kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Salafisten wollen in Kiel Fuß fassen 14. Oktober 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 15:44

Dominanz der IslamistenProtesttag der Säkularen in Ägypten scheitert

 

 

Kairo: Einsam flattert das weiße Transparent zwischen den Laternenpfählen. „Spielt nicht herum mit den Frauenrechten in der Verfassung“, mahnen die roten Lettern. Der Bürgersteig unter dem Plakat jedoch ist verwaist, die meisten Frauen haben sich aus Angst an die Ränder des Tahrir-Platzes zurückgezogen. Im Zentrum marschieren seit den Mittagsstunden lärmend Muslimbrüder und Salafisten auf und ab, skandieren „Mursi, Mursi“ und „Allah ist groß“. Die Rednertribüne ist bald nur noch Schrott. „Wir stehen für die Zukunft, die stehen für die Vergangenheit“, ruft Mazen Mostafa trotzig hinein in den Tumult. Ein Dutzend Gleichgesinnter, alle einst Mitglieder der Bürgerbewegung Kefaya, klatschen müde Beifall. Verloren steht die Gruppe um den 52-jährigen Ingenieur herum auf dem frisch gelegten Rasen des revolutionären Kreisverkehrs und spricht sich Mut zu. In den kommenden Monaten werde man die Bevölkerung mobilisieren und „die mit religiösen Parolen vollgeschmierte“ Verfassung zu Fall bringen. Doch danach sieht es nicht aus. Eigentlich hatte dieser „Freitag der Rechenschaft“ der große Tag der säkularen Kräfte in Ägypten werden sollen. 21 Parteien und Gruppierungen wollten eine Million Anhänger auf dem Tahrir zusammentrommeln. „Wir fordern eine Verfassung im Konsens, die die ganze Bandbreite der ägyptischen Gesellschaft widerspiegelt“, hieß es in der gemeinsamen Petition der Demokratiebewegung „6. April“, der Sozialdemokraten, der Verfassungspartei von Mohammed al Baradei sowie der „Volksbewegung“ des Ex-Präsidentschaftskandidaten Hamdeen Sabbahi. Der Linkspolitiker war Ende Mai nur knapp am zweiten Wahlgang gescheitert und hatte im Großraum Kairo mit Abstand die meisten Stimmen bekommen.

 

Die Milizen der Moslembruderschaft greift von Häuserdächern an

 

Doch mehr als ein paar tausend Anhänger waren bis zum späten Nachmittag nicht erschienen, übertönt und eingeschüchtert von den aggressiven Horden der Regierungsparteien. Denn um den Protest der Säkularen zu kontern, hatten tags zuvor auch Muslimbrüder und Salafisten ihre Bataillone in das Herz von Kairo dirigiert – der Freispruch am Donnerstag für alle 24 Hintermänner der berüchtigten Kamel-Schlacht auf dem Tahrir während der Revolution kam da als Anlass gerade recht. Präsident Mursi entließ daraufhin Generalstaatsanwalt Abdel Meguid Mahmud, weil er für die ungenügende Beweisführung verantwortlich sei. Mahmud, der als Vertreter des alten Regimes gilt, erklärte, Mursi könne ihn nicht absetzen und er bleibe im Amt. Wir fordern Gleichberechtigung für Frauen und alle Minderheiten“, sagt Ola El-Sherbini. „Wir haben gegen Mubarak gekämpft und wir werden weiterkämpfen“, sagt die 32-Jährige, die beim ägyptischen Stromversorger arbeitet und schon seit Jahren bei der Demokratiebewegung „6. April“ mitmacht. Was sie besonders auf die Palme bringt, ist der geplante Artikel 36 der neuen Verfassung, der die Rechte und Pflichten der Frauen regelt, sofern diese nicht „den Vorschriften der Scharia“ widersprechen. „Wie die Männer darüber diskutieren und wie sie über unsere Rechte reden, das widert mich an“, sagt Ola El-Sherbini.

 

Anwar El-Saddat: „Man ht doch gesehen, wie ich mich bemüht habe, bis wir Sinai zurürckbekamen. Sieh mal an, was dieses Teufelssöhne damit machen“!

 

Denn Salafisten und Muslimbrüder, die 60 der 100 Mandate in der verfassunggebenden Versammlung kontrollieren, machen keinen Hehl daraus, worum es ihnen geht. Sie wollen die Vielehe zulassen, 18 Jahre als Mindestheiratsalter für Mädchen abschaffen sowie die systematische Benachteiligung von Frauen beim Erbe wieder aktivieren. Und bisher gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass die Islamisten im Streit um die Rolle der Scharia in der Verfassung nachgeben werden. Wird der Text demnächst vom Volk per Referendum akzeptiert, sind solche Eckpunkte nicht mehr zu ändern, weil das nur mit einer Zweidrittelmehrheit im neuen Parlament möglich ist. Für die säkularen Kräfte war ihr „Freitag der Rechenschaft“ daher die letzte Gelegenheit, den fahrenden Zug zu mehr Islamismus und Ungleichstellung der Frau noch aufzuhalten. {Quelle: www.pnn.de – Martin Gehlen}

 

 

Verstehen Sie ein wenig,

warum man immer

von einer „ERFUNDENEN“ Revolution spricht?

Milizen der Moslembruderschaft töteten die Demonstranten, die sich gedacht haben,

dass man Ägypten demokratisieren könnte!

 

 

Die Moslembrüder sind die Drahtzieher und Vollstrecker der Kamel-Fehde

Von den Hausdächern bewarfen sie die Demonstranten mit Molotow, Glasscherben und Steinen

 

 

Salafisten wollen in Kiel Fuß fassen

 

 

Seit mehreren Monaten sorgen die Salafisten deutschlandweit für Schlagzeilen.

Große Bekanntheit erlangte die ultrakonservative Strömung innerhalb des Islam durch eine breit angelegte Aktion,

bei der mehrere Tausend Exemplare des Koran im deutschsprachigen Raum verschenkt wurden.

 

KIEL.  Jetzt verdichten sich die Anzeichen, wonach die Salafisten auch in der Landeshauptstadt versuchen, verstärkt Fuß zu fassen. Im  Stadtteil Gaarden am   Kieler  Ostufer haben die Fundamentalisten seit rund zwei Monaten  eine eigene Moschee. Bei dem neu eingerichteten Gotteshaus soll es sich um ein Provisorium handeln – doch nach Angaben von  Insidern sind die Kieler Salafisten derzeit auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Hinweise darauf, dass die strenggläubigen Muslime in der Landeshauptstadt  Einfluss gewinnen wollen, gibt es einige. Direkt neben einer Billard Galerie an der Glasfront der Ibnu Taymiya Moschee des Islamischen Vereins Kiel hängen Werbeplakate für eine Veranstaltung mit dem Prediger Sheikh Abu Anas, den Sicherheitsbehörden zum radikalen salafistischen Personal zählen. Abu Anas, der mit bürgerlichem Namen Muhamed Ciftci heißt,  befürwortet in seinen Predigten  die  Steinigung bei Ehebruch und  den Tot  für abtrünnige Muslime. Am Sonntag vor zwei Wochen besuchte Abu Anas bei seiner  „Deutschlandtour“ den Islamischen Verein am Kieler Schwedendamm. Bereits im Juni sprach der Neuköllner Imam Abdul Adhim Kamouss, der ebenfalls den  Salafisten zuzurechnen ist, zu Glaubensbrüdern in der Landeshauptstadt. Damals predigte der gebürtige Marokkaner, der als „Moslem-Macher“ (angeblich bis zu fünf Gläubige pro Woche) und „Popstar“ der jungen, deutsch-salafistischen Szene gilt, in der Moschee in der Hamburger Chaussee.

 

Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass es in Schleswig-Holstein 200 aktive Mitglieder gibt, von denen etwa 30 als gewaltbereit gelten. „Der überwiegende Teil gehört zu den politisch aktiven Salafisten“, erklärt ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes. Nur ein geringer Teil sei dagegen der gewaltbereiten Szene zuzurechnen. Wie viele Salafisten in Kiel leben, ist nur schwer auszumachen. Laut Verfassungsschutz handelt es sich um eine zweistellige Zahl. „Die Schwerpunkte der Szene im Land sind der Hamburger Kragen und Kiel“, betont Heike Bredfeldt-Lüth, Sprecherin  des Landeskriminalamtes (LKA) in Kiel.  Dass die radikalen Muslime in der Landeshauptstadt  auch um Spendengelder werben, belegen Plakate des Al-Ansar-Vereins, für den Sheikh Abu Anas predigt. Offiziell wird das Geld für bedürftige Glaubensbrüder am Horn von Afrika verwendet. Der Salafismus gilt nach Einschätzungen der Sicherheitsbehörden als dynamischste islamistische Bewegung in der jüngeren Vergangenheit. Nach Aussage des Verfassungsschutzes ist das vorrangige Ziel der Salafisten die Gewinnung neuer Anhänger durch zum Teil aggressive Werbung. Negativschlagzeilen machten die radikalen Muslime zuletzt, als sie sich im Mai in Bonn im Anschluss eine Kundgebung derrechtsextremen Gruppe „Pro NRW“ mit der Polizei Straßenschlachten lieferten und 29 Beamte verletzten. Ein Polizist wurde dabei von einem gewalttätigen Anhänger mit einem Messer attackiert. {Quelle: www.wedel-schulauer-tageblatt.de}

 

 

 

Al-Kaida-Chef will neue Proteste gegen Anti-Islam-Film

 

Dubai: Der Chef des Terrornetzwerks Al-Kaida, Aiman al-Sawahiri, hat die Muslime in aller Welt zu neuen Protesten gegen den islamfeindlichen Film „Die Unschuld der Muslime“ aufgerufen. Die Gläubigen sollten „der amerikanischen und zionistischen Aggression“ gegen den Islam entgegentreten, sagte al-Sawahiri in einer siebenminütigen Audiobotschaft, die auf mehreren islamistischen Webseiten veröffentlicht wurde. Als Vorbilder nannte der Al-Kaida-Chef die bewaffneten Islamisten, die am 11. September das US-Konsulat im libyschen Bengasi angegriffen und dabei den Botschafter Chris Stevens und drei weitere US-Bürger getötet hatten. Auch den Angriff auf die US-Botschaft in Kairo erwähnte al-Sawahiri als beispielhaft. Zugleich kritisierte er die USA, deren Gesetze im Namen der Meinungsfreiheit „Attacken auf die Muslime und den Koran“ erlaubten. In dem Film „Unschuld der Muslime“ wird der Prophet Mohammed als Frauenheld, Tölpel und Kinderschänder dargestellt. Im Internet veröffentlichte Ausschnitte lösten in der muslimischen Welt Anfang September gewalttätige Protesten aus, bei denen dutzende Menschen getötet wurden. {Quelle: www.google.com}

 

One Response to “Salafisten wollen in Kiel Fuß fassen”

  1. sirius Says:

    Wenn das so weiter geht verliert Ägypten den Sinai wieder


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