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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Marsch für das Leben 2012: Anti Abtreibung Demonstration in Berlin 25. September 2012

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 15:56

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3000 beim “Marsch für das Leben 2012″ in Berlin

 

 

Unter dem diesjährigen Motto “Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie” demonstrierten am Samstag, den 22. September, über 3000 Menschen mitten in Berlin.

 

 

Vor dem Bundeskanzleramt sprachen Abtreibungsgegner verschiedener Verbände und Betroffene. Nach der Auftaktkundgebung ging es vorbei an Bundestag und Brandenburger Tor durch Berlin bis zur St. Hedwigs- Kathedrale, in der zum Abschluss gemeinsam ein Ökumenischer Gottesdienst gefeiert wurde. Der BVL-Vorsitzende Martin Lohmann blickte auf die Anfänge von vor zehn Jahren zurück, als nur wenige Hundert in der Öffentlichkeit Gesicht für den Lebensschutz zeigten.

 

 

In den letzten Jahren ist die Bewegung stetig gewachsen, wobei der Altersdurchschnitt der Teilnehmer kontinuierlich sank.

 

 

Besonders eindrücklich war die persönliche Geschichte einer jungen Mutter (mit 17 schwanger), die überglücklich berichtete, sich für ihr Kind entschieden zu haben. Dick eingepackt und auf dem Arm seiner Mutter war es wahrscheinlich eines der jüngsten Teilnehmer in diesem Jahr.

 

 

Sophia Kuby, die als Lobbyistin für European Dignity Watch in Brüssel arbeitet, berichtete, wie man sich europaweit für das Lebensrecht einsetzen kann. Sie und viele andere waren ein Beispiel dafür, wie attraktiv sich die Bewegung heute präsentiert.

 

 

Weitere Redner betonten die Notwendigkeit einer Korrektur der Abtreibungsgesetze. Zudem wurde sich gegen die organisierte Beihilfe zur Selbsttötung (Euthanasie) ausgesprochen.

 

 

Bezeichnend war das Fernbleiben hoher evangelischer und katholischer “Würdenträger”. Auch aus den Reihen der CDU/CSU-Fraktion fand keiner den Weg auf die Bühne, um den Schwächsten unserer Gesellschaft öffentlich zur Seite zu stehen. Es wurden nur die obligatorischen Grußworte aus Politik und Kirche verlesen.

 

 

Nach Beendigung der Auftaktveranstaltung setzte sich ein imposanter Demonstrationszug in Bewegung. Vorbei an Bundeskanzleramt und Brandenburger Tor konnten die Berliner und zahlreichen Touristen auf unzähligen Plakaten und Fahnen das Anliegen erfassen.

 

 

Akustisch “unterstützt” von etwa 200 linksextremen Gegendemonstranten wurden auch entfernt stehende Personen auf den Demonstrationszug aufmerksam gemacht.

 

 

 

 

 

 

Die Polizei leistete ausgezeichnete Arbeit und schützte die friedlichen Kundgebungsteilnehmer vor den “nervös” agierenden Gegendemonstranten.

 

 

Vereinzelt wurde Konfetti geworfen, mit Kondomen herum gewedelt und kräftig getrillert.

 

 

 

 

 

 

Übertrieben es einzelne Chaoten, war die Polizei meist schnell zur Stelle und begleitete die Störer aus dem Demozug heraus. Vereinzelt gab es mehr oder weniger “kreative” Beiträge der Gegendemonstranten am Rand oder in der Menge zu beobachten.

 

 

 

 

 

 

Da hat wohl der ein oder andere etwas noch nicht ganz verstanden.

Hilfreich ist hierbei folgendes Video:

 

 

Auch in Bezug auf die Stellung der Frau

könnten die Unterschiede zwischen Islam und Christentum nicht größer sein.

 

 

Ganz schön mutig mit diesem Plakat unter lauter “Fundamentalisten” herum zu laufen. Warum waren diese “Helden” nicht mit Mohammed- Karikaturen bei einer der zahlreichen Anti-Mohammed-Film-Demos zu sehen. Es könnte dann vielleicht doch damit zusammenhängen, dass die Anhänger des “Friedensfürsten” Jesus Christus, gelassener reagieren, als die Anhänger des “Kriegsfürsten” Mohammed. Christen überlassen es üblicherweise Gott, sich um Gotteslästerer zu kümmern. Anhänger Allahs meinen allzu oft, ihren “Gott” verteidigen zu müssen. Ist Allah so schwach, dass Menschen für ihn “Recht” schaffen müssen? Jeder kann auf den nächsten beiden Bildern selbst beurteilen, ob er lieber das feministische Model attraktiver finden will oder dann doch die “altmodische” Variante bevorzugen will.

Kampflesben…

 

 

…oder (T-Shirt-Aufschrift: “Stop Feminism und stay true”):

 

 

Für Muslime war diese Demonstration ein klares Signal, dass Christen entgegen langläufiger Meinung für Werte einstehen und das auch öffentlich. Zum Nachdenken hat die Demonstration in jedem Fall erkennbar angeregt.

 

 

Gegen 15.30 Uhr sollte der ökumenische Gottesdienst in der Hedwigs-Kathedrale stattfinden. Die ca. 3000 Teilnehmer strömten auf den Vorplatz der Kathedrale.

 

 

Ohne Störungen und in herrlicher Atmosphäre und Einigkeit zwischen den christlichen Denominationen, konnte der Gottesdienst in einem überfüllten Gotteshaus gefeiert werden. Für das nächste Mal sollte dann aber doch der Berliner Dom für die Massen seine Tore öffnen.

 

 

Der Marsch für das Leben findet wieder am 21.09.2013 und am 20.09.2014 in Berlin statt, in der Regel jedes Jahr am zweitletzten Samstag im September.

Nähere Infos auf marsch-fuer-das-leben.de.

 

» Weiterer Bericht vom “Marsch für das Leben” mit 160 Fotos

Von Benny, PI-Stuttgart

 

2 Responses to “Marsch für das Leben 2012: Anti Abtreibung Demonstration in Berlin”

  1. Erich Foltyn Says:

    das wird scheitern, weil es sind nur lauter Christen und die sind eine Minderheit und außerdem ist es traurig, dass man auf den Knien rutschen muss, damit man ein Kind kriegen darf. Wie ich jung war, hab ich einen Fehler gemacht: Ich habe mich erniedrigt, um um eine Frau zu werben und ich bin nur abgewiesen worden, dabei tanzen einen die Nackerten ein Leben lang vor der Nase herum. Nobel ist nur, wenn man allein bleibt und man braucht gar kein Zölibat dazu. Alles Andere sind Märchen von der öffentlichen Propaganda, die die Massen einlullen wollen.

    • Sabine Says:

      Ich finde es sehr gut , daß es solche Bewegungen gibt. Ich selbst weiß seit meinem 18 Lebensjahr, daß ich abgetrieben weden sollte.
      Ich kenne auch meine leibliche Mutter. Als Adoptierte habe ich mir dieses Weib ganz geanu angeschaut und weiß daher sehr genau wie man sich fühlt wenn einem der Mensch gegenüber steht der eigentlich gar nicht wollte daß du lebst.

      Da ich auf meinem letzten Arbeitsdplatz mit einem 23 jungen Mann konfrontiert wurde der Leiter war und den Mitarbeitern unmißverständlich erklärt hat daß er will daß eine Frau die er geschwängert hat, das Kind abtreiben soll, hatte ich mich gefragt was sich ein Mensch nicht alles anhöhren muß heutzutage.
      Ich habe daraufhin den Betrtiebsrat und einen Anwalt befragt, die Antwort ist niederschlagend für unserenn Rechtsstaat:
      Ich habe das zu akzeptieren denn in Deutschland herrscht Meinungsfreiheit.
      Meine Ansicht auf dieses Erlebniss: Menschliches Leben ist nicht das Normale und Gesunde im Gesetz,
      es ist eher umgekehrt, man hat bei anderen darum zu beteln, daß man lebst und muß sich fast noch entschuldigen dafür.
      Ein Entwürdigendes Urteil über unsere Gesetzgebung.
      Für alles Mögliche gibt es Gesetze nur für das Eigentliche was das menschliche Leben ausmacht, nicht.


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