kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christenverfolgung nimmt kein Ende und intressiert keinen 14. Oktober 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:14

Syrische Christen fühlen sich allein gelassen

 

Einheimischer Christ:

„Nicht die Situation soll bestimmen, wie wir leben“.

 
KELKHEIM, 11. Oktober 2012: Die Lage in Syrien wird für die verbleibenden Christen immer besorgniserregender. Sie fühlen sich zunehmend vom Rest der Welt vergessen, während die Gewalt in ihrem Land weiterhin sehr präsent ist. Die Folgen des Bürgerkrieges sind auch in ihrem Alltag zu spüren: Lebensmittelknappheit und steigende Preise sind ebenso ein Problem wie Stromausfälle und zerstörte Wasserleitungen. Ein syrischer Kontaktmann* schilderte gegenüber dem christlichen Hilfswerk Open Doors das Ausmaß der Zerstörung in seiner Heimatstadt Aleppo: „In den letzten Woche kam es zu extremer Gewalt, die zu großen Schäden in Aleppo geführt hat. In der Altstadt, manchen Stadtvierteln und einigen umliegenden Dörfern ist eine Menge zerstört.“ Ein Pastor* berichtete von zwei schweren Bombenanschlägen nur 100 Meter von seinem Haus entfernt. Dabei wurden das Dach und mehrere Fenster eines anliegenden Kirchengebäudes beschädigt. Zwar ist das Hilfswerk weiterhin in Syrien aktiv, musste aber aufgrund des anhaltenden Bürgerkriegs einige laufende Projekte einstellen.
 
 
 

Weit über eine Million Binnenflüchtlinge

 
Open Doors schätzt, dass die Anzahl der Binnenflüchtlinge höher ist, als zunächst angenommen. Der Informant sprach davon, dass „allein aus Homs und den umliegenden Dörfern etwa 275.000 Menschen geflohen sind.“ Die „Deutsche Welle“ schätzt die Gesamtzahl der Binnenflüchtlinge auf weit über eine Million. Unter ihnen sind zahlreiche Christen, die ihre Wohnungen und Häuser verloren haben. „Für die Rebellen ist es leicht, ihre Wohnungen zu beschlagnahmen, da die Christen die einzigen sind, die sich nicht wehren oder ihr Grundstück mit Waffen beschützen“, erklärte der Mann aus Aleppo. „Wenn die Rebellen also einen geeigneten Platz zum Kämpfen suchen, wählen sie zuerst die Wohnungen und Häuser der Christen“.
 
 
 

Trotz andauernder Unruhen:

Christen lassen sich nicht unterkriegen

 
„Kirchen in Aleppo versuchen weiterhin Gottesdienste zu veranstalten“, berichtete eine vertrauliche Quelle gegenüber Open Doors. „Aber es gehen nicht viele Menschen zur Kirche, weil es auf der Straße einfach zu gefährlich ist.“. Die Christen lassen sich trotz der dramatischen Entwicklungen nicht unterkriegen. Ein libanesischer Pastor musste in seinem Land durch eine ähnlich schwierige Situation gehen. Sein Motto aus dieser Zeit dient einigen syrischen Christen jetzt als Vorbild: „Unsere Treue gilt Jesus Christus, unsere Unterwerfung dem Gesetz des Landes und unsere Liebe allen.“ Ein Christ* aus Aleppo ergänzte: „Nicht die Situation soll bestimmen, wie wir leben. Wir vertrauen darauf, dass Jesus uns am Leben hält, damit wir für ihn leben können“. Er wies darauf hin, dass etliche Christen versuchten, den Flüchtlingen zu helfen. {Quelle: www.opendoors-de.org}
 

Mob stürmt Häuser von Christen

 

Christen verjagt und ausgestoßen

Polizei hält sich zurück

 
KELKHEIM, 5. Oktober 2012: Gleich zweimal griffen im vergangenen Monat radikale Hindus eine christliche Siedlung in Bhanpuri an, einem entlegenen Dorf im Bundesstaat Chhattisgarh. Nach Angaben eines Augenzeugen verprügelten sie die Christen, zwangen sie zur Teilnahme an hinduistischen Anbetungsritualen und beschädigten mehrere Privathäuser. Gottesdienst gestürmt: Die kleine Gemeinschaft hatte sich gerade zum Gottesdienst im Haus von Daminbai Sahu getroffen, der erst kürzlich zum christlichen Glauben gekommen war. Plötzlich stürmte eine Gruppe von Dorfbewohnern in das Haus und schlug auf mehrere der Anwesenden ein. Unter ihnen befand sich auch der Pastor der Philadelphia Fellowship namens „Dada“. Die Angreifer beschuldigten ihn, Hindus gewaltsam zum Übertritt zum Christentum bekehrt zu haben und schleiften ihn aus dem Haus. Unter den Augen einer rasch anwachsenden Menschenmenge jagten die Extremisten den Pastor davon und drohten ihn zu töten, sollte er noch einmal zurückkehren. Reverend Sandeep Claudius von der Church of God schilderte, dass die Angreifer bis spät in die Nacht hinein Christen dazu zwangen, ihren Glauben zu verleugnen.
 
 
Zweiter Angriff: Am folgenden Abend stürmte ein Mob von etwa 600 Hindu-Extremisten erneut die Häuser von fünf christlichen Familien, die sich zu der Philadelphia Fellowship halten. Sie wurden als „Ungläubige“ beschimpft und ebenfalls der Zwangsbekehrung von Hindus zum Christentum beschuldigt. Die Angreifer zerstörten Türen, beschädigten Haushaltsgegenstände und die Häuser, wie Augenzeugen berichteten. Reverend Claudius schilderte, wie die Christen gezwungen wurden, sich vor Hindu-Götzen zu verneigen und Hindu-Gesänge anzustimmen.  „Wir bleiben treu“: „Wir werden Christus nicht aufgeben, selbst wenn es unser Leben kostet, denn er hat unsere Sünden vergeben und uns neues Leben geschenkt!“, erklärte Deherram Sahu, eines der Opfer, gegenüber Open Doors News. Die Extremisten jagten ihn und Angehörige drei weiterer christlicher Familien um ein Uhr morgens hinaus in den Monsunregen. Im zwölf Kilometer entfernten Balod fanden sie schließlich Zuflucht bei anderen Christen. Zurück blieben unter anderem ältere Christen und Kinder, die ihre Häuser nicht verlassen konnten. Man verbot ihnen, Wasser aus dem Dorfbrunnen zu schöpfen. Als radikale Hindus erfuhren, dass die Christen Regenwasser gesammelt hatten, kamen sie und warfen die Behälter um.
 
 
Polizei reagiert zögerlich: Erst nach einigen Tagen konnten Gemeindeleiter aus der Region die zurückgebliebenen Christen retten. Die verständigten Polizeibeamten weigerten sich jedoch zunächst, der Beschwerde der Christen nachzugehen: „Sie haben uns geraten, nach Hause zu gehen und die Hindu-Götter anzubeten“, berichtet Philip. Erst nach fortgesetztem Einsatz mehrerer Kirchenleiter erklärten sich die Beamten bereit, eine offizielle Beschwerde der vier vertriebenen Gemeindemitglieder aufzunehmen. Bislang ist es jedoch noch zu keinen weiteren Ermittlungen gekommen. Jahrelange Drangsalierung: Seitdem sich im Jahr 2006 die ersten Dorfbewohner entschieden haben, Jesus nachzufolgen, schlägt ihnen die Ablehnung der Dorfgemeinschaft entgegen. Reverend Philip schildert den Alltag der Christen: „Ihnen wurde verboten, im Dorf etwas zu kaufen oder zu verkaufen oder Wasser aus dem Dorfbrunnen zu schöpfen. Sie werden behandelt wie Aussätzige. Man hat ihnen nicht einmal erlaubt, auf der Hauptstraße entlang zu gehen, weil die Extremisten befürchten, die Straße würde durch ihren Glauben verunreinigt“. 
 
 
Offiziell herrscht Religionsfreiheit: In Indien kommt es regelmäßig zu Übergriffen gegen Pastoren und Gemeindeversammlungen – besonders in ländlichen Gebieten. Allein für das Jahr 2011 wurden im Rahmen der Nachforschungen zum Weltverfolgungsindex von Open Doors über 100 gewaltsame Übergriffe gegen Christen dokumentiert. Indien rangiert auf dem Index an Position 32. Die Verfassung des riesigen Landes garantiert seinen 1,2 Milliarden Einwohnern Religionsfreiheit, doch in fünf der 28 Bundesstaaten gilt „Zwangsbekehrung“ offiziell als Straftat. Christen in diesen Staaten – darunter auch Chhattisgarh – werden häufig mit dem Vorwurf konfrontiert, gegen diese Vorschrift zu verstoßen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer zeigte sich jedoch kürzlich im kleinen Bundesstaat Himachal Pradesh. Trotz einer grundsätzlichen Bestätigung des dortigen Gesetzes gegen „Zwangsbekehrungen“ kippte das zuständige Gremium einen Zusatz aus dem Jahr 2006. Darin wird als Voraussetzung für einen Religionswechsel zur Auflage gemacht, diese Absicht 30 Tage im Voraus offiziell anzumelden. Das Gericht begründete seinen Beschluss so: „Jede Person hat das Recht auf ein freies Gewissen, das Recht auf Glauben, das Recht den Glauben zu wechseln und auch das Recht, den eigenen Glauben geheim zu halten“. {Quelle: www.opendoors-de.org}
 
 
 
 
 

 

 

Christen verlassen Bosnien-Herzegowina!

 

 

 

 

“no future” für die Kopten in Ägypten?

 

 

 

 

“einen Neuanfang in unserem Land zu finden”

Flüchtlinge aus dem Irak sind da

 

 

 

das Menetekel, das niemand lesen wollte –
in Ägypten

 

 

 

 

Christin entführt, missbraucht, zwangskonvertiert

und zwangsverheiratet in Pakistan

 

 

 

Eigentumsstreit um Kirchengebäude eskaliert
in Ägypten

 

 

One Response to “Christenverfolgung nimmt kein Ende und intressiert keinen”

  1. Mia Says:

    Kann ich irgendwie gut verstehn, dass sie sich im Stich gelassen fühlen … Aber es gibt Leute die für euch beten und spenden … und versuchen anderen von euch zu erzählen. Ihr seid nicht allein.


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