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Henry Kissinger: „Die Scharia macht Demokratie fast unmöglich“! 19. September 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 20:32

Die Unruhen machen deutlich, wie langsam in jenen Ländern die Entwicklung zur „Demokratie“ verläuft„!

Ex-US-Außenminister Kissinger über die Situation in der islamischen Welt und das Schloss in Berlin.

 

 

Henry Kissinger besucht Spiel von Greuther Fürth

 

Zu einem Sieg seiner geliebten SpVgg Fürth gegen Schalke 04 hat es am Samstag nicht gereicht – obwohl Henry Kissinger im Stadion saß und am Tag zuvor noch ein Fünkchen Hoffnung hatte: „Vielleicht kann das Fürther Publikum die Schalker Spieler einschüchtern.“ Die Ergebnisse des Fußballklubs seiner Heimatstadt verfolgt der 89-jährige ehemalige US-Außenminister seit Jahrzehnten aus der Ferne. Jetzt spielen die Fürther erstmals in der ersten Bundesliga, und für diesen Fall hatte Kissinger angekündigt, er werde in den „Ronhof“ kommen, wie deren Stadion heißt. Der zweite Grund für seinen Kurzbesuch in Deutschland ist sein Engagement für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses als Humboldt-Forum. Am vergangenen Freitag trat Kissinger dafür als Ehrengast einer Benefiz-Veranstaltung des Berliner Bauunternehmers Jürgen Leibfried auf. Davor hatte Kissinger Angela Merkel für ein einstündiges Gespräch im Kanzleramt besucht („eine langjährige Freundin, ich bewundere sie“). Obwohl er gut Deutsch spricht, möchte Kissinger das Interview lieber auf Englisch führen: „Mein Deutsch kommt immer erst ein paar Tage nach mir an“, sagt er, „außerdem wird der fränkische Akzent in Berlin ja nicht gepflegt“.

 

Die Welt: Sie waren als junger amerikanischer Soldat 1945 bis 1947 in Deutschland. Haben Sie die Ruine des Berliner Schlosses noch gesehen?

Henry Kissinger: Ja, ich sah sie Anfang 1946. Ich kränke meine preußischen Freunde immer, wenn ich ihnen erzähle, dass Berlin für mich als Jugendlichen in Fürth nicht das Zentrum des politischen Lebens war. Deshalb habe ich aus jener Zeit keine Beziehung zu dem Bauwerk. Nach dem Abriss der Ruine 1950 war ich oft in Berlin und habe die Museen besucht. Und da sah ich auf Gemälden zum ersten Mal, wie das Zentrum Berlins mit dem Schloss im 19. Jahrhundert aussah.

 

Die Welt: Wann begannen Sie, sich für den Wiederaufbau einzusetzen?

Kissinger: Das war 1993 während der Installation der Schloss-Attrappe. Sie hat mich beeindruckt, genauso wie das außergewöhnliche Engagement Wilhelm von Boddiens und seines Schlossvereins.

 

Die Welt: Was sehen Sie im Berliner Schloss?

Kissinger: Zuerst natürlich ein Symbol des preußischen Staates, der für eine bestimmte Art von Patriotismus, Hingabe und Dienstauffassung stand. Das Schloss steht zugleich für Kontinuität, weil es viele Epochen durchlebt hat. Als Humboldt-Forum wird es künftig anders genutzt werden. Im Inneren erhält es als Museum der Weltkulturen eine universale Ausrichtung, äußerlich wird es ein Symbol der Kontinuität deutscher und westlicher Geschichte. Ich bin sicher, dass das Projekt ein großer Erfolg wird. Für mich ist es ein Anreiz, noch bis 2018 zu leben.

 

Die Welt: Wie erleben Sie das neue Berlin?

Kissinger: Ich komme zwei bis drei Mal im Jahr hierher, ich sehe Berlin als europäische Hauptstadt des 21. Jahrhunderts. Einer meiner Lieblingsorte ist das Neue Museum auf der Museumsinsel, schon während der Bauarbeiten habe ich es besucht. Ich habe mehr Zeit in Berliner Museen verbracht als in New Yorker Museen.

 

Die Welt: Wie bewerten Sie die aktuellen Unruhen in vielen arabischen Ländern?

Kissinger: Es ist doch eine absurde Situation: Auslöser ist ein kleines Video, das keiner kennt, von dem die US-Regierung nichts wusste und auf das sie keinen Einfluss hatte, und das sie jetzt zensieren soll, obwohl das gar nicht in ihrer Macht steht. Die Unruhen machen deutlich, wie langsam in jenen Ländern die Entwicklung zur Demokratie verläuft – sofern sie überhaupt stattfindet. Wenn eine politische Partei das Recht der Scharia über alles stellt und dies für die alleinige Wahrheit hält, dann ist Demokratie fast unmöglich – da sollten wir uns nichts vormachen.

 

Die Welt: Barack Obama hatte der arabischen Welt die Hand ausgestreckt. Ist seine Strategie gescheitert?

Kissinger: Schon George W. Bush war – anders, als das oft dargestellt wird – sehr offen für gute Beziehungen zu den arabischen Ländern, er hat sie nicht als eine feindliche Welt behandelt. Ich denke, es war angemessen von Obama, seine Vorschläge zu machen und zu zeigen, dass die USA bereit sind, noch ein Stück weiter zu gehen. Aber im Moment fehlt es an Gegenseitigkeit bei den Muslimen. Wir dürfen nicht vergessen: Niemand in der westlichen Welt macht einen Aufstand gegen Muslime, wir sagen nicht, dass der Islam ausgegrenzt werden muss.

 

Die Welt: Ist der arabische Frühling endgültig zuende?

Kissinger: Ich habe im so genannten „arabischen Frühling“ nie das gesehen, was die meisten westlichen Medien darin gesehen haben. Die Geschichte von Revolutionen zeigt, dass die neuen Herrscher in den seltensten Fällen die gleichen sind, die sie begonnen haben. Bei den Wahlen in Ägypten haben 75 Prozent für die Muslimbrüder oder radikale Islamisten gestimmt. Ich sage nicht, dass wir mit Ägypten keine guten Beziehungen haben können. Es ist im Interesse beider Länder, gute Beziehungen zu pflegen. Als US-Außenminister hatte ich ein exzellentes Verhältnis zu Sadat, aber es bleibt etwas anderes, als wenn man sich in der gleichen philosophischen Gemeinschaft befindet.

 

Die Welt: Egal, was die USA tun: Es scheint ihr Schicksal zu sein, immer gehasst zu werden.

Kissinger: Wir sind eine Metapher für den Westen. Aber es wurden ja auch schon dänische Botschaften angegriffen oder deutsche. Meiner Meinung nach kann es nicht das Ziel von Außenpolitik sein, geliebt werden zu wollen, sondern eine Basis zu finden für gemeinsames Handeln – wo immer es möglich ist und wo gemeinsame Interessen bestehen. Wichtig ist, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Wo es diese Gegenseitigkeit nicht gibt, muss man sehen, wie man seine Interessen verteidigt. {Quelle: www.welt.de – Von Rainer Haubrich}

 

 

 

Ex-US-Außenminister Kissinger

sieht Arabischen Frühling skeptisch

Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger

warnt vor einer Idealisierung des Arabischen Frühlings.

Er habe die Umstürze stets kritisch gesehen.

Die Entwicklung zur Demokratie sei bestenfalls „ein sehr langsamer Prozess“.

Berlin: Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger hat angesichts der neuen gewaltsamen Unruhen vor einer Idealisierung des Arabischen Frühlings gewarnt. „Ich habe den Arabischen Frühling nie so wahrgenommen, wie er in weiten Teilen der westlichen Welt und der Medien gesehen wurde“, sagte Kissinger der „Bild“-Zeitung.  In Ägypten hätten „75 Prozent“ der Wähler für Muslimbrüder und radikale Islamisten gestimmt, so der 89-jährige Friedensnobelpreisträger. „Das bedeutet nicht, dass man keine guten Beziehungen zu Ägypten haben kann – das war und ist im Interesse beider Staaten“, sagte er zum Verhältnis zwischen Kairo und Washington. „Dennoch leben wir nicht unbedingt in der gleichen Wertegemeinschaft“. Kissinger wies darauf hin, dass die Entwicklung in der arabischen Welt hin zur Demokratie „ein sehr langsamer Prozess“ sei: „Es ist so gut wie unmöglich, dass aus politischen Parteien, die das Scharia-Recht verteidigen, demokratische Parteien werden“, sagte er. „Das ist das Dilemma, das wir im Moment haben, da dürfen wir uns nichts vormachen. Wenn man darauf besteht, dass Staat und Religion identisch sind, ist es fast unmöglich, dass sich andere Meinungen entfalten können“. Kissinger war am Wochenende zu Besuch in Deutschland. In seiner Heimatstadt Fürth besuchte er ein Bundesligaspiel. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

 

Terry Jones: “Dies ist der Anfang vom Ende unserer westlichen Gesellschaft!”

Dr. Terry Jones ist die Einreise nach Deutschland verboten worden. Wir halten dies für absolut absurd. Wir haben nun in England und in Deutschland ein Einreiseverbot. Dies ist der Anfang vom Ende unserer westlichen Gesellschaft, zu verbieten, zu beschränken, die Freiheit der Rede einzuschränken.

 

Wir sind sehr dankbar für die Einladung aus den Gruppen Pro Deutschland und Politically Incorrect (www.pi-news.net) für Dr. Terry Jones, nach Deutschland zu kommen und dort zu sprechen. Trotz des Verbots werden wir auch weiterhin die Arbeit dieser Gruppen und die Vorführung des Films „Die Unschuld der Muslime“ unterstützen. Redefreiheit ist einer der Grundsteine einer freien Gesellschaft. Freiheit der Rede, Freiheit der Meinungsäußerung, Freiheit der Presse, ist ein Aspekt unserer Gesellschaft, den wir unter allen Umständen zu schützen haben. Wir dürfen nicht Menschen bestrafen, die ihre Redefreiheit ausüben, aber wir müssen eine klare Botschaft an die Menschen senden, die die Freiheit der Rede bedrohen. Sie bedrohen die Meinungsfreiheit mit Gewalt. Die Regierungen der westlichen Welt müssen eine Nachricht an diese Menschen senden, dass jede Art von gewalttätigen Aktivitäten nicht toleriert wird. Der Grund für die Probleme, die wir jetzt haben, ist, dass wir weiterhin versuchen, den Islam zu beschwichtigen. Wir versuchen weiter, sie zu besänftigen, deshalb machen wir immer wieder einen Rückzieher. Das ist sehr klar in der Obama-Administration, und weil wir das tun, sind wir nun in Schwierigkeiten. Wieder hat eine Hand des Islam gezeigt, dass es eine gewalttätige Religion ist, die keine Kritik duldet an Mohammad, dem Koran oder der Scharia.

 

Jetzt ist es an der Zeit für uns, dem Westen, zusammen zu stehen, um unsere Werte zu schützen. Einer dieser Werte, und vielleicht einer der wichtigsten von ihnen, ist unser Recht auf freie Meinungsäußerung, Freiheit der Rede, Freiheit der Presse. Lasst uns zusammen stehen, lassen Sie uns vereint dem Islam und allen terroristischen, totalitären Gruppen eine sehr klare Botschaft zukommen, dass wir uns nicht schikanieren und nicht einschüchtern lassen.

Danke

Dr. Terry Jones
standupamericanow.org – Übersetzung einer Pressemitteilung von Terry Jones

 

3 Responses to “Henry Kissinger: „Die Scharia macht Demokratie fast unmöglich“!”

  1. Emanuel Says:

    „Satiremagazin veröffentlichte Mohammed-Karikaturen. Aus Furcht vor neuen Ausschreitungen bleiben französische Botschaften geschlossen……“

    Nichts ist lächerlicher und nichts ist ernster als eine solche Nachricht …. So etwas wäre uns vor wenigen Jahren nicht einmal im Traum begegnet …. Frankreich schließt aus Angst vor „wütenden Reaktionen “ von Moslems in 20 moslemischen Ländern seine Botschaften .. am kommenden Freitag ….

    Wenn das nicht völlig „verrückt“ ist – dann weiß ich langsam nicht mehr – was „normal“ und was „nicht normal“ ist – wer oder was in dieser Welt- will uns Menschen vollkommen „verrückt“ machen ???

    Darauf gibt es nur eine einzige Antwort !!!!!

    DER WIDERSACHER DES HERRN WILL DEN MENSCHEN
    AUF DIESER ERDE VÖLLIG VERRÜCKT MACHEN !!!

    Entweder ich weigere mich ab sofort, dieses „Theaterspiel des Teufels“ weiter zu verfolgen oder ich finde Verbündete, mit denen ich unter Führung unseres Herrn, gegen diese Teufel kämpfen kann ….

  2. ´G.K Says:

    Problem ist, dass der Islam eine aggressive Religion darstellt
    GERD EICHBERGER (Die Presse)

    Replik. In der Demokratie muss es ein Recht bleiben, auch Fehlentwicklungen von Religionen zu kritisieren und über religiöse Führer zu spotten

    Islamofaschismus entgegentreten
    Es wird Zeit, dass wir gegen diese Form eines neuen Faschismus auftreten. Denn schließlich hat die Appeasement-Politik gegenüber dem Nationalsozialismus ja auch nicht dazu geführt, Hitlers Aggressionspolitik einzudämmen. Und es wird uns auch gegenüber dem Islam – und seinem rechten Rand, den Salafisten – nicht gelingen, uns durchzusetzen, wenn wir nicht wirklich für die Werte der Demokratie eintreten. Und bitte nicht argumentieren, dass man Islam nicht mit den Salafisten gleichsetzen sollte: Salafismus stellt jene religiöse Geisteshaltung dar, die die Grundlage für die Terrorakte der letzten Jahrzehnte geliefert hat

    Islamversteher“ sind gefordert
    Es geht darum, dass man in einer Demokratie das Recht haben muss, sagen zu dürfen, dass Religionen wie etwa der Islam in den Augen von Atheisten eine furchtbare Fehlinterpretation der Realität darstellen; und dass sogenannte Gläubige, die in Bälde gegen die amerikanischen Botschaften anrennen werden, wahrscheinlich eine diagnostische Mischung von verzerrter Sicht der Realität und einer antisozialen Persönlichkeitsstörung darstellen.

    Ich muss in einer Demokratie das Recht haben, den Propheten Mohammed spöttisch zu kommentieren. Genauso wie ich mich auch über den Papst lustig machen darf. So gesehen, wäre es vielleicht eine Möglichkeit, Salafisten an die Meinungsfreiheit in einer Demokratie zu gewöhnen – nach den therapeutischen Regeln einer konsequenten Verhaltenstherapie –, wenn eine ironische Form der Islambeurteilung zum Alltag gehören würde.

    Dies entspräche der „Empörung“ mündiger Bürger über jene Form einer Steinzeitreligion, die ihrerseits gerne den Begriff „Empörung“ für die Rechtfertigung ihrer kriminellen Aktionen wie Botschaftserstürmungen und Diplomatenmorde verwendet. Auch die „Islamversteher“ im eigenen Land sind gefordert, die Welt religiös begründeter Verbrechen etwas kritischer zu betrachten.

    Primar Dr. Gerd Eichberger (*1944) ist Facharzt für Psychiatrie und Neurologie sowie Psychotherapeut in Tulln.

  3. CARMA Says:

    der springende punkt ist doch der, dass man mohammed nur deshalb verspotten kann, weil es genügend ISLAMISCHE quellen gibt, die der welt seine persönlichsten intimitäten, seinen machthunger und seine mittel zur erlangung uneingeschränkter herrschaft ungeniert darlegen. aus archaischer, früharabischer sichtweise bedient sich mohammed einer jahrtausende alten von „allah“ gerechtfertigten beduinen-moral, die abgewandelt bis zur heutigen zeit über alle welt kommen und für jedermann gültig sein soll.
    ob vielehe, kinderehe, sodomie, überfälle auf karawanen (mit der klassischen beuteteilung und versklavung der frauen..), auftragsmorden an rivalen und widerspenstigen – mohammed tat in den augen seiner zeitgenossen nichts sittenwidriges oder verwerfliches, wenngleich es diverse kritische stimmen schon damals gab.
    ob der heerführer der arabischen clans über die einigung arabiens hinaus weltherrschaftsansprüche hatte, der großteil der welt war ja damals noch „unentdeckt“, lässt sich aus dem koran nicht eindeutig ableiten – eine nachfolgeregelung hat er bewußt unterlassen, auf dass nach alter sitte der stärkere, raffiniertere, hinterlistigere den machtanspruch durchsetze…
    mit dieser altertümlichen, vor-antiken, regionalen denk – u. empfindungsweise war mohammed ausgestattet und sie prägt die weltweite umma maßgeblich bis heute!!
    diese geisteshaltung entspricht nicht einmal der unseres mittelalters, sondern eher dem religionsverständnis spätgermanischer invasoren, die mit dem christentum in berührung kamen. profaner germanische machtdurchsetzung, eroberungswille und (archaisch-heidnische) christliche religiösität verbanden sich zu einer gewalttätigen mixtur, die sich in kurzer zeit das weströmische reich einverleibte…
    das sollte uns eine warnung sein – gewalt siegt fast immer über moral?!


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