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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Türkei bildet 50 000 Imame „für China“ aus – Türkischer EU-Beitritt ist kein Geschenk 3. November 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 17:56

Deutscher Politiker warnt vor „Erdogans Lügen

 

Der integrationspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Memet Kilic, attackiert den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan mit schweren Vorwürfen: Er nannte Erdogan einen „Menschenrechtsverbrecher“, auf dessen Lügen die EU nicht hereinfallen dürfe. Auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) wirft der Türkei rechtsstaatliche Defizite vor. „Es gibt Massenprozesse gegen Anwälte und Journalisten“, sagte Leutheusser-Schnarrenberger der „Passauer Neuen Presse“. „Frau Merkel muss viel mutiger die regelmäßigen Wutausbrüche von Erdogan gegen Deutschland zurückweisen“, sagte Kilic der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

 

 

Erdogan sät Hass in Deutschland

 

Mit Blick auf das Ultimatum des türkischen Ministerpräsidenten für eine EU-Mitgliedschaft bis zum Jahr 2023 sagte Kilic: „Bis 2023 hat Erdogan die Republik längst abgeschafft und ein Sultanat errichtet. Er tritt die Meinungsfreiheit mit Füßen“. Kilic kritisierte, Erdogan wolle der EU nicht wirklich beitreten, sondern nutze die Verhandlungen, um die Macht des Militärs in seinem Land zu brechen. „In Deutschland spaltet er die türkische Gemeinschaft, weil er Hass zwischen den Sunniten und Aleviten sät“, sagte der Grünen-Politiker. Schnarrenberger sagte, bei der Pressefreiheit dokumentiere der EU-Fortschrittsbericht erhebliche Probleme. „Ein anderes Problem ist die teilweise überlange Dauer der Untersuchungshaft“, sagte sie.

 

 

Schnarrenberger will weiter verhandeln

 

Dennoch sprach sich die Ministerin, die derzeit die Türkei besucht, für weitere offene Beitrittsverhandlungen zwischen der Türkei und der EU aus. „Es liegt im strategischen Interesse Europas, dass sich die Türkei weiterhin dauerhaft Richtung EU orientiert“, sagte sie. Erdogan hatte am Mittwoch eine stärkere Einbeziehung seines Landes in die laufenden EU-Beitrittsverhandlungen gefordert. Die Türkei ist seit 1999 EU-Beitrittskandidat, die Verhandlungen laufen seit 2005. Doch konnte in den vergangenen zwei Jahren kein einziges neues Verhandlungskapitel geöffnet werden. {Quelle: nachrichten.t-online.de}

 

 

 

 

Türkei wird 50 000 Imamefür China“ ausbilden

 

Turkey signs cooperation deal with China’s Islamic Association Under the protocol, the two parties decided to organize Chinese Islam Culture Fair in Istanbul in 2012 and a Turkish Islamic Culture Fair in Beijing in 2013. Turkey’s Department of Religious Affairs and China’s Islamic Association signed a cooperation protocol on Wednesday. The agreement was signed by Turkey’s Religious Affairs Head Mehmet Gormez and Chen Guangyuan, the head of China’s Islamic Association. „The protocols that have been signed will open new pages in religious and cultural relations of the two countries. The level of Turkish-Chinese diplomatic relations is pleasing. Relations between religious authorities will boost fraternity feelings,“ Gormez said. Chen Guangyuan said the protocols signed on Tuesday and Wednesday between Turkey and China were the start of a new period that have a strong basis, and underlined that Turkey assumed a very big role in Islam civilization as it happened in the past. Under the protocol, the two parties decided to organize Chinese Islam Culture Fair in Istanbul in 2012 and a Turkish Islamic Culture Fair in Beijing in 2013. There will be painting exhibition, religious publishing fairs and art activities in the fairs which will take place in June or July and will last for 15 days. As part of his visit to China, Gormez who met China’s Deputy Prime Minister Hui Liangyu is expected to visit the Muslim community living in Ningxia Hui Autonomous Region. Gormez met with Wang Zuoan, director of State Administration for Religious Affairs of China on Tuesday and signed a cooperation protocol on religious education, services and publications. As part of the protocol, Muslims living in China will be able to study at vocational religious high schools and theology faculties in Turkey, moreover, they will be able to participate in Master’s and PhD programs offered by Turkish universities. Thanks to the protocol, nearly 50,000 imams from China will have the chance to receive professional training in Turkey, besides, the Koran and numerous Islamic books will be translated to Chinese, fairs will be organized in both countries, Chinese Muslims will be assisted during their Hajj and Umrah journeys, and mosques in China will be renovated. Gormez is scheduled to depart from China on Friday. Turkey signs cooperation deal with China’s Islamic Association  Chinesische Quelle: www.chinadaily.com.cn – In China leben ungefähr 65.3 Millionen Muslime. BBC spricht sogar von 80-100 Millionen}

 

 

 

Ein türkischer EU-Beitritt ist kein Geschenk

 

Der Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan gibt zu denken.

Selbstbewusst zeichnet er das Bild eines Landes,

das zwar auf dem richtigen Weg ist, womöglich aber nie am Ziel ankommt.

 

Deutschland und Türkei auf Kuschelkurs: Tausende Demonstranten versammelten sich in Berlin um gegen die Politik des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan zu protestieren. Erdogan war zu Besuch in Berlin. Es gibt Politiker, deren Gebaren sich absichtsvoll von den Gepflogenheiten der Diplomatie absetzt, denkt man an das großmannsüchtige Auftreten eines Nicolas Sarkozy in Frankreich oder an Berlusconis endlose Volten und Verzerrungen, die die Italiener über die Jahre erdulden mussten. Beide wurden zu Karikaturen ihrer selbst, die eine Zeit lang die Öffentlichkeit amüsierten, dann aber langweilten, bis die Bevölkerung ihrer überdrüssig wurde und sie mit Missachtung strafte.

 

 

Erdogan ein Bittsteller?

 

Ein wenig erinnert der Machismo und das wie eine Monstranz vor sich hergetragene Selbstbewusstsein des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan daran. Mit einem Unterschied: Er ist nicht Teil des europäischen Klubs und spricht also nicht unter seinesgleichen, sondern immer als Vertreter eines Landes, das seit 2005 in Beitrittsverhandlungen mit Brüssel steht. Ein Bittsteller allerdings sieht anders aus. Erdogan kommt, um der EU zu helfen und „Last zu übernehmen“. Was gut klingen soll, hat einen Drall ins Halbstarke. Der Mann, der die Türkei in der Tat in den letzten Jahren mit beachtlichem Erfolg modernisierte, verfolgt gesellschaftspolitisch einen Kurs, den man nur bedingt demokratisch nennen kann. Wohl erscheint die Türkei im Vergleich mit instabileren Systemen der Region wie ein Hort des Friedens, doch spricht das nationalistische Sendungsbewusstsein Erdogans eine andere Sprache. Je mehr Europa diese Tendenz spürte und auf Distanz ging, umso mehr erzürnte dies die Türkei. Vielleicht erstarkte sie gerade an der gespürten Ablehnung?

 

 

Die Wertvorstellungen in der Europäischen Union

 

Schon bei seinem letzten Deutschlandbesuch trat Erdogan vor Landsleuten in einer Fußballarena wie ein Fürst auf, der seine Untertanen davor warnte, sich zu sehr auf Deutschland einzulassen. Das war kein demokratisches Verhalten. Hier leben rund 2,5 Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln. Erdogans Staatsbesuch diente nun der Eröffnung der neuen türkischen Botschaft in Berlin, deren Größe über jeden Zweifel erhaben ist. Dieses Mal appellierte er an hier lebende Türken, fließend Deutsch zu sprechen und nicht nur türkische Schriftsteller zu kennen, sondern auch Hegel, Kant und Goethe. Für Europa, das sich in einer schweren Krise befindet, ist die Frage der Aufnahme der Türkei von untergeordnetem Rang, hat man doch die Fehler bei der Integration randständiger Länder schmerzlich erkannt. Man kann nicht, wie Cem Özdemir nun meint, den Übermut Erdogans mit einem Beitritt einhegen. Die EU ist eine Wertegemeinschaft, keine Erziehungsanstalt. Die Türkei mag in einer ökonomischen Boomphase sein, sie ist aber noch kein demokratisch gefestigtes Land. Erdogan selbst nennt 2023 als letzten Termin. Dann feiere die türkische Republik ihr 100-jähriges Bestehen. Doch ein Beitritt ist kein Geschenk. {Quelle: www.welt.de – Von Andrea Seibel}

 

 

 

Lovers [Valentine] Day, PM Erdogan to Poor Citizen:

„I got coal for you“!

Source: Penguen Weekly Humor Magazine, Milliyet, Vatan, Turkey, February 14, 2008

www.thememriblog.org

MEMRI Blog

 

 

Türkei: Isolationshaft für schwule Häftlinge menschenrechtswidrig

 

Zwar möchte das Erdogan-Regime die Türkei in die Europäische Union führen, allerdings tut sich das islamistische Regime insbesondere mit den Menschenrechten sehr schwer – wie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte der Regierung in Ankara jetzt wieder bescheinigen musste. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Türkei verurteilt, weil ein schwuler Gefangener wegen seiner sexuellen Orientierung über ein Jahr in Isolationshaft verbringen musste. Die Richter in Straßburg schrieben in ihrer Urteilsbegründung vom 9. 10., dass der 23-jährige Kläger „unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung“ ausgesetzt worden sei, was in Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention untersagt wird. Es ist das erste Mal, dass der Menschenrechtsgerichtshof Artikel 3 in einem Fall von Diskriminierung von Homosexuellen aufführt. Außerdem stellten die Richter eine Verletzung von Artikel 14 fest, der Diskriminierung verbietet. Dem 23-jährigen Kläger wurde eine Entschädigung in Höhe von insgesamt immerhin 22.000 Euro zugesprochen. Die Zelle war sieben Quadratmeter groß, enthielt nur ein Bett und eine Toilette ohne Waschbecken und war schwach beleuchtet. Außerdem ist die Zelle laut Anklageschrift schmutzig und voller Ratten gewesen. Der Insasse habe keine Möglichkeit gehabt, sich körperlich zu betätigen. Mehrmals stellte er den Antrag auf Verlegung, der von den türkischen Behörden stets abgelehnt wurde. Insgesamt verbrachte er mehr als 13 Monate in der Folterzelle. In einer ersten Erklärung zum Urteil schreibt die schwul-lesbische Bürgerrechtsorganisation ILGA Europe: „Die Misshandlung von LGBT-Häftlingen ist zwar nur schlecht dokumentiert, aber ein ernstes Problem in mehreren Mitgliedsstaaten des Europarat.“. Zwar sind die Urteile des Gerichts für die 47 Mitgliedsstaaten des Europarates rechtlich bindend, ob es allerdings zu einer entsprechenden Änderung etwa der türkischen Praxis kommen wird, muss erst noch abgewartet werden. {Itay R. Livna – Foto: von Niteshift (Diskussion) (Eigenes Werk (photo)) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)%5D, via Wikimedia Commons – www.haolam.de}

 

 

Acid Attack On Two Turkish Girls For Wearing Short Skirts

 

 

A high school senior and an elementary school student were attacked in the Mediterranean town of Mersin with strong acid spray. In two separate incidents within the same hour both girls were approached from behind by a group of young men who commented on the length of their skirts and told them it was too short. The girls were sprayed with acidic substance that burnt and melted their stockings and caused deep lacerations on the back of their legs. The girls were treated in the hospital. The police is searching for the culprits that are believed to be the same ones, in both incidents.

 

According to media reports, uncovered women in Mersin, who wear shorter length skirts, are in fear of similar attacks.

Source: Hurriyet, Milliyet, Vatan, Cumhuriyet, TDN, Turkey, February 14, 2008

Date Posted: February 15, 2008
 

2 Responses to “Türkei bildet 50 000 Imame „für China“ aus – Türkischer EU-Beitritt ist kein Geschenk”

  1. Bernhardine Says:

    Erdogan möchte, als Willkommensgabe, Zypern geschenkt bekommen und dann das marode Griechenland, in das die BRD Milliarden buttern muß.

    Mitbringen wird er den Islam und Schulden:

    DIE TÜRKEI BOOMT AUF PUMP
    http://www.welt.de/politik/ausland/article108750628/Riskantes-Spiel-die-Tuerkei-boomt-auf-Pump.html

  2. Bernhardine Says:

    Akif Pirincci: “Ich bin mit jeder Faser Deutscher”
    http://www.pi-news.net/2009/02/akif-pirincci-ich-bin-mit-jeder-faser-deutscher/
    „“…Die Moselaner und Eifelaner gelten gemeinhin als ein fröhliches Völkchen. Welche Erfahrungen haben Sie mit ihnen gemacht und welche Erfahrungen haben die Eifelaner mit Ihnen gemacht?

    Naja, ob die so fröhlich waren, weiß ich nicht mehr. Aber ich erzähle mal eine kleine Geschichte, die mir heutzutage keine Sau glaubt, wenn ich sie zum Besten gebe. Doch sie entspricht der vollen Wahrheit: Ende Dezember – die Familie Pirincci ist erst fünf Monate in Deutschland – spüre ich, daß es irgendwie immer ruhiger und gleichzeitig festlicher um uns herum wird, ja irgendwie besinnlicher (damals kannte ich den Ausdruck nicht). Hinter den Fenstern brennen farbige Kerzen, es glitzert und funkelt in den Häusern, Leute schleppen aus dem Wald selbst gesägte Tannenbäume nach Hause. Sonderbar, diese Deutschen. Am Abend des 24. Dezembers passiert es dann: Wir hocken in unserer Zweizimmer-Wohnung und essen zu Abend, als es an der Tür klopft. Mein Vater macht auf, und da stehen etwa zwanzig Leute vor der Tür: Arbeitskollegen meiner Eltern, Nachbarn, aber auch Wildfremde aus dem Dorf. Sie überreichen uns liebevoll verpackte, kleine Geschenke. Einfach so. Unglaublich, mein Spielzeugbestand steigt an diesem Abend um 1000 Prozent. Tja, was soll ich sagen, seitdem bin ich ein fanatischer Weihnachtsfreak…““


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