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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

“Stimme Russlands”: Paris faktisch in muslimischer Hand 7. November 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:36

 

Wie in Frankreich, so auch in Deutschland:

»Die Beamten konzentrieren sich bei ihren Einsätzen auf die eigene Sicherheit – in einige Gegenden wagen sie sich kaum noch hinein«.

Die Zeitung »Die Welt« über die Angst deutscher Polizisten in deutschen Städten

 

Der von Experten längst prognostizierte Bürgerkrieg im Zusammenhang mit der massiven Islamisierung Europas ist eingetroffen. Nicht nur in die Vorstädten von Paris, sondern in nahezu alle Stadtteilen europäischer Metropolen, die mehrheitlich von muslimischen Immigranten bewohnt werden, traut sich selbst die Polizei mitunter nicht mehr hinein. Von normalen Europäern ganz zu schweigen. Allein die linken Medien – Teil der linken Immigrationsverschwörung in die Länder des Westens – sowie die mit ihnen verbandelten linken Politiker in den westlichen Ländern schweigen dieses Phänomen noch tot. Wenn erst die Europäer sich zu wehren anfangen, werden die verantwortlichen Medien und Politiker ihre erste Ziele sein.   Lesen sie in der Folge einen Bericht der „Stimme Russlands„, in welchem bügerkriegsartige Zustände in den Vororten von Paris beschrieben werden. Genau dort, wo Immigranten aus den muslimischen Teilen Nordafrikas leben. {Quelle: michael-mannheimer.info}

 

 

 

 

Einwanderer in Paris

Worüber Frankreich schweigt

Die russische Doku „Aliens 2“ zeigt Pariser Vorstädte, die unter Kontrolle von Einwanderern stehen.

Das französische Blatt „Le Monde“ rügte den Film:

Er trage zu dick auf. Manche Experten sprechen jedoch von einem Versuch,

das Problem zu verschweigen.

 

 

Jeder, der heute Paris besucht, sollte nicht nur Touristen-Attraktionen kennen, sondern auch sich darüber im Klaren sein, welche Stadtteile man lieber vermeidet – wie etwa Vorstädte mit unauffälligen Plattenbauten. Gerade in diesen Stadtvierteln hat das russische Kamerateam gedreht. Regisseur Alexander Rogatkin sagt, die Einheimischen seien sehr unzufrieden gewesen: „Man sagte uns, dass es uns kaum gelingen wird, in arabischen Vierteln etwas auf der Straße zu drehen. Wir wollten nicht glauben: Wieso denn? Wir sind doch in Frankreich, praktisch im Zentrum Europas? Man warnte uns trotzdem: Sobald Ihr Eure Kamera einschaltet, werdet Ihr etwas abbekommen. Wir schalteten unsere Kamera ein – und sofort wurde unser Kameramann ins Gesicht geschlagen. Wir sind nicht einmal aus dem Wagen ausgestiegen“.  Die Polizei wollte den Journalisten nicht helfen und versuchte sogar, sie bei den Dreharbeiten zu stören. Olivier Decrock, Generalsekretär der Partei „Radical de Gauche“, sagt im Film, die Polizei habe Angst und sei dort keine reale Macht. Der Stadtteil werde von ethnischen Gemeinden und Drogenhändlern kontrolliert. Die Polizei sehe sich oft zu unkonventionellen Methoden gezwungen: „Drogenhändler werfen Mikrowellenherde und Betten vom Dach auf die Polizisten ab. Die Polizisten setzen mit Hilfe von Feuerwehrleuten diese Häuser in Brand, um die Verbrecher rauszuekeln“.

 

 

 

Doch selbst abgesehen von der Kriminalität entsteht der Eindruck, dass die Einwanderer Frankreich Schritt um Schritt erobern. Viele Städte sind mittlerweile nur äußerlich europäisch – das sagt zumindest Dmitri de Kochko, Bewohner des Pariser Stadtteils Saint-Ouen: „In Schulkantinen gibt es oft kein Schweinefleisch mehr. Manchmal werden selbst nichtmuslimische Kinder unter Druck gesetzt, damit sie kein Schweinefleisch essen. In manchen Ortschaften haben Schwimmbäder einen besonderen Zeitplan, wonach nur Frauen innerhalb eines Zeitraums baden dürfen. Morgen bekommen wir vielleicht Busse, wo Frauen und Männer nur getrennt sitzen“. Manche Experten werfen den Behörden fehlerhafte Einwanderungspolitik vor. Frankreich war einer der ersten europäischen Staaten, wo Ausländer massiv eintrafen. Im 19. Jahrhundert stammten sie vorwiegend aus anderen europäischen Ländern, diese Menschen suchten Arbeit oder politisches Asyl. Nach dem Zerfall des Kolonialreiches in den 1960er Jahren nahm Frankreich Bewohner seiner ehemaligen Kolonien auf, die in Europa besseres Leben suchten. In den 1970er Jahren kam es zum Wendepunkt, als die Behörden die Wirtschaftslage durch billige Arbeitskräfte verbessern wollten und die Grenzen öffneten. Dann wurde mehrmals versucht, die Einwanderungswelle unter Kontrolle zu bringen. Beispielsweise wurden mit Algerien Vereinbarungen getroffen, wie viele Menschen aus diesem Land nach Frankreich umziehen dürfen. Generell hatte die rechtliche Grundlange jedoch Lücken.

 

Muslim Street Prayers in London

 

Laut Experten leben derzeit rund sechs Millionen Einwanderer in Frankreich. Ein Teil von ihnen verlor den Job und schreckt nun vor Straftaten nicht zurück. Die Franzosen sind mit der Situation unzufrieden. Darauf ist zum Teil der Wahlerfolg der Front National von Marine Le Pen zurückzuführen. Künftig bekommt sie möglicherweise noch mehr Anhänger, sagt der Experte Pjotr Tscherkassow: Die derzeitige Regierung der Sozialisten sei kaum in der Lage, das Einwanderungsproblem zu lösen: „Francois Hollande hat seinen Sieg bei der Präsidentenwahl zum großen Teil den Einwanderern zu verdanken, die für ihn stimmten. In den nächsten Jahren wird es sehr schwer fallen, all diese Probleme zu lösen. Denn die Sozialisten werden dann gezwungen sein, auf ihre Wahlkampf-Parolen zu verzichten“. Mit ähnlichen Problemen werden fast alle europäischen Staaten konfrontiert. Wirtschaftliche und politische Krisen lassen Menschen aus arabischen und afrikanischen Ländern nach Europa fahren, wo sie längst nicht mehr willkommen sind. Im vergangenen Jahr spitzte sich die Situation zu, als tausende illegale Einwanderer aus den Revolutionsländern Tunesien, Ägypten und Libyen auf die italienische Insel Lampedusa strömten. Die italienischen Behörden versorgten sie ohne Umschweife mit Visa und die meisten Einwanderer nahmen Kurs auf die wirtschaftlich erfolgreicheren Frankreich und Deutschland. In nächster Zeit könnte sich die Situation wiederholen: Rund 17.000 Syrier haben mittlerweile in verschiedenen EU-Ländern Asyl beantragt. Parlamente und Politiker basteln eilig an gesamteuropäischen Gesetzen, um die Region vor neuen Einwanderern zu schützen. Die bereits bestehenden Probleme lassen sich dadurch allerdings nicht beseitigen. {Quelle: german.ruvr.ru – Anastasia Perschkin}

 

logo

 

 

 

 

Prognose: Frankreich wird muslimisches Land

 

Der grundlegende Fehler, den unsere politischen Eliten gemacht haben ist der, dass sie die Tore der säkularen europäischen Gesellschaften für das Eindringen stark religiöser ausländischer Parallelgesellschaften geöffnet haben. Mit Mitteln des Verstandes und der Politik ist den Defiziten und Gefahren dieser Parallelgesellschaften kaum beizukommen, da sich ihr Bewußtsein ums Religiöse rankt und Errungenschaften wie Meinungsfreiheit, Emanzipation und Wissenschaft diese Leute kalt lassen. Ihre Geburtenrate liegt über der europäischen und so prognostizieren nicht Wenige ein Umkippen unserer europäischen Gesellschaften zurück ins Archaische. Mit der islamischen Masseneinwanderung lassen sich Industrie und Wohlstand nicht auf dem heutigen Niveau halten. Außer dem wirtschaftlichen Problem gibt es ein weiteres: Europa läuft Gefahr, ein weiterer Kontinent der Christenverfolgung zu werden. Unsere Politiker lässt das alles kalt. Mit sehr wenigen Ausnahmen: Im hessischen Nidda gab es eine Diskussionsveranstaltung des örtlichen CDU-Verbandes, auf dem der Bundestagsabgeordnete Peter Tauber (Foto) sprach. Thema war die weltweite Christenverfolgung, von der Tauber meinte, dass sie im Bewußtsein der Europäer noch nicht angekommen sei. Er zeigte auf, welche Probleme damit verbunden sein können und gab einen Ausblick in die Zukunft, falls sich Europa nicht wieder stärker auf seine christlichen Wurzeln besinnt: Frankreich könnte zu einem in zwei bis drei Jahrzehnten zu einem islamischen Land werden, einem sehr bevölkerungsreichen. Man müsse sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass dann auch Christenverfolgung in Europa möglich sei.

 

 

Wie jeden Freitag in allen Bundesländern Ägyptens

 

Kreis-Anzeiger (Zentralhessen): {Nur gering im Bewusstsein der Menschen in Europa verankert scheint das Thema Christenverfolgung zu sein. Einem lebhaften Dialog mit dem christdemokratischen Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Tauber stellten sich auf Einladung des CDU-Stadtverbandes Nidda am Montagabend rund 40 Interessierte im Bürgerhaus Bad Salzhausen. Religionsfreiheit sei in rund 65 Ländern der Erde keine Selbstverständlichkeit. Zudem würden dort Christen aktiv verfolgt und hätten weder Raum noch Respekt, ihre Religion zu leben. Nicht nur Menschen in islamischen Ländern seien hiervon betroffen, sondern auch in Indien mit dem Kastensystem oder in Asien, Nordkorea und in anderen kommunistischen Ländern spiele die Staatsideologie eine übergeordnete Rolle, berichtete Tauber. „Wir sind eine christlich geprägte Gesellschaft, deren Werte tief in den Menschen verwurzelt sind“, betonte der Abgeordnete. Das Grundgesetz baue auf diese Werte auf – dies sei vielen nicht bewusst. Die Leute sensibilisieren, die Religionsfreiheit zum Eckpunkt deutscher Auslandspolitik machen, solle Christen helfen, ihre Religion in aller Welt leben zu können. Doch die Politik allein könne diese Aufgabe nicht leisten, gab Tauber zu bedenken. Besonders die breite Bevölkerung und Organe aus der Zivilgesellschaft müssten in Form von Diskussionen, Foren und Veranstaltungen auf das Thema aufmerksam machen und ein Signal der Solidarität setzen. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe dieses Programm integriert und übe als politische Entscheidungsträgerin Druck aus. „Doch auch die Bürger müssen zum Ausdruck bringen, dass sie dieses Verhalten erwarten“.

 

Der arabische Frühling sei von den Medien „naiv“ bejubelt worden. Doch sei dieser beispielsweise in Tunesien durch die sozialprekäre Lage und Jugendarbeitslosigkeit im Land entstanden. In islamistischen Ländern bestimme die Religion die staatliche Ordnung. In einem solchen Kontext sei der Schutz von religiösen Minderheiten schwierig. Man müsse man mit allen Gruppen im Gespräch bleiben, dies würde trotz staatlich gelenkter Medien wahrgenommen. Für Europa sei es eine große Herausforderung, was in Afrika passiere, sagte Tauber. Die dortige demografische Entwicklung mit hohem Geburtenüberschuss könne für Europa zum Problem werden. Als Historiker teilt Tauber die Auffassung mancher Gelehrten, dass sich unterschiedliche Länder der Erde in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befänden. In einem Ausblick prognostizierte Tauber, dass Frankreich in 20 bis 30 Jahren ein muslimisch geprägtes Land sein und die Bevölkerungsentwicklung dahin gehen könnte, dass Frankreich dann das größte Land Europas sei. „Wäre dann nicht auch die Christenverfolgung in Europa denkbar?“, fragte Tauber. Der heutige Dialog um das Christentum sei also durchaus auch im eigenen Interesse und christliches Leben solle daher auch in der Öffentlichkeit sichtbar bleiben. In Deutschland leide man nicht an einem „Zuviel an Islam“, sondern an einem „Zuwenig an Christentum“. Deutsche beanspruchten den Raum der Religionsfreiheit nicht. „In Deutschland ist man nicht selbstbewusst genug, um sich öffentlich zu seiner Religion zu bekennen.“ Ein Besucher bestätigte dies: „Wir gehen mit unserem Christentum zu lasch um, und das wird auch von anderen beobachtet“. In Deutschland gerate der Religionsunterricht an den Schulen mehr und mehr in den Hintergrund, während der Islamunterricht eingeführt werde}.

 

 

 

Dank an Herrn Tauber für so viel Ehrlichkeit, die in seiner Partei, der “C”DU leider keine Selbstverständlichkeit ist. Dass Kanzlerin Merkel sich für das Christentum einsetzt, davon haben wir noch nichts bemerkt. Sie und ihre Handlanger hofieren den Islam in genau der selben widerlichen Weise wie es die Roten und die Grünen tun.

Es gruselt uns, dass sich diese faschistoide, frauenfeindliche, selbstherrliche,

mordende Politreligion jetzt auch noch in unserem Bildungssystem ausbreitet – auf Betreiben von CDU-Schavan!

 

LINKS:

 

Aktuelle Reportage über das bereicherte Frankreich

 

In Frankreich soll Kirche an Marokkaner verkauft werden

 

In weiten Teilen Südasiens werden Christen verfolgt

 

CSU-Mann Uhl gegen Visa-Freiheit für Türken

 

 

Gehört der Islam zu Deutschland?

{Quelle: www.zukunftskinder.org}

 

4 Responses to ““Stimme Russlands”: Paris faktisch in muslimischer Hand”

  1. sorry tut mir echt leid,,aber schön dämliche Bilder–sorry

    Am Boden betend–der Ort der fast am schmutzigsten liegt—in einer Stadt! Amen-

    Wie INNEN SO IM AUSSEN –gellt liebe Muslime–aber dafür beten Wir Christen für Euch—für die Gnade Juesus Christus dass er Euch den Wer zeige den des Göttlichen zu ihmund dem wahren Gott Vater-

  2. so sieht man wie sie ihren Allah entgegen treten–!!
    im Schmutz und eigentlich in einem geweihten Europäischen Böden !!! denn das Meiste nach der Fertigstellung (auch Strassen ectr )weihen Priester ein…hi

  3. Mia Says:

    Ein sehr guter Artikel.

    Hier ein etwa 200 Jahre altes Prophezeihungslied:

    Alte Linde bei der heil’gen Klamm,
    Ehrfurchtsvoll betast’ ich deinen Stamm:
    Karl den Großen hast du schon gesehn,
    Wann der Größte kommt, wirst du noch stehn.

    2.
    Dreißig Ellen mißt dein grauer Saum,
    Aller deutschen Lande ältster Baum!
    Kriege, Hunger schautest, Seuchennot,
    Neues Leben wieder, neuen Tod.

    3.
    Schon seit langer Zeit dein Stamm ist hohl,
    Roß und Reiter bargest einst du wohl,
    Bis die Kluft dir deckte milde Hand,
    Breiten Reif um deine Stirne wand.

    4.
    Bild und Buch nicht schildern deine Kron’
    Alle Aeste hast verloren schon
    Bis zum letzten Paar, das mächtig zweigt,
    Blätterfreudig in die Lüfte steigt.

    5.
    Alte Linde, die du alles weißt,
    Teil uns gütig mit von deinem Geist,
    Send ins Werden deinen Seherblick,
    Künde Deutschlands und der Welt Geschick!

    6.
    „Großer Kaiser Karl, in Rom geweiht,
    Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit:
    Hundertsechzig Siebenjahre Frist –
    Deutschland bis ins Mark getroffen ist.

    7.
    Fremden Völkern frohnt dein Sohn als Knecht,
    Tut und läßt, was ihren Sklaven recht.
    Grausam hat zerrissen Feindeshand
    Eines Blutes, einer Sprache Band.

    8.
    Zehr o Magen, zehr von Deutschlands Saft,
    „Schröpft, Vampyre, schröpft von Deutschlands Saft“
    Bis mit seiner endet deine Kraft:
    Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin, –
    Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.

    9.
    Ernten schwinden, doch die Kriege nicht,
    Und der Bruder gegen Bruder ficht;
    Mit der Sens’ und Schaufel sich bewehrt,
    Wenn verloren gingen Flint’ und Schwert.

    10.
    Arme werden reich des Geldes rasch,
    Doch der rasche Reichtum wird zu Asch:
    Aermer alle mit dem größern Schatz,
    Minder Menschen, enger noch der Platz.

    11.
    Da die Herrscherthrone abgeschafft,
    Wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft,
    Bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt,
    Wer berufen wird zu einem Amt.

    12.
    Bauer kaisert bis zum Wendetag,
    All sein Mühn – ins Wasser nur ein Schlag:
    Mahnerrede fällt auf Wüstensand,
    Hörer findet nur der Unverstand.

    13.
    Wer die allermeisten Sünden hat,
    Fühlt als Richter sich und höchster Rat. –
    Raucht das Blut, wird wilder noch das Tier,
    Raub zur Arbeit wird und Mord zur Gier.

    14.
    Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,
    Schonend nicht den Greis im Silberhaar
    Ueber Leichen muß der Höchste fliehn (Papst Benedikt XVI?)
    Und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.

    15.
    Gottverlassen scheint er, ist es nicht;
    Felsenfest im Glauben, treu der Pflicht,
    Leistet auch in Not er nicht Verzicht,
    Bringt den Gottesstreit vor’s nah Gericht

    16.
    Winter kommt, drei Tage Finsternis,
    Blitz und Donner und der Erde Riß.
    Bet daheim, verlasse nicht das Haus,
    Auch am Fenster schaue nicht den Graus!

    17.
    Eine Kerz, die ganze Zeit, allein
    Gibt, wofern sie brennen will, dir Schein. (3 Tage finster, da brennen nur geweihte Kerzen)
    Gift’ger Odem dringt aus Staubesnacht:
    Schwarze Seuche, schlimmste Menschenschlacht! (Atombombe?)

    18.
    Gleiches allen Erdgebornen droht,
    Doch die Guten sterben sel’gen Tod;
    Viel Getreue bleiben wunderbar
    Frei von Atemkrampf [1955: Fußnote: „Andere Lesart: Menschenkampf“] und Pestgefahr.

    19.
    Eine große Stadt der Schlamm verschlingt,
    Eine andere mit dem Feuer ringt.
    Alle Städte werden totenstill,
    Auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill.

    20.
    Zählst du alle Menschen in der Welt,
    Wirst du finden, daß ein Drittel fehlt, –
    Was noch übrig, – schau in jedes Land –
    Hat zur Hälft verloren den Verstand.

    21.
    Wie im Sturm ein steuerloses Schiff
    Preisgegeben einem jeden Riff,
    Schwankt herum der Eintagsherrscherschwarm,
    Macht die Bürger ärmer noch als arm.

    22.
    Denn des Elends einz’ger Hoffnungsstern –
    Eines bessern Tages – ist endlos fern.
    „Heiland sende, den du senden mußt“,
    Tönt es angstvoll aus der Menschenbrust.

    23.
    Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf?
    Steigt ein neuer Sonnenstern herauf?
    „Alles ist verloren!“ – hier noch klingt,
    „Alles ist gerettet!“ – Wien schon singt.

    24.
    Ja von Osten kommt der starke Held,
    Ordnung bringend der verwirrten Welt,
    – Weiße Blumen um das Herz des Herrn –
    Seinem Rufe folgt der Wackre gern.

    25.
    Alle Störer er in Paaren treibt,
    Deutschem Reiche deutsche Rechte schreibt.
    Bunter Fremdling, unwillkomm’ner Gast,
    Flieh die Flur, die du gepflügt nicht hast

    26.
    Gottesheld, ein unzerbrechlich Band
    Schmiedest du um alles deutsche Land!
    Den Verbannten führest du nach Rom,
    Große Kaiserweihe schaut ein Dom.

    27.
    Preis dem einundzwanzigsten Konzil,
    Das den Völkern weist ihr höchstes Ziel
    Und durch strengen Lebenssatz verbürgt,
    Daß nun Reich und Arm sich nicht mehr würgt.

    28.
    Deutscher Name, der du littest schwer,
    Wieder glänzt um dich die alte Ehr,
    Wächst um den verschlung’nen Doppelast,
    Dessen Schatten sucht gar mancher Gast.

    29.
    Dantes und Cervantes welscher Laut
    Schon dem deutschen Kinde ist vertraut,
    Und am Tiber- wie am Ebrostrand
    Singt der braune Freund von Herrmanns Land.

    30.
    Wenn der engelsgleiche Völkerhirt
    Wie Antonius zum Wandrer wird,
    Den Verirrten barfuß Predigt hält,
    Neuer Frühling lacht der ganzen Welt.

    31.
    Alle Kirchen einig und vereint,
    Einer Herde einz’ger Hirt erscheint.
    Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz,
    Schwarzes Land erstrahlt im Glaubensglanz.

    32.
    Reiche Ernten schau ich jedes Jahr,
    Weiser Männer eine große Schar,
    Seuchen, Kriege sind der Welt entrückt
    Wer die Zeit erlebt, ist hochbeglückt.

    33.
    Dieses kündet deutschem Mann und Kind,
    Leidend mit dem Land die alte Lind’
    Daß der Hochmut mach’ das Maß nicht voll,
    Der Gerechte nicht verzweifeln soll.“


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