kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Russisch-orthodoxe Kirche: eine kriminelle Organisation?!? 10. Oktober 2012

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 14:30

FP-Gudenus/Dobrilovic: Kirchenverbote in Österreich einfach unvorstellbar

 

HOSI stellt sich mit abstruser Forderung

gegen Menschenrechtskonvention und außerhalb des Verfassungsbogens

 

Wien (OTS/fpd): „Das Recht auf freie Religionsausübung ist sowohl in der Menschenrechtskonvention als auch in unserer Bundesverfassung festgelegt. Und das gilt besonders für die drei Weltreligionen, welche allesamt die Partnerschaft zwischen Frau und Mann in einer ehelichen Gemeinschaft als höchstes Gut begreifen“, erklärt Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus. Dass nun ausgerechnet die HOSI, vor Intoleranz strotzend, zunächst einmal das Verbot der Orthodoxie fordern, weil sie in ihr eine kriminelle Organisation sehen, überrascht ihn. Gudenus: „Würde man dem nur annähernd nahetreten, hätten wir bald überhaupt keine Religion mehr in Österreich, obwohl wir alle wissen, wie wichtig und identitätsstiftend der Glaube – gerade in schwierigen Zeiten, wie wir sie derzeit haben – für viele Menschen ist“. Auch Konstantin Dobrilovic, Präsident der Christlich-Freiheitlichen Plattform, ist empört: „Die russisch-, serbisch- und bulgarisch-orthodoxen Kirchen als kriminelle Organisationen zu bezeichnen, ist einfach lächerlich. Nur weil in manchen Ländern die Regenbogenparade nicht so hofiert wird wie in Österreich, kann und darf man nicht die dortigen Staatsreligionen verdammen. Religion darf nie zum Spielball der Politik werden“! {Quelle: www.ots.at – Bild: Die Kathedrale zum hl. Nikolaus in Wien – 1030 Wien, Jauresgasse}

 

 

 

 

 

Russisch-orthodoxe Kirche:

Eine kriminelle Organisation

gem. § 278a StGB

 

Wien (OTS): Schwere Bedenken bzgl. der Vereinbarkeit der Lehre und Praxis gleich dreier orthodoxer Kirchen mit der österreichischen Verfassung sind einer ausführlichen Sachverhaltsdarstellung zu entnehmen, die dem Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) vorgelegt wurde. Diese wurde gemeinsam von der „Initiative Religion ist Privatsache“ und der Homosexuellen Initiative (HOSI) Wien eingebracht. Namentlich wurden die russisch-, serbisch- und bulgarisch-orthodoxe Kirchen genannt, die im jeweiligen Land, in dem die Kirchenführung ihren Sitz hat, zur Verletzung der Grund- und Menschenrechte von Schwulen und Lesben aufgerufen haben.  Von besonderer Brisanz ist jener Teil der Sachverhaltsdarstellung, der die Aktivität der russisch-orthodoxen Kirche behandelt. Mehrere Indizien lassen nämlich darauf schließen, dass die Aktivität dieser Kirche in der Russischen Föderation nach österreichischem Rechtsverständnis auf das Vorliegen einer kriminellen Organisation im Sinne des § 287a StGB schließen lässt.

 

Laut Initiativevorstand Eytan Reif ist die Befassung des BVT notwendig geworden, nachdem das Kultusamt den am 6.8.2012 eingebrachten Antrag auf Aufhebung der gesetzlichen Anerkennung der russisch-orthodoxen Kirche mangels Aberkennungsmöglichkeiten zurückgewiesen hat. Reif dazu: „Insbesondere im Fall der russisch-orthodoxen Kirche zeigt sich das österreichische Religionsrecht von seiner absurden Seite. Einmal gesetzlich anerkannt, kann diese homophobe und demokratiefeindliche Organisation tun, was sie will – ihre gesetzliche und finanzielle Privilegierung in Österreich kann sie nämlich nicht mehr verlieren.“ Kein Verständnis hat Reif für den Umstand, dass diese „russische regimenahe Organisation über die von ihr vollkommen abhängige österreichische Niederlassung“ hierzulande Gesetze begutachten und gemeinsam mit anderen homophoben Kirchen den orthodoxen Religionsunterricht auf Staatskosten autonom gestaltet darf“. Abschließend hob Reif hervor, dass „gerade Österreich den theologisch fundierten und nach wie vor vorhandenen antisemitischen Grundtenor, den alle orthodoxen Kirchen teilen, nicht mit einer unreflektierten staatlichen Privilegierung erwidern darf“. Die Verhetzung gegen eine Personengruppe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung stellt in Österreich eine Straftat dar, die gem. § 283 StGB mit bis zu 2 Jahren Freiheitsentzug bestraft werden kann. Die Gründung bzw. Beteiligung an einer kriminellen Organisation ist in Österreich gem § 278a StGB mit einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis 5 Jahren zu bestrafen. {Quelle: www.ots.at}

 

 

 

Unfassbare Entgleisung der HOSI

 

Angriffe auf russisch-orthodoxe Glaubensgemeinschaft

sind aufs Schärfste zu verurteilen

 

Die Homosexuellen-Organisation HOSI forderte heute in einer Aussendung, dass der russisch-orthodoxen Kirche die staatliche Anerkennung entzogen und sogar eine internationale Sportveranstaltung wie die Winterolympiade in Sotschi 2014 boykottiert werden soll. „Und das nur, weil diese Menschen mit dem Gerichtsurteil in einem rechtsstaatlichen Verfahren – nämlich gegen die Polit-Punk-Gruppe Pussy Riot – nicht einverstanden sind. Die HOSI sollte sich besser mehr um ihre Kernkompetenz kümmern“, ärgert sich Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus, „damit schießt dieser Verein wohl weit über das Ziel hinaus. Es entspricht einer höchst merkwürdigen Geisteshaltung, wenn man wegen der Kritik an einem Urteil die Rechte einer Glaubensgemeinschaft beschneiden will. Auch eine Sportveranstaltung deshalb zu boykottieren ist völliger Unsinn. Gotteshäuser dürfen einfach nicht zum Schauplatz politisch motivierter Aktionen werden“!

 

„Keinesfalls ist die verurteilte Polit-Punk-Gruppe einer Hexenjagd durch die russisch-orthodoxe Kirche ausgesetzt“, stellt Konstantin Dobrilovic, Präsident der Christlich-Freiheitlichen Plattform, die Angriffe der HOSI richtig. Zudem sei die Äußerung, die russisch-orthodoxe Kirche sei menschenrechtsverachtend, zutiefst beleidigend. Er betont: „Die russisch-orthodoxe Kirche ist allein darauf bedacht, ihr religiöses Leben zu pflegen und ihre Gläubigen vor derartigen Provokationen zu schützen.“ Dobrilovic erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Kathedrale zum Heiligen Nikolaus bereits seit dem Jahr 1899 religiöser Mittelpunkt der in Österreich lebenden russisch-orthodoxen Christen und der gesamten Orthodoxie ist. „Als Bischofssitz des Moskauer Patriarchats stärkt sie international den Ruf der Stadt“, so Dobrilovic {Quelle: www.fpoe-wien.at – 14. September 2012}

fpö.at

 

 

6 Responses to “Russisch-orthodoxe Kirche: eine kriminelle Organisation?!?”

  1. Wolf Says:

    Es ist ja interessant, daß man eine christliche gemeinschaft derart attackiert, während der Islam der ebenfalls den „falschgepolten“, oh pardon, den Homosexuellen mit Ablehnung entgegentritt, nicht genannt werden. Die christlich orthodoxen kirchen sind doch wohl mit wenigen Ausnahmen die einzigen, die sich noch der christlichen tradition verpflichtet fühlen und dafür eintreten. Bei den Protestanten und auch mit Ausnahme der Piusbruderschaft bei den katholiken sucht man doch die Treue zum echten christlichen Glauben vergebens.
    Es ist schon sehr offensichtlich, weshallb in diesem fall wiedr die traditionstreuen kirchen angegriffen werden.

    Ich meine dazu, man muß nicht jede Form menschlichen Wirkens und Treibens gut finden und das darf man auch ruhig sagen. Wenn man in derart penetranter Weise wie es manche homosexuellen zur Zeit betreiben seine Lebensart den anderen Menschen vor Augen führt, muß auch damit rechnen, abgelehnt oder zumindest kritisiert zu werden. Toleranz hat ihre grenzen wenn eine entwicklung für die Gesellschaft bedenkliche Formen annimmt.

  2. Bernhardine Says:

    Linksradikale werden von den linksverkifften Medien und Politikern verehrt:

    Just freigekommen ist das:
    Pussy-Riot/Woina-Weibsbild Yekaterina Samutsevich

    “”Im folgenden Video ist zu sehen, wie sich die hochschwangere Tolokonnikova schon im zarten Alter von 18 Jahren an einer Aktion (Gruppensex) von Voina in einem Naturkundemuseum beteiligt. Samutsevich hingegen ist mit dem Gründer von Voina in einem Supermarkt unterwegs. Während ihre Freunde Fäkalien auf Plakate schmieren und diese aus Protest (gegen was auch immer) hochhalten, stopft sich die Dame ein rohes Hühnchen in die Vagina…”“
    http://medien-luegen.blogspot.de/2012/09/pussy-riot-und-nawalny-wer-die-helden.html
    Man kann ihre Kinder auf Lebensmitteln herumtrampeln sehen…

    „“Moskau –

    Knapp zwei Monate nach dem Hafturteil gegen die drei Mitglieder der russischen Punkband Pussy Riot hat ein Berufungsgericht in Moskau eine der Sängerinnen, Yekaterina Samutsevich, auf freien Fuß gesetzt…““
    http://www.berliner-kurier.de/panorama/berufungsgericht-entscheidet-pussy-riot-hafturteil-aufgehoben–eine-saengerin-auf-freiem-fuss,7169224,20562488.html

    Die linke Woina will eine Revolution

    http://de.free-voina.org/
    Auf dr 7. Berlin-Biennale Mitglieder von Woina als Kunstkuratoren. Die selbe Biennale, wo man Sarrazin-Bücher vernichten wollte. Soviel zur linken Meinungsfreiheit.

    Lutherpreis für die linksradikalen Perversen von Pussy-Riot und Woina(Krieg)
    http://www.pi-news.net/2012/10/eu-menschenrechtspreis-und-luther-preis-fur-die-schlampen-von-pussy-riot/#comment-1959069

  3. schwebchen Says:

    Warum nimmt sich diese Organisation nicht mal den Islam vor? Der ist doch noch a bisserl homophober als die Orthodoxen?

  4. CARMA Says:

    >> dass “gerade Österreich den theologisch fundierten und nach wie vor vorhandenen antisemitischen Grundtenor, den alle orthodoxen Kirchen teilen, nicht mit einer unreflektierten staatlichen Privilegierung erwidern darf”. Die Verhetzung gegen eine Personengruppe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung stellt in Österreich eine Straftat dar, die gem. § 283 StGB mit bis zu 2 Jahren Freiheitsentzug bestraft werden kann. Die Gründung bzw. Beteiligung an einer kriminellen Organisation ist in Österreich gem § 278a StGB mit einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis 5 Jahren zu bestrafen <<

    gesetz ist gesetz, das gilt auch für orthodoxe!! katholiken und evangelischen wird in den orhodoxen ländern eher wenig sympathie entgegengebracht, und für die in der westlichen welt mühsam errungenen freiheiten des individuums haben sie auch wenig verständnis, paktieren aber gerne mit diktatorischen staatschefs?! wenn ihnen unser liberalismus nicht behagt, sollten sie sich lieber wieder in ihre heimatländer begeben, wie erzkonservative juden und moslems auch! christlicher fundamentalismus ist keine antwort auf die herausforderungen der zeit, ein authentischer christlicher glaube kommt auch ohne das düstere regelwerk des 3000 j. alten (jüdischen) testaments aus…
    wenn ich die kommentare hier so lese, scheinen viele christen für die freiheitlich-demokratische verfassung mit klarer teilung von religion und staat nicht mehr allzuviel übrig zu haben?! schade…

  5. Mia Says:

    Lieber Wolf,

    Das klingt aber ganz schön arrogant, finden Sie nicht? :
    „Die christlich orthodoxen kirchen sind doch wohl mit wenigen Ausnahmen die einzigen, die sich noch der christlichen tradition verpflichtet fühlen und dafür eintreten. Bei den Protestanten und auch mit Ausnahme der Piusbruderschaft bei den katholiken sucht man doch die Treue zum echten christlichen Glauben vergebens.“

    Ich bin rein zufällig katholisch, ja, und ich bin rein zufällig sehr, sehr stolz darauf. Ich liebe unsere Heilige Kirche, unseren Papst und unseren Katechismus. Sie scheinen überhaupt nicht mitbekommen zu haben, wie sehr sich unser Papst für einen unverfälschten Glauben einsetzt. Und dafür von den Medien angegriffen und ausgepfiffen wird.

    Und Leute, die ständig gegen uns hetzen, gehn mir sowas von auf die Pallen. Bei den Protestanten läuft auch nicht alles glatt, aber, obwohl ich kein Fan von denen bin, gibt es auch dort gute, oder sehr gute, engagierte Christen, die gewiss ein heiligeres Leben führen als viele Erzorthodoxe. Ich bin zwar überzeugt, wie Sie, bei der absolut richtigen Auslegung von Kirche Christi zu sein, dennoch respektiere ich alle anderen christlichen Kirchen, außer Sekten. Was unser Christentum vornehmlich in die Scheiße getrieben hat, war übrigens genau die Hetze, die untereinander betrieben wird. Passen Sie auf. Dahinter steckt der Böse. Er liebt es, wenn wir uns hassen. Wirklich klug und christlich, nach dem Geist und Willen Jesu, wäre es gewesen, wenn man gemeinsam das Christentum gelebt hätte, statt im Zweikampf oder Dreikampf. Damit meine ich, einander in der jeweiligen Eigenheit zu akzeptieren, statt sich als etwas Besseres aufzupfauen.

    Warum glauben Sie denn, gab es in allen verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen, Wunder und Erscheinungen? Haben Sie von den wundervollen Bekehrungen nichts gehört, die zur Zeit unter Muslimen stattfinden. Dass denen Jesus erscheint? Und warum wohl, führt er sie nicht alle zur selben christlichen Kirche, um sie taufen zu lassen? Warum werden die einen von Jesus zu den Protestanten, die anderen zu den Katholiken und wieder andere zu den Orthodoxen geführt? Was meinte Jesus wohl, als er sprach: „hindert ihn nicht daran, wer nicht gegen uns ist, ist für uns?“ nämlich ging es da drum, dass sich Jesus Jünger über einen Mann aufregten, der im Namen Jesu predigte, und Wunder tat, ohne aber ihm und seinen Jüngern direkt nachzufolgen. Die Jünger Jesu wollten den Mann daran hindern, das weiterhin zu tun. Aber Jesu wollte nicht, dass sie ihn hindern und sprach Obiges. Das bezieht sich genau auf das Problem der verschiedenen christlichen Konfessionen, die alle die Berechtigung als einzig wahre Kirche für sich beanspruchen. Aber das kommt von unten.

    So gingen auch die Indianer unter, bzw. schwächten sich weil sie sich gegenseitig zu sehr hassten, verrieten, und bekämpften, dass die Eindringlinge leichtes Spiel hatten und ganze Indianerstämme ausrotten konnten.

    Ich bin auch überzeugt, dass die Una Sancta, die Heilige römisch katholische Kirche, die wahre Nachfolge Christi ist. Ich bin auch überzeugt, dass das Heilige Messopfer, die Eucharistie und die Beichte, und das Gebet, die wichtigsten Mittel für uns Christen sind, im Kampf gegen den Bösen. Aber verspotte und beleidige ich andere Konfessionen deswegen? Nein, denn ich will Jesus nachfolgen und nicht dem Bösen!!!

    Außerdem, bin ich überzeugt, dass alle christlichen Konfessionen einen wichtigen Beitrag zur Jesu Nachfolge leisten. Ja, den Protestanten, evangelischen Kirchen, muss ich nämlich zugute halten, dass gerade sie, in den letzten Jahren einen unheimlich großen und mutigen Beitrag zur Missionierung beigetragen haben. Oft unter Todesgefahr. So eingebildet, zu behaupten, die anderen seien nix wert, bin ich nicht. Ich kann gut meine Überzeugung leben, ohne andere gleichzeitig zu verteufeln. Ich sehe es sehr wohl und auch gern, wenn andere Konfessionen tun, was Gott gefällt. Das ist im Endeffekt auch das, was wirklich zählt!!!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s