kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Cajus Pupus kennt die 7 Irrwege 23. September 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 15:52

 

Hass: Hass macht blind. Warum bist du blind und was willst du nicht sehen? Hass ist nur eine Fluchtreaktion vor der Wahrheit. Wenn Worte oder Taten dich verletzten, dann heißt es oft: „Warum hat er/sie mir das angetan?“ Man fühlt sich im Innersten getroffen. Es wurde etwas getroffen, was man gern verbergen möchte; sogar vor sich selbst …… also doch die Wahrheit??? Es wurde etwas aufgewühlt, was man nicht sehen möchte und dafür „hasst“ man den anderen. Doch Hass ist nur eine von vielen Reaktionsmöglichkeiten. Hast du mal versucht, die Situation aus einer anderen Sicht zu sehen? Könnte es nicht hilfreich sein, sich mit dem „getroffenen“ Thema zu beschäftigen, statt zu flüchten? Sei doch deinem „Gegner“ dankbar. Er bietet dir die Chance, zu lernen.

 

Neid:   Neid ist Missgunst. Was gönne ich dem anderen nicht? Fühle ich mich minderwertig, wenn der andere anscheinend mehr hat oder mehr kann? Neid stört die Tätigkeit der Galle und Leber. Drum Denke an die, die weniger haben. Der Knackpunkt liegt meist im eigenen Selbstbewusstsein. „Haste was, biste was“. Doch Geld und Besitz  ist nicht alles im Leben.  Man mag sich selbst meist nur, wenn man von anderen gemocht wird. Aus dem Zweck baut man  Fassaden auf, hinter denen man sein wahres Ich versteckt aus Angst vor Zurückweisung. Fang zuerst an, dich selbst zu lieben. So, wie du bist. Mit allen Stärken und Schwächen. Keiner von uns ist perfekt. Wer sich selbst liebt, der kann anderen alles gönnen – von Herzen gönnen.

 

Rache: „Auge um Auge“ ist der beste Weg, die Welt blind zu machen. Was habe ich davon, mich an jemandem zu rächen? Gleiches wird mit Gleichem vergolten. Wo hört das auf? Das ist eine Kette ohne Ende. Rache hat auch etwas mit Verletzt sein zu tun. Schuld sind natürlich immer die anderen….. oder? Warum kann man dem anderen nicht entgegenkommen und Verständnis für ihn zeigen? Seine Reaktion hat sicherlich seine Gründe. Statt auf Rache zu sinnen könnte man doch auch versuchen, sich in den anderen hineinzuversetzen. Warum trifft mich seine Handlung oder warum verletzen mich seine Worte? Wenn ich etwas ändern will, muss ich bei mir selbst anfangen. Überrasche deinen „Gegner“ mit Freundlichkeit. Du wirst dich wundern, welche Möglichkeiten sich daraus ergeben.

 

Gewalt: Gewalt ist Hilflosigkeit. Wenn man mit Worten nicht mehr weiter kommt, dann wird versucht, „handfeste Argumente“ zu bringen. Gewalt ist  nicht Stärke, sondern Schwäche. Man will mit Gewalt seine Meinung durchsetzen, egal was es kostet. Man fühlt sich im Recht, doch das ist leider nur die eigene Sichtweise. Letztendlich kann man niemanden mit Gewalt zu etwas zwingen. Der „Sieg“ ist auf jeden Fall stets nur von kurzer Dauer. Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung und seine eigenen Entscheidungen. Was für den einen gut ist, kann  für den anderen schlecht sein. Es kommt immer auf den Standpunkt an. Niemand auf der Welt hat das Recht zu urteilen und doch tun es fast alle täglich. Wenn man versucht, eine Situation von mindestens zwei Sichtweisen zu betrachten, dann kommt man meist zu überraschenden Einsichten. Versuch es mal. Es gibt immer und überall etwas Gutes zu entdecken.

 

Stolz: Was nützt es dir, stolz auf etwas zu sein? Okay, du hast womöglich irgend etwas Hervorragendes geleistet oder erreicht.  Aber: hast du es ganz allein geschafft? Hat dir nicht doch vielleicht jemand dabei Unterstützung geleistet? Jeder bekommt in seinem Leben alle Mittel und Hilfe, die er für seinen Weg braucht. Merke: Es wurde dir gegeben! Es besteht kein Grund, damit „anzugeben“. Talente und Begabungen sind da, um sie einzusetzen und das Beste daraus zu machen. Stolz macht überheblich und erniedrigt damit die anderen. Denke stets daran: Wir sind alle gleich!

 

Habgier: Es gibt in dieser Welt genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier. Heutzutage wird man hauptsächlich nach dem beurteilt, was man an Werten (Geld, Besitz) vorweisen kann. Aus diesem Grunde versuchen alle, möglichst viele Güter zu besitzen, egal auf welche Weise. Glücklich sind die meisten damit allerdings nicht. Es wird Zeit, sich wieder auf die wahren Werte zu besinnen und die kann man sich zum Glück nicht erkaufen. Güte, Mitgefühl, Liebe, Verständnis, Hilfsbereitschaft sind Werte, die aus dem Inneren, also aus dem Herzen kommen. Was nützt mir der größte Reichtum, wenn ich mich innerlich leer fühle? Muss ich wirklich alles, was die Werbung bietet oder die Gesellschaft verlangt, haben? Brauche ich diese Sachen? Frage dich stets: Was brauche ich wirklich?

 

Unglaube: Glaubst du an eine „höhere Führung“? Was ist die Basis deines Lebens? Es ist ganz egal, ob du Gott oder Allah oder sonst was sagst. Wichtig ist nur, dass du mit dem Herzen daran glaubst. Gott ist die Liebe und er liebt jeden von uns unendlich. Jeden so, wie er ist. Ohne wenn und aber. In unserer wissenschaftlichen Zeit können die meisten nur an das glauben, was man sehen und beweisen kann. Alles muss berechnet und in Formeln gepackt werden. „Selig sind jene, die nicht sehen und doch glauben“. Im täglichen Leben wird kaum an Gott gedacht … aber in Notsituationen wird dann plötzlich gebetet. Selbst Ärzte erkennen ihre Grenzen und sagen: „Wir können nichts mehr tun; es liegt nun alles in Gottes Hand“. Es gibt keinen Zufall im Leben. Alles hat seinen Sinn. Mach deine Augen auf und erkenne die kleinen und großen Wunder in deinem Leben. Gott straft nicht, sondern er steht dir immer hilfreich zur Seite. Gottes Wege sind unergründlich. Vertrau auf ihn. Er weiß, was er tut. Er liebt jeden von uns unendlich.

 

6 Responses to “Cajus Pupus kennt die 7 Irrwege”

  1. Cajus Pupus kennt die 7 Irrwege

    Cajus pupus hat wieder mal hervorragend gearbeitet,…danke

    “Man sollte dem Anderen die Wahrheit wie einen Mantel hinhalten, daß er hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren schlagen.”

  2. Emanuel Says:

    Sehr schön – sehr wahr … die einfachen Menschen erkennen es und leben es – wenn doch nur die Verantwortlichen in Kirche, Politik und Wirtschaft auch nach solchen Wahrheiten leben würden …..

    • @lieber EMANUEL:kommt noch kommt noch..

      jeh länger es dauert umso mehr schaden sie sich selbst ..glauben Sie mir!!!

      Eucharistische Hymne

      Brot ist Brot und Brot ist Leben,
      siehst du nicht den hellen Schein?
      GOTT will sich dir ganz ergeben
      und nun ganz dein eigen sein.

      Brot ist Brot und Brot ist Leben,
      siehst du nicht das große Licht?
      GOTT ist da, ER will dir geben,
      alles, was ER dir verspricht.

      Brot ist Brot und Brot ist Leben,
      spürst du nicht den Gnadenstrom?
      GOTT will sich zu dir erheben,
      wie in einem hohen Dom.

      Brot ist Brot und Brot ist Leben,
      spürst du nicht, wie alles fällt?
      GOTT ist da, in dir zugegen,
      wie ein Samenkorn im Feld.

      Brot ist Brot und Brot ist Leben,
      alles ändert sich in dir,
      GOTT will nur in deinem Streben
      öffnen die verschloß´ne Tür.

      Brot ist Brot und Brot ist Leben,
      auch in der Gefangenschaft,
      GOTT war da, im Leid zugegen
      und ER gab mir alle Kraft.

      Brot ist Brot und Brot ist Leben,
      nichts ist, was an Größe gleicht,
      GOTT in dir: Du mußt erbeben
      und kein König ist so reich.

      Wir können die Welt heilen, indem wir uns selbst heilen. Die HeilKraft durch VerGebung und Liebe umfasst vier Schritte:
      1. die Wunden (in sich) bezeugen und zu bereuen
      ‚Es tut mir leid. Ich bitte um VerGebung.’’
      2. die Wunden (in sich) durch Liebe zu heilen und zu verzeihen
      ‚Ich liebe mich/ich liebe dich, ich verzeihe mir/ ich verzeihe dir.’
      3. die Wunden (in sich) der höchsten Kraft zur Heilung
      zu übergeben
      4. auf Heilung zu vertrauen und sie zu bezeugen

  3. Cajus Pupus Says:

    Ich bin nur ich und ich werde immer nur ich sein, jedoch bin ich kein Ich-Mensch, für mich zählt der Mensch, der Charakter und Menschlichkeit, Ehre wem Ehre gebührt, Treue dem gegenüber der sie verdient, Mut und Moral wann immer es erforderlich ist!

    Man sollte nie vergessen was man ist – ein Mensch mit all seinen Schwächen und Stärken!

    Doch auch hier kann man sich den Worten von Jean Paul Sartre anschließen:
    „Wenn Ihr Eure Augen nicht braucht um zu sehen, werdet Ihr Sie brauchen um zu weinen.“

  4. Emanuel Says:

    EmanuelSwedenborg
    26.09.2012 22:25 » melden» antworten
    10

    Was wollen die islamistischen Terroristen ?
    Sie wollen alle umbringen, die nicht ihren islamistischen Glauben vertreten !

    Sie schneiden ihren Gegnern den Kopf ab !
    Was haben sie damit erreicht ???
    Nichts !!!
    Dem Geist des Menschen – kann niemand den Kopf abschneiden !!!!!!!!!!!
    Der Geist des Menschen, seine Seele ist unsterblich …


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