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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ankara fordert 18.000 Jahre Haft für israelische Soldaten 31. Oktober 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 17:18

Israelischen Offizieren droht Anklage in der Türkei

 

 

 

 

Diese und weitere Fotos von verprügelten israelischen Soldaten erschienen in der türkischen Zeitung „Hürriyet“.

In Israel fürchten nicht wenige Generäle,

dass solche Bilder der Moral der Truppe schaden könnten.

Doch auch in der Türkei sorgt die Veröffentlichung für Furore – zeigen die Fotos doch die türkischen und arabischen Passagiere der „Mavi Marmara“ nicht gerade in friedlichem Licht.

Wer sie ebenfalls nicht zeigte ist unser linkes Staatsfernsehen sowie unsere linksgeschalteten Medien – die längst in der Mehrzahl israelfeindlich eingestellt sind.

Ankara fordert 18.000 Jahre Haft für israelische Soldaten

 

Im Zusammenhang mit der vor zwei Jahren durchgeführten Flotilla nach Gaza, bei der neun türkische Staatsbürger getötet wurden, hat jetzt ein türkisches Gericht eine Klage gegen den damaligen Chef der israelischen Armee, Gabi Ashkenazi, und drei andere Offiziere bestätigt. Jetzt könnte eine Verurteilung in Abwesenheit zu mehreren lebenslänglichen Haftstrafen folgen. Die Israelis werden wegen fahrlässiger Tötung, versuchten Mordes, Verfolgung und Beschädigung des Schiffes angeklagt. Insgesamt fordert die Staatsanwaltschaft 18 000 Jahre Haft.

 
 

 

 

Ankara demonstriert mit seiner Anklage

osmanisches Großmachtsgehabe

 

„Die Forderung der Ankläger für die ungewöhnlich hohe Strafe ist ein Symbol für die große Zahl der Opfer der israelischen Militäraktion“, schreibt die türkische Zeitung Zaman. General Ashkenazi sagte zu diesem Gerichtsverfahren, er glaube daran, dass der gesunde Menschenverstand am Ende doch obsiegen wird, da beide Länder gemeinsame Interessen hätten. „Von Anfang an stand ich hinter den Soldaten der Israelischen Streitkräfte … wenn der Preis dafür ist, dass ich die Türkei nicht mehr besuchen kann, dann bin ich bereit, ihn zu zahlen,“ fügte er hinzu.

 

 

Die Besatzung der Marvi Marmara

eröffnete als erstes das Feuer

 

Bei der Erstürmung der Marvi Marmara am 31. Mai 2010 wurden israelische Soldaten mit Knüppeln, Messern und anderen Gegenständen angegriffen, während die vier anderen Schiffe der Flotilla keine Gegenwehr leisteten. Die Soldaten waren mit nicht-tödlichen Paintball Pistolen bewaffnet, als sie das Schiff bestiegen. Sie trugen zwar auch scharfe Waffen, benutzten diese jedoch erst, als sie in Lebensgefahr gerieten. Zehn israelische Soldaten wurden bei dieser Aktion verletzt, zwei von ihnen schwer. Nachdem die israelischen Soldaten aufgrund der ausbrechenden Gewalt die Erlaubnis erhielten, das Feuer zu eröffnen, kam es auf der anderen Seite zu 20 Verletzten und neun Toten.

 

 

 

UN: Blockade des Gazastreifens ist legal

Israel hatte daraufhin eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet, ebenso die UN. Der im September 2011 veröffentlichte UN-Bericht kam zu dem Ergebnis, dass Israel zwar unangemessene Gewalt ausgeübt habe, die Blockade des Gazastreifens jedoch legal sei.

 

 

Türkisch-israelisches Verhältnis wird immer schlechter

 

 

 

Türkische Aktivisten heizen den Hass gegen Israel an

 

Mit dieser Anklage folgt ein weiteres dunkles Kapitel der türkisch-israelischen Beziehungen, die sich immer weiter verschlechtern. Die Türkei hat die Blockade des Gazastreifens trotz UN Entscheidung nicht anerkannt, israelische Diplomaten aus dem Land verwiesen, militärische Kooperationen abgebrochen und Israel aus internationalen Bündnissen wie der NATO ausgeschlossen.

 

Beiträge zum Thema

 

 

One Response to “Ankara fordert 18.000 Jahre Haft für israelische Soldaten”

  1. Johannes Says:

    Leider haben auch „evangelische“ Kirchenleiter ihren gewohnt israel-feindlichen Beitrag geleistet. So hat der umstrittene pommersche „Bischorf“ Abromeit den türkischen Hilfsverein IHH, der die Aktion der Marvi Mamara finanzierte, nicht nur verbal unterstützt, sondern auch in anderer Art und Weise (?) – wie „idea-Spektrum“ seinerzeit berichtete.

    Der inzwischen zurückgetretene Präses der Westfälischen Kirche, Buß, verurteilte schon einen Tag (!) später die israelische Abwehr des türkischen Versuchs, die Blockade Gazas zu brechen.

    Diese beiden Funktionäre der Kirche zeigten einmal mehr, dass der Antisemtismus der Kirche weiterhin latent vorhanden ist. Man hat zwar offiziell nichts gegen Juden, aber den Staat der Juden verurteilt man bei jeder Möglichkeit.

    So kommt es nicht von ungefähr, dass der Lutherische Weltbund (LWB) und der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) schon mehrfach zum Boykott israelischer Waren aufgerufen haben. An der Spitze des LWB steht übrigens der „palästinesische“ Araber Younan, der sein durch Arafat 1964 ins Leben gerufene Volk der „Palästinenser“ als legitimen Nachfolger Israels sieht. Auch das wird von der „evangelischen“ Kirche in Deutschland unwidersprochen hingenommen …


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