kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Frechen Schwätzern das Maul stopfen 2. November 2012

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 20:06

Denn es gibt viele Freche, unnütze Schwätzer und Verführer, besonders die aus den Juden, denen man das Maul stopfen muss, weil sie ganze Häuser verwirren und lehren, was nicht sein darf, um schändlichen Gewinns willen“ (Titus 1, Vers 11).

 

Es geht im heutigen Vers darum, jemanden durch die Macht der Vernunft bzw. durch überführende Zurechtweisung zum Schweigen zu bringen.

Im konkreten Fall ging es damals um Irrlehrer, die Zugang zu den Gemeinden hatten und diese mit ihren Lehren verwirrten, wofür sie sich dazu noch gut bezahlen ließen. Dem galt es einen Riegel vorzuschieben. Freche, unnütze Schwätzer und Verführer gab es schon immer und es gibt sie noch. Allerdings ist die Gemeinde nicht gerufen, über diejenigen zu urteilen, die sich außerhalb der Gemeinde befinden.

Der Gemeinde obliegt es in den eigenen Reihen für Klarheit zu sorgen.

 

In der Süddeutschen Zeitung erschien am 19.10.2012 ein Bericht von einer Tina Baier, in dem ein bizarres Bild von der evangelischen Lukas-Schule in München gezeichnet wurde, die „fundamentalistischer“ und „kreatonistischer“ Lehren bezichtigt wurde und den Schülern angeblich Angst vor dem Teufel macht. Kurzum, der Schule wird unausgesprochen vorgeworfen, dass auch christliches Gedankengut vermittelt und damit nicht unkritisch den Lehren und Anschauungen des Zeitgeistes gefolgt wird, obwohl sich die Schule im Übrigen an die offiziellen Lehrpläne hält. Die Schule selbst hat bei Schülern, Eltern und in der Öffentlichkeit ein hohes Ansehen. Und dagegen musste etwas unternommen werden! Im Klartext, es geht also um einen Angriff auf den christlichen Glauben. Und um der Schule an den Karren zu fahren, wird dann auch manches „erfunden“ bzw. total entstellt und aufgebauscht wiedergegeben. Was hier immer wieder verwundert ist, dass sich die Angegriffenen durch solcherart Verleumdungen in die Defensive und in eine Verteidigungshaltung drängen lassen, was an den Reaktionen in Form von mehr sanftmütigen Gegendarstellungen und angekündigten Untersuchungen erkennbar ist. So hat die Landeskirche eine Untersuchung angekündigt, wie am 21.10.2012 in der Süddeutschen Zeitung zu lesen war. Müssen sich Christen eigentlich immer unterwürfig moderat präsentieren? Muss man sich von „frechen Schwätzern“ alles bieten lassen? Gibt es in Sachen übler Nachrede, Rufschädigung, Verletzung der journalistischen Sorgfaltspflicht, nicht auch den Rechtsweg?

 

Hierauf verstehen sich insbesondere „unsere muslimischen Partner“, die so schon mal einem unbequemen Berichterstatter „das Maul gestopft haben“. Selbst wenn der Berichterstatter nachweislich wahrheitsgemäß berichtet hatte, blieb er trotzdem auf den Verfahrenskosten sitzen. Und die kan Ich will jetzt nicht darüber urteilen welche Vorgehensweise in einem solchen Fall, wie der Lukasschule, die Richtige ist: „Demütiges Wegducken“ oder „Verpassen eines Denkzettels“? Immerhin hätten die Eltern die Möglichkeit zur Gegenwehr, denn es geht zu weit, wenn die Schüler der Lukas-Schule in der Öffentlichkeit angepöbelt werden und dabei Worte wie „Nazi-Schule“ fallen. Nächstenliebe und Feindesliebe darf nicht Weichheit und Leisetreterei verwechselt werden!! Der Christ darf und soll das Böse hassen (das Böse, nicht den Menschen der Böses tut und der Rettung bedarf). Eines scheint mir aber in jedem Fall richtig: Das offensive Bekennen und Vertreten des christlichen Glaubens. Christen können aufrecht gehen und sollten ihren Glauben als das Selbstverständlichste von der Welt bezeugen.
Jörgen Bauer (auftanken@evangelium.de)

 

 

 

Apostle Paul On Trial by Nikolai Bodarevsky , 1875. Agrippa and Berenice are both seated on thrones.

everyhistory.org

 

 

Die haben sich alle selbst säkularisiert

 

Kardinal Meisner übt bei Bischofssynode Kritik an Ordensleute,

die kaum noch als solche erkennbar seien.

 

Rom (kath.net): Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hat am Dienstag im Rahmen der Bischofssynode vor Journalisten erklärt, dass man mit Blick auf die Vorbereitungstexte der jetzigen Synode klar sagen müsse, dass man sich hüten müsse, dass sich die Bemühungen zu sehr nach außen richten. Man müsse vielmehr bei uns selbst anfangen. „Wir müssen von einer Selbstsäkularisierung zu einer Selbstevangelisierung kommen.“ Kritik übte Meisner dann, dass kaum noch Ordensleute in der Öffentlichkeit als solche zu erkennen seien wie „Radio Vatikan“ berichtet. „Die haben sich alle selbst säkularisiert“. Die „Entsakralisierung“ betreffe laut dem Kardinal vor allem die katholische Liturgie. Das muss wieder die Feier des Mysteriums Christi sein, das mir Ausgangspunkt und Impuls ist, um draußen in der Gesellschaft wirklich Zeugnis zu geben für Jesus Christus„!

 

Auch bei „unseren enormen Werken der Caritas“ müsse der katholische Charakter wieder erkennbarer sein. Meisner fragte sich dann auch, warum „seelisch belastete Menschen“ immer gleich weiter zum Psychologen und nicht zum Bußsakrament geschickt werden. „Das ist doch wirklich der Gesundbrunnen, der die Menschen dynamisiert! Ich habe mich sehr gefreut, als heute im Lauf des Tages Erzbischof Dolan von New York gesagt hat, das Bußsakrament müsse zum Sakrament der Re-Evangelisierung werden. Wir müssen erst mal nach innen gehen, um dann nach außen dynamisch zu werden“! Der Kölner Erzbischof verwies dann auf Mutter Teresa und erklärte, dass große Christen eine „großen theologisch-pastoralen Strategen“ gewesen, sondern „Menschen, in denen etwas geglüht“ habe“. „Das Christentum hat sich ja bekanntlich nicht durch Propaganda weiterverbreitet, sondern durch Ansteckung und durch Berührung!

 

4 Responses to “Frechen Schwätzern das Maul stopfen”

  1. saphiri1 Says:

    Guter Bericht Knecht Christi denn Du hier reingestellt hast–hab dank

  2. Emanuel Says:

    Der werte Bazillus hat mich drauf gestoßen :

    Die jüdisch-christlich-muslimischen Irrlehren, die „GOTT“ als den STRAFENDEN UND RÄCHENDEN
    darstellen, entlarven sich genau durch diese gemeinsame IRRLEHRE !

    Wenn es auch nur wenige verstehen :GOTT DER HERR IST DIE REINE LIEBE UND DIE REINE WEISHEIT

    ER kann nicht strafen ! DER MENSCH DER SICH VON IHM ABWENDET IST ES DER DEN ANDEREN STRAFT DIE KIRCHE STRAFT – DIE SCHON LANGE KEINE VERBINDUNG MEHR ZUM HERRN HAT
    DIE MUSLIME SIND NOCH BESSERE BEISPIELE FÜR DIE VERBINDUNG ZU DEN HÖLLEN SIE SPRECHEN IHREN HASS GEGEN DEN NÄCHSTEN OFFEN AUS —-

    Wer Gott , den Herrn Jesus Christus zum „Rachegott“ machen will, ist Satan !!!!!!!!!!!!!!!!!


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