kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

68 Kinder erkunden die Bibel 31. Oktober 2012

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 20:57

Bewunderung für die alten Bibeln

 

 

Bewunderung für die alten Bibeln

 

Schwerte: Die eine Bibel lag im Tresor, die andere im Magazin des Ruhrtal-Museums, die dritte erst seit kurzem in einem Schwerter Haushalt. Am Samstag wurden sie aus dem Dunkel an die Öffentlichkeit geholt. Die drei Bücher gelten als die ältesten Bibeln der Ruhrstadt. Während der Eröffnung der Bibelausstellung der Freien evangelischen Gemeinde gab Pastor Karl Gerhard Kösen den Eigentümerinnen der alten Bibeln ein keines Präsent, auch als Dankeschön dafür, dass sie sich während der Zeit der Ausstellung von ihren Schätzen trennen. Knapp 60 weitere Bibeln stellten die Schwerter und Schwerterinnen für die Ausstellung im Gemeindehaus an der Graf-Adolf-Straße zur Verfügung. Sie alle können noch bis zum Sonntag, 30. September, angeschaut werden. Die älteste unter den Bibeln gehört dem Ehepaar Kling. Erst vor wenigen Wochen kam sie aus München in der Ruhrstadt an. „Mein Mann wollte sie unbedingt haben. Dafür hat er sein ganzen Taschengeld ausgegeben“, sagte Petra Kling. Es ist eine katholische Bibel, übersetzt von Johann Dietenberger noch bevor Luthers Bibelübersetzung erschien. Das Buch der Klings wurde 1564 herausgegeben.

 

Nur 40 Jahre jünger ist die Bibel von Elisabeth Schulte, aber dafür mehr als doppelt so dick. Ihr Schwager hatte sie vor mehr als zehn Jahren dem Ruhrtalmuseum vermacht. Dort lag sie im Magazin. Als Elisabeth Schulte jetzt von der Ausstellung erfuhr, rief sie im Museum an und ließ das Werk wieder ans Licht holen. 1654 wurde die Bibel von Margot Grulke gedruckt. Ihr Mann hatte sie einst in der Lüneburger Heide geschenkt bekommen und mit in die Ehe gebracht. Das Buch passt gut in eine Hand und in eine Jackentasche. Dafür muss man aber, um die Schrift lesen zu können, gute Augen oder eine Lupe haben. Die Bibel stand vermutlich einmal in einer Bücherei. Das erkenne man an den Bibliothekszeichen auf den vorderen Seiten, so Margot Grulke über ihre Recherchen. Bei ihr steht das Buch nicht im Regal, es liegt im Tresor. {Quelle: www.derwesten.de – Susanne Schulte}

 

 

 

Die Wolfegger Kinder erfuhren am Samstag einiges

über das Sakrament der Taufe

 

 

68 Kinder erkunden die Bibel

 

Veranstaltung in Wolfegg erfreut sich großer Beliebtheit

 

WOLFEGG: „Hey, gehörst auch Du dazu?“ – so lautete das Thema des ökumenischen Kinderbibeltages am Samstag in Wolfegg. Vor nunmehr 15 Jahren ins Leben gerufen, erfreut sich der Kinderbibeltag ungebrochen großer Beliebtheit. „Als die Grundschule in Wolfegg noch zweizügig war, hatten wir meist um die 100 Teilnehmer“, erinnert sich Organisatorin Anette Kling. In diesem Jahr sind es 68 Kinder, ungefähr zwei Drittel aller Grundschüler. Eingeladen sind Jungen und Mädchen von der ersten Klasse bis zum Alter von 13 Jahren. Start ist in der Alten Pfarr. Jedes Kind wird am Eingang von Anette Kling persönlich begrüßt, bekommt einen Button mit seinem Namen und wird nach Alter und Klassenzugehörigkeit den Helferinnen zugewiesen. Auf der Empore ist ein „Kinderzimmer“ mit vielen Spielsachen aufgebaut. Ein kleiner Sketch über die Taufe Jesu, und die christlichen Symbole daneben, Taufkerze, Taufkleid und Kreuz, weisen auf das Thema hin: die Taufe. Liedblätter sind ausgelegt, und begleitet von Flöte, Querflöte und Gitarre stimmen alle das erste Lied an. Romeo und die anderen aus der ersten Klasse müssen diesmal noch passen, denn soweit reicht die Lesefähigkeit nach anderthalb Monaten Unterricht noch nicht. „Ins Wasser fällt ein Stein“, ist das erste Lied, und über die Kraft des Wassers werden sie alle heute noch eine Menge erfahren. Neugierig, was die Kraft des Wassers alles macht, erzeugt Isabelle Gmünder mit der Wüstenrose, der „Rose aus Jericho“, der sie Wasser gibt, damit sie bis zum Nachmittag aufblühen kann. Dann gehen die Gruppen mit den helfenden Müttern hinüber in die Grundschule. Je nach Alter erwartet sie hier ein spezielles Programm zum Thema Taufe.

 

Die Schüler der dritten Klasse beginnen im Kreis sitzend sich vorzustellen mit Lieblingsfächern und Hobbys. Das beginnt mit Fußball bei den Buben und reicht bis zu Ballett, Klavier spielen und Fahrrad fahren bei den Mädchen. Zum Bibeltag gekommen sind sie, „weil es Spaß macht“, wie viele Kinder sagen. Die meisten waren auch schon zwei oder dreimal dabei. Jannik schon zum drittenmal. „Warum ich hier bin weiß ich nicht“, verkündeter mit düsterer Stimme, um sich gleich darauf mächtig einzubringen. Jacob neben ihm weiß genau, warum er hier ist. Jacob wurde erst in der letzten Osternacht getauft. Ausführlich schildert er seine Taufe und weiß genau Bescheid über Jesus und Johannes und weitere Bibel-Figuren. Auch über die Sakramente wissen die Kinder schon gut Bescheid. Und mit ganz praktischen Dingen werden sie sich später beschäftigen, Taufwasserflaschen verzieren oder Tautropfen aus Papier basteln, die beim Abschlussgottesdienst mit dem katholischen Pfarrer Harald Öhl und den Familien in der Alten Pfarr dort ans Birkenbäumchen gehängt werden. Die Frage „Hey, gehörst Du auch dazu“ hat bis dahin sicher jede und jeder für sich selbst beantwortet. Doch bis dahin gibt es noch viel zu erfahren rund um die Taufe. Zum gemeinsamen Mittagessen in der Turnhalle gibt es Spaghetti Bolognese und eine vegetarische Variante. {Quelle: www.schwaebische.de – Von Gabriele Hoffmann}

Online-Dienst für die Region von Aalen bis zum Bodensee, von Ulm bis zum Schwarzwald - schwaebische.de

 

 

 Wendelin Sieß übergibt seiner Nichte Rosemarie Sieß-Vogt die 350 Jahre alte Maynzer Bibel. ...

 

Alte Bibel auf Wanderschaft

 

350 Jahre alte Bibel stammt aus Kiebingen

 

Genau 350 Jahre alt ist die 1500 Seiten dicke Bibel, die Ruhestandspfarrer Wendelin Sieß nun seinen zwanzig Nichten und Neffen reihum zum Lesen gibt.

 

Horb/Rottenburg: Der 92-Jährige Wendelin Sieß ist aus Wendelsheim gebürtig. In Rottenburg wurde er 1948 zum Priester geweiht. Über verschiedene Stationen kam er 1970 nach Hirrlingen und war dort Pfarrer, später zudem Pfarrverweser in Frommenhausen, bis zur Pensionierung im Jahr 1991. In Horb, wo er seitdem im Altenheim „Ita von Toggenburg“ sehr geschätzt ist und als Hausgeistlicher lebt, fällt er auch durch seine flotten Spaziergänge auf. Seinen Mitbewohner(inne)n, die er regelmäßig besucht und zum Gottesdienst in die Hauskapelle einlädt, ist er ein wahrer Segen Die Kapelle liegt direkt neben seiner Wohnung im Erdgeschoss. Die erste, die seine alte Bibel jetzt bekommt, ist Nichte Rosemarie Sieß-Vogt in Rottenburg. Sie sorgt federführend dafür, dass das wertvolle Werk monatsweise bei ihren Mitnichten und Mitneffen ankommt, sorgsam behandelt und auch wieder weitergeleitet wird. Wenn sich noch weitere Verwandte und Freunde der Großfamilie Sieß für die Bibel interessieren, können sie sich mit Rosemarie Sieß-Vogt in Verbindung setzen. Es wird wohl zwei Jahre dauern, bis diese Rundum-Aktion abgeschlossen ist. Was dann mit dem guten Stück passiert, soll in einer gemeinsamen Besprechung aller Nichten und Neffen entschieden werden. Ursprünglich kommt die Bibel aus dem im Jahr 1786 aufgehobenen Kloster Rohrhalden bei Kiebingen. Bei der Säkularisierung des Klosters war Franz Geiger, ein Vorfahre von Wendelin Sieß, Verwalter in Rohrhalden, der die von ihm erworbene Bibel an Peter Geiger vererbte, von dem sie durch die Großmutter von Wendelin Sieß, Agatha Baur geborene Geiger, nach Wendelsheim kam. Von deren Sohn Siegfried Baur, dem Onkel von Wendelin Sieß, bekam dieser das wertvolle Stück zum Antritt seiner ersten Pfarrerstelle in Schramberg „in Verwahrung“.

 

Für den Ruhestandspfarrer ist es wichtig, dass die Bibel in der Familie bleibt, also nicht etwa verkauft wird. Das Buch ist in Leder gebunden, 28 Zentimeter lang, 20 Zentimeter breit, 16 Zentimeter dick und wiegt fast fünf Kilogramm. Das große „Buch der Bücher“ kennt man im Altenheim „Ita von Toggenburg“ durchaus. Neben vielen anderen Aktivitäten gibt es nämlich auch eine so genannte Bibelstunde. Außer Pfarrer Sieß dürfen auch die Bewohner Abschnitte vorlesen oder halt einfach nur zuhören. Dazu brachte Sieß in der Vergangenheit immer seine „Maynzer Bibel“ mit und erzählte seinen aufmerksamen Zuhörern, dass seinerzeit Kaiser Leopold von Wien aus die Druckerlaubnis in Mainz erteilte. Es ist übrigens nicht ganz einfach heutzutage, diese 350 Jahre alte Bibel zu lesen – hier nur ein kleiner Auszug aus dem Vorwort: „Im Anfang hat Gott Himmel und Erde erschaffen. Aber die Erde war ungestalt und lähr und Finsternuß war über dem Abgrund und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Und Gott sprach: Es werde Liecht und das Liecht ist worden“.  {Quelle: www.tagblatt.de}

 

One Response to “68 Kinder erkunden die Bibel”

  1. Emanuel Says:

    I love Pennsylvania ! Speziell für den US-Touristen Johannes

    http://www.newchurch.org/index.html


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