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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

In Tansania wächst die Kirche 4. Oktober 2012

Filed under: Kirche,Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:43

Bischof warnt vor zunehmender Islamisierung

 

 

Bischof Bernadin Mfumbus warnt:

Es sei zu beobachten,

dass immer mehr Wanderprediger aus Saudi Arabien

und aus dem Sudan in das ostafrikanische Land kämen

und dass Muslime vermehrt politische Forderungen stellten„.

 

 

Wien/Königstein (kath.net/KIN): Bernadin Mfumbusa, der Bischof der Diözese Kondoa , hat im Gespräch mit dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ vor einer zunehmenden Islamisierung Tansanias gewarnt. Es sei zu beobachten, dass immer mehr Wanderprediger aus Saudi Arabien und aus dem Sudan in das ostafrikanische Land kämen und dass Muslime vermehrt politische Forderungen stellten. „In vielen Teilen des Landes sieht man mehr verschleierte Frauen als in der Vergangenheit, darunter auch kleine Mädchen. Auch verbale Aggressionen nehmen zu“, berichtet der Bischof. Es gebe zudem immer mehr Koranschulen, in denen die Schüler negativ gegen den Besuch regulärer Schulen, der in Tansania verpflichtend sei, beeinflusst würden. Gewalttätige Übergriffe seien bislang in der Diözese Kondoa jedoch nicht vorgekommen. „Wir müssen in den kirchlichen Schulen, die auch von muslimischen Schülern besucht werden, jedoch sehr sensibel und vorsichtig sein, damit es nicht zu unerwünschten Vorfällen kommt“, so Mfubusa. Im halbautonomen Teilstaat Sansibar, dessen Bevölkerung fast vollständig muslimisch ist, sei im Gegensatz zu anderen Teilen des Landes jedoch bereits die Scharia in Kraft, und es gebe Bestrebungen, sie nicht nur im Zivilrecht , so beispielsweise in Ehe- und Erbschaftsangelegenheiten, anzuwenden, sondern sie auf das Strafrecht auszuweiten. Zudem werde gefordert, die Anwendung der Scharia nicht nur auf Muslime zu beschränken, sondern das islamische Recht auf jeden Einwohner anzuwenden. Denn es bestehe sonst die Möglichkeit, dass Muslime sich der Rechtsprechung entziehen, indem sie behaupten, keine Muslime zu sein. Um dies zu verhindern, solle die Scharia für jeden Bürger gelten. „In jüngster Zeit wird immer wieder die Einführung der Scharia auch in anderen Teilen Tansanias gefordert, die nicht mehrheitlich muslimisch geprägt sind“, berichtet der Bischof.

 

Von den 45 Millionen Einwohnern Tansanias sind etwas mehr als 12 Millionen Katholiken. Christen machen insgesamt mehr als die Hälfte der Bevölkerung aus. Knapp 31 Prozent sind Muslime.

 

KIRCHE IN NOT ist ein internationales katholisches Hilfswerk. Das Werk leistet weltweit geistliche und materielle Hilfe für Christen, die wegen ihres Glaubens bedroht oder verfolgt werden.

Infos:
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Tel: 01 / 405 25 53 – E-Mail: kin@kircheinnot.at
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<p>Der Amani-Gospelchor unter Leitung von Referent Lee Cosmas N’Deiy brachte durch seine Lieder afrikanische Stimmung in die Evangelisch Freie Gemeinde in Aßlar. (Foto: Rühl)</p> | Foto: lr

 

BISCHOF AUS AFRIKA 

Vortrag in der Freien Evangelischen Gemeinde Aßlar

 

Aßlar (lr): „In Afrika sind die Straßen voller Menschen, in Deutschland voller Autos“, sagte Sadock Yakobo Makaya aus Tansania in Aßlar. Im vollbesetzten Gemeindehaus der Evangelischen Freien Gemeinde fuhr der Bischof fort: „In Deutschland sind die Menschen reich, aber meist unglücklich. In Afrika sind die Menschen arm, aber glücklich“. Nicht nur diese Unterschiede sind dem Kirchenmann aufgefallen, der die Diözese Kasulu/Westtansania mit 400 Gemeinden leitet. Seine Kirche sei einer missionarische Kirche, die ständig wächst. Der Schwerpunkt des kirchlichen Lebens liege auf Evangelisation und Gemeindegründung. Er verstehe den Glauben so, dass jeder Christ zugleich auch Evangelist ist. Er rufe die Christen dazu auf, einen weiteren Menschen mit in die Kirche zu bringen. So wachse die Gemeinde oder es entstehen neue, wo bislang noch keine Kirche steht.

 

Makaya schilderte, dass er 1977 an seinem College während einer Evangelisation den Ruf zum Glauben erfahren habe. Eigentlich wollte er Pilot werden. Doch eines Tages sprach ihn der damalige Bischof während einer Jugendkonferenz an und fragte ihn, ob er nicht Pastor werden wolle. In seiner Kirche in Kongoro hat er 5000 Mitglieder. Sonntags kommen 1200 Besucher, so dass er zwei Gottesdienste anbietet. Der erste beginnt bereits um 6.30 Uhr morgens. Viele der Gottesdienstbesucher, die sich zu Fuß auf den Weg machen, müssten schon um 5 Uhr aufstehen, um die Kirche rechtzeitig zu erreichen. Seine Diözese engagiere sich auch in der Erziehung, denn die Kirchenmitglieder sind vorwiegend junge Menschen. So fragte er, ob nicht jemand aus Aßlar nach Tansania kommen wolle, um als Jugendreferent in seiner Diözese zu arbeiten. Ein weiterer Zweig sei die Gesundheitsvorsorge. Noch immer sterben in Afrika die meisten Menschen an Malaria, gefolgt von Aids. Die Kirche verteile Moskitonetze, um die Leute vor Malaria zu schützen. Auch im Bereich Hygiene sei die Kirche tätig und gebe Tipps wie das Wasser vor dem Gebrauch abzukochen. Krankenbesuche und Nähkurse für junge Mädchen sind ebenfalls Aufgaben seiner Kirche.

 

Der Bischof zeigte sich erfreut, dass er an diesem Abend nicht nur in deutsche, sondern auch in afrikanische Gesichter blicken konnte. Der aus Nigeria stammende Matthew Mayadenu, der in Aßlar lebt und zur Gemeindeleitung gehört, begrüßte den Bischof und führte durch das Programm. Referent Lee Cosmas N’Deiy, der ebenfalls aus Tansania stammt und im Dekanat Biedenkopf für die Missions- und Ökonomiearbeit zuständig ist, leitete den Amani-Gospelchor. Der Bischof freute sich darüber, dass er von einem deutschen Chor mit afrikanischen Liedern begrüßt wurde. Zudem sorgte die Band der Evangelischen Freien Gemeinde für musikalische Akzente. Sängerin dieser Band ist Esther Keiner, die 2009/2010 ein Jahr als Kinderkrankenschwester im Auftrag der Neukirchener Mission in der Diözese des Bischofs gearbeitet hat. Makaya ist auf Einladung dieser Mission in Deutschland um über die Arbeit in Tansania zu berichten. {Quelle: www.mittelhessen.del  – Der Amani-Gospelchor unter Leitung von Referent Lee Cosmas N’Deiy brachte durch seine Lieder afrikanische Stimmung in die Evangelisch Freie Gemeinde in Aßlar. (Foto: Rühl)}

 

5 Responses to “In Tansania wächst die Kirche”

  1. Ibrahaim Says:

    Das Christentum wächst! Gott sei Dank! GOTT SEGNE UNS ALLE! AMEN!

    Gerade in Afrika und Asien wächst das Christentum sehr schnell! GOTT SEI DANK!

    • Bernhardine Says:

      Und daher werden die Muselmanen immer radikaler und bösartiger, weil sie das nicht verknusen können. Sie dürfen das ja nach dem Koran = Allah = Mohmmed nicht dulden, sondern sollen alle Welt (zwangs-)islamisieren.

    • CARMA Says:

      finde ich auch wunderbar – echte christen mit echtem spirit, trotz allem ungemach lebensfroh, fröhlich und vital und längst nicht so vermuslimisiert wie leider ihre glaubensbrüder im norden des kontinents…

    • G.,K.V Says:

      Ibrahaim Sagt:
      4. Oktober 2012 at 20:00
      Das Christentum wächst! Gott sei Dank! GOTT SEGNE UNS ALLE! AMEN!

      Gerade in Afrika und Asien wächst das Christentum sehr schnell! GOTT SEI DANK!

      ja genau Ibrahim umsomehr beten bitten wir für Sie!°

      Knapp 31 Prozent sind Muslime.

      1%Muslime wäre mir!! Lieber,..

  2. G.,K.V Says:

    KIRCHE IN NOT ist ein internationales katholisches Hilfswerk. Das Werk leistet weltweit geistliche und materielle Hilfe für Christen, die wegen ihres Glaubens bedroht oder verfolgt werden.

    ja man muss solchen Gruppen und Menschen danken sich wirklich eingestzt zu haben und es weiterhin muhevoll immerdar tun,..hier erkennt man wirklich die hand Gottes!°


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