kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Frankfurter Kopten von der Angst beherrscht 4. Oktober 2012

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 17:56

 

Nach dem Mohammed-Video fürchtet die Frankfurter koptische Gemeinde neue Spannungen: Die Debatte bestimmt den „Tag der offenen Moschee„.

 

Nein, was er von dem umstrittenen Mohammed-Video hält, möchte Pater Pigol Bassili lieber nicht sagen. Dem freundlichen Priester der koptisch-orthodoxen St.-Markus-Gemeinde in Frankfurt fällt es schwer, sich offen zu distanzieren von dem Film einer radikalen koptischen Splittergruppe in den USA, der in muslimischen Ländern zum Aufruhr geführt hat. Denn die koptische Gemeinde in Hausen wird derzeit beherrscht von der Angst. Angst um das Leben der Verwandten, die fast alle noch in Ägypten haben. Die sind jetzt noch stärkerem Druck ausgesetzt. „Es gibt einen regelrechten koptischen Exodus aus Ägypten“, sagt Minas Ghattas, Diakon der Gemeinde, und berichtet von Übergriffen und Anschlägen. „Meine Cousins sagen mir, selbst alte, gute Freunde drehen ihnen jetzt den Rücken zu“. Der arabische Frühling, „auf den wir doch so gehofft hatten“, werde jetzt „islamisch missbraucht“, sagt Ghattas, der auch Referent des Bischofs der Kopten in Deutschland, Anba Damian, ist. So schweift das Denken der Frankfurter Kopten immer wieder in die Ferne. Reden sie denn in Hausen über das Video, das Mohammed und seine Anhänger als gewalttätig und dumm darstellt? Ja, jeder rede darüber – „es wird heftig diskutiert“, sagt Ghattas. Viele seien „sehr empört über die gewalttätigen Reaktionen darauf“. Auch Pater Pigol betont: „Wir sind gegen Gewalt, durch jede Gruppe“. Viele Werke beleidigten auch Christen. „Aber man muss mit Worten darauf antworten“, nicht mit Mord und Totschlag. Kann er nachvollziehen, dass Muslime gekränkt sind durch den Film? Der Priester weicht aus. Im Islam, gibt er zu bedenken, herrsche eine sehr hohe Empfindlichkeit gegenüber Kritik an der Religion.

 

Diakon Ghattas wagt sich weiter vor: Manche Fakten über Mohammeds Leben gebe das Video richtig wieder – aber „in extremer und provokanter Form. Es wäre besser gewesen, den Film so nicht zu machen“. Ghattas ist 39 Jahre alt, in Deutschland geboren und aufgewachsen. Er gehört damit zu den jüngeren Mitgliedern der Frankfurter Gemeinde. Er ist im interreligiösen Dialog aktiv und betont gern die Gemeinsamkeiten von Christentum, Judentum und Islam, die abrahamitischen Wurzeln zum Beispiel. Ist das die Stimmungslage, die auch in der Frankfurter Gemeinde herrscht? Eher nein, räumt Ghattas vorsichtig ein. „Viele haben einfach nur Angst.“ Die Erinnerung an Neujahr 2011 ist noch wach: Damals wurden bei einem islamistischen Anschlag in Ägypten über 20 Kopten getötet, die koptischen Kirchen in Deutschland unter Polizeischutz gestellt. Die Hausener Gemeinde erhielt Drohungen. Ein Trauma, das auch Ablehnung gegenüber Muslimen schüre, weiß Ghattas. Im Amt für Multikulturelle Angelegenheiten nennt man das Verhältnis der Kopten zu den Muslimen vor Ort „schwierig“. Es gibt junge, engagierte Gemeindemitglieder, aber auch viele ältere. Die, so die Erfahrung, haben in Ägypten oft selbst noch Repressalien erlebt und tun sich nun schwer zu differenzieren. Das wirkt hier nach und macht den Dialog mühsam.

 

In Hausen könnte das demnächst aktuell werden. Neben der koptischen ist schon die russisch-orthodoxe Kirche dort, und irgendwann kommt die Hazrat-Fatima-Moschee, wenn der Neubau am Fischsteinkreisel fertig ist. Ünal Kaymakci, Generalsekretär der Gemeinde aus türkisch- und pakistanischstämmigen Schiiten, beschreibt sein Verhältnis zu den Kopten zurückhaltend. „Wir begegnen uns mit Anstand und Respekt.“ Er hat die koptische Kirche schon mehrfach besucht, war Anfang 2011 beim Trauergottesdienst für die Terroropfer in Ägypten dabei. Das Mohammed-Video sei eine „beispiellose Schmähung“, sagt er, aber auch den Aufruhr dagegen verurteilt er: „Extremistische Gruppen“ wollten jetzt polarisieren. Wie genau die ersten Begegnungen zwischen den Hausener Kopten und den Vertretern der Fatima-Moschee gelaufen sind, wollen beide Seiten nicht sagen. Reibungsfrei, das wird klar, verliefen sie nicht. Pater Pigol immerhin bescheinigen alle Seiten Offenheit für den Austausch. „Er sagt immer, nicht alle Muslime sind Radikale“, so Diakon Ghattas. Auch Kaymakci hat den Pater als „sehr herzlich“ erlebt. Das immerhin ist doch schon was.

 

Zum Studientag

Religionsfreiheit – Ein umkämpftes Recht

zur Situation von Christen in Indonesien und Ägypten

 

laden das Evangelische Pfarramt für Ökumene und christliche Gemeinden ein:

Samstag, 13. Oktober, 14-18 Uhr,

Evgl.-Indonesische Christusgemeinde, Römerberg 9, Frankfurt.

{Quelle: www.fr-online.de – Von Ursula Rüssmann}

 

9 Responses to “Frankfurter Kopten von der Angst beherrscht”

  1. sirius Says:

    Am Mohammedanismus gibt es nix zu beschoenigen. Das wusste schon John Quincy Adams. Hier ein Video wo die Fakten zusammengefasst werden:

  2. Bernhardine Says:

    Was für ein Unsinn! Denn gestern war nicht Tag der offenen Moschee, sondern Tag der Deutschen Einheit und der hat null mit muselmanischer Einwandrung zu tun!!!
    Niemals werde ich einen Schritt in eine Moschee tun und schon gar nicht am Tag der Deutschen Einheit!

    +++

    Übrigens ist heute Welttierschutztag und Gedenktag an den Hl. Franz von Assisi, auch als Patron des Tierschutzes.
    Auch Tiere sind Gottes Geschöpfe und sollen nicht geschächtet oder einem islamischen Mondgötzen Allah geopfert werden!

  3. Bernhardine Says:

    Seltsamer Artikel oben, der sich mir nicht erschließt! Geht es um Einführung von Chrislam bei den Exil-Kopten in Deutschland oder einfach nur um Moslembeschwichtigung aus Furcht vor den Moslems in Ägypten?

    Aber die Moslems in Ägypten haben Euch Kopten doch schon Euer Land Ägypten vor Hunderten Jahren weggenommen! Es mag in Ägypten einzelne nette moslemische „Neuägypter“ geben, aber der Islam ist Euer Feind. Und Feinden muß man nicht auch noch die andere Wange hinhalten!

    Bitte, liebe Kopten, was hat denn der islamische Allah mit dem Gott der Juden und Christen gemein?
    Nichts, gar nichts! Der Islam ist keine abrahamitische Religion!

    Der islamische Allah kommt aus einer ganz anderen Ecke des Orients, nämlich aus der polytheistischen Kaaba: er war dort der Obergötze von 359 anderen Idolen, bekannt auch als Hubal!
    http://www.allah-mondgott.de/

    • G.,K.V Says:

      @Bernhardine
      ach geh–was haben nicht schon alles die Menschen angebetet…egal welcher Gott oder Stern oder Tier usw…um auf den Weg zu Gott zu kommen…weil sie die wahrheit nicht erkennen,..

      Bitte, liebe Kopten, was hat denn der islamische Allah mit dem Gott der Juden und Christen gemein?
      Nichts, gar nichts! Der Islam ist keine abrahamitische Religion!

      Und schließlich trug natürlich auch die Finsternis dazu bei, die Religionen zu verfälschen und verändern, denn sie beeinflusste die Menschen, vor allem die Eingeweihten und Würdenträger, von innen, unterwanderte, verführte und korrumpierte sie, sofern sie nicht schon korrupt waren. So wurden und werden die Menschen in allen Religionen massiv manipuliert, ohne dies zu merken! Auf diese Weise schaffen sich die Religionen „Anhänger“, insbesondere aber Fanatiker!

      In Seiner unendlichen LIEBE hatte GOTT-VATERdie Menschen mit einem FREIEN WILLEN ausgestattet, um ihnen das FREI-WILLIGE Lernen und die FREI-WILLIGE Rückkehr zum LICHT zu ermöglichen. Dieser FREIE WILLE wird von allen Wesen des LICHTS unbedingt respektiert, und keines von ihnen, auch nicht GOTT selbst, würde ungebeten eingreifen!
      So verübten Menschen alle Greueltaten, die sie nur zu erdenken vermochten. Und es war immer ihr eigener FREIER WILLE, der ein entsprechendes schicksale hervorrief! Alle Schrecken, alles schicksal der Welt ist das Werk der Menschen selbst, auch wenn sie dieses Werk als gottgewollt hinstellten und die Andersgläubigen als ‚Teufel‘. Denkt nicht etwa, die Menschen wären zu weniger Grausamkeit und Bosheit fähig, als die schwärzesten Wesen der Finsternis! Menschen waren immer in der Lage, sich schreckliche Waffen mit immer entsetzlicheren Tötungs-Wirkungen auszudenken, sie herzustellen und anzuwenden, bis hin zur Entwicklung der modernen Massenvernichtungswaffen, die unseren Planeten selbst töten könnten.
      Schon immer war es so, dass alles, was machbar war, auch gemacht wurde; und wir werden vermutlich auch noch genveränderte und geklonte Menschen erleben müssen – das Gemüse ist nur der Beginn dieses Schreckens! DAS kann sich die Menschheit als Ergebnis ihres GÖTTLICHEN FREIEN WILLENS anrechnen – bis hin zur selbstgeschaffenen Selbstzerstörung, die vor unseren Augen ja bereits immer schon ablief: als Krankheit und Krieg. Es scheint die menschliche Tragödie zu sein, jede Entwicklung bis auf die selbst-zerstörerische Spitze zu treiben zu müssen!

      • Emanuel Says:

        Gerade arbeite ich an „dem Freien Willen“. Wie ich lese, ist dieser uns vom Schöpfer mitgegebene Freie Wille , besonders in der „Konkordienformel“ abgelehnt worden . Kirchenhistorisch sei das in der „Augsburgischen Konfession“ festgeschrieben.
        Der Freie Wille ist aber die eigentliche Grundlage oder besser eigentliche Voraussetzung des wahren christlichen Glaubens überhaupt……

        Diese „Thema“ – „Freier Wille“ z.B könnte Monate und Jahre gelehrt und diskutiert werden – in den Kirchen und unter uns … Hier Licht zu erhalten ist Grundlage für jeden weiteren Aufstieg auf der Leiter Jakobs …

      • Emanuel Says:

        Die christliche Kirche könnte ein Sammelpunkt aller spirituellen Menschen werden, wenn sie sich nur vollkommen öffnen könnte und

        auf der Grundlage der Gesetze des Schöpfers

        offene und ehrliche Auseinandersetzung zulassen würde … Eine Vision , die vielleicht eines Tages wahr wird … ????

  4. Erich Foltyn Says:

    es ist ja so, dass in Wien das jüdische Gebetshaus in der Seitenstättengasse immer von Polizei bewacht wurde. Und wenn der Staat sämtliche Kirchen bewachen lassen müsste, müsste er ja auch über eine Abhilfe nachdenken, obwohl der Staat sich wirklich um nichts schert. Und die Kopten müssen Angst haben, weil sie von allen anderen im Stich gelassen werden. Ich sage ja schon seit jeher, ich verstehe nicht, warum nicht die gesamte Bevölkerung Europas offene Unmutsäusserungen macht, das wäre viel wirkungsvoller als die ganze NATO, weil wenn alle gegen den Islam wären, wen würden sie dann umbringen ? Aber auf so eine Idee kommt niemand. Den Leuten geht es halt viel zu gut, aber wenn ihnen 100 Jahre sinnlose Debatte nicht genug sind, dann sollen sie bis zum Jüngsten Tag sinnlos quatschen. Ich bin dann nicht mehr da und mich stört’s dann nicht mehr.

  5. G.,K.V Says:

    @Bernhardine
    Es mag in Ägypten einzelne nette moslemische “Neuägypter” geben, aber der Islam ist Euer Feind. Und Feinden muß man nicht auch noch die andere Wange hinhalten

    ich denke,dass die Kopten ganz richtig Gottes Gebote in Ihrem Land halten: denn
    sie halten sich an die Gebote Gottes!! und das wiegt tausendfach mehr auf für Ihren Himmel ,,als jeh ein anderer aushalten kann,…Knecht Christi da teile ich Deine Meinung..was in Europa schwer der fall ist…

    n der Liebe zu den Feinden

    Mt 5,43 Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
    Mt 5,44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,
    Mt 5,45 damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
    Mt 5,46 Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner?
    Mt 5,47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden?
    Mt 5,48 Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.

    Matthäus 5,38 und 39:
    Ihr habt gehört, daß gesagt ist: »Auge um Auge, Zahn um Zahn.«
    Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar.

    Das Konzept „dem Übel nicht widerstreben“ stammt nicht aus irgendeinem philosophischen oder psychologischen Lehrbuch, sondern aus der Bibel und wurde von keinem geringeren gepredigt als von Jesus Christus, dem eingeborenen Sohn Gottes. Es handelt sich dabei also nicht um eine Falle des Bösen, sondern um ein wichtiges und wirksames Prinzip, um dem Bösen und Übel in der Welt richtig zu begegnen
    ++++++++++++++++++++

    Zum Studientag
    Religionsfreiheit – Ein umkämpftes Recht
    zur Situation von Christen in Indonesien und Ägypten

    warum sollte nicht ein zusammen sein stattfinden können,wenn viele Asapekte eintreffen—wie es im Plan Gottes steht–wie wir alle friedlich miteinander leben könnten und sollten,,wenn Gott nicht wüsste ,dass das geht hätte er längst eingegriffen??Der Islam sollte schnellstens sich ändern schon für sein wohl im Himmel ,…

    • Emanuel Says:

      Vielen Dank werter G.K.V. !

      Dieser Beitrag spricht mir aus meiner Seele ! Der Göttlichen Wahrheiten sind Unzählige …
      In den von Ihnen zitierten und von mir sehr geliebten Versen – kommt ja zum Tragen, die wesentliche Lehre des Herrn, das es entscheidend ist, Sein Wort zu erfüllen in den Taten !!! Nicht in den Worten !!!!!

      Deshalb gibt es mit jedem Menschen, der in seinen Taten die Gebote des Herrn erfüllt oder zumindest versucht , sie zu erfüllen – Übereinstimmung auch dann , wenn es sich um verschieden Auslegungen eines Glaubens oder verschiedener Glaubensausrichtungen handelt ……
      Selbstverständlich können wahre Christen mit Buddhisten, wie mit Brüdern umgehen ! Selbstverständlich können wahre Christen jüdische Gläubige als ihre Brüder ansehen – und umgekehrt !

      Wenn man sich über die Gesetze Gottes vereint, verschwinden die unterschiedlichen Auslegungen nicht …
      aber man kann miteinander in Freundschaft und gegenseitigem Respekt umgehen …..

      Allerdings findet eine wahre Vereinigung von uns Christen eben ausschließlich in Jesus Christus statt, der für uns Der Herr und der Schöpfer in einer Person ist …..

      Wer das erkannt hat, mit diesem sind wir „Der Nächste“ … Wir respektieren aber auch jeden, der die Gesetze Gottes praktiziert !!!!!! PRAKTIZIERT !!!

      Wer gegen bürgerliches Recht verstößt in unserem christlich geprägten Land .. muss mit aller Härte bestraft werden ! Wenn unsere gewählten Politiker zu blöd sind , zu erkennen, das die Islamisten im eigentlichen Sinne KRIMINELLE sind , müssen wir ihnen irgendwie auf die Sprünge helfen …


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