kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Nur Märchen in der Bibel? 19. September 2012

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 22:05

 

»Neulich hat uns unsere achtjährige Enkelin besucht und auf einmal behauptet, dass in der Bibel ja nur Märchen stehen und dass nur dumme Menschen an so was glauben«. Meine Schwiegertochter kommt aus der ehemaligen DDR und ist ganz unkirchlich aufgewachsen. Als unsere Enkelin geboren wurde, haben mein Sohn und sie entschieden, dass sie nicht getauft wird, weil sie sich mal selbst entscheiden soll. Mir hat das wehgetan, aber ich habe mich nicht eingemischt. Sie war in einem kirchlichen Kindergarten und ist vor einem Jahr in die Schule gekommen, wo sie auch Religionsunterricht hat. Neulich hat sie uns besucht und auf einmal behauptet, dass in der Bibel ja nur Märchen stehen und dass nur dumme Menschen an so was glauben. Muss ich nicht jetzt endlich mal mit meiner Schwiegertochter reden?

 

Auf jeden Fall »müssen« bzw. können Sie mit Ihrer Enkelin reden. Die lädt Sie ja geradezu ein dazu, sich mit ihr zu unterhalten darüber, wie sie jetzt die Welt entdeckt und unterscheidet zwischen dem, was »wirklich« ist oder »Märchen«. Man kann ja wirklich fragen, wie das zusammenpasst, wenn einerseits in der Bibel steht, dass Gott die Welt in sieben Tagen geschaffen hat, und andererseits eine Achtjährige schon lange mitkriegt, dass selbst die Radieschen in ihrem Gartenbeet länger brauchen zum Wachsen. Es könnte ja sein, dass ihre Enkelin jetzt eine kluge, nachdenkliche Gesprächspartnerin braucht, die sie begleitet und ihr hilft, die verschiedenen Seiten der Weltwahrnehmung zusammenzubringen: das ganz genaue Erforschen und Messen der Dinge, die man erforschen und ermessen kann – und das Erzählen von Geschichten, die uns einladen, auf die Welt mit Staunen und Verwunderung zu sehen und über all das nachzudenken, was wir eben nicht messen und zählen können.

 

Elia Raben gespeist – 1. Könige 17. 5 – 6.

DIE BIBEL IN BILDERN – DAS 1. BUCH DER KÖNIGE

hansgruener.de

 

 

Und zugleich kann man zum Beispiel an dieser Schöpfungsgeschichte wunderbar entdecken, wie viele unterschiedliche Arten es gibt, die Welt um einen herum zu messen und zu zählen- und wie faszinierend es sein kann, noch nach vielen Tausend Jahren klugen Menschen dabei zuzusehen, wie sie versucht haben, die Welt um sich herum zu verstehen. Ihre Enkeltochter kann – und Sie können ihr dabei helfen – mit all ihren Fragen die Weite und zugleich die Tiefe der Welt entdecken. Wer so fragt und forscht, der ist nicht dumm, sondern wird mit jeder Frage und mit jeder Entdeckung klüger. Und vielleicht ist es ja das Wichtigste für Ihre Gespräche mit der Enkelin, hinter all ihren »Behauptungen« die Fragen zu entdecken, sie mit diesen Fragen ernst zu nehmen und die Neugier auf mehr zu wecken.

 

Ich denke aber auch, dass Sie vielleicht wirklich mal mit Ihrer Schwiegertochter und Ihrem Sohn reden sollten. Nicht, um ihnen zu sagen, was da aus Ihrer Sicht alles falsch oder richtig gemacht wird (das haben Sie bisher nicht getan, und Sie sind sicher zu klug, um es jetzt zu tun), sondern um ihnen zu erzählen, wie Sie mit Ihrem Glauben und mit Ihrer Lebenserfahrung mit Ihrer Enkelin reden werden. Hilfreich könnte es sein, sich mal über Bibeln zu informieren, die für Kinder ab etwa 8 oder 9 Jahre interessant sein können und in denen neben biblischen Geschichten viele Hintergrundinformationen und Hinweise zum Verstehen angeboten werden.

Barbara Hauck – www.sonntagsblatt-bayern.de

 

 

Manna

 

 

Als Manna oder auch Himmelsbrot wird in der Bibel (2 Mos 16 EU) die sagenhafte Speise bezeichnet, die den Israeliten auf ihrer 40-jährigen Wanderschaft durch die Wüste als Nahrung diente. Beschrieben wird Manna als „etwas Feines, Knuspriges, fein wie Reif“ (2 Mos 16,14 EU), „weiß wie Koriandersamen“ und mit dem Geschmack von „Honigkuchen“ (2 Mos 16,31 EU). Diese Speise fiel nachts auf den Wüstenboden und konnte des Morgens aufgesammelt werden. Sie durfte nicht aufgespart werden. Alles was am Abend noch nicht aufgegessen war, verdarb über Nacht (2 Mos 16,19–20 EU). Darin kann eine Forderung des Herrn nach Vertrauen gesehen werden. Nur für den Sabbat durften die Israeliten am sechsten Tag der Woche die doppelte Menge an Manna sammeln. Es verdarb nicht über Nacht. Am Morgen des Sabbat selbst war kein frisches Manna zu finden (2 Mos 16,22–26 EU). Die genaue Bedeutung des Wortes Manna (hebräisch: מָן man) ist unklar, bezeichnet aber vermutlich im Hebräischen Was ist das?“ (hebr. מָן הוּא man hu), was sich auf das plötzliche, unerwartete Erscheinen des Mannas in der Wüste beziehen soll.

 

Im Neuen Testament (Joh 6,30–35 EU) bezeichnet sich Jesus Christus unter Hinweis auf Manna als „Brot des Lebens“. Im Christentum steht daher Manna als Symbol für die Eucharistie. Gemäß einer modernen Auffassung ist Manna ein Ausscheidungssekret der Schildläuse, eine weißliche, zuckerreiche Flüssigkeit, die meist in kristallisierter Form aufzufinden ist (siehe Honigtau). Eine ältere Deutung interpretiert Manna als die Thalli der im Nahen Osten verbreiteten, essbaren Mannaflechte (Lecanora esculenta). Die Einheitsübersetzung verweist auf das Harz der Manna-Tamarisken, macht aber gleichzeitig deutlich, dass dieses in zu geringen Mengen vorkommt, um der Speisung einer größeren wandernden Gruppe zu dienen. (Anmerkung zu 2 Mos 16,31 EU). {Quelle: de.wikipedia.org}

 

 

 

Abraham will Isaak opfern – 1. Mose 22, 11 -12.

DIE BIBEL IN BILDERN – 1. BUCH MOSE – GENESIS

www.hansgruener.de

 

 

 

„Und Jakob fragte ihn und sprach: Sage doch, wie heißt du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heiße? Und er segnete ihn daselbst.   Und Jakob hieß die Stätte Pniel; denn ich habe Gott von Angesicht gesehen, und meine Seele ist genesen“ (Genesis 32:30-31).

 

 

„Da nun Jakob von seinem Schlaf aufwachte, sprach er: Gewiß ist der HERR an diesem Ort, und ich wußte es nicht;  und fürchtete sich und sprach: Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels“ (Genesis 28:16-17).
mariolandblog.blogspot.co.at

 

 

6 Responses to “Nur Märchen in der Bibel?”

  1. Nein, ganz gewiss nicht!

    Die Bibel ist Gottes Wort und wird es in Ewigkeit bleiben!

    Aber die Bibel ist in Bildern und Gleichnissen geschrieben die kaum noch jemand richtig versteht. Die Menschen lesen zwar den Buchstaben, aber den Geist hinter den Buchstaben, also den geistigen Sinn, erkennen sie nicht.

    Weil das so ist, entstanden so viele sich widersprechende Kirchen, Sekten und Gruppen. Denn jede Partei will die Bibel besser auslegen als die andere.

    Gott, unser liebevollster Vater im Himmel, der in Jesus selbst die Erde betrat kennt diese Probleme. Deshalb gibt es die Voraussage von Offb 14,6:

    Und ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern.

    Diese Voraussage ist eingetroffen in der Offenbarung durch Jakob Lorber.

    Wer das reine, unverfälschte Wort Jesus in deutscher Sprache haben will, der findet es in dieser Offenbarung.

    Sie beantwortet alle wichtigen Fragen zum Diesseits, zum Jenseits, zur Vergangenheit und zur Zukunft und sie ist der Schlüssel zum richtigen Verständnis der Bibel.

    Der Glaube an Jesus wird wieder mehr an Bedeutung gewinnen, wenn wir die Erde durch unsere falschen Handlungen so weit geschädigt haben, dass eine weltweite Hungersnot eingetreten ist.

    Quelle(n):
    http://www.lorber-jakob.de

    • Ein historischer oder ein biblischer Jesus?

      Es gibt sicher viele Gründe, warum der „historische Jesus“ von dem biblischen Jesus unterschieden werden soll. Letztlich ist es das erklärte Ziel Satans, die Herrlichkeit des Herrn Jesus in den Schmutz zu ziehen. Bei einer großen Anzahl von Menschen hat er damit bereits Erfolg gehabt. Es gibt nicht mehr viele, die der Bibel zu 100% glauben und vertrauen. Selbst solche Christen, die dem Herrn Jesus treu sein wollen, können ins Zweifeln geraten.

      Man fragt sich, wie das möglich ist. Denn die Bibel ist in ihren Berichten wohl das durch historische Belege am besten bezeugte Buch der Welt. Es gab in der Vergangenheit nicht sehr viele Historiker, die genau aufgezeichnet haben, was sich wann abgespielt hat. Daher bleiben viele historische Berichte nahezu unbestätigt. Nicht so die Bibel. Nicht nur Zeitzeugen wie Josephus, sondern auch viele Ausgrabungen und Funde belegen, dass die Bibel recht hat, wenn sie historische Tatsachen berichtet.

      Ein Christ hat solche Beweise an und für sich nicht nötig, denn er vertraut Gott, auch wenn er keinen zusätzlichen Beleg dafür hat, dass die Bibel historisch recht hat. Und da, wo Gott spricht, muss es sich um die Wahrheit handeln. Daher glauben wir an die Bibel. Dennoch kommt Gott uns entgegen, weil Er unseren Kleinglauben kennt und nennt uns zum Beispiel im Blick auf die Auferstehung Jesu eine große Anzahl von Zeugen (vgl. 1. Kor 15,5-8).

      Jesus, der Retter – nicht Jesus, der Sozialreformer

      Manche wollten auch das Ziel des Weges Christi umdeuten. Natürlich kann man nachvollziehen, dass ein Mensch, der sich nicht als Sünder erkennt und meint, keinen Retter zu benötigen, Jesus Christus nicht als Retter akzeptieren will. Der Herr Jesus sagt selbst, was das Ziel seines Kommens war: „Denn der Sohn des Menschen ist gekommen, zu suchen und zu erretten, was verloren ist“ (Lk 19,10). Bibelkritiker und Atheisten, die in Jesus noch ein Vorbild als Mensch anerkennen, sprechen dagegen davon, Er habe Sozialreformen in die jüdische Welt einführen wollen und sei der Erste gewesen, der die Umverteilung zugunsten der Armen befürwortet habe. Dabei bezieht man sich wahrscheinlich auf Stellen wie Matthäus 25,35-37.43.44. Allerdings haben diese Stellen mit einem Umverteilungsplan nicht das Geringste zu tun. Man kennt den biblischen Text nicht recht oder versteht ihn nicht und behauptet, Jesus Christus habe soziale Reformen und gesellschaftspolitischen Wandel angestrebt; dies sei der „historische Jesus“.

    • Emanuel Says:

      Oh wie wunderbar, das man auch hier Menschen trifft, die den wahren Glauben empfangen ….
      Danke lieber Vater, Danke Herr, danke AnnaMaria Grasser !!!!!!

  2. schwebchen Says:

    Die Bibel ist die endgültige Offenbarung Gottes; natürlich kann und darf man manches vor allem in der Urgeschichte symbolisch verstehen. Aber die Bibel bezeugt vor allem Jesus Christus. Wir brauchen keine weitere Offenbarung, weder von Mohammed noch von Jakob Lorber.

    • Emanuel Says:

      Die heutigen Christen, insbesondere die, die sich „katholisch“ nennen, haben weder für sich selbst und erst recht nicht für das Geschehen in dieser Welt noch Sinnesorgane, mit denen sie in der Lage wären, die Wahrheit zu erkennen … Sie befinden sich in einer vollkommen korrupten verweltlichten Organisation, ihre Bischöfe sind nicht anders als „Manager von Goldman-Sachs“ -(ihr Denken kreist ebenso ausschließlich um Profit) und solche Typen, wollen den wahren Christen erklären , was zum Glauben nötig ist …
      Schaut auf eure Bankkonten, dreht euren Rosenkranz, wie die Moslems ihre Gebetskette … Wir können im besten Fall nur noch Mitleid für euch empfinden … ihr seid Typen, die hinter ihren blinden Anführen herlaufen, der sie direkt in die Höllen führt ….

  3. berrosal1831 Says:

    Etwas was auf falschen und irrigen Annahmen beruht kann man nicht durch umdeutungen wahr machen, Die Hinweise der Bibel auf Himmel oder Hölle haben bei vielen Kindern schon seelischen Druck bis Horrorängste ausgelöst. Um den religiös gestimmten Erwachsenen legt sich ein Panzer moralischen Zwangs unf fordert Heuchelei um der angenommenen biblischen Orientierung gerecht werden zu wollen. Das Resultat ist in der Regel eine schizophrene Heuchelei. Das Kind hat richtig erkannt und man sollte es ermuntern in dieser sachlichen Bewertung zu verbleiben. Der Großmutter tut es weh, dass das Kind unbefangen seine zutreffende Meinung äußerte, Damit bezeugt sie unwissend dass ihre Gläubigkeit sie befangen macht. Befangenheit ist aber auch Gefangenheit und ganz klar nicht als positiv zu werten.


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