kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Sexuelle Belästigung während des „Opferfestes“ 30. Oktober 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 18:27

Offiziere des „8. April“ immer noch in Haft

 

 

Mohamed Alzawahri: Nur solche Terroristen werden andauernd freigelassen. Die wahren Helden, die das Beste für Ägypten wollen, bleiben im Gefängnis!

 

IGFM kritisiert nicht eingelöste Amnestie und verschleppte Strafverfolgung 

  Verantwortliche für den Tod von Demonstranten noch immer nicht vor Gericht gestellt

 

Kairo / Frankfurt am Main (29. Oktober 2012):  Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, sind die 21 „Offiziere des 8. April“ weiter in Haft. Sie hatten am 8. April 2011 ihre Posten verlassen, um sich noch in Uniform den Protesten gegen den früheren Präsidenten Mubarak auf dem Tahrir-Platz anzuschließen. Präsident  Mohammed Mursi hatte versprochen,  die Offiziere anlässlich des Opferfestes „Eid al-Adha“, das am 25. Oktober begann, freizulassen. Die IGFM kritisiert weiter, dass dem gegenüber jene Offiziere, die für die Angriffe auf die koptische Minderheit bei den „Maspero“-Unruhen am 9. Oktober 2011 verantwortlich sind, bisher immer noch nicht zur Rechenschaft gezogen wurden. Damals waren bei einer von Kopten organisierten Demonstration für den Schutz der christlichen Minderheit mindestens 27 Menschen getötet und über 300 verletzt worden. Proteste für kommenden Freitag geplant  Die Familien der inhaftierten Offiziere berichteten der ägyptischen Tageszeitung „Al-Masry Al-Youm“, dass am kommenden Freitag in einer groß angelegten Demonstration die Freilassung der „Offiziere des 8. April“ gefordert werden soll. „Der Präsident hat unser Vertrauen enttäuscht“, so Sana Saad, Mutter des inhaftierten Leutnants Mohamed al-Eadie. „Er hat Diebe und Terroristen begnadigt, aber unsere Söhne sind immer noch hinter Gittern“.

 

Adel Scheto wurde von Bosnien und den Ländern des ehemaligen Sowejtunion geholt, wo er jahrelang islamischen Terror betrieb!

 

„Auch die Verantwortlichen für sexuelle Belästigungen und Übergriffen gegen Demonstrantinnen, z.B. bei den so genannte ‚Jungfrauen-Tests‘, kamen fast alle ungeschoren davon. Stattdessen werden Offiziere monatelang im Gefängnis festgehalten, die sich am 8. April 2011 an einer friedlichen Demonstration für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit angeschlossen haben“, kritisiert IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. Mursi müsse seinen Ankündigungen für Gerechtigkeit endlich überzeugende Taten folgen lassen, so Lessenthin weiter.

 

 

Tahaa Refaie wurde vor zwei Monaten freigelassen, obwohl er Mubarak im September 1995 ermorden wollte!

 

 

 

 

Sexuelle Belästigung während desOpferfestes

 

IGFM geht von sehr viel höherer Dunkelziffer aus und fordert Gesetzesänderung

 

Kairo / Frankfurt am Main (30. Oktober 2012) : Nach einem Bericht des ägyptischen Innenministeriums wurden in den ersten beiden Tagen des islamischen Opferfestes am 25. und 26. Oktober 2012 insgesamt 172 Ägypter wegen sexueller Belästigung festgenommen. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) geht aber von einer sehr viel höheren Dunkelziffer aus. „Trotz intensiver Arbeit ägyptischer Frauenrechtlerinnen und dem Versprechen der Regierung, sexuelle Belästigung stärker zu bekämpfen, werden nicht nur während der Feiertage immer mehr Frauen sexuell belästigt und angegriffen“, so die IGFM. Premierminister Hesham Qandil erklärte am Sonntag gegenüber der ägyptischen Presse, dass er an einer Gesetzesvorlage arbeite, um sexuelle Belästigung und Nötigung wirksam zu bestrafen. IGFM fordert angemessenes Gesetz Die IGFM erklärte, dass die traditionellen Vorstellungen von Schande letztendlich allein die Opfer von sexuellen Übergriffen verantwortlich machen. Die betroffenen Frauen würden nicht nur allein gelassen, sondern müssten zusätzlich Vorwürfe und Demütigungen erdulden. Der gesellschaftliche Druck sei so stark, dass Frauen und Mädchen in den seltensten Fällen den Gang zur Polizei wagten, so die IGFM. Würde dennoch Anzeige erstattet, zögen sich die Verfahren oft über Jahre hin, die Strafen fielen zumeist äußerst niedrig aus. Zudem gäbe es eine rechtliche Unklarheit für Übergriffe unterhalb der versuchten Vergewaltigung. Die IGFM fordert daher ein angemessenes Gesetz, das sexuelle Belästigung und Nötigung unter Strafe stellt. „Das Ausmaß dieses Problems ist dramatisch. Die Regierung aber auch die Religionsgemeinschaften müssen endlich handeln, damit Frauen rechtlich und gesellschaftlich als gleichwertig anerkannt werden“, fordert IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin. {Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in Ägypten unter: www.igfm.de}

 

One Response to “Sexuelle Belästigung während des „Opferfestes“”

  1. Hat dies auf artlinxxmba rebloggt und kommentierte:
    very good idea


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