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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mursi macht sich für Palästinenser stark 27. September 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 18:28

Julia Gillrad und Morsi’s Hose …

 

Beim ersten Auftritt vor der UN-Vollversammlung in New York

hat sich der neue ägyptische Präsident Mursi

für eine Stärkung der Rechte der Palästinenser eingesetzt.

Die Lage der Palästinenser nannte er eine „Schande“.

 

 Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi spricht vor der UN-Vollversammlung (Foto: AP)

 

Die Verbriefung der Rechte des palästinensischen Volkes sollte ganz oben auf der Agenda der Weltorganisation stehen, sagte Mursi. „Das erste Problem, das die Welt auf Basis von Recht und Würde bewältigen muss, ist die palästinensische Sache.“ Auch die Palästinenser müssten die „Früchte der Freiheit und Würde“ genießen können, die andere arabische Länder im vergangenen Jahr erlangt hätten, sagte Mursi am Mittwoch in seiner mit Spannung erwarteten ersten Rede vor der UN-Vollversammlung. Ohne Israel direkt zu nennen, machte Mursi das Land für die Lage verantwortlich: „Es ist beschämend, dass die freie Welt es hinnimmt, dass ein Mitglied der internationalen Gemeinschaft den Palästinensern, trotz ihrer gerechten Ansprüche, weiterhin das Recht auf eine Nation und Unabhängigkeit verweigert.“ Zudem prangerte der seit Juni amtierende gemäßigte Islamist die Politik Israels an, fortwährend Siedlungen auf Land zu errichten, das die Palästinenser für ihren zukünftigen Staat beanspruchen. Der Nahost-Friedensprozess liegt seit September 2010 auf Eis. Damals hatten sich die Palästinenser aus den Gesprächen zurückgezogen, weil Israel sich weigerte, einen Baustopp für seine Siedlungen in Ostjerusalem und im Westjordanland zu verlängern. Die Siedlungen sind auch aus Sicht der Vereinten Nationen illegal.

 

 

Mursi lehnt Militäraktion in Syrien ab

 

Den blutigen Konflikt in Syrien bezeichnete Mursi in seiner rund halbstündigen Rede als „die Tragödie unserer Ära“. Das Blutvergießen müsse unverzüglich beendet werden. Wenn die Zeit des Regimes von Baschar al-Assad vorbei seil, „muss das syrische Volk die Möglichkeit haben, frei zu wählen, von wem es vertreten werden will.“ Mursi rief die syrische Opposition dazu auf, Vorschläge für einen demokratischen Übergang zu machen. Eine militärische Lösung mit ausländischen Truppen lehnte der ägyptische Präsident ausdrücklich ab. Er stellte sich damit gegen den Vorschlag des Emirs von Katar, Scheich Hamad bin Chalifa al-Thani, der sich am Dienstag für ein Eingreifen der arabischen Staaten in Syrien ausgesprochen hatte. {Quelle: www.dw.de}

 

 

 

Mursi strebt nach größerer Rolle in Nahost

 

Ägyptens Präsident präsentiert sich der UN als Mittler in Nahost.

Die Reden von Palästinenserpräsident Abbas und Israels Premier Netanjahu werden mit Spannung erwartet.

 

 

In seiner ersten Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen hat Ägyptens neuer Präsident Mohammed Mursi den Bürgerkrieg in Syrien als „die Tragödie unserer Ära“ bezeichnet und alle Mitgliedsländer aufgefordert, sich für ein Ende des Konflikts einzusetzen. Die Lösung des Syrien-Konflikts und die Palästinenserfrage müssten die zentrale Rolle in der Weltpolitik spielen, sagte er. Der seit Juni amtierende gemäßigte Islamist ist der erste frei gewählte ägyptische Präsident. Mursi forderte einen eigenen palästinensischen Staat und die Aufnahme der Palästinenser als Mitglieder der Vereinten Nationen. „Es ist eine Schande, dass es die freie Welt akzeptiert, dass ein Mitglied der internationalen Gemeinschaft den Palästinensern das Recht auf eine Nation verwehrt“, sagte Mursi. Die Palästinenser müssten die „Früchte der Freiheit und Würde“ genießen können, die andere arabische Länder im vergangenen Jahr erlangt hätten, sagte Mursi. Der Nahostkonflikt wird voraussichtlich den dritten Tag der UN-Vollversammlung bestimmen: Kurz nacheinander, nur getrennt von einem Redner, werden Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu den Abgesandten der 193 Mitgliedsstaaten sprechen. Die Palästinenser haben bei den Vereinten Nationen nur den Status von Beobachtern; es wird damit gerechnet, dass Abbas die Vollversammlung um eine Erhöhung des Status‘ bitten wird.

 

 

China und Russland blockieren weiter

 

Ägyptens Präsident Mursi verurteilte das islamfeindliche Mohammed-Video aus den USA und die gewaltsamen Proteste gegen den Film in einigen islamischen Ländern. „Ägypten respektiert die Meinungsfreiheit“, sagte Mursi. Diese Meinungsfreiheit werde aber nicht benutzt, um Hass zu säen und richte sich auch nicht gegen eine bestimmte Religion oder Kultur. Er reagierte damit offenbar auf die Rede von US-Präsident Barack Obama, der in seiner Ansprache vor der Vollversammlung die verfassungsrechtlich garantierte Meinungsfreiheit in den USA verteidigt hatte. Der Weltsicherheitsrat vereinbarte am Mittwoch unter deutschem Vorsitz eine enge Kooperation mit der Arabischen Liga. Ziel ist es unter anderem, ein Ende des Konflikts in Syrien zu erreichen. Die Liga warnte die internationale Gemeinschaft davor, in Konflikten doppelte Standards anzusetzen. Das gelte sowohl für Syrien als auch für Iran oder den festgefahrenen Nahost-Friedensprozess. In der Syrien-Frage fand der Sicherheitsrat auch am Mittwoch nicht zu einer einheitlichen Linie. Während sich die Mehrzahl der Mitglieder für eine politische Lösung ohne den bisherigen Präsidenten Baschar al-Assad aussprach, blieben die beiden Vetomächte Russland und China bei ihren alten Positionen. Sie verwiesen auf die in der UN-Charta festgeschriebenen Prinzipien der Souveränität, der territorialen Integrität und des Verzichts auf Einmischung in innere Angelegenheiten. Damit hatten sie bislang Resolutionen gegen das Assad-Regime blockiert.

 

 

Ahmadinedschad schwadroniert über

Bedrohung durch unzivilisierte Zionisten

 

Bundesaußenminister Guido Westerwelle rief als Präsident des Weltsicherheitsrates dazu auf, den festgefahrenen Nahost-Friedensprozess wieder in Gang zu bringen. Dabei geht es um direkte Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern mit dem Ziel eines eigenen Palästinenserstaates. „Nur Friedensgespräche sind der Weg zu einer Zwei-Staaten-Lösung, die den legitimen Ansprüchen beider Seiten gerecht wird“, sagte Westerwelle. Dafür erhielt er Zustimmung fast aller Ratsmitglieder, von denen mehrere zugleich die anhaltende israelische Siedlungspolitik in den besetzten Gebieten verurteilten. Zuvor hatte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad in seiner Rede vor der Vollversammlung die USA und Israel angegriffen. „Die andauernde Bedrohung durch die unzivilisierten Zionisten, militärisch gegen unsere große Nation vorzugehen, ist ein klares Zeichen dieser bitteren Realität“, sagte Ahmadinedschad in Bezug auf Angriffsdrohungen Israels gegen den Iran. Auf das umstrittene Atomprogramm seines Landes ging Ahmadinedschad in seiner Rede nicht ein. Die Delegationen aus den USA verließ den Saal bereits vor Beginn der Rede Ahmadinedschads. Die Rede vom Mittwoch war seine letzte vor der UN-Vollversammlung, da seine Amtszeit im kommenden Jahr endet. {Quelle: www.zeit.de}

 

 

 

 

 

Mursi sichert USA Schutz von Botschaft zu

 

Ägyptens Präsident Mohammed Mursi hat die Angriffe auf die US-Botschaft in Kairo

und das US-Konsulat in der libyschen Hafenstadt Bengasi verurteilt.

 

«Das ägyptische Volk ist ein sehr zivilisiertes Volk und das ägyptische Volk lehnt solch gesetzloses Handeln ab», sagte Mursi am Donnerstag nach einem Besuch der EU-Kommission in Brüssel. Ägypten werde auch mit den US-Behörden zusammenarbeiten, «damit sich solche Ereignisse künftig nicht wiederholen». Mursi sagte, er habe am Mittwoch mit US-Präsident Barack Obama telefoniert. Dabei habe er Obama auch gebeten, das «Betragen» der Hersteller eines islamfeindlichen Films, der in der arabischen Welt scharf verurteilt werde, «zu stoppen». Der Film, in dem der Prophet Mohammed als Frauenheld und Trottel dargestellt wird, hatte zu gewalttätigen Demonstrationen gegen US-Vertretungen in Kairo und Bengasi geführt. In Bengasi wurden vier US-Diplomaten getötet. «In Ägypten und überall in der arabischen Welt gibt es Wut über das, was geschehen ist», sagte Mursi unter Bezugnahme auf den islamfeindlichen Film. «Wir stehen entschlossen gegen jene, die solche Provokationen, solchen Hass in die Welt setzen.» Er habe nach dem Gespräch mit Obama den Eindruck, dass auch die Amerikaner gegen solche Provokationen seien. «Wir sollten alle Besucher, Touristen und diplomatische Vertretungen schützen», sagte Mursi. «Wir sind von Gott aufgefordert, Besucher zu respektieren und zu schützen».

 

«Die Freiheit der Meinungsäußerung darf nicht mit einer Freiheit zum Hass verwechselt werden», sagte Kommissionspräsident Barroso. Die EU verurteile die Gewalt gegen die US-Einrichtungen: «Es kann keine Rechtfertigung für diese Gewalt geben». Mursi versicherte der Europäischen Union, Ägypten halte an seinem Weg zu einer wirklichen Demokratie fest. Die Rechtsstaatlichkeit werden allen Bürgern – auch den Nicht-Muslimen – die gleichen Rechte zubilligen: «Es werden keine Unterschiede zwischen ihnen gemacht. Alle Rechte sind gleich, alle Pflichten sind gleich. Muslime und Christen sind auf Augenhöhe». Barroso teilte mit, die EU sei zu Finanzhilfe in Höhe von knapp einer Milliarden Euro bereit. Dabei handelt sich um 450 Millionen Euro bis 2013 vor allem für die Ausbildung junger Leute sowie um eine Zahlungsbilanzhilfe von Höhe von 500 Millionen Euro. Die EU sei auch bereit, mit Ägypten über ein tiefgehendes Freihandelsabkommen zu verhandeln. {Quelle: www.augsburger-allgemeine.de}

 

2 Responses to “Mursi macht sich für Palästinenser stark”

  1. CARMA Says:

    >> «In Ägypten und überall in der arabischen Welt gibt es Wut über das, was geschehen ist», sagte Mursi unter Bezugnahme auf den islamfeindlichen Film. «Wir stehen entschlossen gegen jene, die solche Provokationen, solchen Hass in die Welt setzen.» Er habe nach dem Gespräch mit Obama den Eindruck, dass auch die Amerikaner gegen solche Provokationen seien. <<

    und wir sind entschlossen, gegen ein buch, das "solche provokationen, so einen hass in die welt gesetzt hat" wie der koran, ebenfalls vorzugehen und die judaphobie, christophobie, demokratie-phobie und frauen-phobie der moslems aufs schärfste zu verurteilen – zukünftig muss mit attacken der bevölkerung auf islamische einrichtungen gerechnet werden, sollte die islamische welt weiterhin unsere oder andere kulturen oder deren repräsentanten im in- wie ausland in irgendeiner weise beleidigen, verunglimpfen, diskriminieren oder gefährden.
    die meinungs – und glaubensfreiheit wird in allen islamischen ländern gemäß der bisherigen uno-deklarationen von der weltgemeinschaft energisch durchgesetzt und garantiert. dies findet auf kosten der zu zivilisierenden länder statt, hierfür ist ein fonds einzurichten.
    sämtliche diskriminierungen und staatsteilungsforderungen an israel/jerusalem sind zu unterlassen – die arabischen anrainer-staaten bzw. arabische liga haben einen "palästinensischen" staat auf ihren(!) terretorien zu errichten, gemäß der urtümlichen abstammung der widerrechtlichen einwanderer zu früheren zeiten. stopp des siedlingsbaus bei gleichzeitiger rückführung entsprechender palästinenser-kontigente.

    geht auch andersrum, nicht so liebe moslems…

  2. Emanuel Says:

    Stark der Filmausschnitt !

    Mursis Geilheit und das typische Macho-Verhalten der Islamisten, die ja zu den westlichen Bilderbergern gehören (Laut Merkel) !


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