kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Sind alle Fundamentalisten gleich? 11. November 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:11

Innerevangelische Kritik am Gebrauch des Begriff „Fundamentalismus

 

Wetzlar (kath.net/idea): Fundamentalismus ist nicht nur ein böses, sondern auch ein gefährliches Wort. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden religiöse Fundamentalisten gleichgesetzt mit Terroristen, die im Namen ihres Gottes morden. In Kreisen der evangelischen Kirche hat man sich angewöhnt, pauschal zu behaupten, Fundamentalisten gebe es nicht nur im Islam, sondern in allen Religionen – natürlich auch unter Christen. Damit wird unterstellt, alle seien gleich brutal und menschenverachtend. Unterschiedliche „Breitenwirkung“ Auch der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), hat sich diese Redeweise zueigen gemacht, zuletzt im Ratsbericht vor der EKD-Synode in Timmendorfer Strand. Als Beleg führte er den US-Prediger Terry Jones an, der mit seiner Koranverbrennung islamische Extremisten zu blutigen Racheaktionen provozierte. Auf Nachfrage nannte Schneider noch extremistische Christen in den USA, die Menschen auf dem Weg zu Abtreibungskliniken ermorden. Er räumte freilich ein, dass die „Breitenwirkung“ der christlichen Fundamentalisten nicht so groß sei wie die der islamischen.

 

 

Differenzierte Darstellung nötig

 

Wohl wahr: Während allein Terroristen vom Schlage der Shabab-Miliz in Somalia und Kenia und der Gruppe „Boko Haram“ in Nigeria im vergangenen Jahr Hunderte von Menschenleben auf dem Gewissen haben, sind in den USA seit 1992 sieben tödliche Anschläge von Abtreibungsgegnern verübt worden. Das sind wahrlich sieben zu viel, und christliche Abtreibungsgegner haben auch auf diese Bluttaten mit Abscheu reagiert, denn keiner dieser Mörder kann sich dabei auf den christlichen Glauben berufen. Doch wer vor Fundamentalismus warnt, dem stünde es gut an, die Dimensionen differenziert darzustellen. Dass nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation jedes Jahr 40 Millionen Kinder im Mutterleib getötet werden – und gewiss nicht von Fundamentalisten – sei hier nur am Rande erwähnt.

 

 

Christen sind der Feindesliebe verpflichtet

 

Für den EKD-Ratsvorsitzenden steckt hinter jedem Fundamentalismus die gleiche Geisteshaltung. Stimmt das? Islamische Terroristen berufen sich in perverser Weise auf den sogenannten „Heiligen Krieg“, den ihnen ihre Religion gebiete. Hingegen können sich christliche Fundamentalisten niemals auf eine solche Basis berufen. Denn zu den Grundfesten des Glaubens an Jesus Christus gehört die Nächsten- und Feindesliebe. Ja, es gibt Christen auch in Deutschland, die sich auf das Fundament ihres Glaubens berufen und die Bibel als Gottes Wort wörtlich nehmen. So hat zum Beispiel der Direktor des Gemeinde- und Gemeinschaftsverbandes „Evangelische Gesellschaft für Deutschland“, Andreas Klotz (Radevormwald), zumindest gewagt, die Frage zu stellen, ob es richtig sei, wenn man auf den so verstandenen Begriff des biblischen Fundamentalismus verzichten könne. Freilich scheuen andere Evangelikale wegen des Missbrauchs diesen Begriff.

 

 

Terroristen und Bibeltreue in einem Sack

 

Wie auch immer: Die Redlichkeit gebietet es, nicht undifferenziert von Fundamentalismus zu sprechen. Sonst steckt man Terroristen und Bibeltreue in einen Sack und haut auf sie ein. Das sollte man in der evangelischen Kirche nicht tun.

{Quelle:  www.kath.netVon Wolfgang Polzer}

 

 

 

 

Die politische Korrektheit, diese absurde Verdrehungslehre!

 

Boko Haram ist eine der widerlichsten Islam-Organisationen. Sie wollen in Afrika nicht nur einen Gottesstaat mit Scharia errichten, sie sind auch der Meinung, dass man die Bildung auf dem Stand des Koran, also dem 7. Jahrhundert, einfrieren soll. Der Name ist Programm und bedeutet übersetzt “westliche Bildung ist unrein”. Auf das Konto von Boko Haram gehen nicht nur zahlreiche Anschläge- hauptsächlich auf Kirchen -, sondern auch Entführungen. Boko Haram presste eine deutsche Salafisten-Terroristin aus dem Gefängnis frei und tötete trotzdem die deutsche Geisel Edgar Fritz Raupach, der als Bauingenieur in Nigeria arbeitete. Derzeit ist Boko Haram besonders aktiv im Norden Nigerias. Das nigerianische Militär versucht, die “schwarzen Taliban”, wie sie auch genannt werden, unter Kontrolle zu bekommen. Umso erstaunlicher ist dieser Satz, den man gestern im Spiegel zu lesen bekam: „Amnesty International berichtete am Donnerstag von schweren Menschenrechtsverletzungen der Armee im Kampf gegen Boko Haram“.

 

Hat Amnesty noch alle Tassen im Schrank?!

 

Ein weiterer unbegreiflicher Satz, der in der Presse kursiert und unser Land betrifft, ist dieser: {Böhmer sprach am Donnerstagabend davon, das Treffen mit den Flüchtlingen sei das “bewegendste Gespräch” ihrer bisherigen Zeit als Integrationsbeauftragte gewesen}. Böhmer ist Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, also dafür zuständig, dass sich ins Land kommende Ausländer hier anpassen. Sie hatte gestern vier Stunden lang Zeit, sich von Flüchtlingen die Ohren vollheulen zu lassen wie schrecklich Asyl in Deutschland sei und was sich alles ändern müsse. Dieser Asylbewerbertross ist von Bayern nach Berlin gelaufen, weil er im Freistaat auf taube Ohren stieß. In Bayern hatten die Asylbewerber versucht, den Freistaat durch zugenähte Münder zu erpressen: mehr Geld, totale Freizügigkeit, jeder eine eigene Wohnung, sofort in den Arbeitsmarkt, alle dürfen in Deutschland bleiben, niemand wird abgeschoben usw. Diese offensichtlichen Wirtschaftsflüchtlinge wurden auf Marktplätzen süddeutscher Städte von Grün_innen gehätschelt, die dort mit ihnen in Zelten hockten. Dann gab es das Karlsruher Urteil, mit dem nun feststeht, dass Asylbewerber hier auf dem selben Niveau alimentiert werden wie Leute, die jahrelang in das Sozialsystem eingezahlt haben. Das war aber nicht genug. Also marschierte der Tross nach Berlin – verbotenerweise, denn das verletzt die “Residenzpflicht” (siehe hierzu Kewils Kommentar bei PI). Sie marschierten also durch mehrere Bundesländer und campierten am Brandenburger Tor. Ein Platz, wo wir Otto-Normal-Blödmänner es niemals wagen würden, wild zu campen. Es gab Zoff mit der Polizei und die Polizisten sind natürlich nun Nazis, weil sie den Campern die Schlafsäcke abnahmen. Das Spielchen ging so weiter. Irgendwelche Linksgrünen besorgten Decken und die Polizei sammelte die Decken einDas zuständige Gericht bestatigte der Polizei: Bei der Mahnwache der Flüchtlinge vor dem Brandenburger Tor dürfen keine Zelte und Schlafsäcke verwendet werden. Das hat das Verwaltungsgericht Berlin am Freitag in einem Eilverfahren entschieden.

 

Die Widerspenstigkeit und Undankbarkeit dieser Asylbewerber wurde dann gestern von der Böhmer belohnt, indem sie sich vier Stunden lang lauter Forderungen anhörte. Es glaubt ja wohl hoffentlich kein normaler Bürger, dass sich die Böhmer für seine Anliegen vier Stunden Zeit nehmen würde und dann den Zeitungen erzählt, das sei das “bewegendste Gespräch” ihres Lebens gewesen. Es wird wieder einmal deutlich, wie mit zweierlei Maß gemessen wird: die nigerianische Armee ist böse, die deutsche Polizei ist böse. Asylanten hört man stundenlang zu, aber Thomas Martin, der extra für Merkels “Bürgerdialog” nach Berlin reiste und im Kanzleramt für einen offenen Dialog über den Islam warb, wurde in 30 Sekunden abgekanzelt. So sieht sie aus, die politische Korrektheit. Die politische Korrektheit ist noch viel schlimmer als der Islam, denn sie verdreht das Gute zum Schlechten und das Schlechte zum Guten, wie man sehr gut am Beispiel von Amnesty international über Boko Haram sehen kann. Sie vertauscht auch gerne Opfer und Täter. Sie untergräbt unser gewachsenes moralisches Wertesystem. Der Islam ist hingegen ehrlich, weil Allah im Koran offen zugibt, dass er der größte “Listenschmied” ist. Es wird ehrlich sortiert in Freund und Feind, es wird klar gesagt, wer totgeschlagen werden darf und wer ins Paradies kommt. Schlimmer aber sind unsere Politiker, die sich als die Guten, als “Gutmenschen” verkaufen und das Volk belügen, bestehlen und verraten und sich dennoch nicht scheuen, sich in den Medien als herzensgut und solidarisch zu verkaufen. Frei nach Atatürk muss man heute sagen: „Die politische Korrektheit, diese absurde Verdrehungslehre einer unmoralischen Politikerkaste, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet“. {Quelle: www.zukunftskinder.org}

 

6 Responses to “Sind alle Fundamentalisten gleich?”

  1. Hannah Says:

    Es ist wichtig sich klar zu machen,dass Retraditionalisierung der Moderne nichts mit Technikfeindlichkeit zu tun hat.

    Auch bei der moderne Revitalisierung islamischer Traditionen geht es nicht um eine Beendigung technischer Modernisierungen, sondern vielmehr um deren Kontrolle,was eben insbesondere die Einhaltung und Beibehaltung islamischer Ideale,Standards und Wertvorstellungen beinhaltet.Der islamische Fundamentalismus ist als Gegenreaktion auf die westlichen Ideologien des Liberalismus,Sozialismus und Nationalismus,die ja alle in den letzten hundert Jahren geradezu grandios im Orient gescheitert sind, zu verstehen, mal ganz abgesehen von den betrügerischen Machenschaften der imperialen Großmächte mit denen sie alle reingelegt wurden, die Araber, die Türken, die Iraner und die Kurden.

    Im übrigen sollte man auch daran erinnern,dass es in diesen hysterischen Zeiten schon vorkommt, dass Muslime schon als Fundamentalisten abgestempelt werden,wenn sie die Worte Koran,Allah oder islamisch nur erwähnen. So werden dann die Muslime zu Koranfanatikern gemacht, die angeblich nichts anderes im Sinn hätten als mit Hilfe ihres Heiligen Buches die „Rache Allahs“ an den Christen zu vollziehen. Dabei ist ja bekannt, dass

    sich die Kenntnisse auch des als gebildet geltenden Europäers über den Islam mehr oder minder darauf beschränken,dass die Religion Allahs die Mehr- oder Vielehe erlaube,was westliche Männerfantasien schwer auf Touren bringt.

    Was den islamischen Fundamentalismus von den anderen abhebt, ist die Bereitschaft zur Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung seiner anvisierten Ziele.

    FUNDAMENTALISMUS ALS KOMBINATION AUS EMOTIONEN UND KALKÜL

    Außerdem möchte ich daran erinnern,dass bspw. der politische Islam in Marokko, Algerien, Ägypten, in Pakistan oder in Indonesien den Kampf den eigenen korrupten politischen Eliten angesagt hat. Die fundamentalistischen Bewegungen des politischen Islam wachsen dort deswegen, weil Armut, Unterdrückung und Perspektivlosigkeit wachsen.Es sind also soziale Ursachen, die der politische Islam aufgreift und zur Anprangerung der Missstände auf eine religiöse Rhetorik zurück greift – ganz einfach deswegen,weil die jedefrau und jedermann versteht.

    Doch die wirkliche Geschichte, die mir zumindest die Fundamentalismen erzählen und die ich spannend finde, ist die Sache mit den Emotionen. Fundamentalistische Weltdeuungen erinnern uns daran und dies mit aller Macht an die schlichte kulturgeschichtliche Tatsache,dass es Emotionen sind, die die Grundvoraussetzung und Vorbedingung alles Sozialen sind. Und in ihrem Kern, im Hochofen der Empfindungen erfolgt die emotionale Konstruktion von sozialer Wirklichkeit.Emotionen und nicht etwa Rationalität,Verstand und Vernunft sind die Chiffre,das Geheimzeichen sozialer Ordnung.Emotionen produzieren jene Bedeutungen und jene Symbolwelten,die fundamental für die Aufrechterhaltung sozialer Ordnung sind.Und am Anfang aller sozialen Ordnung steht der Ur-Dualismus der identifizierenden Unterscheidungen,also das Eigene – das Fremde, das Vertraute – das Unbekannte, zusammengefasst im „Großen Wir-Sie“.Denken wir das zu Ende,dann zeigt uns die fundamentalistische Gefühlswelt, wie stark unsere Wahrnehmungen davon beeinflusst werden, zu wissen,wer Freund ist und wer Feind

    • Erich Foltyn Says:

      ich bin ein Ingenieur, aber das ist mir zu abstrakt und damit trifft es nicht konkret auf die miese Lage zu. Man plagt sich geistig damit, aber zu welchem Zweck ? Ich habe das früher als geistige isometrische Übungen bezeichnet. Die Isometrie ist eine Art von Turnen, bei dem man die Muskeln anspannt, ohne daß sich etwas bewegt. Und nach Jahrzehnten geistiger Arbeit will ich keine geistige Isometrie mehr machen. Ich will aber der Gesellschaft hinein sagen, was mich ärgert.

      • carma Says:

        hihi – das verstehenwollen der islamisten/fundamentalisten ist in der tat völlig sinnlos, sie hören ja deswegen nicht auf mit ihrem fanatismus. sie haben den islam wie hefe von beginn an zu einem sauerteig angerichtet – der karawanenräuber und juden-massenmörder mohamed hat sich seine zutaten garantiert nicht vom himmel geholt…

  2. Erich Foltyn Says:

    wenn Asylwerber den Staat erpressen, dann sollen sie sich verpflichten, aus dem Islam auszutreten. Ganz einfach. Man müßte auch jedem, der im Namen des Islam eine Untat begeht, den Koran beschlagnahmen und ihn per Gesetz aus der islamischen Glaubensgemeinschaft ausschließen (für nicht-muslimisch zu erklären). Und wenn jemand deswegen ins Gefängnis kommt, dann muss er Schweinfleisch essen als Strafe, weil sonst kriegt er nix anderes. Da braucht man keine Krieg führen in Afghanistan und sonstwo. Statt dessen sollten lieber die Weltpolitiker in Richtung Mekka einen großen Schas lassen und dies vor dem UNO-Sicherheitsrat.

  3. Erich Foltyn Says:

    wenn wirklich schon ganz Paris in muslimischer Hand ist (was ich mir nicht vorstellen kann), dann sollte das Militär in der Nacht blitzartig und geräuschlos ein Stadtviertel besetzen, sodaß überall Soldaten stehen und sich dann im Morgengrauen die islamischen Vertreter aus den Betten holen und ihnen die Stadt zeigen. Dann sollten sie ihnen eine Liste mit Forderungen vorlegen und so lange dort stehen bleiben, bis die erfüllt sind. Da braucht kein Schuß abgefeuert zu werden, jedes Militär will ja bekanntlich Munition sparen und möglichst wenig kämpfen. Aber was wir wollen, müssen wir bekommen können.

  4. Erich Foltyn Says:

    wie komme ich dazu, mich dauerend anjammern zu lassen, daß Islamisten, die vom deutschen Verfassungsschutz observiert wurden den Verfassungsschützern die Reifen zerstochen haben ? Sollen sie sich doch die Reifen von der nächsten Moschee zurückholen. Und wegen der politischen Korrektness brauchen sie sich nicht zu rechtfertigen, weil sie haben ja niemand die Reifen zerstochen. Ich kann ihnen Tips geben, was ist politische Korrektness, aber ich warte noch, weil ich verrate ihnen, wie sie es machen sollen und sie sind dann dagegen. Sie können ja statt mit Flugzeugen Panzer nach Afghanistan zu transportieren, vor jeder Moschee in Deutschland Militärposten aufstellen, die jeden kontrollieren, der passiert, und die NATO drauf stehen haben. Die Imame können ja dann beantragen einen Sicherheitsratsbeschluß usw. Das ist ja keine Machtausübung. Sie verlangen von uns, daß wir zarter sein sollen als Frauen und Babys und dann fördern sie die islamische Gewalt. Was glauben die eigentlich ?
    Und warum zeigen sie den Moslems nicht Bücher, die noch reicher verziert sind als der Koran ? Ich habe vielleicht 8 Bibeln, aber die laufen bei mir nur nebenher, weil ich habe 700 Bücher und kaum was davon ist Belletristik. Alles Fachliteratur und komplizierte Inhalte. Weil wozu zahle ich für ein Buch ? Statt dessen jammern sie, daß sie keine Bildung haben. Aber jeder Deutsche könnte den Islamisten mit seiner Intelligenz das Hirn umdrehen während dem Plaudern. Und der Staat lamentiert nur.
    Wir haben in Wien in der Städtischen Bücherein vielleicht 120.000 Bücher, da kann man die Islamvertreter packen und hinführen und sie mit der Nase drauf stoßen und dann sollen sie im iranischen Fernsehen ein Interview geben.


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