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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Schreckgespenst Moslembrüderschaft in Nordafrika und Nordasien 31. Oktober 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 15:47

Tunesiens führender Islamist lässt einmal mehr die Maske fallen

 
 

Nach außen hin bemüht sich der Chef der tunesischen Regierungspartei Ennahda, Rachid al-Ghannouchi, eine moderate Form des Islam zu vertreten. Im Vorfeld der ersten demokratischen Wahl nach dem Sturz von Präsident Zine al-Abidine Ben Ali bekräftigte er seine Unterstützung der Demokratie und den Verzicht auf Einführung der Scharia. Doch Kritiker sehen in ihm einen Islamisten, der sich zur Stimmenmaximierung gemäßigter gab, als er tatsächlich ist. Sie könnten jetzt Recht behalten. Denn ein geheimer Videomitschnitt aus dem Februar dieses Jahres zeigt den 71-jährigen Parteichef bei einem Gespräch mit jungen Anhängern des radikal-islamischen Salafismus. Darin ruft er sie zum Abwarten auf, ehe sie die Macht in dem Mittelmeerstaat übernehmen können. Wie die deutsche Tageszeitung Die Welt berichtet, rät Al-Ghannouchi den Salafisten zu „weitsichtigem und geduldigem“ Vorgehen, um die Gewinne, die man in der Konkurrenz zu den säkularen Kräften zu verzeichnen habe, zu konsolidieren und nicht wieder zu verspielen. „Ich rate euch jungen Salafisten, geduldig zu sein. Warum die Eile? Nehmt euch die Zeit, um zu festigen, was ihr erreicht habt. Schafft Fernsehkanäle, Radiostationen, Schulen und Universitäten“, so Al-Ghannouchi. Das Volk brauche die Religion, es werde früher oder später den Salafisten zulaufen, schreibt die Welt. Zudem sei es seiner Meinung nach nicht ausgeschlossen, dass säkulare Kräfte in absehbarer Zeit wieder erstarken könnten. Sogar eine Rückkehr der Parteigänger des im Exil in Saudi-Arabien lebenden früheren Diktators Ben Alis hält er für möglich.

 

 

 

 

Mehrfach islamistische Aussagen

 

Für die Regierungspartei Ennahda sind die Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen, für die Opposition ist das Video ein Beweis für die „Doppelzüngigkeit“ und „sehr ernst zu nehmen“. Noch vor kurzem hatte Al-Ghannouchi die Salafisten als „Bedrohung für die Freiheit“ bezeichnet, weil sie den Sturm auf die US-Botschaft in Tunis aus Protest gegen das Mohammed-Schmähvideo zu verantworten hätten. Doch auch schon in der Vergangenheit wurde Rachid al-Ghannouchi mehrfach als islamistischer Wolf im Schafspelz enttarnt. Im Mai 2001 gab der Sympathisant der terroristischen Hamas-Bewegung im katarischen Nachrichtensender Al-Jazeera Sympathiebekundungen für die Mütter von Selbstmordattentätern ab: Ich möchte meine Segenswünsche den Müttern dieser Jugendlichen übermitteln, dieser Männer, denen es gelungen ist, ein neues Gleichgewicht der Kräfte zu erringen. Ich segne die Mütter, die im gesegneten Palästina den Samen dieser Jugendlichen gepflanzt haben, die dem internationalen System und den von den USA unterstützten arroganten Israelis eine wichtige Lehre erteilt haben„. Ghannouchi ist zudem führendes Mitglied im Europäischen Rat für Fatwa und Forschung (ECFR) mit Sitz in Dublin, einer den ägyptischen Muslimbrüdern zugerechneten Organisation, die sich um die Anwendung islamischer Normen auf europäische Verhältnisse bemüht. Der Rat wird von dem bekannten Islamisten Yusuf al-Qaradawi geleitet, der in seinem Werk „Erlaubtes und Verbotenes im Islam“ die Todesstrafe für die Abkehr vom Islam und häusliche Gewalt gegen Ehefrauen befürwortet, „wobei der Mann das Gesicht und andere empfindliche Stellen zu meiden hat“. Jahrelang wurde es von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) als offizielles Unterrichtsmaterial in österreichischen Schulen benutzt, ehe das Ministerium reagierte und der ehemalige IGGiÖ-Präsident Anas Schakfeh das Buch zurückzog. Al-Ghannouchi selbst wird ebenfalls ein religiöses Gutachten (Fatwa) mit bedenklichem Inhalt zugeschrieben. Es soll Muslimen erlaubt sein, alle israelischen Zivilisten zu töten, weil es, so seine Rechtfertigung, in Israel gar keine Zivilisten gebe. Die Bevölkerung sei die „Reserve der Armee“ und daher als solche zu töten. {Quelle: www.unzensuriert.at}

 

Tunesien - Schreckgespenst Islamismus

 

 

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