kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Sklavenbefreiung im Südsudan: Mutter ermordet, Tochter geschändet! 9. November 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:29

 

Der Sklavenhalter von Ahok Arang ist ein brutaler Kerl: Er verbrüht ihr den Fuss, weil sie nicht schnell genug arbeitet. Als ihre Mutter wehklagend dazukommt, schneidet er ihr vor den Augen des Mädchens die Kehle durch.

 

Ibrahim Mohammed wirft die Nilpferdpeitsche weg. «Kafir!» («Verfluchte Ungläubige!»), schnaubt er und versetzt dem vor ihm auf dem Lehmboden kauernden Sklavenmädchen Ahok Arang einen Fusstritt. Dann brüllt er «Jaselu tifa!» («Aufstehen!»). Ibrahim packt die Südsudanesin schmerzhaft am Ohr und zieht sie in die Höhe: «Taki mara!» («Folge mir!»).

 

 

 Nach Schlägen Fuss verbrüht

 

Der arabische Sklavenhalter, der der 14-Jährigen den muslimischen Namen «Toma» verpasste, ist mit der Arbeit des Mädchens unzufrieden. Jetzt hat er sich eine neue, sadistische Qual ausgedacht. Er will die Sklavin zwingen, mit einem über dem Feuer hängenden Kochtopf um die Wette zu arbeiten. Sollte das Wasser kochen, bevor sie ihre Ration Hirsekörner zerstampft hat, wird er sie verbrühen. Aus Leibeskräften zieht Ahok den schweren Holzstössel in die Höhe und lässt ihn in den Mörser, einen ausgehöhlten Baumstumpf, zurückfallen, wieder und immer wieder. Schon bald zeigt sich, dass sie zu langsam ist. Viele Körner sind noch ganz, als das Wasser zu sieden beginnt. Ahoks Mutter Abuk Iwach kommt hinzu. Sie fleht ihren Sklavenhalter an, gnädig zu sein, aber der Araber hält den brodelnden Wasserkessel schon in der Hand. Dann leert er das Gefäss über dem Fuss des Kindes aus.

 

 

 Mord und sexueller Missbrauch
 

 

 Ahoks Mutter schreit auf und schlägt sich mit den Fäusten auf die Brust. Ihre Wehklage versetzt Ibrahim in rasende Wut. Er packt ein Küchenmesser, setzt es an den Hals der weinenden Frau und schneidet ihr die Kehle durch. Für Ahok folgt nach dem brutalen Mord an ihrer Mutter ein jahrelanges Martyrium. Ihr bis auf die Knochen verbrühter Fuss stirbt teilweise ab, sie verliert drei Zehen. Heute kann sie sich nur noch hinkend fortbewegen. Später muss Ahok auch noch eine Beschneidung über sich ergehen lassen, dazu erlaubt Ibrahim seinen Söhnen, sie immer wieder sexuell zu missbrauchen. Erst bei der Befreiungsaktion im Südsudan kommt ans Tageslicht, was das junge Mädchen durchgemacht hat. Ein von Dr. John Eibner geführtes CSI-Team bemerkt Ahoks deformierten Fuss. Mit leiser, aber klarer Stimme schildert Ahok ihr Leid. Sie ist erleichtert, dass sie ihrem schrecklichen Alltag endlich entkommen konnte.

 {Quelle: www.csi-schweiz.ch – Autor: Gunnar Wiebalck}
 

 

Christen im Sudan in Gefahr
 
 

Nichtmuslimische und nichtarabische Bevölkerungsteile werden vom islamistischen Regime brutal unterdrückt.

In den Gliedstaaten Südkordofan und Blauer Nil geht Khartum sogar militärisch gegen die Zivilbevölkerung vor.
 

 

Der sudanesische Diktator Omar al-Bashir hat seit der Unabhängigkeit des Südsudans keinen Hehl aus seinen Plänen für den (Nord-)Sudan gemacht. Immer wieder betont er in seinen Reden, dass der Sudan ein arabischer und islamischer Staat sein müsse. Deshalb soll beispielsweise der Geltungsbereich der Scharia auch auf sämtliche Nichtmuslime ausgedehnt werden. Solche Massnahmen zur Islamisierung des Sudans und insbesondere al-Bashirs Aufrufe zum Heiligen Krieg zeigen Wirkung. Die Bereitschaft in der Bevölkerung, gegen Minderheiten vorzugehen, wächst. Christen und christliche Einrichtungen werden zunehmend Ziele von Gewalt. So fuhren am 9. April 2012 fanatische Muslime mit einem Bulldozer vor eine presbyterianische Kirche in Sudans Hauptstadt Khartum. Sie riefen dazu auf, alle Südsudanesen aus dem Norden auszuweisen, und bezeichneten diese als unerwünschte Ausländer. Noch verhinderte die Polizei eine Eskalation. Am 21. April 2012 marschierten jedoch die Extremisten – 500 Männer – erneut auf. Diesmal steckte der Mob die Kirche mitsamt deren Bibelschule, Klinik und Altersheim in Brand. Der Mob verletzte zwei Geistliche und zerstörte zudem mehrere Privathäuser. Die Polizei schaute untätig zu.

 

 In Grenzgebieten besonders gefährdet

 
Besonders dramatisch sind die Entwicklungen in den Gliedstaaten Blauer Nil und Südkordofan mit den Erdölquellen von Heglig und dem umstrittenen Grenzgebiet Abyei. Zwar wurde im Friedensabkommen vom Januar 2005 eine Einigung über die Zugehörigkeit dieser Gebiete erzielt. Jedoch wurde das Abkommen nicht durchgesetzt. Die Bevölkerung konnte sich nicht dazu äussern, ob sie Teil des Sudans bleiben will. Die Schwarzafrikaner im Süden der beiden Gliedstaaten kämpften während des Bürgerkriegs auf Seiten der südsudanesischen Rebellen und zogen das Misstrauen des Regimes in Khartum auf sich.

 

 Bevölkerung flüchtet

 
Bei den Gouverneurswahlen für Südkordofan im Mai 2011 wurde Ahmed Haroun zum Sieger erklärt. Er gehört der Nationalen Kongresspartei al-Bashirs an und wird vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Darfur-Konflikt gesucht – wie übrigens auch Omar al-Bashir selber. Ahmed Haroun soll für die Aufstellung der grausamen Janjaweed-Milizen verantwortlich gewesen sein. Im Anschluss an die Wahl von Haroun kam es vor allem in den Nuba-Bergen zu Aufständen. Das Regime begann umgehend, militärisch gegen die Rebellen vorzugehen. Offenbar wurden auch erneut arabische Milizen aufgestellt und bewaffnet, um Angehörige der nichtarabischen Nuba zu ermorden. Des Weiteren setzt Khartum seit Juni 2011 seine Luftwaffe für Flächenbombardements ein. Bei den Angriffen wird nicht zwischen militärischen und zivilen Zielen unterschieden. So wurden im Februar und im März 2012 in Südkordofan eine Kirche und eine Bibelschule bombardiert. Zehntausende sind vor den Kämpfen nach Äthiopien und in den Südsudan geflohen. Andere flüchteten in die höheren Bergregionen. Weil die Bauern wegen der anhaltenden Bombardierungen praktisch nichts anbauen konnten, drohen in dieser Region nun auch Hungersnöte.

 

{Quelle: www.csi-schweiz.ch – Autor: Max-Peter Stüssi – Quellen:Compass Direct, Asia News, Ecumenical News International}
 

 Der Einsatz der Schweiz

trug zum sudanesischen Friedensabkommen von 2005 bei.

Der Bundesrat soll sich erneut für die gefährdete Zivilbevölkerung im Sudan einsetzen.
 

 

 

 

 

«Dieses Gefährt macht vieles wieder gut»
 
 

 Bis heute erkranken im Südsudan zahlreiche Menschen an Kinderlähmung.

CSI finanzierte einer Selbsthilfegruppe Maschinen und Werkzeuge. Diese stellt nun Rollstühle her, die den Polioopfern das Leben bedeutend erleichtern.
 
 

Asunta Adut (47) ist eine Kämpfernatur. Bereits als kleines Kind steckte sie sich mit der im Südsudan bis heute nicht ausgerotteten Kinderlähmung an. Sie kann sich nur auf dem Boden kriechend fortbewegen, da ihre beiden Beine gelähmt sind. Bei Überfällen arabischer Milizen aus dem Nordsudan wurden ihre zwei Brüder Majok und Majak getötet. Zudem verschleppten die Angreifer Asuntas Schwester Abuk – sie verdurstete auf dem Weg in die Sklaverei.

 

 

 Asunta bleibt aktiv

 
Resignation war für Asunta nie ein Thema. Trotz ihrer Behinderung fand die resolute Frau einen Mann fürs Leben und konnte sogar Kinder aufziehen. Als der Bürgerkrieg zwischen dem Norden und dem Süden 2005 beendet war, zügelte sie in die Provinzhauptstadt Aweil. Dort nimmt sie aktiv am Gemeindeleben der anglikanischen Kirche teil. Nach dem frühen Tod ihres Mannes Garang Deng schloss sie sich in Aweil einer Selbsthilfegruppe von Opfern der Kinderlähmung an. Sie und andere gelähmte Frauen verdienen sich mit dem Stricken von Tischdecken und der Herstellung von Untersetzern aus Plastikresten ihren Lebensunterhalt.
 

 

 Rollstühle hergestellt im Südsudan

 
2009 wurde CSI auf Asunta Adut und die Selbsthilfegruppe aufmerksam. Um den Polioopfern zu helfen, schenkten wir ihnen eine Schweissmaschine und Ersatzteile. Damit stellen sie nun aus alten Fahrrädern Rollstühle her. Auf der letzten Reise im April 2012 erhielten zehn Polioopfer einen eigenen Rollstuhl. Endlich müssen sie nicht mehr kriechen. Dank einer Handkurbel können sie sich nun einfach fortbewegen. Asunta Adut freut sich sehr über ihren Rollstuhl: «Dieses Gefährt macht vieles wieder gut, was ich in meinem bisherigen Leben erlitten habe.» Der Rollstuhl hat sogar einen Gepäckträger. Diesen belädt sie nun mit den selbstgemachten Tischdecken und Untersetzern.
 

 

 So ist es für sie kein Problem mehr, ihre Waren auf den Markt zu bringen.

{Quelle: www.csi-schweiz.ch  – Autor: Gunnar Wiebalck} 

 

2 Responses to “Sklavenbefreiung im Südsudan: Mutter ermordet, Tochter geschändet!”

  1. Wie immer toll berichtet ein Artikel!
    „„„„„„„„„„„„„„„„„„„„

    • Hans Says:

      Und wie immer werden nichtmuslimische und nichtarabische Bevölkerungsteile brutalst unterdrückt, gefoltert, mißbraucht und ermordet.
      Der Islam ist „wahrhaft eine bereichernde Kultur“, die auch weiterhin „gefördert“ gehört. Der Herr wird diese Verbrecher und ihre Unterstützer weltweit richten.


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