kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Immer mehr Diebstähle: Erste Kirche mit Fingerabdruck für Christen 4. Oktober 2012

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 14:35

So alt manche Gotteshäuser auch sind, ihre Sicherheitstechnik ist auf dem neuesten Stand

 

Zumindest  in der Kirche Maria Enzersdorf.

Dort gibt es einen Fingerabdruck-Scanner für alle,

die außerhalb der Öffnungszeiten in dem heiligen Haus ein Gebet sprechen möchten.

Doch nicht alle Kirchen sind technisch so top ausgestattet

und werden deshalb immer noch Opfer von Diebstählen.

 

Wer in der Kirche Maria Enzersdorf außerhalb der Öffnungszeiten beten möchte, muss seine Identität prüfen lassen. Direkt neben der Eingangstüre befindet sich ein schwarzes Kästchen, welches die Türe erst öffnet, wenn es den rechten Zeigefinger gescannt hat. Anlass für diese neue Technik waren die regelmäßigen Diebstähle in der Wallfahrtskirche, bei denen unter anderem zwei Engel abhanden gekommen sind. Seit der Installierung kam es zu keinem Vorfall mehr. Entwendungen: Dies könnte Vorbild für andere Kirchen werden – denn die Zahl der Diebstähle aus heiligen Stätten nimmt generell zu. Gerade jene in Niederösterreich sind gefährdet, denn heuer wurden schon insgesamt sechs Mal in Gotteshäusern zugeschlagen: In Wieselburg, Mank und Steinparz (beide Bezirk Melk), Ober-Grafendorf und Seeben (beide Bezirk St. Pölten) sowie in Türnitz (Bezirk Lilienfeld). Aus der Kirche Wieselburg (Scheibbs) wurden zum Beispiel zwei Engelstatuen im Wert von 20.000 Euro gestohlen.

 

Vergangener Diebstahl: Die Entwendung wurde allerdings erst nach Wochen entdeckt, da die Figuren von Blumenschmuck verdeckt waren. Allerdings gibt es Hochzeitsbilder vom 25. August, auf denen die Engel noch zu sehen sind. Da das genaue Datum der Entwendung aber ungewiss ist, erschwert es die Ermittlungen der Polizei. Lukrativer Schwarzmarkt: Der Pfarrer von Wieselburg denkt: „Menschen, die auch entsprechende Mittel zur Verfügung haben, erteilen dann Aufträge, sie suchen barocke Figuren, damit sie die erwerben können“. Dies würde auf einen lukrativen Schwarzmarkt für gestohlene Kirchengüter hindeuten. Sicherheitsmaßnahmen: Die Polizei möchte noch nicht von Auftragsdiebstählen ausgehen, da noch kein einziger Gegenstand wieder aufgetaucht sei. Das Landeskriminalamt ersucht um Hinweise unter der Telefonnummer 05 9133-303333. Doch trotz dieser Vorfälle heißt es seitens der Diözese St. Pölten, dass man auch in Zukunft die Kirchen nicht zusperren möchte, aber über erhöhte Sicherheitsvorkehrungen nachdenke. {Quelle: www.heute.at}

 

 

 

Ein schweres Ziffernblatt der Kirchturmuhr wurde in der evangelischen Kirche in Höfen gestohlen. Auf die restlichen Exemplare passt Pfarrer Ulrich Hilzinger gut auf.

 

 

Immer wieder Diebstähle in Kirchen in der Region

 

Altes Ziffernblatt der evangelischen Kirche in Höfen geklaut.

Kirchen-Diebstähle sind in der Region leider kein Einzelfall.

 

Es gibt Diebe, denen nichts heilig ist. Die machen selbst in Kirchen lange Finger und klauen, was nicht niet- und nagelfest ist. Ein besonders dreister Fall hat sich jetzt in der evangelischen Kirchengemeinde Höfen ereignet: Dort haben Unbekannte ein großes Kirchturm-Ziffernblatt geklaut, das hinter der Kirche abgestellt war. „Das ist wirklich extrem ärgerlich“, meint Pfarrer Ulrich Hilzinger.

 

 

Pfarrer steht vor einem Rätsel

 

l Die vier großen Ziffernblätter aus Stahlblech waren wegen der Kirchturm-Sanierung, die mittlerweile abgeschlossen ist, abgebaut worden. Am Kirchturm prangen nun neue Uhren, die alten Ziffernblätter sollten beim Gemeindefest versteigert werden, um Geld in die Kirchenkasse zu bekommen. Schließlich schlagen die Turm-Arbeiten mit 180000 Euro zu Buche und weitere Arbeiten sind geplant – da ist es nötig, die Rücklagen etwas aufzufüllen. „So ein Ziffernblatt kann bis zu 1000 Euro bringen“, erzählt der Pfarrer. Jetzt können nur noch zwei der 40 Jahre alten Exemplare versteigert werden, eines soll wie geplant in der Kirche bleiben. Wie die Diebe vorgegangen sind, ist für ihn ein Rätsel. Die großen Ziffernblätter wurden nur eine Nacht hinter der Kirche abgestellt: Am nächsten Morgen fehlte eines. Da die Uhren sehr schwer sind, müssen wohl mindestens zwei Täter am Werk gewesen sein, vermutet Pfarrer Hilzinger. Einen großen Wagen für den Abtransport müssen sie auch dabei gehabt haben. Allerdings: Aufgefallen ist niemandem etwas. „Das ist alles schon etwas komisch“, so der Pfarrer. Die übrigen Uhren wurden sofort in Sicherheit gebracht und werden nun in der Kirche aufbewahrt – sicher ist sicher. Leider ist dieser Kirchen-Diebstahl kein Einzelfall. Auch andere Kirchengemeinden haben schon schlechte Erfahrungen gemacht. Ohne jedes Gefühl für Pietät gingen zum Beispiel die Täter vor, die es auf die Leichenhalle am Knittlinger Friedhof abgesehen hatten. Genauer gesagt: Auf die Kupferverkleidung des Gebäudes. Um die Weihnachtszeit des vergangenen Jahres machten sie sich daran zu schaffen. „Es war ein Freitagabend“, erzählt sich Kämmerer Manfred Dannecker. Er erinnert sich so genau daran, weil die beiden Metalldiebe auf frischer Tat ertappt wurden. Der Sicherheitsdienst konnte einen Mann schnappen, dem zweiten Täter gelang die Flucht. Allerdings: Den Schaden in Höhe von rund 8000 Euro musste die Gemeinde selbst tragen.

 

 

Zerstörungswut in Neuhausen

 

In Neuhausen hat der katholische Pfarrer Gerold Heß mehr mit der Zerstörungswut zu kämpfen, Diebstähle kämen selten vor. „Es wird höchstens mal der Opferstock geleert und da ist eigentlich nie viel Geld drin“, sagt er. Ungleich höher ist der Schaden, wenn mal wieder in der Wendelinskapelle oder der Sebastianskapelle Täter wie die Vandalen hausen. Da werden Altarbilder zerschmettert, Kerzenleuchter verbogen oder das Tabernakel aufgerissen. „Es ist wirklich schrecklich“, so Pfarrer Heß. Er zeige zwar jeden Vorfall an, aber bisher sei noch nie ein Täter erwischt worden. Schlechte Erfahrungen hat auch sein katholischer Kollege Bernd Walter aus Niefern vor einigen Jahren gemacht. Bei ihm wurde jedoch nicht in die Kirche eingebrochen: Die Täter hatten es auf das Pfarrhaus abgesehen. „Ich betreute damals eine Woche unser Ferienlager“, erinnert sich der Pfarrer. Als er zurückkam, bemerkte er den Einbruch in seine Wohnung. Die Täter hatten alles durchwühlt und auch ein paar Kleinigkeiten mitgenommen. Allerdings: Eine hohe Spende, die in einem Kuvert auf dem Schreibtisch lag, hatten sie übersehen. Beim Pfarrer blieb neben der Wut für einige Zeit ein mulmiges Gefühl zurück, wenn er sich in seiner Wohnung aufhielt. „Da geht es uns genauso wie anderen Opfern von Einbrüchen“. {Quelle: www.pz-news.de – Autor: Sabine Mayer-ReichardEnzkreis | Kreis Calw}

 

 

 

 

 

Immer mehr Kirchen-Diebstähle in Dänemark

 
 
Kopenhagen – Der Nordscheswiger.com./IRIB:  Diese Diebe kennen kein Gewissen: eine Umfrage ergab, dass im letzten Jahr jede fünfte Kirche in Dänemark Diebstahl angemeldet hat. Wertvolle Gegenstände wie Taufbecken bzw. teure PH-Lampen sind die bevorzugten Objekte der Kriminellen, so die Umfrage unter 243 Kirchen von „Berlingske Research“. Manches ist unersetzbar aufgrund des historischen Wertes, oft handelt es sich Diebstähle im Werte von mehreren hunderttausend Kronen. Einzelne Kirchen verzeichnen sogar Verluste bis zu einer halben Million Kronen, so „Berlingske Tidende“. „Sehr bedauerlich und beschämend, dass die Diebe offenbar überhaupt keinen Respekt vor der Kirche haben“, erklärte Kirchenministerin {Quelle: german.irib.ir}
 
 
 
 
 

Kosovo: Diebstähle in serbisch othodoxen Kirchen

 
 
Im letzten Monat meldete die serbische Orthodoxe Kirche mehrere Diebstähle in verschiedenen orthodoxen Kirchen. Wem man die Schuld gab, kann man sich ja vorstellen, die Geistlichen hielten kein Blatt vor dem Mund, weder noch die serbischen Politiker -> islamistische Albaner„.  Vorletzte Woche wurde dann der Serbe (kosovarischer Staatsbürger) Bora Stankovic festgenommen, der für mehrere Diebstähle in verschiedenen orthodoxen Kirchen verantwortlich ist. Sein Motiv sei die persönliche Bereicherung, wobei ich eher glaub dass der Geheimdienst dahiner steckt, aber das ist nur eine vermutung. {Quelle: www.balkanforum.info}
 
 
 
 
 
 

Es zeugt von einer Verrohung der Sitten

 

Pastorin Erika Sehring

 zu Diebstählen aus Kirchen und von Friedhöfen

 
 

Opferstöcke geklaut, Grabschmuck gestohlen – immer mal wieder tauchen derlei Meldungen in der Presse auf. Die LZ sprach mit Pastorin Erika Sehring über Anstand und moralischen Werteverfall.

Warum finden die meisten Menschen Diebstähle von Friedhöfen so empörend?
Pastorin Sehring: Es ist schmerzlich für die Hinterbliebenen, wenn sie das Grab eines Angehörigen geschmückt haben und dann etwas vom Grabschmuck gestohlen wird. Die Grabgestaltung ist ein Teil des Trauerprozesses, der durch solch einen Eingriff gestört wird.

Können Sie das an einem Beispiel verdeutlichen?

Sehring: Wenn etwa jemand Spielzeug auf ein Kindergrab gelegt oder einen Blumenstrauß zum Geburtstag des Verstorbenen auf das Grab gestellt hat und das plötzlich fehlt, tut ihm dies weh. Diese Dinge besitzen für die Hinterbliebenen einen ganz individuellen und nicht nur den materiellen Wert.

Den Dieben sind diese Auswirkungen vielleicht gar nicht bewusst…?

Sehring: Offenbar nicht. Ansonsten würden einige sicher die Finger davon lassen.

Sie sind seit 1995 Pastorin. Sind derlei Untaten ein neues Phänomen oder gab es sie schon immer? 



Sehring: Dass jüdische Grabstätten geschändet werden, kommt heutzutage leider häufiger vor. Das hat aber politische Hintergründe. Beim Grabschmuck-Diebstahl kann ich die Motivation nur vermuten.

Und was steckt Ihrer Meinung nach dahinter? 



Sehring: Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich den vom Friedhof gestohlenen Blumenstrauß zu Hause auf den Tisch stellt. Dass jemand einen Strauß für die eigene Grabstelle mitnimmt, schon eher. Man sollte unterscheiden, ob jemand aus Vandalismus stiehlt oder weil er sich keinen Schmuck für das Grab eines Angehörigen leisten kann. Aber beides kann man nicht gutheißen.

Solch ein Verhalten berührt die Anstands- und Pietätsgefühle… 



Sehring: Ja, deshalb muss eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber den Gefühlen anderer vorhanden sein. Meiner Meinung nach zeugen Diebstähle von Friedhöfen oder aus Kirchen schon von einer Verrohung der Sitten.

 
 
In Bad Salzuflen wurden kürzlich Opferstöcke gestohlen. Haben Diebe schon mal Ihre Kirche heimgesucht? 



Sehring: Vor Jahren ist jemand ins Gemeindebüro eingebrochen. Aber sonst ist länger nichts passiert. Weil wir Orgel, Mikrofone und Lautsprecher nicht unbeaufsichtigt lassen können, ist unsere Kirche nicht rund um die Uhr geöffnet wie bei den Katholiken. Die Kirche ist für uns ein besonderer, aber kein heiliger Ort. Katholische Gotteshäuser dagegen sind geweiht.

Haben Sie solche Diebstähle schon einmal zum Thema einer Predigt gemacht?



Sehring: Nicht ausdrücklich. Aber wenn ich die Botschaft Jesu zur Nächstenliebe ernst nehme, gehört der Respekt vor der Trauer unserer Mitmenschen dazu. Es wird auch in diesem Jahr viele Menschen geben, die das erste Mal alleine Weihnachten feiern müssen, weil ihr Partner oder ihre Partnerin verstorben ist. Wenn ihre Trauer durch solche Vorfälle auf dem Friedhof gestört wird, leiden sie noch mehr. {Quelle: www.lz.de – Das Interview führte LZ-Redakteurin Micaela Breder}

Lippische Landes-Zeitung

 
 

2 Responses to “Immer mehr Diebstähle: Erste Kirche mit Fingerabdruck für Christen”

  1. Bernhardine Says:

    „“Doch nicht alle Kirchen sind technisch so top ausgestattet
    und werden deshalb immer noch Opfer von Diebstählen…““, s.o.

    …und Wandalismus´ Linksextremer, Antifanten, Anarchisten, Grufties, Muselmanen, Beschaffungskriminalität von Süchtigen, die Opferstöcke aufbrechen oder südosteuropäischen Dieben von Kupferfiguren, -kreuzen oder -dachrinnen.)

    Ich bin für Fingerabdrücke!

    Denn immer häufiger sind abseits liegende kath. Kirchen, außerhalb der Messen, verschlossen oder mit Gittern im Vorraum versehen, sodaß man allenfalls noch mit dem Fernglas zum Allerheiligsten und Altar gucken kann.

  2. gerd Says:

    Bei uns wurde Grabschmuck gestohlen und ratet mal auf welchem Grab wir es wiederfanden???Ihr könnt es auch schon denken!


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