kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Was ist aus Iran geworden? 24. Oktober 2012

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 15:06
 Was ist aus meinem Land geworden?

 
 
 
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde am 10.12.1948 als weltweit anzuerkennende Festlegung allgemeiner Grundsätze der Menschheit erklärt; damit wurde auch dieser Tag (10.12.) als Tag der Internationalen Menschenrechte festgelegt. Das Ziel der Charta war die Verpflichtung der Menschheit über die Achtung der Rechte, die jedem Menschen zustehen, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. Die politische Lage im heutigen Iran ist derartig auf Gesetzlosigkeit und Ungerechtigkeit aufgebaut, dass in diesem Land nicht ein einziger Artikel der Menschenrechtserklärung umgesetzt wird. Was haben die religiösen Fanatiker unserer Heimat Iran angetan? Was ist aus unserem Land geworden? Das Land, das die erste Menschenrechtserklärung auf der Welt durch Kyros den Großen im Jahr 538 v. Chr. präsentierte; was ist aus diesem Land geworden, das in der Antike die Menschenrechte, wie z.B. gesellschaftliche und religiöse Freiheiten, respektierte? Ein kurzer Vergleich von einigen Artikeln der Menschenrechtserklärung mit der jetzigen Situation in Iran wird das Maß der Katastrophe deutlicher zeigen.
 

ARTIKEL 5 (VERBOT DER FOLTER):

Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher

oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

 

Im heutigen Iran: Viele der Gefangenen in den Gefängnissen werden unter sehr schwerer Folter und grausamen Haftbedingungen zu erzwungenen Geständnissen genötigt. Viele Länder der Welt haben schon die UN-Antifolterkonvention unterzeichnet, aber das Regime in Teheran hat diese Konvention immer noch nicht unterzeichnet. In den 80ger Jahren wurde eine große Zahl der Inhaftierten gefoltert und vergewaltigt. Einige der Opfer in der letzten Zeit, die unter Folter getötet wurden, sind namentlich Mohammad Kâmrâni, Sohrâb A’râbi, Omid Golbâz, Mohsen Ruholamini, Zahrâ Bani Ya’qub, Kâve Azizpur und ….

 

ARTIKEL 6 (ANERKENNUNG ALS RECHTSPERSON)

Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.

 

Im heutigen Iran: Es gibt kein bestimmtes Gesetz und Recht darüber. Je näher und stabiler die Beziehungen zu den Banden innerhalb des Regimes sind, desto sanfter ist die Methode des Regimes denjenigen gegenüber. Ein klares Beispiel der Diskriminierung in diesem Regime sind die Maßnahmen gegen die Wirtschaftsverbrecher und Machthaber innerhalb des Regimes und ihre Familien; ein anderes Beispiel sind die Frauen in der Gesellschaft, die gesetzlich gesehen, die Hälfte eines Mannes wert sind in Bezug auf Erbschaft, Diye [Blutgeld nach Scharia], Hezânat [das Sorgerecht des Kindes nach Scharia], Zeugenaussage [lt. Scharia ist die Aussage einer Frau die Hälfte eines Mannes wert], des Heiratsrechts und …. All diese Gesetze tyrannisieren die Frau und behandeln sie ungerecht.

 

ARTIKEL 9 (FREIHEITSRECHTE)

Niemand darf willkürlich festgenommen,

in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.

 

Im heutigen Iran: Nicht nur die Bürger werden wegen unbegründeten Verdachts und ohne jeglichen Beweis verhaftet, sondern auch ihre Familien werden nicht davon verschont und sie werden auch verhört und kommen in langwierige Untersuchungshaft.

 

ARTIKEL 10 (ANSPRUCH AUF UNABHÄNGIGES GERICHTSVERFAHREN)

Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung

in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren

vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.

 

Im heutigen Iran: So etwas wie ein unabhängiges und unparteiisches Gericht existiert nicht und das Justiz-System in diesem Land spielt selbst die Rolle des Verbreiters der Diskriminierung und Gewalt; das beste Beispiel dafür sind 488 Vollstreckungsbefehle durch Erhängen allein im letzten Jahr. Dazu kommen noch die bestellten Gerichtsverhandlungen, die nur einige Minuten lang dauern, da dem Beschuldigten das Verteidigungsrecht einfach entzogen wird.

 

ARTIKEL 11 (UNSCHULDSVERMUTUNG; KEIN RÜCKWIRKENDES STRAFGESETZ)

(2) Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war.

Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.

 

Im heutigen Iran: Die Bürger werden wegen ihrer politischen Anschauung oder Ausübung von Kritik an der Regierung verhaftet und später unter der Anklage wegen Drogenbesitzes oder Drogenhandels erhängt [darauf steht in Iran die Todesstrafe]; außerdem sterben immer noch Kinder unter 18 Jahren in den Ländern wie Iran, Saudi Arabien und Sudan durch die Todesstrafe. In Iran sitzen diese Kinder in Erziehungsanstalten ihre Strafe ab, um nach Erreichen des 18. Lebensjahrs erhängt zu werden.

 

ARTIKEL 13 (FREIZÜGIGKEIT)

(2) Jeder hat das Recht, jedes Land,

einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.

 

Im heutigen Iran: Jegliche Art der Kritik an der Staatsführung in politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Sektoren führt zum Ausreiseverbot für Studenten, Autoren, Schauspieler, Künstler und andere Personen der Gesellschaft; ebenso werden viele der iranischen Bürger bei der Einreise ins Land mit sehr schweren Problemen konfrontiert.

 

ARTIKEL 16 (GLEICHBEHANDLUNG DER GESCHLECHTER)

(2) Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.

 

Im heutigen Iran: Die Eheschließung kommt nur mit der Einwilligung des Vaters [bei Mädchen] zustande. Noch in diesem Jahr wurden 42.000 Kinder zwischen 10 bis 14 Jahre alt verheiratet [die Zahl der Eheschließungen sind durch das Registeramt bekannt. Über die nicht registrierten Eheschließungen lässt sich leider keine genaue Angabe ermitteln].

 

ARTIKEL 17 (RECHT AUF EIGENTUM)

(2) Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

 

Im heutigen Iran: Jegliche Art der Kritik an der aktuellen Lage des Landes bedeutet die Kündigung der Arbeitsstelle, das Entziehen des Studiumsplatzes und das Konfiszieren und die Enteignung des Eigentums innerhalb und außerhalb des Landes.

 

ARTIKEL 18 (GEWISSENS-, GLAUBENS-, MEINUNGSFREIHEIT)

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit;

dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

 

Im heutigen Iran: Das Konvertieren und Missionieren in und für einen anderen Glauben und religiöses Andersdenken gleicht der Todesstrafe. Fereydun Farroxzâd, Ahmad Kasravi und Šâhin Najafi und … sind gute Beispiele dafür; auch die Verhaftung und der permanente Druck auf Bahâyi Gläubige und andere Religionsminderheiten in Iran nimmt von Tag zu Tag zu.

 

ARTIKEL 19 (INFORMATIONSFREIHEIT)

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung;

dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

 

Im heutigen Iran: Der Iran ist das größte Gefängnis für Journalisten und der größte Feind des Internets in der Welt [bei der Internetgeschwindigkeit liegt der Iran ziemlich unten auf der Liste, etwa auf Platz 168 mit ca. 68 kb/s]; die massiven Störsignale auf Satteliten-Fernsehsendungen und die Schließung der kritischen Zeitungen sind gute Beispiele dafür.

 

ARTIKEL 20 (VERSAMMLUNGS- UND VEREINIGUNGSFREIHEIT)

(1) Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.

 

Im heutigen Iran: Jegliche Art der Zusammenkunft oder NGOs (NROs) die nicht der Natur dieses Regimes entsprechen, werden unter verschiedenen Vorwänden geschlossen und dürfen nicht ihre Aktivität weiter führen; als Beispiel kann der „Verein zum Schutz der arbeitenden Kinder“ genannt werden, der im Jahr 2008 geschlossen wurde.

 

ARTIKEL 21 (RECHT AUF MITWIRKUNG, WAHLRECHT)

(3) Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muss durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder in einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.

 

Im heutigen Iran: Seit mehr als dreißig Jahren waren/sind alle Wahlen vorgeschrieben und es existieren keine wirklichen Wahlen, und die Wahlen wurden/werden nicht nach internationalen Normen durchgeführt; das beste Beispiel dafür ist die letzte Präsidentschaftswahl 2009, bei der das Ergebnis schon vorher bestimmt wurde.

 

ARTIKEL 22 (RECHT AUF SOZIALE SICHERHEIT)

Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.

 

Im heutigen Iran: Die gesellschaftliche Sicherheit ist sehr gering; die Statistik über die Prostitution hat einen katastrophalen Punkt erreicht, und das Drogenproblem hat den höchsten Rang in der Region; genauso wie die Unsicherheiten im Straßennetz-Verkehr, bei Autobahnen und Fluglinien. Auch die Statistik über die Selbstmordfälle sind die besten Beispiele für die Situation im Lande.

 

ARTIKEL 23 (RECHT AUF ARBEIT)

(1) Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

(2) Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

(3) Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

(4) Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

 

Im heutigen Iran: Es gibt 3.200.000 Arbeitslose in diesem Land [das ist die offizielle Statistik]; die Staatsbeamten, Arbeiter, Lehrer, Angestellten im Privatsektor und die Beschäftigten in den kleinen handwerklichen Betrieben bekommen ihre Löhne und Gehälter nach langer Verzögerung [manchmal Monate lang]; sie alle haben keine Berufssicherheit und eine große Mehrheit hat keine Sozial- und Krankenversicherung. Es ist ihnen untersagt, gegen die Arbeitssituation und die befindliche Lage zu protestieren; sie haben kein Recht auf eine Gewerkschaft, um ihre Rechte zu bekommen.

 

ARTIKEL 26 (RECHT AUF BILDUNG)

(1) Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung […].

(2) Die Bildung muss auf die volle Entfaltung der Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muss zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.

 

Im heutigen Iran: Es gibt keine Möglichkeit für 3.500.000 Kinder [das ist die offizielle Statistik], in diesem Land zur Schule zu gehen; viele der Dörfer haben keine Schule; die Lehrbücher sind stark in kulturellen und geschichtlichen Bereichen verfälscht und verzerrt; die ganze Konzentration in den Schulen ist auf den religiösen Fanatismus gerichtet; es gibt keine Lehrinhalte über die Freundschaft zwischen den Religionen und anderen Nationen; diese Inhalte werden nicht nur nicht gelehrt, sondern beinhalten sehr massive und negative Propaganda anderen Religionen und Glaubensrichtungen gegenüber.

Was ist nur aus Iran und allen arabisch-islamischen Ländern geworden?

 
 
 
 
 
 
 

5 Responses to “Was ist aus Iran geworden?”

  1. Erich Foltyn Says:

    was soll ich machen ? Ich habe heute das Fernsehen abgemeldet und Zeitung lesen tun die anderen.

  2. patriot Says:

    Aber dann geht´s Ihnen bald so wie mir. Als der Anschlag auf das World Trade Center war, befand ich mich gerade beim Umzug. Kein Fernseher, kein Radio, gar nix. Ich erfuhr das Ganze nur von Nachbarn.

    • Hazafi Says:

      patriot Sagt:
      24. Oktober 2012 at 17:10
      Aber dann geht´s Ihnen bald so wie mir

      ist manchmal eh besser°!!! nicht alles mizubekommen,,..Patriot°

  3. Emanuel Says:

    Was ist nur in Saudi Arabien, Qatar und Barain los … ???? Von den vielen anderen Teufels-Staaten ganz zu schweigen ….. ???


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