kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kein Rettungsschirm für ungeborene Kinder 24. September 2012

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 14:57

Abtreibungen im zweiten Quartal 2011 auf hohem Niveau

 

MEDRUM: Die Abtreibungen in Deutschland gehen nicht zurück. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden für das zweite Quartal 2011 in Deutschland 26.900 Abtreibungen gemeldet. Es gibt nach wie vor eine große Zahl von Frauen, die sich entschließen, das Leben ihres ungeborenen Kindes mit ärztlicher Unterstützung beenden zu lassen. Im zweiten Quartal 2011 war mit einer Zahl von 26.900 Abtreibungen sogar ein Anstieg von 300 Abtreibungen im Vergleich zum vorangegangenen Quartal zu verzeichnen. Auch die neuesten Zahlen machen deutlich: Das „Recht“ der Frau, eine Schwangerschaft nach Beratung ohne Strafe beenden zu können, wird in einem bestürzenden Ausmaß de facto über das Recht ungeborener Kinder gestellt, leben zu dürfen. Jedes Jahr stirbt in Deutschland eine Großstadt ungeborener Kinder, weil ihr Leben nicht gewollt ist. Einen Rettungsschirm oder eine Art Stabilitätsmechanismus, der ungeborene Kinder vor dem Tod im Mutterleib schützt, gibt es nicht. Und das als „Anti-Baby-Pille“ bezeichnete Verhütungsmittel verhindert die massenhafte Tötung ungeborener Kinder keineswegs (Ingolf Schmid-Tannwald, Professor für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in MEDRUM: Trotz Pille: 120.000 Abtreibungen pro Jahr). Erschreckend ist auch die Zahl der Spätabtreibungen. Zwischen 2001 und 2011 stieg die Zahl dieser Schwangerschaftsabbrüche pro Jahr von 177 auf 480 Abtreibungen.

 

 

Forum Deutscher Katholiken mahnt Lebensschutz an

 

Etwa 100.000 Abtreibungen werden jedes Jahr aus Steuergeldern und dem Sozialsystem finanziert. Das ist Staat und Gesellschaft immerhin etwa 1.000 Euro pro Schwangerschaftsabbruch wert. Für die Geburt eines ImageKindes erhält die Mutter hingegen nicht einmal eine Säuglingserstausstattung. Das Forum Deutscher Katholiken (Grafik links) stellt dazu in seiner Resolution des Kongresses Freude am Glauben vom 15. September 2012 unter der Überschrift Wir sind in Sorge und wehren unsfest: Nach wie vor gibt es in Deutschland jährlich weit über 100.000 Abtreibungen, was schon lange als „Normalität“ und „Recht der Frau“ bezeichnet wird. Der Staat finanziert zuerst die Abtreibungs – Berater, dannach die Abtreibung selbst und schließlich die Beseitigung der körperlichen, psychischen und seelischen Folgen bei vielen Frauen. Mit einem solchen Einsatz der von uns gezahlten Steuern sind wir nicht einverstanden.

 

Marsch für ein Europa

ohne Abtreibung und Euthanasie!

 

Für den Schutz des Lebens ungeborener Kinder setzt sich der Bundesverband Lebensrecht (BVL) auch 2012 mit dem „Marsch für das Leben“ am 22. September 2012 in Berlin ein. Die Veranstaltung steht unter dem Motto: „Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie“! Der Marsch beginnt um 13.00 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt (Willy-Brandt-Straße, 10557 Berlin). Um 15.30 Uhr findet ein Ökumenischer Gottesdienst in der St.-Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz statt (Hedwigskirchgasse, 10117 Berlin). Der BVL appelliert in seiner diesjährigen Erklärung: „Wir rufen alle Menschen dazu auf, mit uns für eine Kultur des Lebens in Deutschland und Europa einzutreten und sich der Missachtung des Rechts ungeborener, kranker und alter Menschen auf Leben eindeutig entgegenzustellen“.

 

Lesben- und Schwulenverband

unterstützt Gegenkundgebung für die Abtreibung

 

Gegen die Veranstaltung des BVL protestiert eine Gruppe „AG Sexuelle Selbstbestimmung“ beim Familienplanungszentrum BALANCE in Berlin (Presserechtlich verantwortlich: Dr. Ines Scheibe (HVD Berlin-Brandenburg). Die Verantwortlichen fordern „Abtreibung muss straffrei sein! Wir brauchen keinen  § 218 StGB!“ und veranstalten eine Gegenkundgebung am Brandenburger Tor unter der Überschrift: »Für Vielfalt und sexuelle Selbstbestimmung in Deutschland«. Unterstützt wird diese Veranstaltung unter anderen vom Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD). Einen Rettungsschirm für ungeborene Kinder spannt der LSVD nicht auf. Er setzt sich vielmehr für die Abtreibung ein und ruft zur Unterstützung auf: „Bei der Gegenkundgebung am Brandenburger Tor ist eure Unterstützung gefragt„! {Quelle: www.medrum.de}

 

Hilfe in Schwangerschaftskonfliktfällen finden Frauen bei vielen Hilfsorganisationen, so zum Beispiel beim Lebenszentrum in München, Internet: -> www.kostbare-kinder.de, ebenso bei der Tiqua e.V., Reichensteinstr. 54, 69151 Neckargemünd, Internet: www.tiqua.org, oder bei Die BIRKE e. V., Bergstraße 114, 69121 Heidelberg, Tel.: 06221/6067-0, Internet: www.diebirke.org.

Weitere Kontaktadressen sind auf der Internetseite des Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen (TCLG) zu finden: Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen (TCLG) www.tclrg.de/adressen/

Christliches Informationsforum

 

 

 

 

 

europrolife.com

 

 

Zwei Stunden Leben

Constanze Bohg war endlich schwanger. Es war ein Wunschkind. Doch in der 14. Schwangerschaftswoche kam der Schock: Bei der Untersuchung wird der Arzt plötzlich ernst. Mit dem Kind stimme etwas nicht, sein Gehirn und Rückenmark liegen teilweise außerhalb des Körpers. Die Ärzte raten zur sofortigen Abtreibung. Doch Constanze Bohg und ihr Mann Tibor wollen sich in Ruhe und alleine entscheiden – ohne Druck von Ärzten, Freunden und Verwandten. Denn nur wenige bringen Verständnis für eine andere Entscheidung auf, als sich von dem Kind zu verabschieden. Die Bohgs ringen viereinhalb Wochen lang mit der Frage, ob sie eine Abtreibung ertragen könnten. Als gläubige Christen waren sie immer gegen Abtreibungen – zumindest theoretisch. Nun sind sie selbst betroffen. Sie fragen sich, was wäre, wenn sie sich doch für das Kind entscheiden. Wird es tot geboren, oder stirbt es vielleicht kurz nach der Geburt?   Ihre Entscheidung wird dadurch nicht einfacher, daß es weltweit nur eine Handvoll  Kinder gibt, bei denen „occipitale Encephalocele“ diagnostiziert wurde. Weniger, weil sie theoretisch nicht überleben könnten, sondern weil sie fast immer vorgeburtlich getötet werden. Constanze und Tibor Bohg stehen vor der Frage, ob sie mit einem derart schwer behinderten Kind leben können – und mit dem Unverständnis der Gesellschaft für eine solche Entscheidung.

 

 

Sein winziges Herz schlägt  

 

Doch sie lieben ihr ungeborenes Kind. Es soll zur Welt kommen und sein Schicksal in Gottes Hand liegen. Bei all dem Leid wollen sie sich wenigstens die Last der Schuld ersparen. In einem katholischen Krankenhaus finden sie Ärzte, die bereit sind, ihren Sohn nach der Geburt palliativ zu behandeln. Sie wünschen sich, daß ihr Sohn nicht auf der Intensivstation behandelt wird, sondern ruhig in ihren Armen sterben darf. Am 23. August 2011 setzen in der 27. Schwangerschaftswoche plötzlich die Wehen ein: Um kurz nach Mitternacht kommt Julius Felix zur Welt, lebend. Er wiegt 800 Gramm und hat zarte, schwarze Haare. Er weint nicht und öffnet auch seine Augen nicht. Aber sein winziges Herz schlägt – zwei Stunden lang. Dann schläft er friedlich in den Händen seiner Eltern ein. „Das war das Erdenleben unseres ersten Sohns. Gott hatte ihm 27 Wochen in meinem Bauch gegeben und zwei Stunden unter dem friedlichen Himmel einer lauen Berliner Sommernacht“, schreibt Constanze Bohg in ihrem kürzlich erschienen Buch „Viereinhalb Wochen“. Und für dieses Erdenleben, wenn auch viel zu kurz, ist sie dankbar. {Quelle: www.jungefreiheit.de}

JUNGE FREIHEIT - Wochenzeitung für Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissen und Debatte

 

One Response to “Kein Rettungsschirm für ungeborene Kinder”

  1. Bernhardine Says:

    Die Toleranz der Linken gegenüber Christen:

    „“Marsch für das Leben 2012 – Bericht mit 4 Videos und 160 Fotos – Anti Abtreibung Demonstration mit 3000 Teilnehmern in Berlin…

    …Etwa 150 verirrte linksextreme Gegendemonstranten

    störten den Trauermarsch mit Schmährufen,

    wie “Hät Maria abgetrieben, wärd ihr uns erspart geblieben” und “Nie wieder Deutschland”-Rufen. Auffallend war, dass so gut wie alle Gegendemonstranten unter 30 Jahre jung waren und provokant auftraten.

    Vereinzelt gab es auch Rangelein mit der Polizei.

    Besonders ekelhaft war der Schmähgesang:

    ”Schmeisst die Bibel jetzt ins Klo”.

    Schaut euch dazu UNTEN das Video dazu an. Da könnt ihr das selbst hören!…““
    http://thomaslachetta.wordpress.com/2012/09/23/marsch-fur-das-leben-2012-bericht-mit-4-videos-und-160-fotos-anti-abtreibung-demonstration-in-berlin/

    Siehe auch:

    Berliner “Humanisten”: Schwein Jesus als Opfer
    http://www.pi-news.net/2012/09/berliner-humanisten-schwein-jesus-als-opfer/


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