kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen werden immer wichtiger für Chinas Wirtschaft 11. November 2012

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 16:52

China gibt tausendfache Organentnahme an Gefangenen und Hingerichteten zu

 

Peking: In der Volksrepublik China sollen ab dem Jahr 2013 Organentnahmen von Hingerichteten eingestellt werden. Dies gab Wanh Haibo, ein Vertreter des chinesischen Gesundheitsministeriums bekannt. Ab dem kommenden Jahr werde die Volksrepublik ein neues landesweites System für Organspenden und Organtransplantation haben, das von der Universität Hong Kong entwickelt wurde und vom Roten Kreuz verwaltet werden soll. Haibo, Direktor des vom Gesundheitsministerium abhängigen China Organ Transplant Response System Centre, gestand ein, daß „die derzeitige Praxis unmoralisch und untragbar“ sei, wie die November-Ausgabe der Zeitschrift der Weltgesundheitsorganisation berichtete. Wörtlich sagte Haibo, der auch stellvertretender Direktor des China Liver Transplant Registry ist: „Auch wenn wir den zum Tode Verurteilten nicht verbieten können, ihre Organe zu spenden, ist ein System, das sich ausschließlich auf ihre Organentnahmen stützt, unmoralisch und untragbar“.

 

Die Zahl der zum Tode Verurteilten, an denen in den vergangenen Jahren Organentnahmen vorgenommen wurden, beläuft sich, laut Angaben des Arztes, auf 8000 bis 10.000 Gefangene. Bei 35 Prozent aller Fälle sei die Organentnahme an lebenden Personen durchgeführt worden, in 65 Prozent der Fällen an Hingerichteten. Die genaue Zahl der Hingerichteten seien ihm jedoch nicht bekannt, wie der Arzt erklärte. Das chinesische Gesundheitsministerium betraute das Rote Kreuz mit der Verwaltung der neuen Organbank, die von der Universität Hong Kong entwickelt wurde. Der Ausstieg aus dem menschenverachtenden „System“ des Ausschlachtens von zum Tode Verurteilten und Hingerichteten, werde, so Haibo, schrittweise aufgegeben. Das kommunistische China ist nach den USA das Land mit der zweitgrößten Zahl an Organtransplantationen. Peking wurde wegen seines Umgangs mit den Gefangenen mehrfach von der internationalen Staatengemeinschaft gerügt. 2009 entsandten die Vereinten Nationen einen Sonderbeauftragten, um die chinesischen Gefängnisse zu besichtigen. In seinem Bericht hielt er fest, daß die rotchinesische Regierung „Druck auf die Gefangenen ausübt, um ihre Bereitschaft zur Organspende zu erzwingen“. {Quelle: www.katholisches.infoText: Asianews/Giuseppe Nardi – Bild: Asianews}

 

 

 

Neue Garde übernimmt in China

130 Kritiker unter Hausarrest

 

Im Vorfeld des am Donnerstag beginnenden 18. Parteitags der Kommunistischen Partei hat die KP 130 mutmaßliche Parteikritiker verhaften lassen oder unter Hausarrest gestellt. Amnesty International geht davon aus, dass einige der Kritiker bis zum Ende des Parteitags in inoffiziellen Haftzentren gefangen gehalten werden.

 

Am Donnerstag beginnt der mehrtägige 18. Parteitag der Kommunistischen Partei in China. Dieser ist für die Partei von besonderer Wichtigkeit, da dort eine neue Parteiführung gekürt werden soll. Nun hat die Regierung vorsorglich rund 130 Kritiker unter Hausarrest gestellt, aus Peking ausgewiesen oder inhaftieren lassen. Das berichtet Reuters, mit Verweis auf den China-Experten Dirk Pleiter von Amnesty International. Unter den Festgenommenen befindet sich auch die schon mehrfach verhaftete Mao Hengfeng, die sich für eine Abkehr von der chinesischen Ein-Kind-Politk einsetzt. Die Behörden werfen ihr Störung der öffentlichen Ordnung vor. Sie „ist nicht schuldig, sie hat gegen kein Gesetz verstoßen, ” erklärt Hengfengs Ehemann seine Sicht der Dinge. Er sieht im Handeln der Behörden reine Willkür, da diese sich Beweise zurechtlegen, nur um Menschen hinter Gitter zu bringen. Die Internetzensur in China hatet sich in den letzten Monaten ebenfalls verstärkt (hier). Amnesty International erkennt im Vorgehen der chinesischen Behörden die selben Muster, wie sie schon im Vorfeld der olympischen Spiele im Jahr 2010 oder als Reaktion auf die Vergabe des Literaturnobelpreises an Liu Xiabo in 2012 angewandt wurden. Daher geht Amnesty International auch davon aus, dass einige der Kritiker in kurzfristig eingerichteten inoffiziellen Haftanstalten, den sogenannten schwarzen Gefängnissen, gefangen gehalten werden. Zuletzt sorgte die Suspendierung und Anklage des Spitzenpolitikers Bo Xilai für Aufsehen (hier). Derweil appellierte Amnesty International an die neue chinesische Führung, die Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit zu respektieren und forderte die chinesischen Behörden auf, die unangemessenen Aktionen gegen die Kritiker einzustellen. {Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de}

 

 

Mehr Christen in China als Mitglieder der kommunistischen Partei.

Mehr Christen in China als Mitglieder der kommunistischen Partei

 
 

Eine andere «Kulturrevolution»

 

Christen werden immer wichtiger für Chinas Wirtschaft

Christliche Unternehmer spielen in der chinesischen Wirtschaft eine immer grössere Rolle. Durch das rasante Wachstum des Christentums gibt es in der Volksrepublik inzwischen Firmen mit mehreren tausend Mitarbeitern, die von Christen nach biblischen Prinzipien geleitet werden.

 

 

Das berichten der Geschäftsführer des Verbands «Christen in der Wirtschaft», Timo Plutschinski (Wuppertal), und der Unternehmer Karl Schock (Schorndorf bei Stuttgart) nach ihrer Rückkehr von einer christlich ausgerichteten Wirtschaftskonferenz in China, zu der sie als Redner eingeladen waren. Nach Schocks Angaben ist in der acht Millionen Einwohner zählenden Stadt Shenyang nahe der nordkoreanischen Grenze eine Akademie für christliche Führungskräfte im Bau. Auf dem 230 Hektar grossen Gelände sollen Christen lernen, wie sie chinesische Firmen und Abteilungen erfolgreich führen und gleichzeitig christliche Werte leben und weitergeben können. Die christlichen Unternehmer fördern Integrität und Gerechtigkeit in der von einem Turbokapitalismus geprägten chinesischen Wirtschaft. In China beschäftigen christliche Unternehmer schon heute zahlreiche Firmenseelsorger, die sich ausschliesslich um das geistliche Wohl der Mitarbeiter kümmern.

 

 

Gespräche «erstaunlich offen»

Regierungsbeamte haben den christlichen Unternehmertag in der Stadt Hanzhou (Provinz Zhejiang) eng überwacht, griffen aber nicht ein, berichtete Plutschinski. Insgesamt sei die Freiheit für Christen im Land grösser geworden. Die Regierung wache allerdings genau darüber, dass christliche Bewegungen nicht vom Ausland gesteuert werden. Laut Plutschinski und Schock haben die Veranstalter der Wirtschaftskonferenz «erstaunlich offen über das Evangelium und die Notwendigkeit des Glaubens an Jesus Christus» gesprochen. Wie die Veranstalter berichteten, sind während des Unternehmertages mehrere Menschen durch die Vorträge Christen geworden. Manche seien mehr als 1‘000 Kilometer angereist. Für 2012 ist erneut eine Delegationsreise von christlichen Führungskräften aus Deutschland nach China geplant. Mit 1,3 Milliarden Einwohnern ist es das bevölkerungsreichste Land der Erde. Die Zahl der Christen wächst rasant.

 

 

 

Mehr Christen als Kommunisten

Schätzungen variieren allerdings stark: Die Regierung spricht von 24 Millionen – 18 Millionen Protestanten und sechs Millionen Katholiken. Andere Experten geben bis zu 130 Millionen an. Zum Vergleich: Die Kommunistische Partei hat etwa 80 Millionen Mitglieder. Die meisten Christen versammeln sich in staatlich nicht anerkannten Hausgemeinden, um der Kontrolle des Regimes zu entgehen. Sie werden bisweilen von örtlichen Behörden drangsaliert. {Quelle: www.jesus.ch – DVD zum Thema Das Kreuz – Christen in China (Doppel-DVD) –  Quelle: idea.de}

 

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