kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Rettung für das Christentum? 10. Oktober 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:31

Ist das Christentum bei uns Europäern noch zu retten„?

 

So lautet der Übertitel des Jahresprogramms 2012/2013 des Theologischen Kreises Dreisamtal, der sich damit eines heiklen und zugleich wichtigen Themas annimmt. Die Krisenphänomene in den Kirchen Mitteleuropas sind nicht zu übersehen: Austritte, schlecht besuchte Gottesdienste, wenig an neuen ökumenischen Schritten, Fremdheit der Botschaft.

 

Die Veranstaltungsreihe beginnt am Montag, 22. Oktober, mit dem Freiburger Soziologe und Theologe Professor Michael N. Ebertz. Unter dem Titel „Was glauben die Deutschen?“ wird er die betreffenden statistischen und soziologischen Daten vorlegen und interpretieren. Ein Mann aus der Praxis, Jugendseelsorger Pater Ludger Loos aus St. Blasien, spitzt dann am Montag, 26. November, die Fragestellung im Blick auf Heranwachsende zu: „Was fängt die Jugend mit der Kirche an? Was fängt die Kirche mit der Jugend an“? Für den 28. Januar ist Professor Ulrich Lüke von der Technischen Hochschule Aachen als Referent vorgesehen. Bei seinem Vortrag geht es um die Frage der Vereinbarkeit von Glaube und Naturwissenschaften„. Am 25. Februar hat es der Marburger Mathematikprofessor Klaus Böhmer mit einer damit verbundenen Thematik zu tun:Mathematik, Naturwissenschaften und Christentum„. Die beiden nachfolgenden Abende am 18. März und 29. April werden dann von Theologen bestritten: Zunächst geht es um Gottesvorstellungen, die aus unterschiedlichen Gründen Schwierigkeiten bereiten. Unbewegtheit und Omnipräsenz Gottes„? dieser Frage geht Professor Michael Bachmann, Universität Siegen, nach. Daran schließt sich der ehemalige Benediktinerprior Anselm Bilgri aus München an, der sich noch allgemeiner mit Gotteskonzepten und ihren Problemen beschäftigen wird. Die Termine am 27. Mai und 24. Juni betreffen katholische und evangelische Perspektiven im Blick auf die Zukunft der Kirchen. Josef Zöhrer von der Pädagogischen Hochschule Freiburg, ein Schüler des gegenwärtigen Papstes, stellt zunächst die Frage Volkskirche oder Entscheidungskirche?“ und danach beschäftigt sich der Karlsruher Oberkirchenrat Matthias Kreplin, ein Protestant, mit Zukunft und Auftrag der Kirche(n) in einer säkularen und multireligiösen Gesellschaft„. Die Abende beginnen jeweils um 20 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Kirchzarten, Schauinslandstraße 8. Nach den betreffenden Referaten schließen sich jeweils noch Gesprächsrunden an, in die sich alle Teilnehmer einbringen können. {Quelle: www.badische-zeitung.de}

 

Badische Zeitung

 

 

Sehnsucht nach Heil und Erlösung

 

Ist das Christsein gefährlich?

Der Bezirksmissionstag in Marschalkenzimmern

befasste sich mit dem Thema

Christenverfolgung„.

 

Rosenfeld/Dornhan: Während es in Deutschland praktisch zum „guten Ton“ gehöre, einer der großen christlichen Kirchen anzugehören, würden in weiten Teilen der Welt die Christen verfolgt oder als politische Gefangene inhaftiert, oft mit Duldung der Staatsmacht, betonte der Hauptreferent des Nachmittags, Albrecht Hauser. Der 74-Jährige, der fast 20 Jahre lang im evangelischen Oberkirchenrat als Referent für Mission und Ökumene tätig war, hat sich auf das Thema spezialisiert und gilt zugleich als einer der führenden Islamexperten der Evangelischen Landeskirche. Laut Hauser gibt es aber nicht nur in den islamischen Ländern Christenhass. Gerade auch in der asiatischen Welt vor buddhistischem und hinduistischem Hintergrund gebe es alarmierende Verfolgungen, und auch der Kommunismus habe in seiner Geschichte immer wieder Christen unterdrückt. „In der Postmoderne gelten alle Religionen als gleich richtig oder gleich falsch“, holte Hauser aus. „Aber wo sich Religion mit Ideologie verbindet, hat es das Christentum immer schwer.“ Das sei schon zu biblischen Zeiten so gewesen, fügte der Referent hinzu, und die Spannung zwischen Leiden und Hoffnung bilde ein Bewährungsfeld. „Wenn eine Welt wie die unsrige einer Liebe wie der von Jesus Christus begegnet, ist das Kreuz unausweichlich.“ Wegschauen oder Schweigen führe zur Unfreiheit, wie die Geschichte oft genug gelehrt habe.

 

Mit ergreifenden Beispielen illustrierte der 74-Jährige, der mit zahlreichen verfolgten Christen in Kontakt steht, dass Angriffe keineswegs nur ein theoretisches Problem seien: „Das tangiert das Leben einzelner Menschen“. Lobend erwähnte er Politiker wie Volker Kauder, der für dieses Thema ein offenes Ohr habe: „Die Wahrheit stört nicht den Dialog, sondern muss ausgesprochen werden, aber höflich“. Mitten in der Not, schloss Hauser, seien Christen dennoch stark in der Freude an ihrem Herrn. Und Ortspfarrer Oliver Helmers fasste zuversichtlich zusammen, man gehe zwar nicht jubilierend heim, wolle aber den Blick nicht auf die Umstände, sondern auf Jesus Christus richten„. Neben dem Grundsatzreferat von Albrecht Hauser stellten sich auf dem Bezirksmissionsnachmittag mehrere Praktiker vor, die teilweise in christenfeindlichen Ländern in der Mission tätig sind und versuchen, den dortigen Menschen, ob Christen oder nicht, zur Seite zu stehen. Gemeinsam waren allen zwei Dinge: Berührungspunkte mit Christen in Verfolgung und Beziehungen zum evangelischen Kirchenbezirk Sulz.

 

Straßenmissionare und Bibelschullehrer, Physiotherapeutin und Lernhelfer

gaben sich auf dem Sofa ein Stelldichein.

Letztere waren nach der Schule in der Begegnung mit den Einheimischen gefragt.

 

Auf deren Frage „Was glaubst Du?“ berichtete Markus Arnold aus Wälde, habe er sehr viel erzählen müssen. So neugierig, ja hungrig hätte er die Menschen in Pakistan erlebt. „Sie haben eine Sehnsucht nach Heil und Erlösung“, sagte er. Friedhelm aus Marschalkenzimmern müsste dagegen in Zentralasien theoretisch sogar das tägliche Nachtgebet mit seiner Tochter als religiöse Veranstaltung vorab vom Staat genehmigen lassen und stellte „Geistliches Fünf-Finger-Food“ als Bibelstudienmethode vor. Musikalisch umrahmt wurde der Tag vom Chor „Aufwind“ aus Marschalkenzimmern und von Blechbläsern aus dem Kirchenbezirk. {Quelle: www.schwarzwaelder-bote.de}

 

6 Responses to “Rettung für das Christentum?”

  1. Emanuel Says:

    Swedenborg, Emanuel

    Vera Christiana Religio 1772

    Deutsch: Die Wahre Christliche Religion

    Revidierte Übersetzung von Johann Gottlieb Mittnacht.

    Volltextversion der Ausgabe Stuttgart : Verlag der Neukirchlichen Buchhandlung, 1873.
    Coronis oder Anhang zur wahren christlichen Religion

    Sagt nach vernünftigem Nachdenken, wie das ganze Menschengeschlecht
    beschaffen wäre, wenn der Glaube der heutigen Kirche stehen bliebe,

    welcher ist, daß sie erlöst seien durch das bloße Leiden am Kreuz,

    und daß die,welche mit diesem Verdienst des Herrn beschenkt sind, nicht unter der
    Verdammnis des Gesetzes seien;

    ferner daß dieser Glaube, von dem der Mensch gar nicht weiß, ob er ihm innewohnt, die Sünden vergebe und wiedergebäre,

    und daß die Mitwirkung des Menschen im Akte desselben,während
    derselbe gegeben wird und in ihn eingeht, jenen Glauben zerstören, und mit
    ihm die Seligkeit wegnehmen würde, weil er sein Verdienst mit dem Verdienste Christi
    vermischen würde;

    sprecht, sage ich, nach vernünftigem Denken, (!!!!!!!!!!!!!!!!)

    ob nicht damit das ganze WORT verworfen worden wäre, da ja in demselben
    vornehmlich die Wiedergeburt durch geistige Abwaschung vom Bösen und
    durch Ausübung der Liebtätigkeit gelehrt wird.

    Was wären alsdann die Zehn Gebote, dieser Ausgangspunkt der Wiedergeburt,

    anderes als ein Stück Papier,

    das man in Kramläden verkauft und Gewürztüten daraus macht?

    Was wäre alsdann die Religion, als ein Gewinsel, daß man ein Sünder sei, und ein Flehen,
    daß Gott der Vater Sich erbarme um des Leidens Seines Sohnes willen,
    somit eine Sache des bloßen Mundes aus der Lunge, und gar nicht eine Sache
    der Tat aus dem Herzen?

    Und was wäre alsdann die Erlösung anderes als ein
    päpstlicher Ablaß?

    Oder was mehr, als das Geißeln eines Mönchs für die
    ganze Gemeinde, wie dergleichen vorkommt?

    Würde der bloße Glaube den Menschen wiedergebären, und gar nicht die Buße und die Liebtätigkeit, was wäre alsdann der innere Mensch, der sein nach dem Tode fortlebender Geist
    ist, anderes als eine abgebrannte Stadt, deren Schutt den äußeren Menschen
    bildet, oder wie ein Acker oder Gefilde, von Raupen und Heuschrecken verwüstet?

    Ein solcher Mensch würde vor den Engeln nicht anders erscheinen, denn
    als ob er im Schoß eine Schlange hegte und ein Kleid darüber anzöge, damit
    sie nicht sichtbar werde; dann auch wie einer, der als ein Schaf bei einem Wolf
    schläft, oder wie einer, der unter prächtiger Decke in einem Hemd aus Spinnengewebe
    gewoben ruht; und was ist alsdann das Leben nach dem Tod, wo
    alle nach den Verschiedenheiten der Wiedergeburt im Himmel, und nach den
    Verschiedenheiten der Verwerfung derselben in der Hölle unterschieden
    werden, als ein fleischliches Leben, und so wie das Leben eines Fisches oder
    eines Krebses?

  2. Wir müssen die Seele Europas retten!

    Rechnen, verzichten, niemals aufgeben: Jacques Delors, der frühere Präsident der EU-Kommission, glaubt, dass Religion aus der Krise helfen kann
    Christ & Welt: Wie sah Ihre Spardose aus?
    Jacques Delors: Ich hatte keine.

    C & W: Hat Ihnen die nicht gefehlt?
    Delors: Nein. Meine Eltern haben mich gut erzogen, wir waren eine bescheidene Familie, aber es fehlte uns an nichts. Ich habe mich nie darum gekümmert, Geld beiseite zu legen. Ich bekam auch nicht jede Woche Taschengeld. Da ich früh angefangen habe zu arbeiten, habe ich eher versucht, meine Eltern zu unterstützen
    http://www.christundwelt.de/detail/artikel/wir-muessen-die-seele-europas-retten/

    DAS CHRISTENTUM HEUTE
    Ein Thema – sechs Facetten
    Wer ernsthaft an Erlösung glaubt, dessen Leben wird durch besondere Heilserfahrungen bestimmt. Gibt es diese wirklich nur im Kirchenchristentum? Und ist das Heil eine Gnade, oder kann man es „machen“? Diese Frage spaltet immer noch die Konfessionen. Viele Menschen suchen ihren „Seelensprit“ längst außerhalb kirchlicher „Tankstationen“. Sind die Kirchen noch zu retten? Durch ein gefälliges Spaß- und Wellness-Christentum? Oder kostet sie dieser neue Trend am Ende ganz die Existenz?

    GLOBALES NETZWERK VATIKAN
    Die katholische Kirche vertritt ihre Interessen nahezu überall auf der Welt. Noch die entlegensten Winkel der Erde – ob in den Wüsten Afrikas oder im Urwald von Sumatra – gehören zu irgendeiner Diözese. Die katholische Kirche hat den kompletten Globus in Kirchenbezirke aufgeteilt. Mit zwei Ausnahmen – dem Nord- und dem Südpol – gibt es überall auf der Welt, wo ein Mensch geboren wird, auch ein Bistum, das sich um ihn kümmern kann. Diese internationale Dimension beeindruckt vor allem die Organisatoren von Großveranstaltungen. Denn mit dem Vatikan ist es wie mit der Geschichte vom Hasen und vom Igel: Er ist immer schon vor Ort, überall auf der Welt.

    Dieses weltumspannende Netzwerk kommt aber nicht nur der Planung und Organisation von Großveranstaltungen zugute. Die katholische Kirche betreibt eigene Krankenhäuser, Schulen, Kliniken und Altenheime.

    Das alles hat natürlich einen enormen Effekt: Es bindet eine Milliarde Katholiken an ihre Kirche, und diese Bindung ist trotz aller kirchlichen Krisen in der Regel viel enger als die Bindung eines Wählers an seine Partei oder eines Bürgers an seinen Staat.

  3. CARMA Says:

    „modernes leben“ mit all seinen verführungen, angeboten, zerstreuungen und wertsetzungen UND christentum gehen nicht zusammen – die materialistische (greifbare) „erfüllung“ und die hoffnung auf partnerschaftliches glück haben JEDE religion abgedrängt. aberjahrhunderte der entbehrungen, not und ungerechtigkeiten für die allermeisten sind seit zwei generationen scheinbar überwunden ein – die religion gleich mit! jeder möchte sich das paradies auf erden schaffen, zufrieden und harmonisch sein kurzes erdenleben genießen – wozu sich also die „stimmung“ durch „archaisch“-religiöse ansprüche verderben lassen, denen eh niemand gerecht werden kann?! man glaubt durchaus irgendwie an irgendeinen „Gott“, aber man verschiebt seine gedanken über den sinn des lebens lieber auf später, wenn einem das alter oder der nahende tod durch krankheit gegenübersteht…
    Gott und religion ist für für viele nur noch ein synonym für moralismus, schuld, strafe und tod – wer will sich schon quer zu sich selbst oder zur welt stellen, wo allein eigen-sinn, zeckoptimismus, spass haben und die befriedigung aller bedürfnisse der motor der gesellschaft geworden sind?!

    • CARMA Says:

      narzissmus, hedonismus und materialismus – die „trinitätslehre“ des „erfolgreichen“ kapitalistischen modernen menschen ERLAUBT keine (tiefergehende) relgiösität – auch nicht in anderen kulturen!

  4. Mia Says:

    Keine Sorge, Jesus selbst hat vor über 2000 Jahren versprochen, dass es die Bösen nicht schaffen werden, seine Kirche zu zerstören. Wir Christen sind dazu berufen, am Erlösungswerk mitzuwirken, durch Gebet, Hl Messe, Mission. Das ist doch wunderbar! Und Jesus hat noch alle seine Versprechen gehalten! Also macht euch keine Sorgen um das Morgen, denn der morgige Tag bringt genug eigene Plagen. Aber bleibt wachsam, haltet eure Lampen samt Öl bereit und betet.


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