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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Trotz Islam-Terrors in Frankreich: Aus Kirchturm wird Minarett 14. Oktober 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 15:58

Französische Gemeinde verkauft Kirche

 

Wenn Gotteshäuser recycelt werden:

Eine Kirche in Vierzon soll zur Moschee werden.

Die idee ist nicht neu,

auch die Hagia Sophia in Istanbul wurde von der Kirche zur Moschee

und dann zum Museum.

Kritiker sehen darin jedoch ein Symbol dafür,

dass der Islam das Christentum verdrängt.

 

Als „älteste Tochter der Kirche“ wird Frankreich bezeichnet. Von der Basilika Notre-Dame de la Garde hoch über Marseille bis zum Mont-Saint-Michel im Ärmelkanal, vom Straßburger Münster bis zu den Kalvarienbergen der Bretagne prägen christliche Gottesbauten das Land. Inzwischen ist die Tochter jedoch zum Sorgenkind geworden. Wenn der Vatikan klagt, ein „Tsunami der Säkularisierung“ zerzause den Westen, muss sich Frankreich angesprochen fühlen. 1961, kurz vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil, gingen 35 Prozent der Franzosen jeden Sonntag zur Messe. Heute besuchen laut einer Umfrage nur mehr sechs Prozent einen katholischen Gottesdienst – im Monat. Um manche Gemeinden steht es noch schlechter. Vierzon etwa, ein traditionsreiches Städtchen im Zentrum Frankreichs, zählt 2.000 Einwohner. Nur 300 gehen regelmäßig zur Messe. Vierzon verfügt jedoch, aus besseren Zeiten, über sechs katholische Gotteshäuser, von denen fünf die Diözese unterhalten muss. Das kostet zu viel in einem Land, in dem – außer in Elsass-Lothringen – keine Kirchensteuer erhoben wird. Daher haben die aktiven Katholiken in Vierzon beschlossen, ihre Kirche Saint-Éloi zu verkaufen. Ein Interessent steht schon bereit: die Vereinigung der Marokkaner„. Sie möchte die Kirche in eine Moschee verwandeln.

 

 

 

 

Berühmte Beispiele für Kirchen-Metamorphosen

 

Nun gibt es berühmte Beispiele für solche Metamorphosen. Die Hagia Sophia in Istanbul wurde von der Kirche zur Moschee und dann zum Museum. Die Mezquita in Córdoba war einst die Hauptmoschee der andalusischen Stadt. Seit der Reconquista ist sie eine Kathedrale. Frankreich aber ist solche Verwandlungen nicht gewöhnt. Der Fall Vierzon erregt viel Aufsehen. Manche sehen darin ein Symbol dafür, dass der Islam das Christentum verdrängt. „Wir verkaufen unsere Kirchtürme, um daraus Minarette zu machen“, klagt eine Katholikin namens Jeanine dem Figaro. „Was kommt als Nächstes?“ Die Diözese betont, der Erzbischof habe noch nicht entschieden, an wen verkauft wird. Zunächst soll die 1955 errichtete Kirche noch von Immobilienmaklern angeboten werden. Pfarrer Alain Krauth führt Interessenten durch den Bau. „Die Fenster und die ganze Architektur sind neutral, ohne auffällige religiöse Zeichen“, sagt er. Auch ein Warenmagazin oder Handwerksbetrieb könne dort einziehen. Das Observatorium für das religiöse Kulturerbe prophezeit, in Frankreich würden künftig viele Kirchen „recycelt“ und zu Büros oder Restaurants gemacht. Oder zu Moscheen. Die Muslime von Vierzon könnten das Gebäude gut gebrauchen: Angesichts des Zulaufs an Gläubigen reichen ihre Gebetsräume nicht mehr aus.

 

Pfarrer Krauth sagt, seine Gemeindemitglieder reagierten konträr. „Manche begrüßen es, wenn ihre alte Kirche weiter als Gotteshaus dient, für andere Gläubige, die einen gemäßigten Islam leben“. Andere fürchteten sich vor einem radikalen Islam. Die Zerschlagung einer Islamisten-Zelle vor einer Woche in Frankreich habe diese Angst verstärkt. Doch was denkt der Pfarrer selbst? Er scheint sich an Nathan dem Weisen zu orientieren und eine Moschee zu akzeptieren, „wenn hier kein Heiliger Krieg geführt, sondern in Frieden und Gerechtigkeit gelebt wird“. {Quelle: www.sueddeutsche.de – Von Stefan Ulrich}

 

4 Responses to “Trotz Islam-Terrors in Frankreich: Aus Kirchturm wird Minarett”

  1. Bernhardine Says:

    Unter der Moschee von Cordoba war zuerst eine Kirche!!!

    Völlig zurecht wurde die Moschee von Cordoba, das Götzenhaus der maurischen Besatzer, während der Reconquista geschleift und daraufhin wieder eine Kirche gebaut!!!

    „“Nachdem 756 das Emirat errichtet worden, begann erst 786 Abd ar-Rachman I. mit dem Bau der mezquita, der Großen Moschee, der die Vinzenzkirche ganz weichen musste…““ heiligenlexikon.de

  2. Mia Says:

    So eine Sauerei! Besser wärs die Kirche abzureißen und zu planieren, als Götzenverehrer oder Satanisten reinzulassen!!!

    • saphiri1 Says:

      Mia :Stopp einerseits gar nicht so übel-warum–wweil der ort an dem kirchen stehen geweihte Orte sind—hi also sind auch die Moscheen geweiht die drauf stehen lol…oder??

  3. saphiri1 Says:

    Französische Gemeinde verkauft Kirche

    Die Menschen haben vergessen, dass sie Gott vergessen haben”
    eses Wort ist mir vorhin gerade in den Sinn gekommen, als ich über die postmoderne Gesellschaft in Deutschland nachgedacht habe. Sie ist sicher anders geformt und strukturiert als im angelsächsischen Raum, wenn man überhaupt von geformt sein sprechen kann. Und Emergente Kirche wird bei uns anders aussehen als Emerging Church in den USA oder England.

    Das obige Zitat ist ein Resüme zur gesamtgesellschaftlichen und religiösen Situation in Ostdeutschland. Es wird gleichzeitig zwei Leuten zugespruchen: Dem Systematiker Prof. Wolf Krötke und dem Bischof der Evangelischen Kirchenprovinz Sachsen Axel Noack. Das spielt keine Rolle, wer das zuerst gesagt hat. Es kennzeichtet das entkirchlichte Gebiet in Ostdeutschland.

    Und irgendwie ist an diesem Satz auch etwas wahres dran. Wenn ich daran denke, wie schwer es war mit Nichtchristen in meiner letzten Gemeinde über Gott und den Glauben ins Gespräch zu kommen. Auch in meiner jetzigen Gemeinde ist das nicht einfach, nur beschäftigen mich meine Christen so sehr, dass es kaum möglich ist. Andererseits gibt es jetzt durch den Schulverein eine Möglichkeit an Menschen zu kommen.

    Doch wie erreicht diese Menschen wirklich das Evangelium von Jesus Christus? Große Evangelisationen und Missionsveranstaltungen – nein! Auch wenn ich das gern mag. Nein es sind fünf Buchstaben, die es wirklich bewirken? Es ist die Liebe -die Liebe, die von Gott durch uns zu den Mitmenschen kommt.

    Christian Schwarz hat vor einigen Jahren etwas über den Liebesfaktor in der Gemeinde geschrieben. Ich glaube das ist das wichtigste, was eine Gemeinde haben muss: Liebe – möglichst sogar die erste Liebe.


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