kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mahmud plant Chaos, al-Mahdi soll aufräumen 4. Oktober 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 16:28

Ahmadinedschad will Uran-Anreicherung einstellen

 

 

Die westlichen Sanktionen zerrütten Währung und Wirtschaft des Irans.

Israel rasselt mit den Waffen.

Und alles, um den Iran vom Bau einer Atombombe abzuhalten.

Da bietet Teheran einen Kompromiss an.

 

Mitten im aufgeheizten Streit um das iranische Atomprogramm hat Teheran dem Westen überraschend einen Kompromiss angeboten. Der Iran werde die Anreicherung von Uran auf 20 Prozent einstellen, wenn er dafür aus dem Ausland entsprechendes Material erhalte, sagte Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Dienstag. Gleichzeitig machte Ahmadinedschad den Westen und seine Sanktionspolitik für den dramatischen Wertverlust der iranischen Währung Rial verantwortlich. Für ausländische Währungen wie Dollar und Euro müssen die Iraner inzwischen mehr als dreimal so viel zahlen wie noch zu Jahresbeginn. Wegen der Währungskrise kam es am Mittwoch zu schweren Ausschreitungen im Teheraner Händlerviertel Ferdowsi. Ahmadinedschad sagte vor der Auslandspresse in Teheran: „Auf 20 Prozent angereichertes Uran (im Reaktor in Teheran) wird nur für Medikamente benötigt und hat sonst keinen Nutzen.“ Die Anreicherung von 3,5 auf 20 Prozent sei zudem sehr teuer.

 

 

Teheran soll Atomanlagen für Inspektionen öffnen

 

Zur Stromerzeugung will Teheran demnach weiter Uran niedrig anreichern. Für Atombomben ist eine Anreicherung auf eine Größenordnung von 90 Prozent nötig. Westliche Staaten unterstellen dem Iran, Kernwaffen anzustreben. Ahmadinedschad erklärte, Teheran wolle zurück zum nie umgesetzten Abkommen von 2010 mit Brasilien und der Türkei. Das Abkommen sah vor, 1,2 Tonnen niedrig angereicherten Urans aus dem Iran in der Türkei zu lagern, bis auf 20 Prozent angereichertes Uran aus dem Ausland in Teheran eintrifft. Die Internationale Energieagentur IAEA hatte zuvor angeboten, dass der Iran sein Uran zur Anreicherung an Russland und Frankreich liefert und auf eigene Anreicherung verzichtet. Voraussichtlich am 15. Oktober werden die EU-Außenminister schärfere Sanktionen beschließen, um Teheran zu zwingen, seine Atomanlagen für Inspektionen zu öffnen. Auch die USA setzen auf Sanktionen. Israel dringt darauf, den Iran notfalls mit kriegerischen Mitteln zu stoppen. Die Sanktionen treffen vor allem die iranischen Ölexporte sowie die Banken zur Finanzierung des Außenhandels. „Der Westen hat dem Iran Sanktionen auferlegt und faktisch einen geheimen Krieg gegen unser Volk begonnen“, sagte Ahmadinedschad.

 

 

Ahmadinedschad will Atomprogramm nicht einstellen

 

„Die Sanktionen haben einige unserer Ölausfuhren und entsprechend unsere Einnahmen getroffen“, gestand der Präsident ein. „Wir erleben hier teilweise einen psychologischen Krieg ohne irgendeine wirtschaftliche Rechtfertigung.“ Das Land werde aber dem Druck nicht nachgeben und „niemals sein Atomprogramm einstellen“. Die Ausschreitungen am Mittwoch begannen mit einer Razzia der Polizei gegen illegale Devisenhändler. Augenzeugen berichteten von Zusammenstößen der Händler mit Polizeikräften im Stadtteil Ferdowsi. Der Große Basar blieb geschlossen, weil die Händler nicht wussten, wie sie mit den stark schwankenden Wechselkursen umgehen sollten. Auf dem Großen Basar werden die Tagespreise für die kleineren Basare und Handelszentren fixiert.

 

 

Pressestimmen zum Wertverlust des Rial

 

Iran hat sich in den letzten drei Jahrzehnten durch Kriegstreiberei und Doppelzüngigkeit diplomatisch isoliert. Die Kosten für das Land zeigen sich in dramatischer Weise im Handel. Der iranische Rial hat in der vergangenen Woche die Hälfte seines Werts verloren. Die Inflation beschleunigt sich deutlich. Zum Teil sind dies die Auswirkungen der internationalen Sanktionen. Die werden durch die Misswirtschaft der iranischen Herrscher verschärft. Dies ist eine Gelegenheit für westliche Regierungen, die seit Jahren nach Möglichkeiten suchen, das iranische Regime von seinem Atomprogramm abzubringen. Jetzt sollten sie Teheran klarmachen, dass die Missachtung internationaler Verpflichtungen zu Not und Ächtung führen (Großbritannien, „The Times„). Wenn die jüngsten Meldungen aus dem Iran zutreffend sind, dann haben wir es diesmal mit mehr als nur dem Protest einer unterdrückten Mittelschicht zu tun. Die Krawalle vor den Wechselstuben verdeutlichen, dass es nun ans Eingemachte geht: Den Theokraten in Teheran entgleitet offenbar die Kontrolle über den wirtschaftlichen Grundbaustein – den Wert des Geldes. Der rasante Verfall der iranischen Währung lässt darauf schließen, dass der westliche Ölboykott zu greifen beginnt: Der Rial stürzt ab, weil der Iran dem Ausland außer Rohöl wenig zu bieten hat. Und dieser Absturz potenziert wiederum Irans hausgemachte Probleme. Dass die Folgen der Sanktionen die Bürger tragen müssen, liegt in der Natur der Sache – Systemwechsel geht nur, wenn für eine kritische Masse der Iraner der Status quo schmerzhafter ist als der Wandel.  {Quelle: www.stern.de – Österreich, „Die Presse“}

 

 

 

 

Israels Präsident wünscht sich Verschwinden von Ahmadinedschad

 

Iranischer Staatschef tritt nach Wahlen im Juni ab

 

Israels Staatspräsident Schimon Peres wünscht sich für das kommende Jahr das Verschwinden des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und anderer Feinde des Landes. „Ich bete, dass das kommende Jahr das größte Jahr in der Geschichte des Staates Israel wird, und jene, die uns bedrohen wie Ahmadinedschad, verschwinden“, sagte Peres während einer Feier anlässlich des jüdischen Laubhütten-Fests am Mittwoch. Dabei äußerte er die Hoffnung auf Frieden mit den Nachbarn im Nahen Osten. {Quelle: www.welt.de}

 

 

Mahmud plant Chaos

Al-Mahdi soll aufräumen

 

Irans Präsident Mahmud Ahmadinejad kündigte an,

dass der Mahdi, der islamische Heilsbringer, bald zurückkehre.

Dem muss ein gigantisches Chaos vorangehen,

welches Ahmadinejad gerne auslösen würde.

 

Ahmadinejad nutzte seine jüngste Rede vor der UNO-Generalversammlung in New York, um seine Sicht der Welt darzustellen. Wieder sprach er von einer neuen Weltordnung, laut der mit dem Mahdi eine Erlösergestalt erscheine, Seite an Seite mit Jesus Christus. Daraus würde ein Friedensreich entstehen. Was friedlich klingt, hat einen Haken. Der Mahdi erscheint dann, wenn auf der Erde ein unheilbares Chaos herrscht, eine Apokalypse. Verschiedentlich kündigte Ahmadinejad an, diese loszutreten.

 

«Süsser Duft des Frühlings»

 

Weniger friedfertig als der Mahdi äussert sich sein «Wegbereiter» Ahmadinejad. So nutzte er auch seinen jüngsten Auftritt zu verbalen Ausfällen gegen Israel und die USA, was dazu führte, dass sowohl die US-Delegation als auch der deutsche Aussenminister Guido Westerwelle den Raum verliessen. Die jüngste Entgleisung war kein Einzelfall, verschiedentlich leugnete er den Holocaust, sogar auf der Durban-II-Konferenz in Genf, die gegen Ausgrenzung und Rassismus geplant war.

 

 

«Nicht tilgen, auslöschen»!

 

Schon jetzt könne man «den süssen Duft und den beseelten Hauch des beginnenden Frühlings» verspüren, sagte Ahmadinejad auf der jüngsten UNO-Generalversammlung. Der «kalten und erfrorenen Welt» werde neues Leben eingehaucht und dem «Winter der Ignoranz, Armut und Krieg» ein Ende bereitet. Irans Präsident jedenfalls trug bisher wenig dazu bei. Durch seine Gesinnungswächter und Sittenpolizei leiden die Iraner, durch seine Unterstützung der Hisbollah geschieht unsägliches Leid im Libanon und gegen die Israeli, ganz zu Schweigen davon, dass er unumwunden danach lechzt, eine Nation von der Landkarte tilgen zu wollen. Er hatte einmal reklamiert, dass er diesbezüglich falsch zitiert worden sei: Er habe nicht gesagt, «von der Landkarte auslöschen», sondern «aus der Geschichte ausradieren».

 

Kommentar von Hanspeter Obrist

 

Endzeitstimmung im Iran

Warten auf den Imam Al-Mahdi

 

Ahmadinejad hat in seiner Rede vom 26. September 2012 ausführlich von seiner Erwartung auf den Iman al-Mahdi und die neue Weltordnung – wie er sie versteht – gesprochen. Ahmadinejad glaubt nicht, dass Muslime, Christen, Juden, Hindus, Buddhisten und andere Probleme miteinander haben oder einander feindlich gesinnt sind. Die aktuelle Situation der Welt sei das Ergebnis der selbsternannten Zentren der Macht, welche den Teufel zum Vertrauten haben. Der alte und neue Kolonialismus sei verantwortlich für Armut, Korruption, Ignoranz, Unterdrückung und Diskriminierung in jeder Ecke der Welt. Weiter sagte er: «Allah, der Allmächtige, hat uns einen Mann versprochen, einen Mann der Güte, der die Menschen liebt und absolute Gerechtigkeit liebt. Ein Mann, der ein perfektes menschliches Wesen ist und Imam al-Mahdi heisst. Ihn begleiten werden Jesus Christus und die Gerechten. Al-Mahdi wird die Menschheit in die Erreichung ihrer glorreichen und ewigen Ideale führen. Mit der Ankunft des ultimativen Retters wird ein neuer Anfang, eine Wiedergeburt und Auferstehung geschehen. Dies wird der Anfang des Friedens, dauerhafte Sicherheit und echtem Leben sein. Seine Ankunft wird das Ende der Unterdrückung, Unmoral, Armut, Diskriminierung und der Beginn der Gerechtigkeit, Liebe und Empathie sein. Jetzt spüren wir den süssen Duft und die gefühlvolle Brise des Frühlings. Ein Frühling der gerade erst begonnen hat und nicht zu einer bestimmten Rasse, Ethnie, Nation oder Region gehört. Diese Bewegung wird bald alle Gebiete in Asien, Europa, Afrika und den USA erreichen. Es wird der Frühling aller sein, die Gerechtigkeit suchen, welche die Freiheit lieben und Anhänger des himmlischen Propheten sind».

 

 

Endzeiterwartungen

 

Präsident Ahmadinejad und sein geistlicher Vater, Irans oberster geistlicher Führer Ayatollah Khamenei, sind der schiitischen Richtung Hodschatieh ergeben. Diese sieht in einem kriegerischen Chaos ideale Vorbedingungen für die Ankunft des zwölften Imams, des schiitischen Endzeit-Messias. Während die Welt den Atem anhält, ob sich der Iran noch für ein Einlenken in den Atomverhandlungen entscheidet, fördert die Islamische Republik utopische Endzeiterwartungen. Sie feiert ausgelassen den Festtag ihres endzeitlichen Messias, des Imam al-Mahdi. Er wird die Weltherrschaft des schiitischen Islams und ein Weltgericht über alle Andersgläubigen bringen. Dank Andeutungen, der Vorläufer dieses schiitischen Endzeitmessias zu sein, hatte schon Ayatollah Khomeini die Islamische Revolution zum Sieg geführt. Sie lebt jetzt mit Ahmadinejad und seinen Vernichtungsparolen gegen Israel und dem ganzen Westen wieder auf. Es ist aber nicht nur seine persönliche Haltung, sondern wiederspiegelt das Weltbild der iranischen Führung.

 

 

Folgende Lehren werden aus den Hadithen abgeleitet:

 

Al-Mahdi wird von Engeln begleitet, die verkünden, dass er al-Mahdi ist. Zeichen für seine Nähe sind gemäß der Maasumin, dass muslimische Länder Hilfe (Unterstützung) von nicht muslimischen Ländern suchen. Auch wird der Mahdi nicht wiedererscheinen, bis ein Drittel der Weltbevölkerung durch Mord und ein Drittel durch Epidemien stirbt. Kurz bevor al-Mahdi kommen wird, beginnt ein Krieg zwischen den Muslimen und Römern (das römische Reich war zur Zeit des Propheten das heutige Europa). Es wird ein sehr schrecklicher Krieg sein. Von den Muslimen wird ein Drittel sterben, welche als die besten Märtyrer bezeichnet werden; ein Drittel wird fliehen, diese sind die schlimmsten Heuchler. Das letzte Drittel wird unter der Anführung von al-Mahdi siegen. Später werden sie Istanbul und Rom erobern. Danach, in der Zeit von al-Mahdi, wird die gesamte Erde mit Gerechtigkeit ausgefüllt sein. Es werden Kämpfer mit schwarzen Flaggen aus Churasan (Afghanistan, Iran, Aserbeidschan) kommen. Der Prophet gab Anweisung, dort hinzugehen, selbst wenn man auf Händen und Füssen über Eis kriechen müsste, weil al-Mahdi unter ihnen sein wird. Die Macht von al-Mahdi wird sich sehr schnell etablieren, in ein bis zwei Tagen. Es gibt verschiedene Aussagen darüber, wie lange Al-Mahdi herrschen wird. In Überlieferungen von Tirmithi ist von sieben oder neun Jahren die Rede, andere Überlieferungen sprechen von 40 Jahren. Während seiner Zeit wird überall Gerechtigkeit herrschen und es gibt keine weitere Regierung mehr.

{Quelle: www.jesus.ch – Autor: Daniel Gerber – Lesen Sie auch: Ahmadinejad spricht von neuer Weltordnung}
 

One Response to “Mahmud plant Chaos, al-Mahdi soll aufräumen”

  1. Erich Foltyn Says:

    es ist ja auch ein blödes Gequatsche, wenn Achmadinejad sagt, die Sanktionen treffen ihn nicht. Weil es geht vor allem darum, dass die Länder zeigen, dass sie mit ihm keinen Handel mehr treiben wollen und wenn ihm das wurscht ist…. Es ist ja wie im Krieg, da treibt man auch nicht Handel mit dem Feind. Aber für ihn sind alle Ungläubigen Untermenschen und da tut er sich leicht.


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