kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Werden die Christen auch in Europa diskriminiert? 11. November 2012

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 18:39

 

Dass 100 Millionen Christen weltweit verfolgt werden,

hat sich mittlerweile herumgesprochen.

Aber wie sieht es in Europa aus?

Bei der CDU im hessischen Nidda hat man sich neulich Gedanken darüber gemacht, ob es in Europa im Zuge der Islamisierung zu einer Christenverfolgung kommen könne. Konvertiten, die den Islam verlassen haben und sich zum Christentum bekennen, beklagen mangelnden Rückhalt.

Der koptische Bischof Anbar Damian warnt die Deutschen schon länger vor den Gefahren der Islamisierung.

Haben die Christen Grund, sich Sorgen zu machen?

In Österreich dokumentiert ein Verein die Diskriminierung von Christen in Europa.

 

 

 

 

News.de: {Sind sie in ihrer eigenen Heimat tatsächlich immer weniger sicher? Europas Christen fühlen sich mitten im Abendland verfolgt. Viel stärker als etwa Muslime seien sie ausgegrenzt, würden vom Gesetzgeber diskriminiert und zum Ziel von Hassverbrechen – auch in Deutschland. Erst machten die Christen Europa groß, die gemeinsame Religion einte die unterschiedlichen Staaten des Abendlandes. Doch nun macht Europa die Christen klein und diskriminiert sie. Dies zumindest beklagen einige Vertreter der Religion mit dem Kreuz – und sprechen gar von einer Christen-Verfolgung mitten in Europa. Zu den Wortführern in Sachen Christenverfolgung zählt das österreichische «Dokumentationsarchiv für Intoleranz gegen und Diskriminierung von Christen in Europa». Deren Chefin Gudrun Kugler warnt: «Studien zeigen, dass 85 Prozent aller anti-religiös motivierten ‹hate crimes› gegen Christen gerichtet sind». Damit seien Christen die am meisten verfolgte Religion der Welt. Das ist nicht neu, sogar der CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder hat darüber in diesem Jahr ein Buch verfasst. Natürlich ist es im Irak oder in Eritrea wenig ratsam, offen ein Kreuz am Körper zu tragen. Doch auch in der westlichen Welt, so das österreichische Doku-Archiv, sei die «soziale Ausgrenzung von Christen und die Verletzung ihrer Rechte» ein verbreitetes Phänomen, sagt Chefin Kugler, die auch eine katholische Partnervermittlung betreibt.

 

Die restriktive Auslegung der Gewissensfreiheit führe in Europa allmählich dazu, dass Berufe wie Standesbeamter, Arzt, Krankenschwester und Hebamme oder Apotheker für Christen nicht mehr ausübbar seien. Zudem würden Lehrer und Eltern in Schwierigkeiten geraten, wenn sie mit staatlich festgelegter Sexualmoral nicht einverstanden seien. Der Grund liege vor allem in einer exzessiven Anti-Diskriminierungstendenz in der Europäischen Union, die vor allem den Atheisten schütze und dabei religiöse Menschen zunehmend beeinträchtige. Sogar die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sah sich im Jahr 2011 veranlasst, die Mitgliedsstaaten in einer Resolution zum Kampf gegen Intoleranz und Diskriminierung gegenüber Christen aufzufordern. Schließlich gelte Toleranz auch für Christen, sie sollten ihre Religionsfreiheit ausleben können. 180 Fälle von Diskriminierung von Christen haben die Betreiber des Dokumentationsarchivs für das Jahr 2011 in Europa ermittelt– auch in Deutschland: Einer Apotheke, deren Besitzer sich weigert, die Pille danach zu verkaufen, wird die Scheibe eingeschlagen. Der Bund Katholischer Ärzte, der auf seiner Webseite unter dem Stichwort «Homöopathie» obskure «Therapiemöglichkeiten» für Homosexuelle anbietet, bekommt Gegenwind durch Volker Beck von den Grünen. Gegen eine Mutter, die ihre Kinder nicht zum Sexualerziehungsunterricht schicken wollte, sei ein Bußgeld verhängt worden – und weil sie nicht zahlen wollte, sollte sie ersatzhalber ins Gefängnis wandern.

 

Die Beispiele sind von extrem unterschiedlicher Wertigkeit. Denn auch Theaterstücke und Performances, die sich kritisch mit Christus auseinandersetzen, werden beispielhaft als Unterdrückung angeführt. Sogar ein Farbbeutelanschlag auf ein Plakat, das den Papst bei seinem Besuch in Berlin willkommen heißen sollte, sei diffamierend – und fließt deshalb in die Wertung ein, ebenso wie der Gideonbund, dem in Berlin untersagt wurde, kostenlose Bibeln an Schulen zu verteilen}. News.de fordert zur Diskussion unter dem Artikel auf: Was glauben Sie: Werden Christen in Europa tatsächlich diskriminiert oder übertreiben die Betreiber des Dokumentationsarchivs? Diskutieren Sie mit!

 

LINKS

Der Staat duldet und fördert die Diskriminierung von Christen (IGFM)

Christen in 111 Staaten wegen ihres Glaubens diskriminiert (Idea)

Beschwerde bei der UN wegen Intoleranz gegenüber Christen (Kath.net)

Verfolgung und Diskriminierung von Christen (TheoBlog) Teil I, Teil 2, Teil 3

 

Islamhass gegen Christen (Michael Mannheimer)

Der koptische Bischof Anbar Damian warnt die Deutschen vor Christenverfolgung:

 

Idea hat gerade das neue Jahrbuch Christenverfolgung herausgegeben

{Quelle: www.zukunftskinder.org

 

5 Responses to “Werden die Christen auch in Europa diskriminiert?”

  1. Erich Foltyn Says:

    wenn sich Hollande mit Merkel trifft und niemand erkennt einen Wirtschaftseinbruch ? Ich würde ja glauben, daß die Menschen stark demotiviert würden, wenn das Land schon so sehr islamisch wäre, sodaß es ja deutlich sichtbar sein müßte.

  2. Erich Foltyn Says:

    was man jetzt von Wien den Eindruck hat, kommt vom Staat eine rege Bautätigkeit. Wir haben 3 luxuriöse Bahnhöfe mit elegangen Einkaufszentren, wo man sich wie ein Sandler vorkommt und bald bekommen wir den fertigen Hauptbahnhof, der noch größer sein wird. In dem Getümmel in der Eleganz ist jeder bedeutungslos, auch der Reiche kann nicht besser ausschauen wie die Auslagen der Geschäfte und ob jemand ein Kopftuch oder ein Schneuztuch auf hat, interessiert niemand. Und die Kirche in unserem Bezirk hält sich gut und die Qualität von kreuz.net hat sich auch verbessert. Aber es soll eine breite Einkaufstraße zu einer Fußgängerzone umgewandelt werden, was auch vor den Einkaufszentren elegante Flächen bringen wird. Bettler werden dort deplaziert ausschauen, aber statt den Bahnhofsmissionen gibt es mobile Sozialarbeiter. So gibt es auch keine islamische Bahnhofsmission mehr. Und wenn jemand mit einem Bart oder Nikab geht, so fühlen sie sich auf verlorenem Posten. Sie spüren sicherlich die Macht der materiellen Welt.

  3. Mia Says:

    Heute Vormittag kam im Schweizer Fernsehen FS 2 eine ausführliche, sehr informative und ehrliche Sendung über die Christenverfolgung. Es wurde auch gesagt, dass von 10 Ländern in denen Christen verfolgt werden, 9 islamisch seien. Es wurde auch über Ägypten und die schlechte Situation für die Christen gesprochen. Dann war ein sehr gutes Interview mit einem von Open Doors. Ich war sehr überrascht, über die Ehrlichkeit und, dass nichts verschönert oder schön geredet wurde. Vielleicht gibts eine Wiederholung, das weiß ich jetzt grad nicht.

  4. Maike Says:

    Christenverfolgung in Deutschland ? Ich kann nur antworten: Ja !!!!!!!!!!!! Wenn Kinder in deutschen Kindergärten/Schulen kein Schweinefleisch mehr essen dürfen, wenn ein Moscheebesuch schon für Kinder auf der Tagesordnung steht (meine beiden Kinder sind dann „krank“, denn eine Meinung darf man am Elternabend nicht haben) und wenn beim ehem. St. Martinsfest (Laterne gehen) nur noch das Lichterfest programmiert wird – was ist das denn sonst ? Ich traue mich jedenfalls kaum noch in D zu äußern, dass ich Christin bin.

  5. AGK Says:

    Sind sie in ihrer eigenen Heimat tatsächlich immer weniger sicher? Europas Christen fühlen sich mitten im Abendland verfolgt. Viel stärker als etwa Muslime seien sie ausgegrenzt, würden vom Gesetzgeber diskriminiert und zum Ziel von Hassverbrechen – auch in Deutschland.
    http://www.news.de/gesellschaft/855361448/verfolgte-religion-europas-christen-fuehlen-sich-wie-neue-hexen/1/

    Die restriktive Auslegung der Gewissensfreiheit führe in Europa allmählich dazu, dass Berufe wie Standesbeamter, Arzt, Krankenschwester und Hebamme oder Apotheker für Christen nicht mehr ausübbar seien. Zudem würden Lehrer und Eltern in Schwierigkeiten geraten, wenn sie mit staatlich festgelegter Sexualmoral nicht einverstanden seien. Der Grund liege vor allem in einer exzessiven Anti-Diskriminierungstendenz in der Europäischen Union, die vor allem den Atheisten schütze und dabei religiöse Menschen zunehmend beeinträchtige.

    Sogar die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sah sich im Jahr 2011 veranlasst, die Mitgliedsstaaten in einer Resolution zum Kampf gegen Intoleranz und Diskriminierung gegenüber Christen aufzufordern. Schließlich gelte Toleranz auch für Christen, sie sollten ihre Religionsfreiheit ausleben können


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