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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Rebellen“ töten Soldaten, die sich ergeben hatten 2. November 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 16:02

SYRIA-IDLIB-CONFLICT

 

Syrische Rebellen haben im Norden des Landes über 70 Soldaten bei einem Angriff auf einen Kontrollpunkte der Armee getötet.

Auch Soldaten, die sich schon ergeben hatten, erschossen die Rebellen.

 

Bei einer Offensive syrischer Rebellen sind am Donnerstag mindestens 78 Soldaten getötet worden. Rund die Hälfte der Opfer sei bei Angriffen auf Militärkontrollposten ums Leben gekommen, berichteten Aktivisten. Staatliche Medien meldeten derweil eine Serie von Bombenanschlägen in Damaskus. Wie die Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag mitteilte, griffen die Rebellen unweit der Stadt Sarakeb in der nördlichen Provinz Idlib insgesamt drei Stellungen der Regierungskräfte an und töteten dabei 37 Soldaten. Bei den Feuergefechten seien zudem fünf Rebellen umgekommen. Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie einige Soldaten erschossen wurden, nachdem sie sich ergeben hatten. Die Beobachtungsstelle machte für die Tötungen die islamische Rebellengruppe Dschabhat al-Nusra verantwortlich, die sich die al-Qaida zum Vorbild nimmt. Von unabhängiger Seite konnten die Informationen nicht bestätigt werden. Den Angaben zufolge wurden allein am Donnerstag landesweit 182 Menschen getötet. Bei 104 der Opfer habe es sich um Zivilisten und Rebellenkämpfer gehandelt, 78 seien Regierungssoldaten gewesen. Nach Ende einer kaum beachteten Waffenruhe hatte die syrische Armee am Dienstag eine neue Offensive mit Luftangriffen gegen Rebellen gestartet. Die vom internationalen Syrien-Beauftragten Lakhdar Brahimi vermittelte Feuerpause war auch von den Rebellen weitgehend ignoriert worden.

 

 

China mit eigenem Plan

 

China gab bekannt, man habe Brahimi einen eigenen Plan zum Ende der Gewalt überreicht. Dieser sehe die schrittweise Einführung einer Waffenruhe und die Errichtung einer Übergangsregierung vor. „Immer mehr Staaten sind zu der Einsicht gekommen, dass es keine militärische Lösung geben kann“, sagte der Sprecher des Außenministeriums in Peking, Hong Lei. Der neue Vorschlag solle zu einem internationalen Konsens führen und die Friedensbemühungen Brahimis unterstützen. China und Russland halten im UN-Sicherheitsrat ihre schützende Hand über Syrien und haben mehrere Resolutionen verhindert. Der Aufstand gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad hält seit März 2011 an und hat sich zu einem Bürgerkrieg ausgeweitet. Schätzungen zufolge sind mehr als 32.000 Menschen getötet worden. {Quelle: www.welt.de}

 

 

Unruhen in Syrien

 

Syrische Opposition erhielt 40 Millionen Dollar aus dem Ausland

 

Der oppositionelle Syrische Nationalrat (SNS) hat nach eigenen Angaben seit seiner Gründung im Oktober 2011 Finanzhilfe im Gesamtumfang von 40,4 Millionen US-Dollar erhalten, berichten arabische Medien am Freitag.

 

Dem veröffentlichten Finanzbericht zufolge kassierte die syrische Opposition im zurückliegenden Jahr (von Oktober 2011 bis Oktober 2012) fünf Millionen Dollar von den Vereinigten Arabischen Emiraten, 15 Millionen Dollar von Katar und 20,4 Millionen Dollar von Libyen. 29,7 Millionen Dollar davon seien für humanitäre Zwecke (Hilfe für Flüchtlinge) sowie für die Unterstützung der Revolutionsbewegung in Syrien verwendet worden. Das restliche Geld wurde für administrative Belange und Telekommunikation ausgegeben. Die Spenden gingen auf zwei Konten des SNS in Katar und in der Türkei ein, hieß es. Der oppositionelle Syrische Nationalrat war im Oktober 2011 in Istanbul von Vertretern der syrischen Muslimbruderschaft, einigen oppositionellen liberalen und nationalen Organisationen (Kurden und Assyrier) sowie Dissidenten gebildet worden. Die Syrische Freie Armee gilt als der bewaffnete Flügel des Nationalrates. Ihr sollen laut SNS-Vertretern 60 Prozent der syrischen Opposition angehören. Kürzlich hatten die USA, die einen Sturz von Präsident Baschar al-Assad anstreben, scharfe Kritik am Syrischen oppositionellen Nationalrat geübt. US-Außenministerin Hillary Clinton sagte am Mittwoch während eines Besuches in Kroatien, der SNS könne nicht mehr als klare Führungskraft der Opposition betrachtet werden, sondern lediglich „Teil einer großen oppositionellen Struktur werden, die auch Menschen einschließen würde, die sich in Syrien aufhalten und ein legitimes Stimmrecht haben“. Die Erklärung von Clinton fiel zeitlich mit einer Sitzung von Vertretern syrischer oppositioneller Kräfte in der Türkei zusammen. Die Teilnehmer vereinbarten die Bildung einer syrischen Exil-Regierung. Beobachtern zufolge kann die anstehende Konferenz der syrischen Opposition in Doha, der Hauptstadt von Katar, dieses Vorhaben Realität werden lassen. Zuvor hatten mehrere Länder, darunter Frankreich, bekundet, sie seien bereit, die syrische Exil-Regierung offiziell anzuerkennen, sollte eine solche gebildet werden. {Quelle: de.rian.ru}

 

4 Responses to “„Rebellen“ töten Soldaten, die sich ergeben hatten”

  1. Klotho Says:

    Deutschland ist nach USA und Russland der drittgrösste Rüstungsexporteur in der Welt, eine Export orientierte Nation ist natürlich an immer grössere Absatzmärkte interressiert, Frieden ist schlecht für das Geschäft.
    Als warum nicht Waffen an die Rebellen verkaufen, gutes Geschäft und gegen eine friedliche Lösung in Syrien sein. Also da werden viele Waffen verheizt und es wird immer mehr Nachschub gebraucht, und Katar und andere arabische Ölnationen werden dafür ihr Geld verpulvern. Mursi, der neue ägyptische Präsidialdiktator braucht auch Waffen, er wird das Geld für militärische Anschaffungen verpulvern, aber um die Bevölkerung wird er sich wahrscheinlich nicht kümmern.

  2. Klotho Says:

    Soviel ich weiss sollte in Ägypten ein neues Parlament gewählt werden, wann wird es neu gewählt? Oder gefällt es dem Herrn Mursi so gut in seinen Amt, das er wohl alleinregierend die nächsten 30 Jahre dort verbleibt und sich mit den Miltärs und anderen Mächten irgendwie arangiert.

  3. Emanuel Says:

    Guck mal , lieber Carma , wer da noch bei war ….


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