werden Sie bitte nicht privat ja..interpretieren Sie keine Dummheit hinein zu einen Kommentateur bitte…immer cool bleiben° Frau °
    man weiss zu was Geschichte fähig ist und Mesch-

    @Klotho-sagte-
    ich will weder die schwarzen Hexen und Krähen sehen, noch will ich männlichen weissen Trottel sehen, es reicht. Es ist ein eindeutiger Verstoss gegen den heiligen Geist in eine private
    Trottel Hexen—usw geistige christliche Worte!

  5. carma Sagt:
    28. November 2012 at 19:58
    ???

    ..dass nur zum Fragezeichen …


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