kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Laodizea lässt grüßen 14. Oktober 2012

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 20:37

 

Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:

Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist.

Ach, dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.

Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts! und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.

Welche ich liebhabe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße„!

{Offenbarung 3, Verse 14 – 17. 19}

 

 

Die Zahl Sieben hat nicht nur in der Bibel, wo uns diese Zahl immer wieder begegnet, eine besondere Bedeutung. Auch in der Alltagssprache kommt die Sieben häufig vor. Man denke an Begriffe wie „Siebengebirge“, „Siebengestirn“, die „Sieben Zwerge“, die „Sieben Weltwunder“, „Siebenbürgen“ und vieles andere. Die Sieben gilt als eine besonders vollkommene Zahl, weil sie aus 6 + 1 besteht. Die Sechs ist deshalb „vollkommen“ weil sowohl 1 + 2 + 3, als auch 1 x 2 x 3, jeweils 6 ergeben. Und wenn man an die 6 noch die 1, als Zahl für Gott, anfügt, dann hat man eine nicht mehr überbietbare Vollkommenheit. So die Vorstellung. Die Offenbarung beginnt mit den sieben Sendschreiben an die Gemeinden, woraus aus der Zahl Sieben geschlossen werden kann, dass damit die Gemeinden aller Zeiten, also auch wir, gemeint sind. Die Gemeinde in Laodizea war die Siebte und damit die letzte Gemeinde, die ein Sendschreiben erhielt. Der auferstandene Herr Jesus Christus hat den Seher Johannes persönlich mit den Sendschreiben beauftragt und festgelegt, welche Botschaften den Gemeinden jeweils zu übermitteln sind. Deshalb die Frage, was uns das Sendschreiben an die Gemeinde in Laodizea heute zu sagen hat.

 

Was den Unwillen des Herrn in Sachen Laodizea erregt,

ist die selbstzufriedene und selbstgefällige Lauheit dieser Gemeinde.

 

Bezogen auf unsere Zeit muss das keine Gemeinde sein, in der die heute üblichen Irrlehren, in Gestalt eines dem Zeitgeist angepassten verwässerten und verfälschten Evangeliums verbreitet werden. Es kann sich hier durchaus um eine Gemeinde handeln, die fest am reformatorischen Bekenntnis festhält und wo es an den Predigten, die dort gehalten werden, inhaltlich nichts auszusetzen gibt. Und in einer solchen Gemeinde kann es auch ein reges Gemeindeleben, mit Kreisen für alle Altersklassen, diversen Kirchenchören, diversen Gemeindefesten, sozialen Diensten usw. geben, weshalb eine solche Gemeinde dann der Auffassung ist, alles zu haben und nichts weiter zu benötigen. Aber ohne es zu bemerken ist das alles zur Routine und zur Gewohnheit geworden. Man erfreut sich zwar weiterhin an der Unterhaltung und den Dienstleistungen, die in der Gemeinde geboten werden; das Interesse am Evangelium und die Begeisterung für das Evangelium hat dabei aber unmerklich mehr und mehr nachgelassen. Man ist eigentlich nur noch dem Namen nach Christ, der christliche Normen einhält und ein christliches Brauchtum pflegt. Die Gemeinde ist damit lau und gleichgültig gegenüber dem Wort Gottes geworden. Fast scheint es so, dass dem Herrn ein entschiedener Gegner mehr zusagt als ein lauer Christ, der nicht mehr weiß, ob er nun dafür oder dagegen ist. Daran, dass der Herr der Gemeinde in Laodizea einen solchen Brief mit klaren und deutlichen Worten schreiben lässt, wird erkennbar, dass ER auch eine solche Gemeinde nicht aufgibt, sondern wachrüttelt und darauf hinweist, was passiert, wenn weiterhin „gepennt“ wird. Das ist die Lehre, die wir heute, und immer wieder, aus dem Sendschreiben an die Gemeinde in Laodizea ziehen müssen.

Jörgen Bauer

 

 

 

Die neue evangelikale Reich-Gottes-Lehre

 

Das ist auch nur noch „krank“

 

 

Erst seit etwa 1997/1998 werden im evangelikalen Lager Deutschlands neue theologische Begriffe mehr und mehr in den Raum gestellt, die ein „normales“ Gemeindemitglied auf Anhieb nicht versteht – auch nicht verstehen kann, weil deren Inhalte bis dahin fremd waren. Sie lauten: Missio Dei, Inkarnation, Kontextualisierung und Transformation. Es ist eine bestimmte Gruppe von Theologen, die diese neuen Begriffe in die evangelikale Theologie einführt. Was steckt nun hinter diesen Begriffen und welche neue theologische Linie zeichnen sie vor? „Missio Dei“ ist ein kirchenlateinisch-theologischer Begriff und bedeutet „Sendung Gottes“. Er wurde von Liberaltheologen der ökumenischen Weltbewegung geprägt. Das dahinter stehende Lehrsystem geht davon aus, dass die Welt bereits mit Gott versöhnt und deshalb gerettet sei und die Kirche nur noch die Aufgabe habe, das schon hereingebrochene Gottesreich auszuleben, damit es auf dieser Welt besser werde. Damit dies gelinge, müssten Christen sich in die Welt inkarnieren, eins werden mit der Welt, so wie Jesus als Gottessohn Menschengestalt annahm – sich verkörperte, sich inkarnierte. Damit dieser Vorgang effektiv ablaufen kann, sollen Christen zunächst analysieren, in welchem Zusammenhang, in welchem Kontext, sie sich wie inkarnieren können. Bin ich als Christ im Kontext einer städtischen Kultur unterwegs, einer ländlichen oder habe ich vor, mich auf eine Randgruppe zu konzentrieren? Je nachdem, muss ich mich so oder so verhalten und mich als Christ entsprechend aufstellen. Ein Parade-Beispiel für eine Kontextualisierung ist die Volx-Bibel, die im Schmuddel-Jargon einer gewissen jugendlichen Schicht verfasst wurde. Wenn sich Christen dann mehr und mehr im rein weltlichen Bereich einbringen – das kann die Mitarbeit in Vereinen sein, in sozialen Projekten, im Umweltschutz oder in der Politik –, begänne quasi automatisch eine Transformation, eine Umgestaltung der Gesellschaft, gar der gesamten Schöpfung: Gottes Reich würde dann im Hier und Jetzt aufgebaut und in eine friedliche, gerechte und heile Welt einmünden.

 

In einem Vortrag auf der diesjährigen Maleachi-Konferenz in Bad Teinach-Zavelstein zeigte Dr. Wolfgang Nestvogel auf, wie gefährlich und völlig unbiblisch diese in die evangelikale Welt  eingedrungene Theologie-Richtung ist. Auch ein Buch, das Ende des Jahres erscheinen soll und dessen Rohmanuskript TOPIC bereits vorliegt, demonstriert, wie weit dieses neue theologische Denken schon Teile der deutschen Brüderbewegung erfasst und auch schon in andere Kreisen Einzug gehalten hat. Nestvogel legte in seinem Referat dar, das biblische Zeugnis belege klar, Christen dürfen sich nicht mit der sogenannten Welt eins machen. Jesus sagt klar und deutlich in Johannes, Kapitel 15, Vers 19: „Wenn ihr zur Welt gehören würdet, würde sie euch als ihre Kinder lieben. Doch ihr gehört nicht zur Welt, denn ich habe euch aus der Welt heraus erwählt. Das ist der Grund, warum sie euch hassen.“ Nestvogel wies darauf hin, dass die Gemeinde der Jesus-Leute immer ein Fremdkörper in der Welt bleiben werde. Man könne sich nicht in das momentane Hauptschlachtfeld des Satans inkarnieren. Wiedergeborene Christen würden immer überlegen: Wie kann ich am besten meinen Nächsten erreichen, um ihn für die Botschaft Jesu zu gewinnen? Deshalb brauche man keine Kontextualisierungs-Analyse. Nestvogel: „Man kann als Christ in die Welt hineingehen, aber nicht darin aufgehen!“ Nestvogel zeigte anhand von Aussagen der neuen Theologen auf, die Frage „Wie komme ich in den Himmel?“ spiele kaum noch eine Rolle. Stattdessen werde darüber philosophiert, wie man den Himmel auf Erden installieren könne, beispielsweise durch Verbesserung der Welt. Diese neue Theologie, so der hannoversche Pastor, werde nicht die Welt verändern, sondern die Gemeinden samt ihrem bisherigen Missionsverständnis völlig umkrempeln.

 

Diese Befürchtung beschleicht auch immer mehr Verantwortungsträger aus russlanddeutschen Gemeinden. Sie begründen es damit, dass in ihren Kreisen Theologen unterwegs seien, die mit diesem neuen theologischen Gedankengut sympathisieren oder es sogar offen vertreten. Eine wesentliche Quelle für diese unbiblische Reich-Gottes-Lehre ist allem Anschein nach die Universität von Südafrika (UNISA). Sie ist eine staatliche Gesamthochschule und auch eine Fernuniversität mit Sitz in Pretoria. Etliche deutsche evangelikale Ausbildungsstätten sind in eine Kooperation mit der UNISA getreten, da ihre Studenten dort einen höheren Abschluss erlangen können. An der UNISA wirkte bis zu seinem Unfalltod 1992 der Missionstheologe David Jacobus Bosch. Er vertrat vehement den ökumenischen Gedanken, dass zur Verkündigung des Evangeliums unbedingt auch der Einsatz für soziale Gerechtigkeit, Frieden und auch die gesellschaftliche Transformation gehöre. Einer der im deutschsprachigen Raum bekanntesten Schüler von David J. Bosch ist der russlanddeutsche Missions-Wissenschaftler Prof. Johannes Reimer. Im Vorwort zu der deutschen Übersetzung eines Standardwerkes von Bosch mit dem Titel „Ganzheitliche Mission: Theologische Perspektiven“ – eines der einflussreichsten Bücher weltweit zum Thema Mission – schreibt Reimer, dass ihn dieses Buch in den Bann gezogen habe. Reimer bezeichnet Bosch als „verehrten Lehrer“.

 

Reimer hält als 1. Vorsitzender der Gesellschaft für Bildung und Forschung in Europa (GBFE) enge Kontakte zur UNISA. Die GBFE bezeichnet sich als Netzwerk von christlichen Bildungseinrichtungen, zu denen u.a. die Biblisch-Theologische Akademie Wiedenest, das Marburger Bildungs- und Studienzentrum sowie das Theologische Seminar Rheinland gehören. Für die enge Zusammenarbeit zwischen GBFE und UNISA sind hauptsächlich vier Personen wegweisend oder verantwortlich gewesen bzw. sind es noch: Prof. David Bosch (verst.), Prof. Willem Saaymann, Prof. Hans Kasdorf (verst.) sowie Prof. Johannes Reimer. Saaymann und Reimer haben wiederum Dr. Heinrich Klassen bei seiner theologischen Doktorarbeit an der UNISA betreut. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Partnerschaft zwischen UNISA und Reimers GBFE schrieb der heutige Vorsitzende des russlanddeutschen Bundes Taufgesinnter Gemeinden (BTG), Dr. Heinrich Klassen, über seine Doktor-Väter: „Ihre akademischen Fähigkeiten, ihre Liebe zu Menschen sowie ihre Zukunftsvision für das Christentum hinterließen eine Färbung auf meinem Leben.“ In seinen Publikationen beschäftigte sich Klassen mehrfach mit der Auslegung des Begriffes „Missio Dei“.

 

Immer wieder tauchen dieselben Institutionen und Namen bei geistlichen Leitern im russlanddeutschen Bereich auf. So auch beim Leiter des Bibelseminars Bonn (BSB), Heinrich Derksen. Er erlangte seinen Abschluss ebenfalls an der UNISA. Seine Betreuer waren Dr. Heinrich Klassen sowie der Professor für Missions-Theologie, Klippies Kritzinger, der ebenfalls unter einem starken Einfluss seines UNISA-Kollegen Bosch stand. Inwieweit die genannten deutschen Theologen Elemente der neuen Reich-Gottes-Lehre offensiv verbreiten, ist nicht immer bis ins letzte Detail zu klären. Heinrich Derksen scheint auf diese Linie nicht einzuschwenken, wie Predigt-Aussagen von ihm belegen. Reimer spricht sich in seinem Buch „Die Welt umarmen“ klar für die Verkündigung des Evangeliums in Kombination mit der Verbesserung der Gesellschaft durch Christen aus. Damit bewegt sich Reimer zwar inhaltlich im Terrain der neuen Reichs-Gottes-Lehre, teilt aber nicht alle ihrer liberal-theologischen und ökumenischen Aspekte. In Klassens BTG findet sich auf der offiziellen Internetseite ein Glaubensbekenntnis, in dessen Anhängen Denkansätze der neuen Reich-Gottes-Lehre erkennbar sind.

 

Es wird jetzt entscheidend auf die Gemeindebasis und ihre Leiter ankommen,

ob die Irrlehre der neuen Reich-Gottes-Gestaltung Fuß fassen kann oder nicht.

Auf die Theologenschaft ist hierbei – wie schon so oft – kein Verlass.

{Quelle: Topic Oktober 2012}

 

5 Responses to “Laodizea lässt grüßen”

  1. Club 3 Says:

    Das Sendschreiben an die christliche Gemeinde in Laodicea war ein besonderer Brief, das siebte und letzte Sendschreiben der Johannesapokalypse (3,14-22) an die sieben Gemeinden. Die Gemeinde ist die einzige, der das Sendschreiben kein Lob zukommen lässt. Ihre eigene Selbsteinschätzung, reich zu sein und keine Not zu haben, steht dabei in krassem Widerspruch zu dem Urteil Christi und dem darin enthaltenen Hinweis auf wesentliche Mängel: dürftig und elend zu sein, arm und blind und nackt (3,17). Sie bedarf somit des Rates (3,18), „geläutertes Gold“ zu kaufen (eine Anspielung auf das florierende Geschäft der Stadt, goldene Figuren an Pilger zu verkaufen, die diese in Hierapolis opferten, um durch Wasser von Pamukkale zu genesen), „weiße Gewänder“ (eine Anspielung auf die immense Produktion von [purpurnen] Textilien) und „Salbe“ für die Augen (eine Anspielung darauf, dass die Bürger zwar Augensalbe verkaufen, aber dennoch nicht das Wichtigste erkannt haben). Diese Zusammenstellung (vgl. Hes 16, 8-13) stellt mgl. einen aktuellen Bezug zur wirtschaftlichen Bedeutung der Stadt her. In der biblisch-symbolischen Sprache ist geläutertes Gold als Hinweis auf bestandene Anfechtungen zu lesen, die weißen Gewänder (vgl. Offb 3,4; 7,14) als Sinnbild der Treue, Reinheit und Vergebung, aber auch für Taufe und die damit verbundene Umkehr, die Augensalbe als Überwindung der geistlichen Blindheit. Neben diesen Aufforderungen wird den Laodiceern vorgeworfen, sie seien weder heiß noch kalt sondern lau (d.h. im Glauben inkonsequent), ebenfalls eine Anspielung an die lauwarmen Thermen von Pamukkale, der die Stadt einen großen Teil ihres Reichtums verdankte

    —————-

    Anatolius von Laodicea
    Gedenktag katholisch: 3. Juli

    Gedenktag orthodox: 3. Juli

    Name bedeutet: Mann der Morgenröte (griech.)

    Gelehrter, Bischof von Laodicea
    * in Alexandria in Ägypten
    † um 280 in Laodicea, heute Ruinen bei Denizli in der Türkei

    Anatolius war Senator in seiner Heimatstadt und einer der führenden Gelehrten seiner Zeit auf den Gebieten der Physik und der Aristotelischen Philosophie. Er eröffnete in Alexandria eine Schule für aristotelische Philosophie. Fragmente von zehn Büchern über Arithmetik und eine Abhandlung über den Osterfest-Termin sind erhalten. 262, nach dem Krieg mit den Römern, wurde er Koadjutor des Bischofs Theoteknos von Cäsarea, 268 Bischof von Laodicea – heute Ruinen bei Denizli.

    Eusebius von Cäsarea rühmte ihn als einen in Rhetorik und Philosophie, Naturwissenschaften und Mathematik wohlbewanderten Gelehrten und berichtete, wie Anatolius die Menschen in einem Stadtteil von Alexandria bei der Belagerung durch die Römer 262 rettete: er vereinbarte mit ihnen Erleichterungen für Frauen, Kinder und Alte und ermöglichte gleichzeitig den anderen die Flucht.

    Patron der Mathematiker

    Catholic Encyclopedia

    Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon

    http://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Anatolius_von_Laodicea.html

    http://www.google.de/search?q=laodicea&hl=de&rlz=1W1ADFA_deAT489&prmd=imvnsb&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=d-p
    7UPu7OrCN4gTV2YHYBA&sqi=2&ved=0CDwQsAQ&biw=1015&bih=422

    http://marshill.com/media/the-seven/lukewarm-in-laodicea-comfort-and-convenience-before-christ

  2. Emanuel Says:

    „Diese neue Theologie, so der hannoversche Pastor, werde nicht die Welt verändern, sondern die Gemeinden samt ihrem bisherigen Missionsverständnis völlig umkrempeln.

    Diese Befürchtung beschleicht auch immer mehr Verantwortungsträger aus russlanddeutschen Gemeinden. Sie begründen es damit, dass in ihren Kreisen Theologen unterwegs seien, die mit diesem neuen theologischen Gedankengut sympathisieren oder es sogar offen vertreten. Eine wesentliche Quelle für diese unbiblische Reich-Gottes-Lehre ist allem Anschein nach die Universität von Südafrika (UNISA). Sie ist eine staatliche Gesamthochschule und auch eine Fernuniversität mit Sitz in Pretoria.“

    Ich hoffe die „christlichen Gemeinden“ werden „völlig umgekrempelt“. Die Scheinheiligkeit ist schon lange tot, die geistigen Leichen merken das nur nicht ! Wovor haben die „Verantwortungsträger“ denn Angst ???
    Ihr solltet euch lieber vor dem Teufel und dem Satan fürchten, mit denen ihr seit Jahrhundert paktiert !!!!!!

  3. Emanuel Says:

    „Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:“

    Und es ist für „diese neue Theologie“ kein Geheimnis wer unter „Amen“ zu verstehen ist. Amen bedeutet bekanntlich „Wahrheit“ … und wer die Wahrheit ist, das wissen die wahren Christen sehr genau ……

  4. Emanuel Says:

    Für diejenige/n , die es genauer wissen möchten …..

    231. „Daß du weder kalt noch warm bist“, Offb.3/15, bedeutet,

    daß er,weil ohne Liebtätigkeit zwischen Himmel und Hölle sei.

    Dies erhellt aus der Bedeutung von kalt, sofern es derjenige ist, der in
    keiner geistigen, sondern in einer höllischen Liebe ist, worüber folgt; und aus
    der Bedeutung von warm, sofern es derjenige ist, der in einer geistigen Liebe
    ist, worüber ebenfalls folgt. Hieraus leuchtet ein, daß durch ›du bist weder kalt
    noch warm‹ bezeichnet wird, er sei weder in einer höllischen noch in einer
    geistigen Liebe, sondern zwischen beiden, und wer zwischen beiden ist, der ist
    zwischen Hölle und Himmel.

    Daß diejenigen, die im alleinigen Glauben oder in dem von der Liebtätigkeit
    getrennten Glauben sich befinden, so beschaffen sind, weiß man noch
    nicht, daß es sich aber so mit ihnen verhält, ergibt sich aus dem einzelnen, was
    an den Engel dieser Gemeinde geschrieben wurde, und außerdem auch daraus,
    daß die, welche in dem von der Liebtätigkeit getrennten Glauben sind, sich
    selbst, der Welt, und dem Sinnengenuß leben und die, welche so leben, sind in
    einer höllischen Liebe; und weil sie gleichwohl durch das Lesen des WORTES
    und durch das Hören der Predigten, durch den Gebrauch des heiligen Abendmahls
    und durch mehreres, das sie noch im Gedächtnis aus dem WORT behalten,
    einige Verbindung haben, so blicken sie zum Himmel auf, und wenn sie
    das tun, sind sie in einer geistigen Wärme, weil es aber gleichwohl keine
    geistige Wärme oder Liebe ist, da sie nicht nach dem WORT leben, darum sind
    sie weder warm noch kalt.

    Hierdurch teilen sie auch wirklich ihr Gemüt in zwei Teile, nämlich durch das, was dem WORT angehört, wenden sie sich zum Himmel, und durch das, was dem Leben angehört, wenden sie sich zur Hölle,
    und so schweben sie zwischen beiden. Die, welche so beschaffen sind, begehren,
    wenn sie ins andere Leben eingehen, in den Himmel zu kommen,
    indem sie sagen, sie hätten Glauben gehabt, das WORT gelesen, die Predigten
    gehört, seien oft zum heiligen Abendmahl gegangen, und dadurch müßten sie
    selig werden. Wenn aber ihr Leben erforscht wird, so erscheint dasselbe als
    ganz höllisch, daß sie nämlich sich nichts gemacht haben aus Feindschaften,
    nichts aus Haß, nichts aus Rache, nichts aus Arglist, nichts aus trügerischen
    Ränken.

    Das Rechte, Redliche, Gerechte, das sie getan, taten sie bloß der
    äußeren Form nach, und zwar nur um der Welt als solche zu erscheinen, aber
    inwendig bei sich oder in ihrem Geist dachten sie an anderes, und viele ans
    Gegenteil, indem sie glaubten, die Gedanken und Absichten machen nichts
    aus, wenn sie nur nicht vor der Welt ans Tageslicht kämen. (!!!!!!!!!!!!!!!!!! Anm.von mir)

    Daher kommt es, daß ihr Geist, wenn er vom Verband mit dem irdischen Körper gelöst ist, so
    beschaffen ist; denn der Geist des Menschen ist es, der denkt und beabsichtigt.

    Diese sind es, die verstanden werden unter des Herrn Worten –
    Matth.7/21-23: „Viele werden zu Mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr,
    haben wir nicht durch Deinen Namen geweissagt und durch Deinen Namen
    Dämonen ausgetrieben und in Deinem Namen viele Taten getan? Aber dann
    werde Ich ihnen bekennen: Niemals habe Ich euch gekannt, gehet hinweg von
    Mir, alle ihr Übeltäter“.

    Sodann auch unter folgenden, Luk.13/24-27: „Wenn ihr anfangen werdet,
    draußen zu stehen und an die Türe zu klopfen und zu sagen: Herr, Herr, tue
    uns auf, wird Er antworten und sagen: Ich kenne euch nicht, woher ihr seid.
    Dann werdet ihr anfangen, zu sagen: Wir haben vor Dir gegessen und getrunken
    und in unseren Gassen hast Du gelehrt, aber Er wird sprechen: Ich sage
    euch: Ich kenne euch nicht, woher ihr seid; gehet hinweg von Mir, alle ihr
    Übeltäter“.

    Swedenborg, Emanuel
    Apocalypsis explicata 1759 – postum
    Deutsch: Die Offenbarung erklärt nach dem geistigen Sinn

    Übersetzung von Johann Jakob Wurster, Wilhelm Philipp Pfirsch. Herausgegeben von Friedemann Horn.
    Volltextversion einer vorläufigen Bearbeitung Zürich 2001.

    Band 01.
    Band 02.
    Band 03.
    Band 04.
    Band 05.
    Band 06.
    Band 07.
    Band 08.

  5. Hardi Says:

    „Fast scheint es so, dass dem Herrn ein entschiedener Gegner mehr zusagt als ein lauer Christ, der nicht mehr weiß, ob er nun dafür oder dagegen ist“…

    Ich muss gerade an die Schwangerschaftskonfliktberatung der Diakonie (ev.Kirche) denken, die sich nicht mehr groß von der der Organisation , die schon lügt, wenn sie ihren Namen nennt (pro familia), denken.

    http://www.diakonie-schwaebisch-hall.de/fachbereiche/schwangerenberatung/

    unter „Erfahrungsbericht 2011“ dürfen wir als Forbildungsmaßnahme erfahren, dass 2 Beraterinnen sich in einer „Tagesklinik für Schwangerschaftsabbrüche“ „fortgebildet“ haben….


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