kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christliche Minderheiten in islamischen Ländern fürchten Rache 20. September 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:52

Karin King oder Dan Brown sind nichts im Vergleich zu dem, was die Christen seit 1400 Jahren Dank Mohameds Buch erleiden!

 

Ägyptischer Religionsfrieden

 

 

Christliche Minderheiten in islamischen Ländern fürchten Rache für das Mohammed-Schmähvideo – und verbünden sich mit den Muslimen.

In Sicherheit wiegen können sie sich dennoch nicht.

 

Auf dem berühmten Tahrir-Platz in Kairo spielten sich vergangene Woche überraschende Szenen ab. Als die Proteste gegen den antiislamischen Youtube-Film in Gewalt umschlugen, zogen Ägyptens große islamistische Organisationen ihre Mitglieder umgehend ab. Zurück blieben Jugendliche, die mit der Polizei Rechnungen aus Revolutionszeiten zu begleichen hatten, einige gewaltbereite Dschihadisten – sowie eine kleine Schar junger christlicher Aktivisten. Wie kaum eine andere Gruppe in Ägypten hatten Vertreter der Kopten, der christlichen Minderheit, von Beginn an die Beleidigung des Propheten Mohammed verurteilt und waren gegen den Film in „Solidarität mit den muslimischen Brüdern“ auf die Straße gegangen. Noch bevor sich Ägyptens islamistischer Präsident dagegen gewandt hat, distanzierte sich die „heilige Synode“ der koptischen Kirche von Glaubensbrüdern in den USA, die mutmaßlich hinter dem Video „Unschuld der Muslime“ stecken. Der Bund ägyptischer Kopten forderte in einer Erklärung gar, die Urheber des Films „mit den schärfsten Strafen zur Rechenschaft zu ziehen“. Die Eile, in der Ägyptens Kopten ihre Solidarität mit den Muslimen demonstrierten, hat einen ernsten Hintergrund. Die Proteste gegen das neue Schmähvideo, befürchten Christen in der ganzen islamischen Welt, könnten auch sie treffen. „Wir machen uns Sorgen über Gewalt gegen uns“, sagt ein Mitglied der Maspero Jugend-Union, einer Gruppe christlich-ägyptischer Aktivisten. In den vergangenen Jahren hat die Gewalt gegen die etwa neunzehn Prozent der Ägypter, die Christen sind, zugenommen. Oft reichten nichtige Streitigkeiten zwischen Einzelpersonen, um ganze Dörfer oder Städte gegen örtliche christliche Gemeinden aufzuhetzen.

 

Ob im Irak, im Sudan oder in Nigeria: In allen diesen Ländern hat die Gewalt gegen Christen durch islamistische Extremisten einen eigenen politischen Kontext. Doch die Furcht, dass das Schmähvideo als Vorwand für neue Gewaltwellen herhalten könnte, ist den Christen in der großen Teilen der islamischen Welt derzeit gemein. Dass offenbar mehrere ägyptische Christen in den USA in die Produktion und Verbreitung des Videos verwickelt sind, schürt die Sorge ihrer Glaubensbrüder im Heimatland zusätzlich. Denn dies diente islamistischen Hasspredigern dazu, ein uraltes Gerücht wieder aufzufrischen: Als fünfte Kolonne der Zionisten planten die Kopten, Ägypten in mehrere kleine, schwache Staaten zu teilen, erklärte etwa der Fernsehprediger Khalid Abdallah, der als einer der Ersten das Video einer großen ägyptischen Öffentlichkeit bekannt machte. Bisher ist es aber den Christen in Ägypten mit ihren Solidaritätskundgebungen weitgehend gelungen, antichristliche Ausschreitungen im Zusammenhang mit dem Mohammed-Video zu verhindern. Und auch aus anderen Ländern gab es ermutigende Signale. Während des Papstbesuchs im Libanon am Wochenende erklärten mehrere muslimische Repräsentanten Benedikt XVI., die christlichen Gemeinden im Land schützen zu wollen. Jeder Angriff auf diese werde auch als Angriff auf den Islam betrachtet.

 

Auch an der explosiven Schnittstelle zwischen Christen und Muslimen in Nigeria war die Angst vor blutigen Racheakten zunächst gestiegen. Dem Kreislauf von Hetze und Gewalt zwischen den Glaubensgemeinschaften fallen hier Jahr für Jahr Hunderte Menschen zum Opfer. Auch am vergangenen Freitag schienen Straßenproteste aufgebrachter Muslime gegen den Schmähfilm den Auftakt für Ausschreitungen zu geben. Aber neben der Abschreckung durch eine stärkere Polizeipräsenz schienen auch Gespräche zwischen christlichen und islamischen Führern zu fruchten. „Die Verlockung für neue Übergriffe war greifbar“, sagt Erzbischof Ignatius Kaigama von der Diözese Jos der FTD. Doch riefen prominente islamische Religionsführer in Hochburgen der Radikalen zur Mäßigung auf, bevor deren Rädelsführer zum Zuge kamen. Der Erzbischof schöpft daraus Hoffnung: „Das ist ein Zeichen dafür, dass Muslime wie Christen allmählich verstehen, dass gewaltsame Konfrontation keine geeignete Antwort ist – selbst wenn die eigenen religiösen Werte herabgewürdigt werden“. In Sicherheit wiegen können sich Christen in den islamischen Ländern jedoch nicht. Wer in den Verdacht gerät, die radikalen Glaubensbrüder in den USA zu unterstützen, der hat keine Solidarität von seinem muslimischen Landsleuten zu erwarten. So wurde der aus einer christlichen Familie stammende Blogger Albert Saber von Islamisten angegriffen und schließlich von der Polizei verhaftet – obwohl er abstreitet, irgendetwas mit dem Schmähvideo zu tun zu haben. Und trotz aller christlichen Solidaritätskundgebungen kündigte die radikale Gamaa al-Islamija in Ägypten an, als Vergeltung Schmähfilme über das Christen- und Judentum zu produzieren und weiter zu hetzen wie zuvor. {Quelle: www.ftd.de}

 
 
 
 

CIA-Agenten verschleppen Imam – verurteilt

 

In Italien hat das oberste Gericht 23 Agenten des US-Geheimdienstes CIA in Abwesenheit verurteilt. Die Männer hatten einen radikalen Moslem in Mailand verschleppt und gefoltert.

 

Das oberste Gericht Italiens hat die Haftstrafen für 23 Agenten des US-Geheimdienstes CIA wegen der Entführung eines Imams einer Mailänder Moschee bestätigt. Italien könnte damit theoretisch einen Antrag auf Auslieferung der CIA-Mitarbeiter stellen, die in Abwesenheit verurteilt wurden. Die US-Amerikaner sowie zwei Italiener waren 2009 nach einem dreieinhalbjährigen Prozess der Verschleppung des muslimischen Geistlichen für schuldig befunden worden. Unter den Verurteilten war auch der frühere CIA-Chef in Mailand. Seine ursprüngliche Haftstrafe von sieben Jahren wurde am Mittwoch auf neun Jahre angehoben. Für die anderen 22 US-Amerikaner, die meisten davon CIA-Mitarbeiter, gelten siebenjährige Haftstrafen. Das Urteil war das erste im Zusammenhang mit dem geheimen CIA- Programm zur ausserordentlichen Überstellung von Terrorverdächtigen («secret renditions»). Mit der Entscheidung des Gerichts am Mittwoch endete das letzte Berufungsverfahren in dem Fall. Die Verurteilten wurden schuldig gesprochen, an der Entführung des radikalen ägyptischen Geistlichen Osama Mustafa Hassan Nasr alias Abu Omar beteiligt gewesen zu sein. Er wurde im Februar 2003 auf offener Strasse in Mailand aufgegriffen und soll dann nach Ägypten verschleppt worden sein. Der Imam gab anschliessend an, während der Gefangenschaft gefoltert worden zu sein. Er wurde später freigelassen. {Quelle: www.20min.ch}

 

3 Responses to “Christliche Minderheiten in islamischen Ländern fürchten Rache”

  1. Mia Says:

    Alleine wegen der christlichen Glaubensgeschwister kann ich die Personen, die diesen Film produzierten, nicht verstehen. Man kennt ja die Reaktionen der Muslime. Das war absolut verantwortungslos.
    Möge Gott diesen Christen beistehen. Vielleicht ist es ja ein Trost, aber der Lohn dieser geplagten Menschen, die inmitten der Untoten Bestien leben, wird groß, sehr groß sein. Und genauso groß, wird das Wehklagen derer sein, gegen die sie vor Gott ihre Anklage erheben werden.
    (Es scheint, als bliebe der Bestie nicht mehr viel Zeit, und dass sie darum versucht, mit aller Kraft, noch schnell so viele Seelen wie möglich an sich zu reißen. Ich habe immer öfter das Gefühl, wir befinden uns im Endspurt, bevor der Herr aufzuräumen beginnt, aber auch das ist Schall und Rauch, denn dieses Gefühl hatten schon so viele vor mir)

    • Emanuel Says:

      Eine kurze Erläuterung vielleicht dazu , liebe Mia …?

      Fünftes Gebot

      Du sollst nicht morden

      309. Durch dieses Gebot: ›du sollst nicht morden‹, wird im natürlichen
      Sinn verstanden, keinen Menschen morden, ihm keinen Stoß, an dem er sterben
      könnte, versetzen, und auch seinen Körper nicht verstümmeln, und außerdemkein
      tödliches Übel seinemNamen und Ruf zufügen,weil der Ruf und das
      Leben bei vielen gleichen Schritt halten. Im weiteren natürlichen Sinn wird
      unter morden auch verstanden Feindschaft, Haß und Rache, die den Tod
      atmen; denn in diesen liegt der Mord verborgen, wie das Feuer im Holz unter
      der Asche; das höllische Feuer ist auch nichts anderes; weshalb man sagt, von
      Haß entbrennen und von Rache glühen. Dies sind Morde in der Absicht,
      obwohl nicht in der Tat, und wenn man ihnen die Furcht vor dem Gesetz, und
      vor der Wiedervergeltung und Rache wegnähme, so würden sie in die Tat
      ausbrechen, besonders, wenn der Absicht Tücke oder Roheit innewohnt. Daß
      der Haß Mord ist, erhellt aus folgenden Worten des Herrn: „Ihr habt gehört,
      daß von den Alten gesagt wurde: du sollst nicht morden, und wer da mordet,
      soll dem Gericht verfallen sein; Ich aber sage euch, daß jeder, der seinem
      Bruder ohne Grund zürnt, der Feuerhölle verfallen sein wird“:Matth.5/21,22.
      Der Grund ist, weil alles, was in der Absicht ist, auch imWillen liegt, und so
      an sich Tat ist.

      310. Imgeistigen Sinn wird unter demMorden verstanden alle Arten, die
      Seelen der Menschen zu morden und zu verderben, welche mannigfaltig und
      vielerlei sind, als z. B. sie abwenden von Gott, von der Religion und dem
      Gottesdienst durch Einstreuung von Ärgernissen wider jene und Einredung
      von Dingen, welche Abneigung, ja selbst Widerwillen bewirken. Von dieser
      Art sind alle Teufel und Satane in der Hölle, mit denen die Verletzer und
      Schänder der Heiligkeiten der Kirche in dieserWelt verbunden sind. Diejenigen,
      welche die Seelen durch Falsches zugrunde richten, werden verstanden
      unter dem König des Abgrundes, genannt Abaddon oder Apollyon, das ist
      Verderber, in der Offb.9/11; und im prophetischen WORT (die an der Seele
      Beschädigten) unter den Gemordeten, wie in folgenden Stellen: „Es sprach
      Jehovah Gott: Weide die Schlachtschafe, die von ihren Besitzern gemordet
      wurden“: Sach.11/4,5,7. „Gemordet wurden wir alltäglich, wurden einer
      Schlachtherde gleich geachtet“: Ps.44/23,24. „Die Kommenden wird Jakob
      wurzeln lassen; ist er gemordet worden, wie er seine Gemordeten gemordet
      hatte?“ Jes.27/6,7. „Der Fremde kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten
      die Schafe; Ich bin gekommen, damit sie Leben und Überfluß haben“:
      Joh.10/10; außer anderen Stellen, als: Jes.14/21; 26/21; 27/9; Jer.4/31; 12/3;
      Offb.9/4; 11/7. Daher kommt, daß der Teufel ein Mörder von Anfang heißt:
      Joh.8/44.

      311. Im himmlischen Sinn wird unter morden verstanden, dem Herrn
      vermessen zürnen, Ihn hassen und SeinenNamen vertilgenwollen. Solche sind
      die, von denen es heißt, daß sie Ihn kreuzigen; was sie auch tun würden,
      gerade wie die Juden, wenn Er, wie früher, in die Welt käme; dies wird verstanden
      unter dem Lamm, das stand wie gemordet: Offb.5/6; 13/8, und unter
      dem Gekreuzigten: Offb.11/8; Heb.6/6; Gal.3/1.

      312. Wie das Innere des Menschen beschaffen ist, sofern es nicht vom
      Herrn umgebildet wird, stellte sich mir an den Teufeln und Satanen in der
      Hölle heraus; denn diese denken beständig darauf, den Herrn zu töten, und
      weil sie dies nicht können, so trachten sie fortwährend danach, diejenigen zu
      töten, die dem Herrn zugetan sind. Weil sie aber auch dies nicht können wie
      die Menschen in der Welt, so gehen sie mit aller Kraft darauf aus, die Seelen
      derselben zu verderben, das heißt, den Glauben und die Liebtätigkeit bei ihnen
      zu zerstören.

      • Lieber Emanuel:

        haben Wir Christen doch nur 10Gebote einzuhalten relativ wenig–oder??
        gegenüber dem Islam
        will ich einen anderen Manipulieren mit einer Macht–die mir nicht zusteht–wird die über kurz oder lang in sich zusammen brechen..gell…


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