kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ägypten verlor die Kontrolle über Sinai und bekämpft islamische Terroristen scheinheilig 22. September 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 15:17

Vier Tote bei Gefecht an israelisch-ägyptischer Grenze

 

Der Sinai hat sich seit dem Sturz von Hosni Mubarak

immer mehr zu einer Region von Gewalt und Gesetzlosigkeit entwickelt.

Am Freitag drangen erneut schwerbewaffnete Angreifer von Ägypten aus nach Israel ein

und lieferten sich ein Gefecht mit israelischen Soldaten.

 

Bei einem Gefecht zwischen israelischen Soldaten und schwer bewaffneten Attentätern an der israelisch-ägyptischen Grenze im Sinai sind alle drei Angreifer sowie ein israelischer Soldat getötet worden. Ein weiterer Soldat wurde leicht verletzt. Wie die Sprecherin der israelischen Armee, Avital Leibovich, mitteilte, seien die Angreifer über einen noch nicht mit einem Zaun gesicherten Grenzabschnitt nach Israel eingedrungen und hätten nahe der Erhebung von Har Harif das Feuer auf eine Armeepatrouille eröffnet. Die Soldaten, die Arbeiter beim Bau eines Grenzzaunes schützen sollten, sei es gelungen eine sehr schwere Terrorattacke abzuwenden“. Die Angreifer seien sehr gut bewaffnet gewesen, einer von ihnen habe einen Sprengstoffgürtel getragen, den er noch zünden konnte. Ein Team ägyptischer Sicherheitsbeamter nahm später die Leichen der Gotteskrieger auf israelischem Territorium in Augenschein. Über ihre Identität und Herkunft ist bisher nichts bekannt.

 

Der Sinai hat sich seit dem Sturz von Hosni Mubarak immer mehr zu einer Region von Gewalt und Gesetzlosigkeit entwickelt. Zuletzt hatten am 5. August schwer bewaffnete Jihadisten versucht, einen israelischen Grenzposten zum Gazastreifen zu überfallen und dabei 16 ägyptische Grenzpolizisten getötet. Als Reaktion verlegte Kairo Panzer und zusätzliche Armeeeinheiten auf die Halbinsel, ohne jedoch mit den Militanten bisher wirklich fertig werden zu können. Allerdings geht Ägypten offenbar erstmals ernsthaft gegen die Schmuggeltunnel aus dem Gazastreifen vor, um das weitere Einsickern von Militanten einzudämmen. Sechs Wochen zuvor, im Juni, hatten Angreifer aus einem Hinterhalt zwei Fahrzeuge mit israelischen Zaun-Arbeitern angegriffen und einen von ihnen getötet. Zwei der Angreifer wurden in dem anschließenden Feuergefecht erschossen, der dritte konnte auf ägyptisches Territorium entkommen. Nach offiziellen Angaben geht die ägyptische Regierung davon aus, dass sich rund 1600 Extremisten auf dem Sinai versteckt halten. 120 von ihnen werden per Haftbefehl gesucht, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Mena. Die meisten Gesuchten haben Polizeistationen überfallen und Beamte erschossen. Letzte Woche beispielsweise griffen Bewaffnete von umliegenden Hausdächern aus mit Panzerfäusten und Schnellfeuergewehren die Polizeizentrale für den Nordsinai in der Stadt Al-Arish an. Gleichzeitig gibt es auf dem Sinai ein brutales Netzwerk von Beduinenbanden, die vom Menschenschmuggel nach Israel leben. Die meist aus Eritrea, Sudan oder Äthiopien kommenden Asylsuchenden werden in der Regel zunächst einmal wochenlang als Geiseln gehalten, gefoltert und vergewaltigt, um von ihren meist mittellosen Verwandten daheim hohe Lösegelder zu erpressen. Andere werden ermordet, um ihre Organe zu verkaufen. Bisweilen finden lokale Bewohner auch zu Tode gefolterte Opfer an den Rändern entlegener Straßen. {Quelle: www.tagesspiegel.de – von }

 

 

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Grenzzaun zwischen Ägypten und Israel:

Eine Region der Gewalt und Gesetzlosigkeit

 

 

 

Israelische Soldaten vereiteln Terroranschlag an Grenze

 

Drei Extremisten sind von israelischen Soldaten erschossen worden.

Die Männer trugen Sprengstoffgürtel und griffen die Soldaten an.

 

Tel Aviv:  Israelische Soldaten haben an der Grenze zu Ägypten drei Extremisten getötet und damit nach eigenen Angaben einen Terroranschlag verhindert. Militärsprecherin Avital Leibovich erklärte, die Extremisten seien bewaffnet gewesen und hätten Sprengstoffgürtel getragen. Sie hätten auf die Soldaten geschossen, die den Bau eines Grenzzauns zwischen Israel und der ägyptischen Wüste Sinai überwachten. Die Soldaten erwiderten das Feuer und töteten den Angaben zufolge die Angreifer. Am Ort des Angriffs auf der Höhe des Berges Harif auf dem Sinai auf etwa halbem Wege vom Mittelmeer zum Roten Meer gebe es noch keinen Grenzzaun. Die Schießerei habe sich auf israelischem Territorium ereignet, sagte Leibovich weiter. Über mögliche Opfer auf israelischer Seite wurde weiter zunächst offiziell nichts mitgeteilt. {Quelle: www.abendblatt.de}

 

 

 

 

Drei Angreifer an ägyptischer Grenze tot

 

An der Grenze zu Ägypten wurden israelische Soldaten attackiert.

Drei der schwer bewaffneten Angreifer seien bei dem Feuergefecht getötet worden, wie die Armee mitteilte.

Auch ein israelischer Soldat kam ums Leben.

 

Tel Aviv: Israelische Soldaten haben am Freitag drei unbekannte Angreifer an der Grenze zu Ägypten erschossen. Das teilte Armee-Sprecherin Avital Leibovich mit. Bei einem Angriff ist auch ein israelischer Soldat getötet worden. Ein weiterer Soldat sei verletzt worden. Die schwerbewaffneten Männer hätten eine israelische Militäreinheit angegriffen, die Arbeiter beim Bau des Grenzzaunes zum Sinai schützen sollten. Die Angreifer hätten auch Sprengstoff am Körper getragen. Unbestätigten Medienberichten zufolge soll es auch Explosionen gegeben haben. Am Ort des Angriffs auf der Höhe des Berges Harif auf dem Sinai auf etwa halbem Wege vom Mittelmeer zum Roten Meer gebe es noch keinen Grenzzaun. Die Schießerei habe sich auf israelischem Territorium ereignet, sagte Leibovich weiter. Über mögliche Opfer auf israelischer Seite wurde weiter zunächst offiziell nichts mitgeteilt. {Quelle: www.handelsblatt.com}

 

 

 

 

Israelischer Soldat an der Grenze zu Ägypten getötet

 

Jerusalem/Kairo: Bei einem Zwischenfall mit drei bewaffneten Männern an der ägyptisch-israelischen Grenze hat es vier Tote gegeben, unter ihnen einen israelischen Soldaten. Nach Angaben aus ägyptischen und israelischen Sicherheitskreisen sprengte sich einer der drei Angreifer in die Luft. Israelische Soldaten töteten demnach die beiden anderen Angreifer. Damit sei ein schweres Attentat vereitelt worden, hieß es bei der israelischen Armee. Die Männer seien von der ägyptischen Sinai-Halbinsel aus im Grenzabschnitt Har Harif, wo sich die Sperranlage noch im Bau befinde, nach Israel eingedrungen. Nach Angaben einer Armeesprecherin eröffneten sie das Feuer auf israelische Soldaten, die in dem Abschnitt Arbeiter schützten. Eine in der Nähe befindliche andere israelische Einheit schoss demnach zurück, ein israelischer Soldat wurde verletzt. Die drei Angreifer trugen der israelischen Armeesprecherin zufolge kugelsichere Westen, waren „sehr gut bewaffnet und ausgerüstet“ und hatten auch Sprengstoffgürtel bei sich. Durch die „schnelle Reaktion“ der israelischen Soldaten sei ein „sehr großer terroristischer Anschlag“ verhindert worden. In einer späteren Erklärung der Armee hieß es, einer der „Terroristen“ sei mit einem Sprengstoffgürtel bewaffnet gewesen. Israel errichtet derzeit an der Grenze zu Ägypten eine 250 Kilometer lange Sperranlage. 170 Kilometer sind bereits gebaut, bis Jahresende soll das Bauwerk fertiggestellt werden. Am 5. August waren bei einem Angriff mutmaßlicher Islamisten auf einen ägyptischen Kontrollposten nahe der Grenze zu Israel 16 ägyptische Grenzwächter getötet worden. Die Angreifer brachten ein gepanzertes Fahrzeug der Grenzwächter in ihre Gewalt, mit dem sie nach Israel eindrangen. Dort tötete sie die israelische Armee. Die ägyptischen Sicherheitskräfte starteten danach eine großangelegte Aktion zur Stabilisierung der Sinai-Halbinsel, die immer noch im Gang ist. {Quelle: www.google.com}

 

 

 

»Die Menschen in Ägypten haben ganz andere Sorgen«

Massenhafte Streiks für höhere Löhne.

Proteste gegen den »Schmähfilm« werden von den Medien aufgebauscht. 

 

Die Proteste in der arabischen Welt gegen den in den USA produzierten islamfeindlichen Film bestimmen seit Tagen die Schlagzeilen – nichts liest man jedoch z. B. von den massenhaften Streiks in Ägypten. Sie haben dort Gespräche geführt – was tut sich wirklich auf Kairos Straßen?
In der Tat wurden wir gewarnt, aber von Unruhen haben wir nichts mitbekommen. Ich habe den Eindruck, daß die Proteste gegen diesen Film in der Presse aufgebauscht werden. Die Menschen in Ägypten haben ganz andere Sorgen, soziale Proteste stehen im Vordergrund. Die paar hundert Menschen, die vor der US-Botschaft demonstrierten, sind nichts gegen die Zehntausende, die zur Zeit für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen streiken. Neben Universitätsangestellten und Lehrern haben Arbeiter und Arbeiterinnen im Transport- und Textilsektor die Arbeit niedergelegt. Bei einem Mindestlohn von nur 30 Euro wundert man sich nicht über derart heftige Streikwellen.
 

Sie haben mit Gewerkschaftsvertretern gesprochen. Was hat sich seit dem Sturz des früheren Staatspräsidenten Hosni Mubarak verändert?

Ägyptens neuer Staatspräsident Mohamed Mursi, ein ehemaliges Mitglied der Muslimbrüder, hat Arbeitsplätze und bessere Arbeitsbedingungen versprochen, doch seit seiner Amtsübernahme hat sich nicht viel getan. Im Gegenteil: Die Lebensmittelpreise sind gestiegen, Steuern sollen erhöht und Subventionen für Wasser und Strom gekürzt werden. Dennoch gibt es auch Positives zu berichten. Nach Angaben des unabhängigen Gewerkschaftsverbandes EFITU gibt es mittlerweile 1000 unabhängige Gewerkschaften, 2,4 Millionen Menschen sind darin organisiert. Ihre zentralen Forderungen sind die Verankerung des Rechts auf freie Gewerkschaftsgründung in der neuen Verfassung und ein Mindestlohn von 150 Euro.

 

Wie geht die neue Regierung unter Präsident Mursi mit diesen Arbeitsniederlegungen um?

Die Polizei geht nach wie vor mit Gewalt gegen Demonstrationen und Streiks vor – der alte Sicherheits- und Polizeiapparat besteht ja noch. Eine international bekannte Menschenrechtsaktivistin sagte zu mir, die Folter sei in den Gefängnissen noch schlimmer geworden ist. An diesem Punkt muß man der ägyptischen Regierung Druck machen! Leider ist das Prinzip »Handel kommt vor Menschenrechten« vorherrschend, obwohl Artikel 2 des Handelsabkommens zwischen Ägypten und der EU alle Partner zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet. Dennoch werden Menschenrechte in Ägypten mit Füßen getreten.

 

Anfang September wurde bekannt, daß Deutschland zwei U-Boote an Ägypten verkaufen will. Wie stehen Sie zu diesem Waffengeschäft?

Jedes Rüstungsgeschäft mit Staaten in dieser Region ist ein Skandal – Exporte in Spannungsgebiete sind laut Grundgesetz verboten. Dennoch liefern wir Waffen an Israel, Ägypten, Libyen, Saudi-Arabien und Algerien und kümmern uns nicht darum, was mit ihnen geschieht. Viele Waffen werden unkontrolliert weiterverkauft und sind in die Hände terroristischer Gruppen gelangt. Daher fordert die Linke ein totales Verbot von Rüstungsexporten. Vor allem die Länder im Nahen Osten brauchen keine Waffen, sondern Brot, Arbeitsplätze und bessere Lebensbedingungen. Waffenkäufe entziehen den Staatshaushalten Geld.

 

Sie haben sich mit dem sozialistischen Präsidentschaftskandidaten Hamdin Sabahi getroffen, der nur knapp die Stichwahl verpaßte. Wofür steht er?

Sabahi steht für Freiheit und soziale Gerechtigkeit – das waren die Ziele der Revolution. Der Sturz Mubaraks war ein Erfolg, aber nun müssen die Bedürfnisse der Menschen befriedigt werden. Sabahi bezweifelt, daß Mursi dieser Aufgabe gewachsen ist. Schließlich arbeitet die neue Regierung mit den Schergen des alten Regimes zusammen. Ein grundlegender Wandel im Staatsapparat ist nur möglich, wenn man die alten Verbündeten Mubaraks strafrechtlich verfolgt. Das geschieht jedoch nicht. {Quelle: www.jungewelt.de – Ein Gespräch mit Annette Groth Interview: Sofian Philip Naceur – Annette Groth, Bundestagsabgeordnete und menschenrechtpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag}

 

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