kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Angriff auf französische Botschaft in Teheran 20. September 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:35

Im Iran griffen Hunderte Muslime aus Wut über den Mohammed-Film und die Karikaturen die französische Botschaft an. Washington, Paris und Berlin rechnen nach den Freitagsgebeten mit neuen Protesten.

 

Aus Protest gegen provokante Mohammed-Karikaturen in einem französischen Satiremagazin haben Hunderte Islamisten die französische Botschaft in Teheran angegriffen. Ein großes Polizeiaufgebot hinderte die aufgebrachte Menge am Donnerstag daran, das Botschaftsgelände zu stürmen. Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Die Botschaft war zuvor sicherheitshalber geschlossen worden. Dem Bericht zufolge riefen die Angreifer: „Wir werden kämpfen, wir werden sterben, aber wir werden niemals Schande über uns bringen lassen.“ Angesichts der seit Tagen aufgeheizten Stimmung in der islamischen Welt wird befürchtet, dass die am Mittwoch veröffentlichten Karikaturen neue blutige Unruhen auslösen. Das Regime in Teheran ist allerdings für seine antiamerikanische und antiisraelische Propaganda und entsprechende Inszenierungen öffentlicher „Wut“ bekannt.

 

 

Washington warnt vor Reisen nach Pakistan

 

Weltweit wächst die Angst vor Vergeltung für die in dem französischen Magazin „Charlie Hebdo“ veröffentlichten Mohammed-Karikaturen. Der Sprecher von US-Präsident Barack Obama, Jay Carney, sagte in Washington, die Zeichnungen seien „zutiefst beleidigend“ für manche Gläubige und hätten das Potenzial, einen Aufruhr zu entzünden. Die US-Regierung warnte ihre Bürger angesichts antiamerikanischer und antiwestlicher Demonstrationen vor Reisen nach Pakistan, sofern diese nicht unbedingt nötig seien. Es habe außerdem verbreitete Demonstrationen und große Kundgebungen gegen Drohnenangriffe gegeben, heißt es in einer Mitteilung des US-Außenministeriums. Pakistan selbst verschärfte am Donnerstag die Sicherheitsvorkehrungen rund um westliche diplomatische Vertretungen und Regierungsgebäude, da die Behörden am Freitag gewaltsame Auseinandersetzungen bei Protesten gegen ein islamfeindliches Mohammed-Video und die Karikaturen befürchteten.

 

Muslimische Prediger rufen zur Ruhe auf

 

Washington rechnet allerdings nicht nur im arabischen Raum und in streng muslimischen Ländern wie Afghanistan mit Ausschreitungen, sondern auch in dem bislang als gemäßigt geltenden muslimischen Indonesien. Dort war es bereits zu Demonstrationen gegen den Anti-Islam-Film „Die Unschuld der Muslime“ gekommen, der in den Vereinigten Staaten produziert worden war. Die USA hätten deshalb vorsichtshalber die Botschaft und Büros in der Hauptstadt Jakarta sowie die Vertretungen auf Bali, in Medan und Surabaya geschlossen, teilte die Botschaft mit. „Wir raten wie immer, größere Menschenmengen, die möglicherweise gewalttätig werden können, zu meiden“, hieß es auf der Webseite. Die US-Vertretung in Medan ist wegen anhaltender Proteste seit Mittwoch geschlossen. Muslimische Prediger haben Demonstranten aufgerufen, friedlich zu bleiben.

 

Klage gegen „Charlie Hebdo“

 

Aus Angst vor Rache für die Veröffentlichung der Karikaturen in „Charlie Hebdo“ hatte auch der französische Außenminister Laurent Fabius in Paris angekündigt, weltweit rund 20 Botschaften, Konsulate und Schulen am Freitag zu schließen. Das Magazin hatte am Mittwoch eine Reihe von Zeichnungen gedruckt, die sich auf „Die Unschuld der Muslime“ beziehen. Die französische Staatsanwaltschaft teilte mit, wenige Stunden nach der Veröffentlichung der Karikaturen sei eine Klage eingereicht worden, machte aber keine Angaben zum Kläger.

 

Karikaturen wieder online zu finden

 

Überdies leitete sie Ermittlungen ein, weil die Internetseite des Magazins offenbar gehackt worden war. Am Donnerstag war sie wieder online. Auch einige der provokanten Karikaturen waren wieder zu finden. Allerdings gab es beim Surfen auf der Seite immer wieder einzelne Fehlermeldungen. Das Wochenblatt, dessen neue Ausgabe mit einer Auflage von 75.000 Exemplaren am Mittwoch schnell ausverkauft war, will am Freitag mit einer Neuauflage von 95.000 an den Kiosken in Frankreich sein. Die Bundesregierung hat ihre Sicherheitsvorkehrungen an deutschen Botschaften verschärft. An einige Vertretungen sei zusätzliches Sicherheitspersonal entsandt worden, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin. Ob am Freitag wegen der Freitagsgebete deutsche Botschaften geschlossen wurden, ließ er offen.

 

Auch deutsche Botschaften sind geschlossen

 

Zu konkreten Sicherheitsmaßnahmen wollte der Sprecher keine Stellung nehmen. Er verwies aber darauf, dass auch am vergangenen Freitag ein Großteil der deutschen Botschaften in der islamischen Welt geschlossen gewesen sei, weil es sich um einen Feiertag handle. „Auch wir sind wachsam und werden die Lage sehr genau beobachten“, fügte der Sprecher hinzu. Vergangene Woche war die deutsche Botschaft im sudanesischen Khartum von einem wütenden Mob gestürmt und in Brand gesetzt worden. Anlass war der Anti-Islam-Film aus den USA. Eine Darstellerin aus dem Film hat den mutmaßlichen Produzenten des Streifens verklagt. Cindy Lee Garcia behauptet, sie sei hereingelegt worden, wie die „Los Angeles Times“ berichtete. Ihr Anwalt wolle auch erreichen, dass das Video aus der Plattform YouTube entfernt werde.

 

Darstellerin verklagt Macher des umstrittenen Films

 

In der Klage vor einem Gericht in Los Angeles beschuldigt Garcia den mutmaßlichen Macher des Films, den radikalen koptischen Christen Nakoula Basseley Nakoula, des Betrugs. Die Schauspielerin klagt weiterhin wegen Verleumdung und Zufügung von seelischen Schmerzen. Nakoula habe ihr gegenüber behauptet, er arbeite an einem Abenteuerfilm, der im alten Ägypten spielen solle. Sie habe weder von einem religiösen Kontext noch von Sexszenen gewusst, so Garcia. „Hier geht es um die Verletzung der Privatsphäre“, zitiert das Blatt den Anwalt M. Cris Armenta. Garcia habe „glaubwürdige“ Todesdrohungen erhalten und zudem ihren Job verloren. Sie dürfe auch ihre Enkelkinder nicht mehr sehen. Die Schauspielerin ist in mehreren Szenen des Films zu sehen.

 

Neuer Zündstoff für Muslime

 

Gleichzeitig sind weltweit neue Aktionen und Veröffentlichungen geplant, die den Zorn der Muslime weltweit weiter anfachen dürften. So könnte die mögliche Veröffentlichung einer Islam-Ausgabe im deutschen Satire-Blatt „Titanic“ die Wut der Demonstranten auch wieder auf Deutschland lenken. Auf dem Entwurf des Titelblatts soll Bettina Wulff in den Armen eines islamischen Kriegers mit Turban und Schwert zu sehen sein, der offenbar den Propheten Mohammed darstellen soll. „Der Westen in Aufruhr – Bettina Wulff dreht Mohammed-Film!“ soll die Schlagzeile lauten. „Titanic“-Chefredakteur Leo Fischer verteidigte auch die in der französischen Satirezeitung „Charlie Hebdo“ erschienen Mohammed-Karikaturen und nannte sie eine richtige Reaktion auf die „wahnsinnigen Ausschreitungen“. „Satire darf und muss alles“, sagte Fischer.

 

Plakataktion in New Yorker U-Bahn

 

Auch in den USA sind neue Aktionen geplant, Eine pro-israelische Interessengruppe will ab kommenden Montag in zehn New Yorker U-Bahn-Stationen ein antiislamisches Plakat veröffentlichen. Ein Sprecher der U-Bahn-Gesellschaft erklärte, diese habe sich zunächst geweigert, die Anzeige der American Freedom Defense Initiative wegen ihrer Formulierungen zu plakatieren. Daraufhin habe die Gruppe die Behörde verklagt und Recht bekommen. Unsere Hände sind gebunden„, fügte der Sprecher hinzu. Auf dem Plakat soll laut Gerichtsunterlagen folgender Appell erscheinen:Im Krieg zwischen dem zivilisierten Menschen und dem Barbaren – unterstützen Sie den zivilisierten Menschen. Unterstützen Sie Israel, besiegen Sie den Dschihad„.

 

„Gemacht, um Menschen zu verletzen“

 

Eine Vereinigung zur Förderung des amerikanisch-islamischen Dialogs zeigte sich besorgt. „Es ist wie der Anti-Islam-Film, der für Aufruhr sorgt“, erklärte Sprecher Ibrahim Hooper. „Es ist dazu gemacht, Menschen zu verletzen und zu provozieren“. Die American Freedom Defense Initiative war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Die Gruppe hatte zuletzt für Schlagzeilen gesorgt mit einer Kampagne gegen die Errichtung einer muslimischen Kultur- und Begegnungsstätte nahe des früheren World Trade Center, das bei den Al-Qaida-Anschlägen im September 2001 zerstört worden war. Seit dem Beginn der Ausschreitungen am 11. September in mehr als 20 Ländern wurden durch Gewalt mindestens 30 Menschen getötet, darunter der US-Botschafter in Libyen. {Quelle: www.welt.de}

 

6 Responses to “Angriff auf französische Botschaft in Teheran”

  1. Bernhardine Says:

    „“Der Sprecher von US-Präsident Barack Obama, Jay Carney, sagte in Washington, die Zeichnungen seien “zutiefst beleidigend” für manche Gläubige und hätten das Potenzial, einen Aufruhr zu entzünden.““ s.o.

    Und was ließ Obama zur Titanic-Satire „inkontinenter Papst“ verlauten, was zu Frosch als Jesus am Kreuz usw.? Diese hatten durchaus das Potenzial, das mir seelische und körperliche Schmerzen bereitete. Aber Christen dürfen ruhig still leiden, ja niedergemacht werden! Das freut die Linken und Moslems, gell!

    Da Mohammed bloß ein Mensch und zwar ein grausamer war, darf man ihn ruhig veralbern. Keiner wird gezwungen, sich das anzusehen.

    Die radikalen Moslems haben mehrheitlich die Satiren auch nicht gesehen. Es genügt ihnen gehört zu haben, daß es etwas gibt, was ihnen mißfällt. Es gibt aber noch viel Islamkritisches auf der Welt, genug Stoff für jeden Tag sich 24 Std. zu empören.

    Viele, evtl. die meisten Moslems möchten, daß alle „Ungläubigen“ konvertieren oder verschwinden. Siehe jüngste Umfragen in Berlin.

    • saphiri1 Says:

      Viele, evtl. die meisten Moslems möchten, daß alle “Ungläubigen” konvertieren oder verschwinden. Siehe jüngste Umfragen in Berlin.

      tja Wünsche gibt es aber nur in einem Wunschkonzert –und unsrte Musi verstehen die Nicht!!! klar und deutlich,…

    • Erich Foltyn Says:

      die wollen sich über etwas aufregen, was in tausenden kilometern Entfernung passiert, die wollen uns verhohnepiepeln. Weil man kann ja Fernsehen bis in den Weltraum hinaus, man muss aber nicht. Und dann, wieso stürmen sie die französische Botschaft, wenn sie schon geschlossen ist ? Die sind immer dann fleissig, wenn etwas unproduktiv ist. Die haben ja noch gar nicht begriffen, was ein Unglauben ist. Man muss es ihnen einmal drastisch vor Augen führen. Und sie hätten lieber gleich an den Jesus glauben sollen, weil was ist, wenn einer zufällig einmal keinen Sprengstoffgürtel bei sich hat und es verspotten ihn 100 Leute ? Da hätten sie bei Jesus schauen sollen, wie man mit sowas fertig wird.

      • CARMA Says:

        das kommt davon, wenn man analphabeten, mässig technisch gebildete und nur-koranleser mit modernsten westlichen (u. asiatischen) hightech-kommunikationsprodukten ausstattet!
        wir sollten den moslems das netz abdrehen und sie in ihrem eigenen saft schmoren lassen – keine autos, kein eisenbahn-u. flugverkehr, keine handys, kein tv, keine sonstigen westlichen erzeugnisse. für ihr vorsintflutliches erdöl bekommen sie von uns nur noch landwirtschaftliche produkte, was für wesentlich mehr gerechtigkeit und bodenhaftung in der islamischen welt sorgen würde…
        sie wollen eine käseglocke über ihre kultur – geben wir sie ihnen!!

  2. Bernhardine Says:

    Morgen Freitag weltweit Moslemkrawalle: Wie gut, daß man einen Grund hat, vom Versagen des Islams bezüglich Fortschritt, Freiheit, Forschung abzulenken!

    „“Auch in deutschen Städten wollen am Wochenende Tausende Muslime gegen die Beleidigung des Propheten auf die Straße gehen, unter anderem in Freiburg, Karlsruhe und Dortmund…““

    ACHTUNG! DER HAMMER! PLAKATAKTION „VERMISST“ GESTOPPT!
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article109363183/Friedrich-stoppt-Plakat-Kampagne-fuer-junge-Muslime.html

    „“Das Innenministerium STOPPTE unter Verweis auf die aktuelle Gefährdungsbewertung des Bundeskriminalamts eine unter Muslimen umstrittene PLAKATAKTION, die sich gegen eine islamistische RADIKALISIERUNG Jugendlicher wendet…““
    http://mobil.abendblatt.de/politik/article109361765/Mohammed-Karikaturen-lassen-Schlimmes-befuerchten.html


Schreibe eine Antwort zu saphiri1 Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s