kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Imam-Ausbildungsuniversität Münster ist Sammelbecken von Islamisten 4. November 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:52

 

Die Ausbildung von Imamen an deutschen Hochschulen ist keine Lösung des Problems Islam.

Im Gegenteil perpetuiert sie die Weiterreichung der gefährlichen Botschaften Mohammeds mit dem Segen höchster staatlicher Stellen.

 

Die Kopftuchlosen

 

Es hätte so schön sein können: Friede, Freude, Eierkuchen. In dieser Woche sollte die »Entdecke-den-Islam-Woche« in der »Brücke« stattfinden. Die Brücke ist das internationale Zentrum der Uni Münster. Die Veranstaltung wurde vom Integrationsrat der Stadt unterstützt; der Veranstalter, die »Muslimische Studierendengemeinde« hatte zwei prominente Redner eingeladen. Angeblich hat niemand geahnt, dass es sich dabei um verfassungsschutzbekannte Islamisten mit Kontakten zur radikalen »Muslimbrüderschaft« handelte. Plötzlich ging es Schlag auf Schlag: Nach Hinweisen Außenstehender, die einfach mal die Namen der »Referenten« gegugelt hatten, entzog der Integrationsrat seine Unterstützung, die Polizei nahm Ermittlungen auf und die Uni sagte die ganze Sache ab. Das hätte man einfacher haben können… Es ist genau diese Blauäugigkeit, die Elif und ihre Freunde aufregt. Sie sagen: »Die Uni Münster ist ein Sammelbecken von Islamisten«. Bumms, das sitzt. Elif nahm mit Mitte 20 als Studentin in Münster das Kopftuch ab. Weil sie gewalttätige Reaktionen ihrer Familie fürchten musste, tauchte sie zwei Jahre in Berlin unter. Dann kehrte sie wieder nach Münster zurück und nahm ihr erziehungswissenschaftliches Studium wieder auf.

 

Gemeinsam mit rund zwei Dutzend anderen säkularen Moslems gründete sie die Gruppe »Free Minds« an der Uni Münster. Dafür wird sie vor allem von arabischen Moslems gedisst und bedroht. Sie gibt offen zu, dass sie manchmal Angst vor diesen Kommilitonen hat und sagt: »Sich nicht zu verstecken, erfordert eine Menge Mut«. Auch die anderen Mitglieder haben ihre Erfahrungen mit Repressionen im Namen des Islam erlebt. Genau darum macht sie die Naivität der Uni so sauer, die sie als »Appeasement University Münster« kritisieren. »Keiner mag Islamismus – außer uns«, scherzen sie bitter über die Uni-Leitung. Grund: Das »Münster-Modell« der Imam-Ausbildung sei nur eine wertlose Selbstinszenierung. In Wirklichkeit sei die Uni völlig blind und reagiere auf islamistische Umtriebe nur mit einer Schönwetterpolitik, die alle Probleme ignoriert. Es sei geradezu gefährlich, dass dieses Münster-Modell nun auch noch multipliziert werden solle. Der Islamismus feiere in Münster eine strategische und personelle Hochkonjunktur. Gewagte Worte. Wer das als Nicht-Moslem sagt, gilt schon als »islamophob«. Dazu haben die Free Minds ihren ganz eigenen Standpunkt: Islamophobie sei eine Erfindung derer, die den Islamismus verkennen oder relativieren wollen, sagen sie. Eine gesamtgesellschaftliche Stimmung gegen Moslems macht auch ihnen Unbehagen, aber das dürfe nicht dazu führen, dass die wachsende Ausbreitung des politischen Islam verkannt werde, den sie »eine faschistoide Ideologie« nennen! Die Sarrazindebatte zeige doch, dass es der Demokratie nichts nutze, wenn radikalfundamentalistischen Moslems ein »Diskriminierungsbonus« zugebilligt werde, betonen die Free Minds.

 

Stattdessen meinen sie, liege der Ball nun in der Hälfte der säkularen Moslems: »An sich hätten zum Beispiel die Moscheen längst mal glaubwürdig erklären sollen, warum in ihnen teils immer noch Antisemitismus und Sexismus verbreitet werde. Insbesondere kleine Mädchen würden dort einer rabiaten Gehirnwäsche unterzogen und abweichende Glaubenmodelle schikaniert. Solange blieben die Moscheen unberechenbare Keimzellen des politischen Islam, sprich Islamismus. Aber es gibt doch einen engagierten Dialog, reicht das nicht? Die Freien Minds meinen nein, und bezichtigen die Islamverbände des Heuchelns, ohne wirklich demokratische Werte anzuerkennen. Das hätten unsere Politiker längst enttarnen und klar sagen sollen, statt es Thilo Sarrazin zu überlassen, schimpfen die Minds. Ursache des Versäumnisses sei schlicht Unkenntnis oder Fahrlässigkeit. Denn die »seriösen Dialogpartner« seien oft die größten Djihadisten, vor allem Milli-Görüs-Kader. Es reiche eben nicht, Integration zu fordern; Politik und Gesellschaft müssen sich mit der Realität kritisch auseinandersetzen – Betonung auf kritisch. Die Free Minds fordern, Moslems sollen sich nicht nur pro forma zur Demokratie bekennen, sondern diese auch leben. Sonst hätten alle Debatten überhaupt keinen Sinn und würden nur davon ablenken, dass weiterhin vor allem Mädchen von Kindesbeinen an eingetrichtert wird, wer kein Kopftuch trägt, kommt in die Hölle. Aber was wollen Elif und ihre Freunde konstruktiv dagegen setzen? Statt über Kopftuchmädchen zu schimpfen (oder gar diese zu beschimpfen), müsse man dafür streiten, dass sie eine Chance zur Emanzipation bekommen und das freie Denken unter Moslems anregen, meinen sie. Vor allem aber: »Die Free Minds wollen den Islam so denken, dass er dem zivilisatorischen Werdegang der Welt und der Demokratie nicht im Weg steht«.

 

Sie wollen Islam ohne Islamismus, ohne Dogmen, Antisemitismus, Frauenunterdrückung und das Verschweigen islamistischer Verbrechen. Stattdessen Kritikfähigkeit, Humanismus und Demokratie. »Das ständige Beleidigtsein ist unsere Schweinegrippe«, sagen sie. Deshalb brauchen sie Unterstützung. Einerseits gegen direkte Repressalien, weil sie als »Unruhestifterinnen« diffamiert und von Hardlinern sogar der Apostasie (Abfall vom wahren Glauben) beschuldigt und mit dem Tod bedroht werden, so wie auch die Betreiber des virtuellen Netzwerkes »Moslems gegen Scharia«. Andererseits fordern sie mehr Rückhalt linker Gruppen, z.B. von Feministinnen. Diese sollten Frauenemanzipation nämlich nicht nur als westliche Angelegenheit und islamische Frauendiskriminierung dagegen als kulturelle Folklore betrachten. Moslemmädchen werden scharenweise vom Turn- und Schwimmunterricht, von Klassenfahrten und ganz allgemein von einer natürlichen Pubertätsentwicklung ausgeschlossen, während westliche Emanzen sich über das Mädchenrollenbild in Kinderbüchern erhitzen und ihnen zu Ehrenmorden nichts einfalle. Damit sahen sich anfangs auch die Studentinnen der Freien Minds konfrontiert, die am Beginn ihrer politischen Gehversuche beim Workshop einer linken Gruppe einen islamkritischen Vortrag halten wollten, weil sie von dem Thema schließlich reichlich Erfahrung hatte. Die Gruppe lehnte ihren Vortrag höflich aber ohne weitere Begründung mit dem Hinweis auf »Islamophobie« ab. In Münster, betonen Elifs Freundinnen, sei das aber nun zum Glück anders.

 

Und schließlich fordern sie mehr Unterstützung säkularer Moslems, denn die traditionelle Ablehnung von Demokratie sei einfach ein noch sehr starker Bestandteil des »Mainstream-Islam«, so Elif. Es gäbe, sagt sie, eine nicht zu unterschätzende Zahl Gläubiger, die jede Form von Meinungspluralismus als Wurzel allen Übels ansieht und klammheimlich zustimmt, wenn dieser mit Gewalt unterbunden wird. Die Free Minds treffen sich regelmäßig in der Brücke und arbeiten an Strategien, um die fest verankerten Erziehungsmuster und starken klerikalen Einflüsse zu knacken. Darüber, dass in Münsters Moscheen bereits Verschwörungstheorien kursieren, nach denen die Free Minds wahlweise vom Mossad oder der CIA finanziert werden, kann Elif nur lachen. {freeminds.blogsport.de – freeminds.blogsport.euVon Carsten Krystofiak  /  Quelle: Ultimo – Münsters Stadtillustrierte vom 28.10.2010  /  michael-mannheimer.info}

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

Eine Wohltat, eine Gruppe wie die Free Minds anzutreffen und über sie zu lesen. Muslime wie sie würden glaubwürdige Zeugen eines Islam sein, der mit dieser Gesellschaft kompatibel sein könnte. Aber auch sie wissen, dass das wohl kaum machbar ist, weil der Islam letztlich nicht reformierbar ist. Die Versuchung einer Macht besessenen Rechtsschulenelite in der Islamwelt ist zu groß, als dass sich „vom Teufel“ stammende Demokratieregularien kompatibel zeigen würden mit archaisch-islamischer Schariagesetzgebung. Das wäre eine Machtabgabe ungeheuren Ausmaßes und der angedachte Erfolg des Dschihads zur Errichtung des Weltkalifts würde in sich zusammenbrechen. Auch aus anderen Gründen ist diese angestrebte Kompatibilität nicht möglich. Der dogmatische Koran steht in Verbindung mit Hadithen und der Vita des Propheten einer mit der freien Gesellschaft kompatiblen Interpretation dieser islamischen Schriftsäulen entgegen. Die Mitglieder der Free Minds leben gefährlich, aber sie machen nach einem erfolgreich durchlaufenen Prozess einer ernsthaften Ursachenforschungserkenntnis wenigstens den Versuch, diese Dogmen, die fatale Auswirkungen in das tägliche Leben von Muslimen, insbesondere von Frauen und Mädchen haben, aufzubrechen mit sinnvoller Aufklärung und Information. Sie setzen die Kritik da an, wo auch ernstzunehmende Islamkritiker sie ansetzen. Aber eine völlig verdrehte Welt des Denkens der „political correctness“ schließt sich dem selbstkritischen, aber innovativen Gedankengut dieser Gruppe leider aus, wie die Unileitung schon fast demonstrativ wie ein trotziges Kleinkind zeigt.

 

Diese Ideologie der political correctness ist es, die jede echte Diskussion, die in aller Entschiedenheit, aller Härte, aber auch in aller Sachlichkeit und Klarheit geführt werden müsste, mit dem Totschlagsargument der Fremdenfeindlichkeit abschmiert. Denn alles muss gleich gut sein, sei es auch die Menschen verachtendste Ideologie, die es gibt, außer „rechts“. Political correctness ist das größte Hemmnis auf dem Weg zu echter Demokratie. Sie kennt nur einen Gegner: Rechts. Als ob eine ausgrenzende Religionsideologie wie der Islam nicht genau diese Zutaten erfüllen würde, nämlich die Zutaten einer extrem rechtsradikalen Suppe, die besteht aus religiös-ideologischer Ausgrenzung Ungläubiger, aus Frauenverachtung und jüdischem Anitsemitismus. Das allerdings ist den Ideologen der „political correctness“ wohl zu hoch, aus gutem Grund. Sie müssten dann nämlich zugeben, dass der „Holzweg“ sie bereits seit langem eingefangen und eingenordet hat. Und weil das nicht sein darf, kann es nicht sein.

 

One Response to “Imam-Ausbildungsuniversität Münster ist Sammelbecken von Islamisten”

  1. Johannes Says:

    Dass die Ernüchterung schon so schnell kommt, war nicht zu erwarten.

    Allerdings bleibt die Frage, warum die (umstrittene) Bildungministerin Annettchen Schavan, sich nicht vorher schon ein wenig über den Islam und seine Absichten informiert hat. Sie hat doch die Imam-Ausbildung mit großer Vehemenz vorangetrieben.

    Außerdem hätte sie nur einmal in die jedermann zugänglichen Bücher des Salafiten Hofmann schauen sollen. Der promovierte Jurist und frühere deutsche Botschafter Dr. Wilfried „Murad“ Hofmann ist ein Hochkaräter in der islamischen Bewegung in Deutschland und gehört zur Führungselite des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD).

    Er betont, dass der Koran, den übrigens die angehenden Imame in den beiden ersten Semestern in Arabisch auswendig lernen müssen (die Kosten trägt die deutsche Steuerkartoffel natürlich auch!), über unserer Verfassung steht und „wortwörtlich“ zu befolgen ist! „Wer das nicht tut, ist kein Muslim!“, so der Jurist. Dass wiederum bedeutet, dass auch die Schüler im Islam-Unterricht, die über 200 Surenverse, die zum Kampf gegen die „Ungläubigen“ auffordern, verinnerlichen werden. Auch eine deutsche Islam-Indoktrination kann und wird nicht anders sein als die in Türkisch oder Arabisch in den Madrasas, den Koranschulen, die auch in Deutschland jeder Moschee angegliedert sind.

    Die Integration wird natürlich dadurch noch mehr erschwert bzw. unmöglich gemacht, was aber von den Politikern aller Parteien ignoriert wird.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s